DE414668C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen

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Publication number
DE414668C
DE414668C DES58201D DES0058201D DE414668C DE 414668 C DE414668 C DE 414668C DE S58201 D DES58201 D DE S58201D DE S0058201 D DES0058201 D DE S0058201D DE 414668 C DE414668 C DE 414668C
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DE
Germany
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voter
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exchange
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circuit arrangement
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Expired
Application number
DES58201D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Lubberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE414668C publication Critical patent/DE414668C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 11. JUNI 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a GRUPPE (S58201 VIIIj2Ia3J
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt*).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. November 1921 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen, die teils für Hand- und teils für Wählerbetrieb ausgerüstet sind. Es ist vorgeschlagen worden, bei derartigen Anlagen alle Anrufe von Teilnehmern einer Handvermittlungsstelle an eine Wählervermittlungsstelle weiterzuleiten. Durch eine rückwärtige Signalgabe wird hierbei die Umschaltung auf die Verbindungseinrichtung der Handvermittlungsstelle veranlaßt, wenn ein Teilnehmer der anrufenden Handvermittlungsstelle verlangt wird.
Die Erfindung bezieht sich nun auf solche Anlagen der gekennzeichneten Art, bei welchen mehrere Handvermittlungsstellen an eine Wählervermittlungsstelle angeschlossen sind, und besteht darin, daß in der Wählervermittlungsstelle jeder Handvermittlungsstelle besondere Gruppen von Wählern in denjenigen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Frit* Litbberger in Berlin-Grunewald.
Wahlstufen zugeordnet sind, über die Verbindungen zu den HandvermittlungssteEen verlaufen.
Durch diese nach der Erfindung vorgesehene Zuordnung von besonderen Wählergruppen wird ein einwandfreier Betrieb gesichert, indem auch bei Rufen in die Vermittlungsstelle des anrufenden Teilnehmers die Wähler auf die der gewünschten Vermittlungsstelle entsprechende Kontaktgruppe eingestellt werden. Es ist nicht erforderlich, bei Rufen in die Vermittlungsstelle des anrufenden Teilnehmers die Wähler auf eine Kontaktgruppe einzustellen, deren Bezifferung nicht der Nummer der gewünschten Vermittlungsstelle entspricht, was bei starkem Betrieb leicht zu Fehlverbindungen Anlaß geben würde.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es ist ange-
ao nommen, daß an die Wählervermittlungsstelle WV I drei Handvermittlungsstellen //V15, HV16 und HS/χι angeschlossen sind. Den von der Handvermittlungsstelle HV15 kommenden Verbindungsleitungen, von denen zwei, die Verbindungsleitungen VL1 und VL2, dargestellt sind, sind die Wähler der Gruppe .Ä zugeordnet. Die Handvermittlungsstellen sind über die zweite Wahlstufe, also über die zweiten Gruppenwähler, erreichbar.
Will nun beispielsweise der Teilnehmer 15302 den Teilnehmer 15726 sprechen, so stellt sich in bekannter Weise der erste Vorwähler /.VW15 auf einen freien zweiten Vorwähler //.VW13 ein. Dieser sucht nun eine freie Verbindungsleitung zur Wählervermittlungsstelle WV1 und findet beispielsweise die Verbindungsleitung VL1 frei. Der Verbindungsleitung ist ein Dienstwähler DW1 zugeordnet, welcher sich auf den Platz einer freien Beamtin einstellt. Die Beamtin fragt in bekannter Weise ab und stellt mittels ihres Stromstoßsenders den I. Gruppenwähler, dessen Kontaktarme mit der Verbindungsleitung VL1 verbunden sind, auf die erste Dekade ein, hierauf wird, da eine Verbindung mit einem Teilnehmer der Vermittlungsstelle 15 verlangt wurde, der zweite Gruppenwähler //. GW1 auf die fünfte Kontaktgruppe eingestellt. Durch Einstellen eines zweiten Gruppenwählers der Wählergruppe A auf die fünfte Kontak*gruppe wird in der im Hauptpatent geschilderten Weise die Umschaltung des Anrufes auf eine Verbindungseinrichtung der Handvermütlungsstelle eingeleitet.
Würde der Tei'nehmer eine Verbindung mit einem an die Wählervermittlungsstelle WVI angeschlossenen Teilnehmer wünschen, so wird in dem angenommenen Ausführungsbeispiel der zweite Gruppenwähler auf die vierte Kontaktreihe eingestellt, über welche Nummern-Stromstoßempfänger in der Wählervermittlungsstelle erreicht werden.
Die fünfte Kontaktgruppe der zweiten Gruppenwähler der Wählergruppe A ist nicht mit der fünften Kontaktgruppe der zweiten Gruppenwähler in den Wählergruppen B, C vielfachgeschaltet. Will ein Teilnehmer der Vermittlungsstelle HV16 einen an die Handvermittlungsstelle 15 angeschlossenen Teilnehmer sprechen, so wird durch die Beamtin der Wählervermittlungsstelle der zweite Gruppenwähler 11.GW2 auf die fünfte Kontaktgruppe eingestellt, in welcher dieser eine freie Verbindungsleitung, beispielsweise die Verbindungsleitung VL3, aufsucht. Die fünfte Kontakt- gruppe der zweiten Gruppenwähler in der Wählergruppe B ist nun mit der fünften Kontaktgruppe der zweiten Gruppenwähler der Wählergruppe C vielfachgeschaltet. Dagegen ist nicht die sechste Kontaktgruppe der zweiten Gruppenwähler der Wählergruppe B mit den sechsten Kontaktgruppen in den Wählergruppen A und C vielfachgeschaltet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen, von denen einige für Wähler- und andere für Handbetrieb eingerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Handvermittlungsstelle [HV15, HV16, HV11) in den Wählervermittlungsstelle (WV1) besondere Gruppen von Wählern (A, B, C) in denjenigen Wahlstufen (/. und //. GW) zügeordnet sind, über die Verbindungen zu den Handvermittlungsstellen (HV15, //V16, HV11) verlaufen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Wählern (//. GW)1 die Zugang zu den Verbindungsleitungen (VL3, VLi} VL5) der Handvermittlungsstellen (HV15, HV16, HV11) haben, die Kontaktgruppe, die der Handvermittlungsstelle entspricht, von der aus der Wähler belegt ist (gegebenenfalls über eine Beamtin), mit den gleichen Kontaktgruppen (5) in den anderen Wählergruppen (B und. C) nicht vielfachgeschaltet ist. ■
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DES58201D 1921-11-29 1921-11-29 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen Expired DE414668C (de)

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