DE41407C - Elektrischer Apparat zum Prüfen der Luft auf die Gegenwart brennbarer Gase und Dämpfe - Google Patents

Elektrischer Apparat zum Prüfen der Luft auf die Gegenwart brennbarer Gase und Dämpfe

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DE41407C
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DENDAT41407D
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J.W. SWACT in Lauriston Bromley, Grafschaft Kent, England
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N7/00Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour
    • G01N7/02Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by absorption, adsorption, or combustion of components and measurement of the change in pressure or volume of the remainder
    • G01N7/06Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by absorption, adsorption, or combustion of components and measurement of the change in pressure or volume of the remainder by combustion alone

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
• ' KLASSE 42: Instrumente.
Zusatz zum Patent No. 40989 vom 14. März 1886.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. December 1886 ab. Längste Dauer: 13. März 1901.
Die den Gegenstand dieser Erfindung bildenden Verbesserungen an dem in der Patentschrift No. 40989 beschriebenen elektrischen Apparat zum Prüfen der Luft auf die Gegenwart brennbarer Gase und Dämpfe betreffen die Verbindung der Verbrennungskammer mit einem Flüssigkeitsbehälter behufs Abschätzens des Gasgehaltes der Luft, den Abschlufs dieser Verbrennungskammer von der äufseren Luft, sowie die Anordnung des Glühwiderstandes und seine Einschaltung in den Stromkreis.
Die Verbesserungen sind auf der beiliegenden Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt.
In dem Apparat Fig. 1 (verticale Schnittansicht) sind auf einer Platte 1, mittelst welcher derselbe an einem tragbaren elektrischen Sicherheitsgeleucht befestigt werden kann, mit ihren offenen inneren Enden, senkrecht gegen einander gekehrt, zwei Hülsen 2 und 3 befestigt, in welche eine oben offene Glasröhre / eingesetzt ist. In letzterer ist ein oberer Raum P gebildet, welcher sich in den unteren Theil Z4 der Röhre / in Gestalt eines Röhrchens t fortsetzt, das sich nach unten zu einem Körper i1 ausbaucht. Dieser ist durch eine Oeffnung 5 in seinem Boden mit dem unteren, eine Flüssigkeit enthaltenden Räume /*■ der Röhre / verbunden. Auf das obere Ende der letzteren ist ein Stutzen u aufgesetzt, welcher gegen den Widerstand der Spiralfeder v3 durch eine ein Ventil bildende Kappe ν mittelst des durch Griff w2 zu bewegenden Excenters w geschlossen wird. Die Kappe ν ist am oberen Rande von Löchern v5 durchbrochen. Um dichten Schlufs herbeizuführen, ist ferner die Kappe ν oben im Innern mit Gummi (Kautschuk) ausgefüttert.
Seitlich des Röhrchens t ist die äufsere Glasröhre I von einer Oeffnung 4 durchbrochen.
In dem Raum V ist ein Platindraht χ eingeschlossen, welcher, wie im Haupt-Patent, durch Drehung des die Kappe ν schliefsenden Excenters in den Stromkreis, d. h. wenn der Apparat mit einer elektrischen Sicherheitslampe verbunden ist, in deren Stromkreis eingeschaltet wird.
Für gewöhnlich ist die Stellung des Excenters w eine solche, dafs die Feder v3 die Kappe ν gehoben hält und also die den Platindraht enthaltende Kammer P frei mit der umgebenden Luft durch v5 communicirt. Um alsdann die Prüfung vorzunehmen, setzt man durch Drehung des Excenters die Kappe ν dicht auf und schliefst dadurch gleichzeitig auch den Stromkreis. Der Draht χ geräth ins Glühen und bringt schliefslich den Inhalt der Kammer Γ2 zur Verbrennung. Durch die Verminderung des Gasdruckes steigt die Flüssigkeit in t. Ist die Verbrennung vollständig, so dreht man zunächst den Griff»'2 nur so weit, dafs der Draht χ aus dem Stromkreis ausgeschaltet
wird. Man läfst ersteren in dieser Stellung, bis sich Z2 abgekühlt und man die Niveauänderung in f an einer seitlich desselben an-i gebrachten Scala abgelesen hat. Darauf dreht man den Griffe2 so weit zurück, dafs die Feder vB die Kappe ν hebt und die Kammer Z2 wieder in freie Verbindung mit der Aufsenluft tritt. <
In der Modification Fig. 2 und 3 (Verticalschnitt bezw. Querschnitt) besitzt der Apparat die Gestaltung eines T, dessen horizontaler Theil von der Verbrennungskammer Z2 und dessen senkrechter Theil von der Röhre Z mit Röhrchen t gebildet wird. Die Verbrennungskammer Z2 ist aus Metall hergestellt und mit einem Stutzen Z3 versehen, in welchen die Röhre Z eingeschoben wird. Ein senkrechter Schlitz in Z3 gestattet, die Niveauanderungen in f zu beobachten bezw. an einer Scala abzulesen. Bei dieser Einrichtung des Apparates können am zweckmäfsigsten beide Enden der Kammer Z2 offen und zum Absperren mit Hähnen v6 v7 versehen sein, deren jeder einen Metallarm r bezw. r2 trägt, welche in der Schlufsstellung des Hahnes mit der Leitung j--1J^2 den Stromkreis schliefsen, und zwar der Arm r2 direct und der Arm r mittelst der Feder s2. Die Arme r r2 sind unter solchem Winkel zur Achse der Hahnküken angeordnet, dafs sie den Contact erst nach völligem Schlüsse der Röhre Z2 herstellen und denselben vor Oeffnung der Hähne wieder unterbrechen. Nach Schlufs der Hähne geht der Strom über s2 ^1 ^2 durch den Draht χ über ^3.]2 und das Küken von v7 nach r2..
Um das Messen grofser und kleiner Druckveränderungen in Z2 zu ermöglichen, ist , die untere Oeffhung 5 des Röhrchens t enger als dessen Einmündung in die Verbrennungskammer Z2. Um das Niveau der Flüssigkeit in t immer auf den Nullpunkt der Scala einstellen zu können, wird die Röhre Z am zweckmäfsigsten mit einem verstellbaren Boden versehen. Derselbe kann aus einem Schraubenpfropfen oder aus einem elastischen Diaphragma 6 bestehen, gegen welches eine Schraube 7 wirkt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei dem durch das Haupt-Patent geschützten elektrischen Apparate zur Prüfung der Luft auf die Gegenwart brennbarer Gase und Dämpfe: ι. Der Ersatz der Röhre Z, des Gefäfses q und des Steigröhrchens t durch eine mit verstellbarem Boden versehene Röhre Z, in deren oberen Theil die den Widerstand χ enthaltende Verbrennungskammer Z2 und in deren unterem Theil der Flüssigkeitsbehälter Z* gebildet ist, welche beiden Räume durch das innen liegende, sich nach unten ausbauchende und mit enger Bodenöffnung versehene Röhrchen t verbunden sind (Fig., i).
  2. 2. Der Ersatz der Röhre Z, des Gefäfses q und des Steigeröhrchens ί durch eine mit verstellbarem Boden versehene, Flüssigkeit enthaltende Röhre k auf deren oberem Ende die Verbrennungskammer Z2 horizontal angeordnet ist und durch ein innen liegendes Röhrchen t tl mit enger Oeffhung 5 mit dem flüssigen Inhalte der Röhre Z in Verbindung steht (Fig.. 2).
  3. 3. Zur Abschliefsung der Verbrennungskammer entweder einen Aufsatz u und eine mit Qeffnungen v5 versehene, federnd gelagerte Kappe V: oder Hähne v6 und νΊ, an deren Küken öontacte r r'2 in solcher Stellung befestigt sind, dafs sie den Widerstand χ erst nach : völligem Schlufs von Z2 einschalten und, vor beginnender Wiederöffnung von Z2 wieder ausschalten (Fig. 1,3).
    Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
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