DE193286C - - Google Patents

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DE193286C
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barrel
intermediate container
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pressure reducing
reducing valve
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D1/0406Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers with means for carbonating the beverage, or for maintaining its carbonation

Landscapes

  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 193286 KLASSE 64 c. GRUPPE
OSKAR HADANK in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1906 ab.
Es sind Vorrichtungen zum Abfüllen von in Fässern befindlichen Flüssigkeiten bekannt, die durch Gasdruck wirken und an dem Faßboden befestigt werden; sie bestehen in der Regel hauptsächlich aus einer Gasflasche und einem Zwischenbehälter, der mit der Gasflasche durch ein Druckminderventil und mit dem Innern des Fasses durch eine ein Rückschlagventil enthaltende Leitung verbunden
ίο ist. Will man diese Vorrichtung in gebrauchsfertiger Verbindung mit dem Fasse versenden, so ist es vorteilhaft, wenn sie innerhalb des vom Faßboden und den überstehenden Daubenenden begrenzten Raumes untergebracht wird, da sie sonst der Gefahr des Abbrechens ausgesetzt ist.
Die bekannten Vorrichtungen gestatten das entweder gar nicht, oder sie nehmen einen Teil des Faßinnern in Anspruch; dabei muß
dann eine große Öffnung in den Faßboden geschnitten werden, so daß das Faß ohne die Vorrichtung nicht mehr verwendbar ist.
Die Erfindung besteht nun darin, daß die Teile der Vorrichtung, die Gasflasche, das Druckminder- und das Sicherheitsventil, in dem Zwischenbehälter oder um ihn herum in einer Ebene senkrecht zur Mittellinie des in das Faß führenden Stutzens angeordnet und von geringer Höhe in Richtung dieser Mittellinie ausgeführt sind. Dadurch gelingt die Unterbringung in dem flachen Räume.
Die Vorrichtung ist weiter dadurch verbessert worden, daß der in das Faß führende Stutzen unabhängig von dem übrigen Teil der Vorrichtung ausgeführt ist, so daß er in den Faßboden eingeschraubt werden kann, ohne daß die übrige Vorrichtung mitgedreht zu werden braucht. Es wird dadurch ermöglicht, der Vorrichtung eine Ausdehnung über den ganzen Faßboden zu geben.
Die Zeichnung zeigt in
Fig. ι einen wagerechten Schnitt der Vorrichtung nach Linie C-D der Fig. 2, in
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i, in
Fig. 3 einen Schnitt durch ein Faß mit angebrachter Abziehvorrichtung, in
Fig. 4 einen Schnitt wie Fig. 2 in verschlossenem Zustande der Vorrichtung und in
Fig. 5 einen wagerechten Schnitt durch eine Vorrichtung in ähnlicher Ausführung.
Die flache Gasflasche d (Fig. 1 bis 4) ist an dem einen Boden mit einem Füllventil versehen, das aus einer Büchse b, einem Rückschlagventil c und einer Verschlußschraube α besteht. In den anderen Boden der Gasflasche d ist der Zwischenbehälter i eingeschraubt. An seinem in die Gasflasche hineinragenden Ende ist eine Büchse eingeschraubt, die eine weite, mit Innengewinde versehene Bohrung g und eine von g in das Innere des Zwischenbehälters i führende sehr enge exzentrische Bohrung hat. In die Bohrung g ist ein durchbohrter Pfropfen eingeschraubt. Der von dem Pfropfen nicht ausgefüllte Raum der Bohrung g wird mit Watte
ο. dgl. ausgefüllt; die Anordnung hat den Zweck, zu verhindern, daß die Füllung der Flasche d — gewöhnlich Kohlensäure — flüssig nach i übertritt. Die von g in das Innere von i führende Bohrung wird von dem Ventilkörper h verschlossen. Der eine Arm dieses Winkelhebels läuft in eine Spitze aus, die in die Bohrung eindringt, während der andere längere Arm unter dem Einfluß
ίο einer Schraubenfeder η steht, die die Durch-
. gangsöffnung zwischen g und i zu schließen bestrebt ist. Der Feder κ gegenüber ist in einer eingeschraubten Büchse /' ein Druckknopf I verschiebbar, der von außen zu erreichen ist, und durch dessen Eindrücken der Hebel h von der Durchgangsöffnung abgehoben werden kann. Der Druckknopf Z wird durch eine Membran m gegen das Innere des Zwischenbehälters i abgedichtet. Eine andere Ausführungsform zeigt in Fig. 1 a eine Abdichtung des Druckknopfes durch einen Gummiring w, der von einer kleinen Stoffbüchse I" umschlossen wird. Bei dieser Ausführungsform legt sich der Druckknopf Z unmittelbar auf das Ende des Hebels h. Die Schraubenfeder η stützt sich gegen eine angepreßte oder eingeschraubte Büchse, die ein Sicherheitsventil 0 enthält. Das Abblasen des Sicherheitsventils wird durch eine kleine Alarmpfeife ρ bemerkbar gemacht.
Zum Anschluß der Vorrichtung an den Faßboden dient ein in den Faßboden eingeschraubter Stutzen s, der senkrecht zu der Ebene angeordnet ist, in der die Gasflasche, das Druckminderventil und das Sicherheitsventil liegen. Der Stutzen ist an dem Zwischenbehälter i an einer Stelle angebracht, wo in seiner Verlängerung keine sonstigen Teile der Vorrichtung liegen. Zur Befestigung des Stutzens dient eine Büchse q, die durch den Zwischenbehälter i hindurchreicht und in den Stutzen s eingeschraubt ist. Zwischen Stutzen 5 und Zwischenbehälter i sowie zwischen die Büchse q und den Zwischenbehälter i sind Dichtungsscheiben eingelegt. Die Büchse q hat zur Durchführung eines Stechhahnes u eine Längsbohrung, die nach unten zu etwas erweitert ist, und eine Anzahl Querbohrungen, die den Ringraum zwischen dem Stechhahn und dem erweiterten Teil der Bohrung der Büchse q mit dem Innern des Zwischenbehälters verbinden. Der Stutzen s hat in der Nähe seiner Mündung eine quer gespannte Scheibe e aus elastischem Stoff, z. B. Gummi oder Guttapercha, die von einer durchbohrten Schraube q' festgehalten wird. Der Teil außerhalb dieser Scheibe e wird zweckmäßig mit einem Belag r, gleichfalls aus Gummi oder einem anderen gegen die abzufüllenden Flüssigkeiten neutralen Stoff, gefüttert. Nach oben wird die öffnung der Büchse q außer Gebrauch durch einen Einschraubdeckel x' verschlossen. Im Gebrauche wird der Deckel x' durch einen durchbohrten Deckel χ ersetzt, der zweckmäßig Flügel zum Angreifen erhält und dazu dient, einen Dichtungsring £ um das Rohr des Stechhahnes herum festzudrücken.
Die Vorrichtung wird folgendermaßen' verwendet: .
Die Gasflasche d wird mittels des Füllventils c mit einer geeigneten Druckflüssigkeit, gewöhnlich Kohlensäure, gefüllt. Die Büchse s wird in die Zapföffnung des Faßbodens eingeschraubt, der Apparat daraufgesetzt und durch Einschrauben der Büchse q befestigt. Alsdann wird der Deckel x' aufgesetzt und das Faß versendet. Soll der Faßinhalt abgezapft werden, so wird der Deckel x' entfernt, der Ring \ eingelegt, der Deckel x' aufgeschraubt und der Stechhahn u bis an die Platte e eingeführt. Darauf wird der Deckel χ so weit niedergeschraubt, daß der Ring { abdichtet. Nun wird durch einen Druck auf den Knopf I das Druckminderventil geöffnet, so daß sich der Zwischenbehälter i mit Kohlensäure füllt. Nun wird mit dem Stechhahn die Platte e durchstoßen, wobei sich die Ränder der Platte als Rückschlagventil um den Stechhahn herumlegen, so daß keine Flüssigkeit in den Zwischenbehälter eindringen kann, während die Kohlensäure aus dem Zwischenbehälter in das Faß eindringen kann. Die Vorrichtung ist dann gebrauchsfertig, und das Abzapfen kann beginnen.
Bei der abgeänderten Ausführungsform der Fig. 5 ist das durch einen Druckknopf zu betätigende Druckminderventil durch ein selbsttätiges Druckminderventil ersetzt. Der Ventilkörper h wird dort durch die Feder n" in die Schließlage gedrückt und legt sich dabei auf eine Membran m, die auf der anderen Seite durch eine unter der Wirkung einer Feder ή' stehende Platte gestützt wird. Eine Schraubbüchse f gestattet, die Spannung der Feder n' einzustellen. Durch eine von außen zugängliche Schraube t, die sich auf das Ende des Hebels h legt, kann der Hebel h in der Verschlußstellung unabhängig von der Wirkung der Federn n' und n" festgestellt werden. Das selbsttätige Druckminderventil wirkt in bekannter Weise derart, daß beim Sinken des Druckes im Zwischenbehälter i der Druck der Feder n" und der auf der Membran in ruhende Gasdruck von der Feder n' überwunden werden und das Druckminderventil so lange geöffnet wird, bis durch Nachströmen von Druckflüssigkeit der Gasdruck im Behälter i wieder so hoch steigt, daß die Feder n' zusammengedrückt wird. Das Sicherheitsventil 0 dient hier nur dazu,
einen Anhalt für die Einstellung der Feder ri zu geben und kann gegebenenfalls entbehrt werden.

Claims (2)

  1. , Patent-Ansprüche:
    I. Am Faßboden zu befestigende Vorrichtung zum Abfüllen von in Fässern befindlichen Flüssigkeiten mittels Gasdruckes, bei der eine Gasflasche durch ein Druckminderventil mit einem Zwischenbehälter und dieser mit dem Innenraum des Fasses in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptteile der Vorrichtung, wie Gasflasche, Druckminderventil
    u. dgl., in dem Zwischenbehälter (i) oder um ihn herum in einer Ebene senkrecht zur Mittellinie des den Zwischenbehälter an das Faß anschließenden Stutzens (s) angeordnet sind, zu dem Zwecke, die ganze Vorrichtung von so geringer Höhe bauen zu können, daß sie innerhalb des vom Faßboden und den überstehenden Daubenenden begrenzten Raumes untergebracht werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (s) in den Zwischenbehälter (i) eingesetzt und durch eine . von der anderen Seite des Zwischenbehälters her eingesetzte Schraube (q) befestigt ist. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. GSbRUCKT IN t>ER ueichsdruckerei.
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