DE414076C - Schaltungsanordnung fuer Telegraphie mit niederfrequentem Wechselstrom auf Ruhestromleitungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Telegraphie mit niederfrequentem Wechselstrom auf Ruhestromleitungen

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DE414076C
DE414076C DES57762D DES0057762D DE414076C DE 414076 C DE414076 C DE 414076C DE S57762 D DES57762 D DE S57762D DE S0057762 D DES0057762 D DE S0057762D DE 414076 C DE414076 C DE 414076C
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DE
Germany
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alternating current
telegraphy
low
circuit arrangement
frequency alternating
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Expired
Application number
DES57762D
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English (en)
Inventor
Max Wecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L5/00Arrangements affording multiple use of the transmission path
    • H04L5/02Channels characterised by the type of signal
    • H04L5/06Channels characterised by the type of signal the signals being represented by different frequencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

DieErfindung betrifft eine Schaltungsanordnung, die es ermöglicht, auf langen Telegraphen-Ruhestromleitungen über mehrere im Betriebe befindliche Morsestationen hinweg Nachrichten zu übermitteln.
Der Betriebsstrom dieser Nachrichtenübermittelung ist ein niederfrequenter Wechselstrom und wird erfindungsgemäß durch eine Relaiskombination erzeugt.
Summerstrom hat sich für einen derartigen Betriel) als ungeeignet erwiesen, da der Summer schwierig einzustellen ist und bei Isolationsschwankungen leicht versagt. Auch die nur geringe Leistung des Summers bietet keine Gewähr für einen zuverlässigen Betrieb, insbesondere bei langen Leitungen mit niedriger Isolation.
Wenn auch bei A'orhandensein eines Starkstrom-Wechselstromnetzes der Betriebsstrom diesem Netz, unter Zwischenschaltung eines geeigneten Transformators, entnommen werden könnte, so wäre doch die Zuverlässigkeit dieser Energiequelle für den Signal dienst nicht ausreichend, und es würde immer eineReserve in Gestalt einer Elementenbatterie bereitgestellt werden müssen, wie dies in Telegraphenämtern, die den Telegraphierstrom dem Starkstromnetz entnehmen, geschieht.
Gemäß der Erfindung werden diese Übelstände nun dadurch beseitigt, daß als Wechselstromquelle ein besonderer Relaisunterbrecher dient, der auf einem Transformator von verhältnismäßig großer Leistung arbeitet. Die Leistung dieses Transformators ist so
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder "angegeben worden:
Max Wecke in Berlin-Friedenau.
bemessen, daß auch bei Isolationsstörungen der Leitung das Empfangsrelais noch sicher anspricht.
Als Stromunterbrecher werden erfmdungsgemäß zwei polarisierte, neutral eingestellte Relais verwendet, die sich gegenseitig steuern und die entweder von einer gemeinsamen oder von zwei getrennten Batterien erregt werden. Die durch den Unterbrecher bewirkten ίο Stromunterbrechungen erzeugen im Sekundärkreis des Transformators einen Wechselstrom. Morsezeichen, die durch eine Taste mit diesem Wechselstrom in die Leitung gegeben werden, setzen sich aus kurzen und langen Wechselstrom-Wellenzügen zusammen, wie sie in der drahtlosen Telegraphie Verwendung finden.
Die Empfangsanordnung muß so ausgebildet sein, daß sie im Ortsstromkreis eine Stromunterbrechung oder, falls diesem Orts-Stromkreis ein Relais vorgeschaltet ist, einen Stromschluß bewirkt, unabhängig von der Richtung des Stromflusses in der Leitung.
Als Empfangsapparat können in an sich bekannter Weise entweder ein Vibrationsrelais oder aber zwei hintereinandergeschaltete polarisierte Relais verwendet werden, deren Zungen im Ruhezustand den Stromkreis des Empfangsapparates geschlossen halten, bei Stromdurchgang in irgendeiner Richtung jedoch diesen Stromkreis unterbrechen, indem entweder der Anker des einen oder des anderen Relais umgelegt wird.
In Abb. ι ist die Schaltungsanordnung unter Fortlassung aller Hilfsapparate, wie Kondensatoren, Sicherungen usw., soweit sie j keine für das Wesen der Erfindung ausschlag- j gebende Bedeutung haben, schematisch dar- j gestellt. j
Der Geber G besteht aus den beiden pola- \ risierten Relais A und B mit den zugehörigen j Ankern α und b. Die Relais A und B sind | neutral eingestellt, so daß ihre Anker in der Lage liegen bleiben, in die sie durch den , letzten Stromstoß über ihre Wicklungen W1, ■ w.,, W3 und W4 gebracht wurden. ;
Es sei noch bemerkt, daß es für das Ansprechen des Unterbrechers unwesentlich ist, ■ in welcher Lage die Anker α und b beim Ein- j schalten des Unterbrechers liegen. Werden die Batterien F durch den vierpoligen Schalter S eingeschaltet, so beginnen die Relaiszungen zu arbeiten, indem sich die Relais gegenseitig steuern.
Die mit der Taste t gegebenen Morsezeichen von kurzen und langen Wellenzügen werden durch Vermittlung des Transformators T1 der Leitung L zugeführt. Die auf der Leitung L untereinander verkehrenden Morseapparate m sind durch Kondensatoren k überbrückt. Zwei polarisierte und einseitig eingestellteRelais C, D einer an sich bekannten Empfangsstation E liegen in Serie geschaltet zwischen der Leitung L und Erde, während die hinter der Empfangsapparatur in der Leitung liegende Sekundärspule eines dem am Geber G angeordneten Transformator T1 entsprechenden Transformator T„ als Drosselspule wirkend einen Nebenschluß für den Wechselstromkreis verhindert. Die Zungen der Relais C und D schließen im Ruhezustand den Stromkreis; Batterie/, MorseschreiberM1 Leitung 2, Kontakt 7, Kontakt 6, Leitung 1, Batterie/. Die positiven Halbperioden der Wechselstromwellenzüge beeinflussen zum Beispiel die Relais C und D so, daß der eben beschriebene Stromkreis bei Kontakt 6 geöffnet wird, dagegen bei Kontakt 7 geschlossen bleibt, während die negativen Halbperioden bewirken, daß der Ortsstromkreis bei Kontakt 7 geöffnet, bei Kontakt 6 aber geschlossen wird.
Während der Dauer eines Wellenzuges ist infolgedessen der Stromkreis des Empfängers E geöffnet und der Morseapparat M druckt das entsprechende Zeichen auf seinen Streifen,
In Abb. 2 ist die Verwendung eines an sich bekannten Vibrationsrelais VR an Stelle der Empfangsrelais C und D schematisch dargestellt, dessen Kontaktfedern 1, 2, 3 und 4 mit verschiedener Eigenfrequenz während der Dauer eines Wellenzuges den Ortsstromkreis des Empfängers offen halten.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Schaltungsanordnung für Telegraphie mit niederfrequentem Wechselstrom auf Ruhestromleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß als Wechselstromquelle ein Gleich-Stromunterbrecher vorgesehen ist, der im wesentlichen aus zwei polarisierten und neutral eingestellten Relais (A und B) besteht, die sich gegenseitig steuern, daß die Telegraphierimpulse in an sich bekannter Weise mittels eines Transformators auf die Leitung übertragen werden und daß ferner als Empfänger in an sich bekannter Weise entweder ein Vibrationsrelais (Fi?) oder zwei polarisierte Relais (C und D) dienen, die den Lokalstromkreis beeinflussen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES57762D 1921-10-06 1921-10-06 Schaltungsanordnung fuer Telegraphie mit niederfrequentem Wechselstrom auf Ruhestromleitungen Expired DE414076C (de)

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