DE41381C - Neuerungen an registrirenden Electricitätsmessern - Google Patents
Neuerungen an registrirenden ElectricitätsmessernInfo
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- DE41381C DE41381C DENDAT41381D DE41381DA DE41381C DE 41381 C DE41381 C DE 41381C DE NDAT41381 D DENDAT41381 D DE NDAT41381D DE 41381D A DE41381D A DE 41381DA DE 41381 C DE41381 C DE 41381C
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R13/00—Arrangements for displaying electric variables or waveforms
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Description
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 3. August 1886 ab.
Der vorliegende Apparat hat den Zweck, die von einem Elektricitätsmesser angezeigte Elektricitätsmenge
zu registriren.
Zu diesem Zwecke wird der Umstand benutzt, dafs jeder Elektricitätsmesser, der gröfsere
Elektricitütsmengen mifst, mit einem Zeiger versehen ist, der durch die zu messende Elektricität
mit/-einer gewissen Kraft in bestimmter Stellung gehalten wird.
Die Verschiedenheit in der Stellung des Zeigers wird benutzt, um eine der Scala des
Instrumentes entsprechende Winkelbewegung hervorzurufen.
Diese Winkelbewegungen erfolgen in ganz regelmäfsigen Zeitabschnitten und werden in
tortschreitende Drehbewegung verwandelt und dann einem Zählwerk übermittelt.
Es können hierbei Elektricitätsmesser verschiedener Systeme benutzt werden, gleichviel
ob der Zeiger einen Kreisbogen beschreibt oder sich geradlinig bewegt.
Wie aus der beiliegenden Zeichnung ersichtlich, dreht sich der Krummzapfen k, Fig. 1,
jede einhundertstel Stunde einmal um seine Achse, wodurch der Winkel d vermittelst des
damit verbundenen Klobens /7, Fig. 8, einmal auf und ab bewegt wird.
Dieser Kloben h ist drehbar mit dem Winkel d verbunden und mit einem Schlitz
versehen, in welchem sich die Rolle ο bewegt, die sich auf dem Stift des Krummzapfens
k dreht.
Sobald nun der Krummzapfen k^ zu rotiren
beginnt, hebt sich der Winkel d von dem Anschlagstück p, Fig. 4, 'bis die damit verbundene
Curvenplatte c von dem Zeiger % angehalten wird. Läfst nun der Zeiger ^ nur
eine kleine Bewegung der Curvenplatte c zu, so giebt der drehbare, mit einer Feder versehene
Kloben 7? so viel nach, dafs der Krummzapfen k ungehindert seine Umdrehung
vollenden und den Winkel d in seine Ruhelage an dem Anschlagstilck ρ zurückbringen
kann. Daraus geht hervor, dafs sich der Winkel d nur um so viel bewegen kann, als
die Entfernung zwischen dem Zeiger \ und dem Curvenstück c beträgt.
Um nun die WTinkelbewegung der Scala des Instrumentes proportional zu machen, ist
folgende Einrichtung getroffen.
Der Zeiger ^ ist an der in senkrechter Richtung durch den Einflufs der Elektricität
verschiebbaren eisernen Hülse des Elektricitätsmessers α bei a'2 befestigt und in der Nähe
seines Befestigungspunktes so verdünnt, dafs er durch einen geringen Druck an die Brücke b
angedrückt werden kann, indem die vorstehende Stahlschneide ^2 des Zeigers ^ von
der an dem Winkel d befestigten Curvenplatte c getroffen wird, wobei die gerauhte
Vorderfläche \ τ an die Brücke b gedrückt und
eine senkrechte Verschiebung durch den Druck der Curvenplatte c verhütet wird.
Die Curve der Curvenplatte c wird nun in der Weise hergestellt, dafs man die Theilstriche
der Scala, Fig. 6, durch Verlängerung auf die Curvenplatte c als Abscissen überträgt,
die zugehörigen Ordinaten vom Nullpunkte ab für jeden Theilstrich um etwa 0,5 mm abnehmen
läfst und die auf solche Weise bestimmten Punkte durch eine Curve verbindet,
die bei gleicher Entfernung der Theilstriche unter einander in eine gerade Linie übergeht.
Ist die Bewegung des Winkels d so begrenzt, dafs derselbe auf dem Nullpunkt des
Zeigers \ gar keine Winkelbewegung machen kann, so würde er sich bei jedem anderen
Stande des Zeigers \ um so viel mal 0,5 mm nach vorwärts bewegen können, als der Theilstrich
der Scala al angiebt; so z. B. beim
10. Theilstrich um 5, dagegen beim 20. Theilstrich um 10 mm u. s. w.
Diese Winkelbewegungen des Winkels d bezw. der Curvenplatte c werden nun auf
folgende Weise in eine fortschreitende Drehbewegung einer Welle umgesetzt.
Das Stahlband t ist mit dem einen Ende an dem Kloben e des Winkels d bezw. der
Curvenplatte c, mit dem anderen Ende an der Rolle r befestigt, Fig. 4.
Ein entgegengesetzt gewickeltes, mit einem Ende auf der Rolle r befestigtes Stahlband s,
welches. mit einer Spiralfeder verbunden ist, sucht das Stahlband t auf die Rolle r zu
wickeln und dadurch den Winkel d, somit die Curvenplatte c in die Ruhelage auf dem Anschlagstück
ρ zurückzuführen.
Das Stahlband s sammt der Spiralfeder kann auch durch eine aufgerollte Feder, . welche
dann von einem Kloben gehalten wird, ersetzt werden.
In Fig. 2 sind die wesentlichen Theile der Fig. ι in perspectivischer Ansicht dargestellt,
um das Spiel der Theile genauer verfolgen zu können.
Jede, auch die kleinste Winkelbewegung, welche die Curvenplatte c von dem Winkel d
durch den Krummzapfen k erhält, wird durch das Stahlband t der Rolle r mitgetheilt, diese
also vorwärts gedreht.
Mit der Rolle r ist eine Scheibe f fest verbunden, die sich zwischen den beiden Sperrkegeln
g g dreht, Fig. 7.
Letztere sind auf der Scheibe fl drehbar
befestigt und werden durch Spiralfedern an dieselbe angedrückt.
Die Scheibe fl ist auf der Welle»", Fig. 1,
befestigt, ebenso die Scheibe i; letztere dreht sich zwischen den beiden durch Federn angedrückten
Sperrkegeln / /, welche drehbar auf dem festen Kloben m gelagert sind, Fig. 9.
An einem Ende der Welle w ist ein Kronrad η angebracht, welches in das Getriebe
eines Zählwerkes eingreift. Bewegt sich nun der Winkel d mit dem Curvenstück cbis zur
Schneide ^2 des Zeigers \ hin, Fig. 3, so wird
dessen Kloben e, an welchem das Stahlband f befestigt ist, gehoben und dreht somit die
Rolle r in der Richtung des Pfeiles.
Die Sperrkegel g g halten die Scheibe f fest, wodurch die Welle w mit dem Kronrade
η genau um den, dem durch den Zeiger berührten Curvenpunkte entsprechenden Weg
gedreht wird.
Der Zapfen der Welle w beim Kronrade κ, ebenso die beiden Zapfen der Welle dx sind
in Kloben gelagert, welche aber der Deutlichkeit halber nicht gezeichnet sind.
Bewegt sich dann das Curvenstück c nach dem" Anschlagstück ρ zurück, so wickelt sich
das Stahlband t entsprechend auf die Rolle r auf, weil das mit der Feder verbundene Stahlband
s die damit verbundene Rolle zurückdreht; die Sperrkegel g g lösen sich, wogegen
die Sperrkegel Z / die Welle w festhalten.
Nach Verlauf von je einer hundertstel Stunde wird der Krummzapfen k vermittelst
eines Laufwerks, welches durch ein Uhrwerk ausgelöst wird, einmal um seine Achse gedreht.
Das Ergebnifs der Registrirung wird sodann, wie beschrieben, vermittelst des Kronrades η
auf ein Zählwerk übertragen; letzteres kann beliebig für Ampere-Stunden, Coulombs oder
Watts eingerichtet werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Bei Apparaten zum Registriren der durch den Zeiger eines elektrischen Mefsapparates angegebenen elektrischen Gröfsen die Anordnung des Dreikants ^2 des Zeigers %, sowie einer Brücke b, gleichviel ob gebogen oder gerade, einer passend geformten Curvenplatte c, welche sich zwischen dem Dreikant ^2 und dem Anschlagstück ρ bewegt, um die Winkelbewegung dem Stande des Zeigers \ proportional zu machen.
- 2. In Verbindung mit der durch Anspruch 1. geschützten Einrichtung die Rolle r, welche vermittelst des Stahlbandes t mit der Curvenplatte c in Verbindung steht, um die Winkelbewegungen der Curvenplatte c in fortschreitende Drehbewegung umzusetzen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41381C true DE41381C (de) |
Family
ID=316868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41381D Expired - Lifetime DE41381C (de) | Neuerungen an registrirenden Electricitätsmessern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41381C (de) |
-
0
- DE DENDAT41381D patent/DE41381C/de not_active Expired - Lifetime
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