DE375453C - Stempelvorrichtung fuer das selbsttaetige Aufstempeln von Messergebnissen, insbesondere fuer Ledermessmaschinen - Google Patents

Stempelvorrichtung fuer das selbsttaetige Aufstempeln von Messergebnissen, insbesondere fuer Ledermessmaschinen

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DE375453C
DE375453C DEK79258D DEK0079258D DE375453C DE 375453 C DE375453 C DE 375453C DE K79258 D DEK79258 D DE K79258D DE K0079258 D DEK0079258 D DE K0079258D DE 375453 C DE375453 C DE 375453C
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DE
Germany
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ratchet wheel
wheel
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Expired
Application number
DEK79258D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Thun
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Krupp Stahl AG
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Krupp Stahl AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/26Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring areas, e.g. planimeters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Stempelvorrichtung für das selbsttätige Aufstempeln von IVIeßergebnissen, insbesondere für Ledermeßmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf mit mehr als einer Typenscheibe versehene Stempelvorrichtungen für das selbsttätige Aufstempeln von Meßergebnissen, insbesondere für Ledermeßmaschinen. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art kann es vorkommen, daß auf das auszumessende Leder ein von der gemessenen Fläche erheblich abweichender Wert aufgedruckt wird. Die Erfindung bezweckt, diese Möglichkeit auszuschalten.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. z die Anordnung für die Übertragung des Meßergebnisses auf die Stempelvorrichtung, Abb. 2 einen achsialen. Längsschnitt durch die Stempelvorrichtung, Abb.3 den Schnitt nach 3-3 der Abb.2, von links gesehen, und Abb. 4 eine das Verständnis erleichternde Darstellung.
  • Mit der Skalenscheibe des Additionswerkes, die in an sich bekannter Weise beim Meßvorgang der gemessenen Fläche entsprechend eingestellt wird, ist durch ein Kettenrad A, eine Kette dl (Abb. r) und ein Kettenrad B über eine Feder R eine Welle b1 verbunden, die während des Meßvorganges im Sinne des Pfeiles x (Abb. 3) umläuft. Die Feder R ermöglicht die Einstellung der Nullage der Typenwelle b1 durch eine am Kettenrad B gelagerte Stellschraube y1. Außerdem dient sie noch zu einem anderen, später zu erläuternden Zweck. Auf der Welle b1 ist ein Mitnehmer b2 starr befestigt. Dieser liegt mit einem Ansatz b3 im Richtungssinne des Pfeiles x (Abb. 3) an einer Mutter C an. Die Mutter C ist einerseits auf einer mit dem Mitnehmer b2 aus einem Stück gefertigten Gewindebüchse b4 und anderseits auf einem Bolzen dl verschiebbar gelagert, der an einer auf der Welle b1 drehbaren Scheibe D sitzt. Durch den Mitnehmer b2 wird somit eine Drehung der Welle b1 im Sinne des Pfeiles x auf die Scheibe D übertragen. Die Mutter C ragt in achsialer Richtung etwas weniger als eine Ganghöhe ihres Gewindes in die Bahn des Ansatzes b3 des Mitnehmers b2 (s. Abb. 2). Mit der Scheibe D ist ein 300 Zähne enthaltender, aus 3o Blechen d3 bestehender Zahnkranz d2 fest verbunden. Dem Zahnkranz d2 liegt ein Feststellstift e2 gegenüber, der an dem einen Arm E eines am Maschinengestell um eine Achse F drehbaren doppelarmigen Hebels E El sitzt. Der andere Arm El des Hebels E El liegt mittels einer Rolle e3 unter der Wirkung eines . Gewichtes e4 an einem Nocken g1 an. Dieser sitzt auf einer Hohlwelle G, die auf einer von Hand oder durch Maschine bei jeder Stempelung um 36o° zu drehenden Welle G3 befestigt ist. Die Innenseite der Bleche d3 ist stufenförmig ausgebildet, und zwar sind jedesmal zehn Stufen vorgesehen, deren Breite je einer Zahnteilung des Zahnkranzes d2 entspricht. Den stufenförmigen Blechen d3 liegt ein Anschlagstift 112 gegenüber, der an dem einen Arm H eines weiteren am Maschinengestell um die Achse F drehbaren doppelarmigen Hebels H Hl befestigt ist. Dieser Hebel H Hl liegt mit einer Rolle h3 unter der Wirkung eines Gewichtes h4 an einem weiteren auf der Hohlwelle G vorgesehenen Nocken g2 an. Der Arm H des Hebels H Hl trägt einen Zahnbogen h5. Dieser steht in Eingriff mit einem Zahnritzel J, mit dem ein Typenrad J1 starr verbunden ist. Das Typenrad J1 trägt zehn von o bis 9 bezeichnete Typen für hundertstel Quadratmeter und liegt in Abb. 2 links von der Scheibe D. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß bei der in Abb. 3 veranschaulichten Ruhestellung der Maschine die Null des Typenrades h nicht genau über der Druckstelle steht und der Stift h2 von der ihm am nächsten liegenden Stufe des Bleches d3 etwas entfernt ist. An der Scheibe D ist ein Ansatz d4 (Abb. 2) vorgesehen, der zwischen den beiden Enden einer U-förmig gebogenen Blattfeder k (Abb.3) liegt. Die Blattfeder IL umfaßt zwei an einem Typenrad D5 befestigte Mitnehmerbolzen de, so daß zwischen der Scheibe D und dem Typenrad D5 eine nachgiebige Kupplung besteht. Das Typenrad D5 trägt in Übereinstimmung mit der Skala der Skalenscheibe dreimal von o bis 9 bezeichnete Typen, die zelintel Quadratmeter bedeuten. Der ganze Umfang entspricht also 3 qin.
  • Mit dein Typenrad D° ist ein Sperrad D7 starr verbunden, das 30 Zähne trägt, so daß einer Zahnteilung des Sperrades D7 zehn Zahnteilungen des Zahnkranzes d2 entsprechen. Den Zähnen des Sperrades D7 gegenüber liegt ein Sperrstift in', der an einem um einen Zapfen in3 drehbaren doppelarmigen Hebel 111 El befestigt ist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß, wenn der Stift e2 in eine Zahnlücke des Zahnkranzes d2 eingreift, der Stift m2 keiner Zahnspitze gegenübersteht, vielmehr gegen die nächstliegende um einen Betrag versetzt ist, der bei der Nullstellung der Vorrichtung kleiner als ein Zehntel der Zahnteilung, aber größer als o ist, am besten etwa ein Zwanzigstel der Teilung beträgt, bei anderen Stellungen der Vorrichtung gleich dieser Größe vermehrt um ganze Zehntel der Teilung ist. Es kann also der Stift ffr2 gegenüber einer Zahnlücke des Sperrades D7 in dem Falle, daß der oben genannte Betrag gerade ein Zwanzigstel der Teilung ist, nur die zehn in Abb. q. mit o bis 9 bezeichneten Stellungen einnehmen. Der Hebel M 1171 liegt mit einer Rolle in4 unter der Wirkung eines Gewichtes raa:i an einem weiteren auf der Hohlwelle G vorgesehenen Nocken g6 an, der etwas breiter ist als der Nocken g1. Mit dein Typenrad D und dein Sperrad D7 ist ein Zahnritzel d ' fest verbunden, das mit einem Zahnrad N in EingrifF steht. Zwischen den Zahnrädern 1' und d3 besteht ein Übersetzungsverhältnis vor: 3 : i o. Dreht sich also das Zahnrad D7 und damit das Typenrad D5 dreimal, so entspricht diesem neun zehntel Umdrehung des Zahnrades N. Das Zahnrad N ist mit einem dritten Typenrade NI- in ähnlicher Weise wie die Scheibe D mit dem Typenrad Dli durch Vermittlung einer U-förmig gebogenen Blattfeder P nachgiebig gekuppelt. Das Typenrad N1 trägt zehn von o bis 9 bezeichnete Typen für ganze Quadratmeter. Mit dein Typenrad NI ist ein Sperrad N2 fest verbunden, an dein eine Rolle T befestigt ist. Ein Gewicht T1, das mittels eines über eine Leitrolle TZ laufenden Bandes t3 an der Rolle T befestigt ist, sucht die Rolle T dauernd ini entgegengesetzten Sinne des Pfeiles y (Abb. 3) zu drehen. Den Zähnen dieses Sperrades N2 liegt ein Sperrstift q2 gegenüber, der an einem um den Zapfen in3 drehbaren doppelarmigen Hebel 0_ DQi befestigt ist. Bei der gezeichneten Nullstellung der Vorrichtung ist die Null der Scheibe NI um einen gewissen Betrag von der Druckstellung entfernt. Ferner ist die Anordnung so getroffen, daß, wenn der Stift in= in eine Zahnlücke des Sperrades D7 eingreift, der Stift q2 keiner Zahnspitze gegenüberliegt, vielmehr gegen die nächstliegende um etwa ein Zwanzigstel der Teilung des Sperrrades N2 versetzt ist, gegebenenfalls vermehrt um ganze Zehntel der Teilung (vgl. auch hierzu Abb.4). Der freie Arm des Hebels 0_ Dl liegt mit einer Rolle q3 unter der Wirkung eines (auf der Zeichnung nicht sichtbaren) Gewichtes an einem auf der Hohlwelle G vorgesehenen Nocken g4 an. Dieser ist etwas breiter gehalten als der Nocken g6.
  • Beim Messen eines Lederstückes wird durch das Kettenrad B, das in Übereinstimmung mit der Skalenscheibe des Additionswerkes umläuft, die Welle b1 angetrieben, und zwar dreht sich diese im Sinne des Pfeiles x (Abb. 3). An der Drehung der Welle b1 nimmt durch Vermittlung des Mitnehmers bz und der Mutter C, die bei einer Drehung der Welle b1 im Sinne des Pfeiles x als starre Kupplung zwischen der Welle b1 und der Scheibe D wirken, die Scheibe D und weiter durch Vermittlung der Blattfeder K das Typenrad D5 und damit das Zahnritzel 0 teil. Dessen Drehung wird auf das Zahnrad N und weiter durch Vermittlung der Blattfeder P auf das Typenrad Ni übertragen, und zwar dreht sich dieses entgegen der Wirkung des. Gewichtes TI- im Sinne des Pfeiles y (Abb. 3), wobei das Band t3 auf die Rolle T aufgewickelt wird. Nach Beendigung des Meßvorganges sind somit die Typenräder D' und NI der gemessenen Fläche .entsprechend eingestellt. Hierbei hat das Typenrad D' mehr als eine ganze Umdrehung gemacht, wenn die gemessene Fläche 3 qm überschreitet. Es wird nunmehr die Welle G3 im Sinne des Pfeiles z gedreht (Abb. 3). Hierbei geben dicht hintereinander der Nocken g1 den Hebel E El und der Nocken g2 den Hebel H Hl frei. Infolgedessen dreht sich der Hebel EEl unter der Wirkung des Gewichtes e4 im entgegengesetzten Sinne der Uhrzeigerbewegung und der Hebel H HI- unter der Wirkung des Gewichtes h4 im Uhrzeigerdrehsinne (Abb. 3). Bei der zuerst erfolgenden Drehung des Hebels E El fällt der Sperrstift e2 in eine Zahnlücke des Zahnkranzes d2 und dreht die Scheibe D, bis er auf den Grund der Zahnlücke stößt; der Zahnkranz d2 kann also mit der Scheibe D bis zu einhalb Zahnteilung = einhalb hundertstel Quadratmeter nach vorwärts oder nach rückwärts gedreht werden (Abrunden des Meßergebnisses auf hundertstel Quadratmeter). Bei der erwähnten Drehung der Scheibe D hebt sich in dem einen Falle die Mutter C von dem Anschlag b2 ab, während in dem anderen Fall die Welle b1 entgegen der Wirkung der Feder R mitgedreht wird. Jetzt erst erfolgt die genaue Einstellung der Typenräder. Von der Stellung des nunmehr festgelegten Stufenbleches d3 hängt die Einstellung des für die hundertstel Quadratmeter vorgesehenen Typenrades J1 ab. Sobald nämlich der Nocken g2 den Hebel H Hl freigegeben hat, schwingt dieser unter der Wirkung des Gewichtes h4 im Uhrzeigerdrehsinne, bis der Anschlagstift h2 auf die ihm gegenüberliegende, durch das Einfallen des Sperrstiftes e2 eingestellte Stufe des Stufenbleches d3 trifft. Bei der Schwingung des Hebels H Hl wird durch den Zahnbogen la' das Zahnritzel J und das mit diesem verbundene Typenrad Ji gedreht. Die Größe der Drehung hängt von der Einstellung des in Frage kommenden Stufenbleches d3 ab. Entsprechend den zehn Stufen des Bleches d3 kann das Typenrad J1 auch nur zehn verschiedene Stellungen einnehmen, und zwar ist die Anordnung so getroffen, daß die Typen stets genau in Druckstellung kommen. Bei weiterer Drehung der Welle G3 gibt (nachdem also die Scheibe D und das Typenrad J'- eingestellt worden sind) der Nocken g6 den Hebel M Ml frei, so daß dieser unter der Wirkung des Gewichtes ms im Sinne der Uhrzeigerbewegung schwingt. Mit der Scheibe D ist auch das Sperrad D7 eingestellt worden. Die Anordnung ist dabei, wie bereits erwähnt ist, so getroffen, daß dem Sperrstift m2 nach Feststellung der Scheibe D nie eine Zahnspitze gegenüberstehen kann. Wenn nunmehr also der Sperrstift zn2 auf das Sperrad D7 auftrifft, tritt er stets in eine Zahnlücke ein, und zwar in diejenige, die dem abgerundeten Meßergebnis entspricht. Es wird durch den Sperrstift m2 unter der Wirkung des Gewichtes ms die Sperrscheibe D7 entgegen der Wirkung der Blattfeder K so weit gedreht, bis der Sperrstift m2 mit seiner Spitze auf den Grund der Zahnlücke gelangt ist. Mit dem Sperrad D7 ist auch das Typenrad D5 festgelegt, und zwar so, daß sich die richtigeType an derDruckstellebefindet. Schließlich wird nach weiterer Drehung der Welle D3 auch der Hebel 0 0l freigegeben, so daß dieser unter der Wirkung des betreffenden Gewichtes im Sinne der Uhrzeigerbewegung schwingt. Hierbei tritt der Sperrstift q2, wie aus dem früher Gesagten hervorgeht, stets in eine Zahnlücke des Sperrrades N2 ein, und zwar in diejenige, die dem abgerundeten Meßergebnis entspricht. Denn durch das Einfallen der Sperrstifte e2 und in2 sind die Teile N NI und NI für das Einfallen des Sperrstiftes q2 richtig eingestellt worden. Es wird durch den Sperrstift q2 unter der Wirkung des erwähnten Gewichtes das Sperrrad NI und damit das Typenrad NI so weit entgegen der Wirkung der Blattfeder P gedreht, bis der Sperrstift q2 mit seiner Spitze auf den Grund der Zahnlücke gelangt ist. Nunmehr ist auch das Typenrad NI in der richtigen Stellung festgelegt, so daß bei dem jetzt (in an sich bekannter Weise) erfolgenden Drucken ein Wert auf das Leder gedruckt wird, der höchstens um. einhalb hundertstel Quadratmeter von dem genauen Wert abweichen kann.
  • Nach Feststellung der Typenräder wird die Maschine zwecks Rückführung der Skalenscheibe in die Nullage umgeschaltet, so daß sich die Welle hl im entgegengesetzten Sinne der Uhrzeigerbewegung dreht. Der Anschlag b3 hebt sich dabei von der Mutter C ab und es wird diese infolge der Drehung der Gewindebüchse b4 im Sinne des Pfeiles v (Abb. 2) auf dem feststehenden Bolzen dl verschoben. Vor Vollendung einer Umdrehung der Welle b1 ist die Mutter C aus der Bahn des Anschlages b' gekommen, da sie in diese Bahn weniger als eine Ganghöhe des Gewindes der Gewindebüchse b4 hineinragte. Infolgedessen kann sich die Welle hl ungehindert weiterdrehen, bis die Skalenscheibe in die Nullstellung zurückgeführt ist. Inzwischen ist die Stempelung erfolgt. Hiernach wird die Welle G3 weiter im Sinne des Pfeiles z gedreht, so daß durch die auf der Hohlwelle G sitzenden Nocken die Hebel Q Q1, M Ml, H Hl und EEl wieder in ihre Anfangsstellung gedreht werden. Hierbei kommen die einzelnen Sperrstifte außer Eingriff mit den entsprechenden Zahn- oder Sperrädern, und diese gehen zusammen mit den Typenrädern unter der Wirkung des Gewichtes T1 in ihre Nulllage zurück. Bei der Rückwärtsdrehung des Typenrades D5 wird die von der Scheibe D getragene Mutter C auf der jetzt festliegenden Gewindebüchse b4 im entgegengesetzten Sinne des Pfeiles v verschoben, bis sie schließlich in dem Augenblick, in dem die Vorrichtung in ihre Nullage zurückgekehrt ist, zur Anlage an den Mitnehmer b2 kommt, der eine weitere Drehung der Scheibe D verhindert. Die Rückführung des Typenrades J1 in seine Nullage erfolgt unmittelbar bei der Drehung des Hebels H Hl durch Vermittlung des Zahnbogens hs.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit mehr als einer Typenscheibe versehene Stempelvorrichtung für das selbsttätige Aufstempeln von Meß.ergebnissen, insbesondere für Ledermeßmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß für die Typenscheiben (JI D6 N1) Feststellvorrichtungen (d2 e2, D7 m', N2 q2) vorgesehen sind, deren jede von einer Steuerung (G bis GO) derart abhängig ist, daß als erste die für die niedrigste Einheit und danach die für die nächsthöhere Einheit bestimmte Feststellvorrichtung in Wirkung tritt.
  2. 2. Stempelvorrichtung nach Anspruch i, bei der die Feststellvorrichtungen j e aus einem Sperrzahnrad und einem mit diesem zusammenarbeitenden Sperrorgan bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß das für die niedrigere Einheit bestimmte Sperrrad (z. B. d2) mit dem für die nächsthöhere Einheit bestimmten Sperrade (D7) über eine nachgiebige Kupplung (K de d4) verbunden ist.
  3. 3. Stempelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrräder und Sperrorgane zweier aufeinanderfolgender Einheiten so zueinander angeordnet sind, daß, wenn in das zur niedrigeren Einheit gehörige Sperrad (z. B. d2) das entsprechende Sperrorgan (e2) eingreift, das Sperrorgan (in') des zur nächsthöheren Einheit gehörigen Sperrades (D') stets derjenigen Zahnlücke dieses Sperrades (D7) gegenübersteht, die der aufzudrückenden Ziffer entspricht. q..
  4. Stempelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Nulllage des zur niedrigeren Einheit gehörigen Sperrades (z. B. d2) das Sperrorgan (zra2) des zur nächsthöheren Einheit gehörenden Sperrades (D7) gegen die Spitze des zunächst liegenden Zahnes des Sperrades (D7) um einen Betrag versetzt ist, der etwa gleich der Zahnteilung des Sperrrades (D') ist, geteilt durch das Doppel der Anzahl von Stellungen, die das betreffende Sperrorgan (m2) einer einzelnen Zahnlücke gegenüber einnehmen kann, also bei Flächenmessung in Quadratmetern etwa gleich ein Zwanzigstel der Zahnteilung.
  5. 5. Stempelvorrichtung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß ein für die niedrigste Einheit vorgesehenes Sperrzahnrad (d2) in an sich bekannter Weise stufenförmig abgesetzte Anschläge (d3) trägt, die in der Bahn eines Anschlagstiftes (h2) liegen, der an einem schwingbaren, mit dem für die niedrigste Einheit bestimmten Typenrade (J1) zwangläufig verbundenen Zahnsektor (h5) sitzt, so daß je nach der Stellung der stufenförmigen Anschläge (d3) der Anschlagstift (lag) und damit der Zahnsektor (las) und das Typenrad (Jl) einen mehr oder minder großen Weg zurücklegen können.
  6. 6. Stempelvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das für die niedrigste Einheit bestimmte Sperrrad (d2) lose auf der Antriebswelle (bl) der Stempelvorrichtung sitzt, auf welcher Welle ein Anschlag (b2 b3) befestigt ist, der im Richtungssinne des Antriebes der Stempelvorrichtung an einer um weniger als eine Ganghöhe ihres Gewindes in achsialer Richtung in die Bahn des Anschlages (b2 b3) hineinragenden Mutter (C) abhebbar anliegt, die einerseits auf einem an dem Sperrad (d2) sitzenden Bolzen (dl) achsial verschiebbar geführt ist, und anderseits mit ihrem Gewinde in Eingriff mit einem auf der Antriebswelle (bl) sitzenden Gewinde (b4) steht.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3418105A1 (de) * 1984-05-16 1985-11-21 Maschinenfabrik Moenus-Turner Gmbh, 6370 Oberursel Vorrichtung zum messen des flaecheninhalts von flaechigem messgut, insbesondere leder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3418105A1 (de) * 1984-05-16 1985-11-21 Maschinenfabrik Moenus-Turner Gmbh, 6370 Oberursel Vorrichtung zum messen des flaecheninhalts von flaechigem messgut, insbesondere leder

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