DE4136151C2 - Flügelzellenpumpe - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Flügelzellenpumpe mit einem auf
einer Antriebswelle befestigten Rotor. Der Rotor hat Schlit
ze zur Aufnahme von radialverschieblichen Flügeln, die in
einem Kurvenring anliegen. Die Flügel schließen Förderräume
zwischen sich ein, wobei diese beim Umlauf abwechselnd mit
einer Saug- und einer Druckzone Verbindung erhalten und ei
nen ersten Förderkreis mit Öl versorgen. Es ist außerdem ein
zweiter Förderkreis vorhanden, der durch die Pumpwirkung der
Flügel in den Unterflügelräumen versorgt wird. Die beiden
Förderkreise haben voneinander getrennte Druckleitungen. Ein
Stromregelventil mit einem druck- und federbelasteten Kolben
regelt in Abhängigkeit von der Drehzahl einen Teilstrom aus
der Druckleitung des ersten Förderkreises zu einem Tank ab.
Eine derartige Flügelzellenpumpe mit zwei Förderkreisen ist
aus der DE 26 30 736 C2 bekannt. Während die Druckleitung
des ersten Förderkreises, wie erwähnt, mit einem gebräuchli
chen Stromregelventil verbunden ist, schließt der von den Un
terflügelräumen gespeiste zweite Förderkreis an ein Vorspann
ventil an. Dieses Vorspannventil steht einerseits unter der
Belastung des Druckes aus dem ersten Förderkreis plus einer
Federkraft, während auf seine andere Seite der Druck im
zweiten Förderkreis, also der Druck in den Unterflügelkam
mern wirkt. Das Vorspannventil regelt den Druck im zweiten
Förderkreis auf einen Wert ein, der über dem Druck des er
sten Förderkreises liegt, so daß immer eine ausreichende An
pressung der Flügel in den Kurvenring gesichert ist.
Diese Maßnahme ist notwendig, damit die Flügel in den
Druckzonen des ersten Förderkreises den gewünschten Druck
aufbauen können und nicht in Richtung auf die Unterflügel
kammern zurückgedrückt werden.
Hinter dem Stromregelventil ist die Druckleitung des ersten
Förderkreises an eine Hilfskraftlenkung angeschlossen, die
einen verhältnismäßig großen Förderstrom benötigt. Die
Druckleitung hinter dem Vorspannventil ist dagegen an eine
Niveauregulierung angeschlossen, die einen kleinen Förder
strom verarbeitet. Die vorgenannte Flügelzellenpumpe ist
daher auf die Versorgung von zwei voneinander unabhängigen
Verbrauchern abgestimmt.
Eine andere Einrichtung mit zwei Förderkreisen ist bekannt
aus der DE 35 20 884 A1. Dort ist bei einer zweistufigen
Kreiselpumpe, die zwei Einzelpumpen oder zwei Pumpenstufen
aufweist, eine Mengensteuerung zum Steuern der zu einem Ser
volenkungsmotor fließenden Fördermenge vorgesehen. Das Men
gensteuerventil weist drei Stellungen auf. In je einer die
ser Stellungen können die Pumpen bzw. Pumpenstufen in Serie
oder prallel geschaltet werden oder es kann eine Pumpe
kurzgeschlossen werden. Zum Steuern des Umschaltens des
Mengensteuerventils dienen hydraulische Stellvorrichtungen.
Zwei Drosseln, von denen je eine in einer Druckleitung und
eine in einer Druckentlastungsleitung angeordnet ist, er
zeugen eine Druckdifferenz, mit der die Stellvorrichtungen
beaufschlagt werden. An der in der Druckentlastungsleitung
angeordneten Drossel kann sich nur dann eine Druckdifferenz
ausbilden, wenn ein Überdruckventil geöffnet hat. Dadurch
ergibt sich gerade im Bereich hoher Drücke ein Verluststrom
über das Überdruckventil, der nicht zum Lenken herangezogen
werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flügelzel
lenpumpe mit zwei Förderkreisen, beispielsweise auf die
Versorgung einer Hilfskraftlenkung so abzustimmen, daß man
bei höheren Drehzahlen Leistung einspart.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 ge
löst. Der nebengeordnete Anspruch 2 mit Anspruch 3 enthält
eine weitere vorteilhafte Ausführungsform.
Nach der Erfindung weist der Kolben des Stromregelventils
einen zusätzlichen Bund auf, durch den eine mit einem Ver
braucher verbundene Kammer entsteht. An diese Kammer ist
die Druckleitung des durch die Unterflügelräume versorgten
zweiten Förderkreises angeschlossen. Der zweite Förderkreis
hat also ständig mit dem Verbraucher Verbindung. Der Bund
hat außerdem eine Steuerkante, welche einen Leitungszweig
des ersten Förderkreises an die mit dem Verbraucher verbun
dene Kammer anschließen kann.
Durch die Erfindung ist es möglich, daß bis zu einer bestimm
ten Drehzahl der erste und der zweite Förderkreis gemeinsam
den Verbraucher (Hilfskraftlenkung) mit Drucköl versorgen.
Steigt anschließend die Drehzahl noch weiter an, sperrt der
Bund mit seiner Steuerkante den Leitungszweig der Drucklei
tung des ersten Förderkreises ab, wobei diese Druckleitung
mit dem Tank bzw. der Saugzone Verbindung erhält. Der Ver
braucher erhält jetzt nur noch Drucköl über den zweiten För
derkreis aus den Unterflügelräumen mit der pro Umdrehung
kleineren Fördermenge. Da der erste Förderkreis mit der grö
ßeren Fördermenge auf Rücklauf geschaltet ist, baut sich
dort kein wesentlicher Druck auf und es läßt sich im oberen
Drehzahlbereich Antriebsleistung einsparen.
Das Ausführungsbeispiel nach dem nebengeordneten Anspruch 2
nützt den Doppelhub der Flügelzellenpumpe mit jeweils zwei
sich gegenüberliegenden Saug- und Druckzonen zur Aufteilung
in zwei Förderkreise. Es versorgt also je eine Saug- und
Druckzone einen gesonderten Förderkreis. Der Aufbau des
Stromregelventils entspricht der Ausführung nach Anspruch 1,
so daß die beiden Druckleitungen des ersten und zweiten För
derkreises in gleicher Weise an das Stromregelventil ange
schlossen sind. Im unteren Drehzahlbereich der Flügelzellen
pumpe arbeiten beide Förderkreise auf den Verbraucher, wäh
rend ab dem mittleren Drehzahlbereich nur noch der zweite
Förderkreis mit einer Saug- und Druckzone auf den Verbrau
cher geschaltet ist. Da in dieser Ausführung der zweite För
derkreis eine höhere Förderleistung hat als in der Ausfüh
rung nach Anspruch 1, kann das Stromregelventil so ausgelegt
werden, daß die Umschaltung auf nur einen Kreis bei etwas
geringeren Drehzahlen erfolgen kann.
Die Erfindung ist anhand von zwei in der Zeichnung darge
stellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch eine
Flügelzellenpumpe mit einem Stromregelventil. Das
Stromregelventil befindet sich in einer Stellung
in der der erste und der zweite Förderkreis auf
den Verbraucher geschaltet sind.
Fig. 2 die Pumpe nach Fig. 1 in einer anderen
Stellung des Stromregelventils und
Fig. 3 eine weitere Ausführung einer Flügelzellen
pumpe mit zwei Förderkreisen.
Ein in einem nicht dargestellten Gehäuse gehaltener Kurven
ring 1 hat als Innenbohrung eine Hubkurve 2. Im Kurvenring 1
ist auf einer Antriebswelle 3 ein Rotor 4 befestigt. Der Ro
tor 4 hat radial verlaufende Schlitze 5, in denen als Flügel
6 bezeichnete Arbeitsschieber entsprechend dem Verlauf der
Hubkurve 2 nach außen oder nach innen gleiten. Zwischen dem
Kurvenring 1, dem Rotor 4, den Flügeln 6 und nicht sichtba
ren seitlichen Druckplatten befinden sich Förderräume 7. Die
Pumpe weist zwei sich gegenüberliegende Saugzonen 8 und 8A
auf, die über Saugleitungen 10A, 10B und 10 mit einem Tank
11 verbunden sind. Zwei sich gegenüberliegende Druckzonen 12
und 12A stehen über Druckleitungen 13A, 13B und 13 mit
einem Stromregelventil 14 in Verbindung. Während der Drehbe
wegung des Rotors 4 wird das in den Förderräumen 7 einge
schlossene Öl in Pfeilrichtung R von der Saugzone 8 bzw. 8A
in die zugehörige Druckzone 12A bzw. 12 und über das Strom
regelventil 14 zu einem Verbraucher verdrängt. Die beschrie
bene, allgemein übliche Pumpenförderung über die Saug- und
Druckzonen ist hier als erster Förderkreis bezeichnet.
Die innenliegenden Enden der Schlitze 5 sind durch die be
reits erwähnten seitlichen Druckplatten und die Flügel 6 ab
geschlossen und bilden sogenannte Unterflügelräume 15.
In der Saugzone 8 und 8A sind die Unterflügelräume 15 mit
teilringförmigen Kanälen 16 und 17 und diese über Leitungen
18 und 18A mit der Druckleitung 13A und 13 des ersten För
derkreises verbunden. In der Druckzone sind die Unterflügel
räume mit teilringförmigen Kanälen 19 und 20 verbunden und
diese schließen über Druckleitungen 21A bzw. 21B und 21 an
das Stromregelventil 14 und den Verbraucher an. Die Unterflü
gelräume 15 versorgen in der Druckzone einen zweiten Förder
kreis der Pumpe. Beide Förderkreise sind gegeneinander abge
dichtet.
Ein durch eine Feder 22 belasteter Kolben 23 des Stromregel
ventils 14 mit Steuerbunden 24 und 25 ist bereits bekannt.
Es hat die Aufgabe einen Teil des über die Saug- und Druckzo
nen 8, 12A und 8A, 12 und die Druckleitung 13 (erster
Kreis) geförderten Öls in Abhängigkeit von der Pumpendreh
zahl in eine Rücklaufleitung 27 abzuleiten. Die Erfindung
besteht darin, daß der Kolben 23 einen weiteren Bund 26 auf
weist, der eine stirnseitige Kammer 28 abschließt. Diese
Kammer 28 ist mit der an die Unterflügelräume 15 angeschlos
senen Druckleitung 21 (zweiter Förderkreis) verbunden. Die
Kammer 28 steht über eine Auslaßleitung 30 mit einer Drossel
31 mit dem Verbraucher in Verbindung.
Die Druckleitung 13 des ersten Förderkreises hat mit einer
zwischen den Steuerbunden 25 und 26 liegenden Kammer 32 Ver
bindung. Diese Kammer 32 kann über einen Leitungszweig 33
mit der an den Verbraucher angeschlossenen Kammer 28 in Ver
bindung treten. Eine Steuerkante 34 des Bundes 26 steuert
den Leitungszweig 33. Zwischen der Auslaßleitung 30 und ei
nem federseitigen Raum 34 liegt eine Steuerleitung 35 mit
einer Drossel 36. Der Druck in der Kammer 34 ist um die
durch die Drossel 31 geschaffene Druckdifferenz kleiner als
in der Kammer 28.
Im unteren Drehzahlbereich regelt das Stromregelventil als
Druckwaage den Abfluß des Öls im ersten Förderkreis in be
kannter Weise zum Verbraucher ab. In der in Fig. 1 gezeich
neten Stellung des Kolbens 23 überwindet die Druckkraft auf
die der Kammer 28 zugewandte Stirnfläche des Bundes 26 die
gemeinsame Kraft aus der Feder 22 plus der Kraft des Auslaß
druckes auf die federseitige Stirnfläche im Raum 34. Der in
der Kammer 28 wirksame Differenzdruck hat also den Kolben 23
um einen bestimmten Betrag nach links verschoben. In dieser
Stellung des Kolbens 23 gibt die Steuerkante 34 des Bundes
26 den Leitungszweig 33 frei. Die Ölströme aus den Drucklei
tungen 13 und 21 vereinigen sich in der Kammer 28 und gelan
gen zum Verbraucher. Das überschüssige Öl aus der Drucklei
tung 13 kann über eine geöffnete Steuerkante 37 zur Rücklauf
leitung 27 und von dieser in die Saugzonen 8 und 8A abflie
ßen. Dies bedeutet, daß der Abregelpunkt der Pumpe bei ca.
1000 min-1 bereits erreicht ist. Vom Abregelpunkt an ver
harrt die Förderstromkennlinie in einem verhältnismäßig
kleinen Drehzahlbereich im wesentlichen waagerecht, das
heißt bei weiter steigender Drehzahl öffnet die Steuerkante
37 den Ablaufquerschnitt zur Rücklaufleitung 27 noch stär
ker.
In diesem Zusammenhang ist zu beachten, daß die Fördermenge
des ersten Kreises aus den Druckzonen 12 und 12A trotz Abre
gelung das mehrfache der Fördermenge des zweiten Kreises aus
den Unterflügelräumen 15 beträgt. Da eine Hilfskraftlenkung
bei langsamer Fahrt und damit auch niedriger Drehzahl wegen
der größeren Lenkausschläge einen größeren Förderstrom benö
tigt, kann die Pumpe den Ölstrombedarf in diesem Fahrbereich
durch die beiden Förderkreise voll abdecken.
Bei schneller Fahrt und höheren Drehzahlen kommt die Hilfs
kraftlenkung dagegen mit einem vergleichsweise geringem För
derstrom aus, da die Lenkausschläge nur klein sind. In die
sem höheren Drehzahlbereich ist der Förderstrom des zweiten
Förderkreises so groß, daß der Kolben 23 die Stellung nach
Fig. 2 einnimmt. Der Bund 26 überdeckt dabei mit seiner
Steuerkante 34 den Leitungszweig 33, so daß das gesamte
Drucköl aus der zum ersten Förderkreis gehörenden Drucklei
tung 13 über die Rücklaufleitung 27 den Saugzonen 8 und 8A
nahezu drucklos zufließen kann. Da im ersten Förderkreis nur
ein niedriger Rücklaufdruck wirksam ist, läßt sich durch das
Abschalten dieses Förderkreises bei höheren Drehzahlen eine
beträchtliche Leistungsersparnis erzielten. Steigt die
Drehzahl und damit die Fördermenge aus dem zweiten Förder
kreis noch weiter an, dann verbindet der Bund 26 die Rück
laufleitung 27 mit der Kammer 28, so daß auch ein Teilstrom
des zweiten Förderkreises (Druckleitung 21) abregelbar ist.
Eventuelle Leckölverluste beeinflussen das Lenkverhalten
nicht, da höhere Druckdifferenzen zwischen dem ersten und
dem zweiten Förderkreis erst bei höheren Drehzahlen nach Ab
schalten des ersten Förderkreises auftreten können und dann
der zweite Förderkreis bereits einen entsprechend hohen För
derstrom aufweist. Außerdem treten bei höheren Drehzahlen im
Fahrbetrieb selten hohe Drücke auf, da die Lenkkräfte ent
sprechend gering sind.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 zeigt das Stromregelven
til unverändert in der Stellung nach Fig. 1. Der Unterschied
besteht darin, daß die einander zugeordneten Saug- und
Druckzonen 38, 112A bzw. 38A, 112 den ersten und zweiten
Förderkreis darstellen. Der erste Förderkreis steht wiederum
über die Druckleitung 113 mit der Kammer 32 des Stromteilven
tils 14 und der zweite Förderkreis steht über die Drucklei
tung 121 mit der Kammer 28 in Verbindung. Die Unterflügelräu
me 115 werden hier nur zum Andrücken der Flügel 60 mit den
Druckleitungen 113 und 121 verbunden. Damit die Flügel 60 in
der Druckzone 112 und 112A nach innen gleiten können - wobei
Öl zurückgefördert wird - verbindet man für jede Hubseite
getrennt die druckseitigen Unterflügelräume 115 durch enge
Kanäle 40 bzw. 41 mit den saugseitigen Unterflügelräumen. In
diesem Falle fördert jeder Förderkreis den halben Ölstrom.
Der Abregelvorgang geschieht auf die gleiche Weise wie in
Fig. 1.
1
Kurvenring
2
Hubkurve
3
Antriebswelle
4
Rotor
5
Schlitze
6
Flügel
7
Förderräume
8
,
8
ASaugzonen
9
-
10
,
10
A,
10
BSaugleitungen
11
Tank
12
,
12
ADruckzone
13
,
13
A,
13
BDruckleitungen
14
Stromregelventil
15
Unterflügelräume
16
teilringförmiger Kanal
17
teilringförmiger Kanal
18
,
18
ALeitungen
19
teilringförmiger Kanal
20
teilringförmiger Kanal
21
,
21
A,
21
BDruckleitungen
22
Feder
23
Kolben v.
15
24
Steuerbund
25
Steuerbund
26
Bund
27
Rücklaufleitung
28
Kammer
29
-
30
Auslaßleitung
31
Drossel
32
Kammer
33
Leitungszweig
34
federseitiger Raum
35
Steuerleitung
36
Drossel
37
Steuerkante
38
,
38
ASaugzonen
40
enger Kanal
41
enger Kanal
60
Flügel
112
,
112
ADruckzonen
113
Druckleitung
115
Unterflügelräume
121
Druckleitung
RPfeilrichtung
RPfeilrichtung
Claims (3)
1. Flügelzellenpumpe mit folgenden Merkmalen:
- 1. In einem Gehäuse ist auf einer Antriebswelle (3) ein Rotor (4) befestigt;
- 2. Der Rotor (4) hat Schlitze (5) zur Aufnahme von radialverschieblichen Flügeln (6), die in einem Kurvenring (1) anliegen;
- 3. Die Flügel (6) schließen Förderräume (7) zwischen sich ein, wobei die Förderräume beim Umlauf abwech selnd mit einer Saug- und einer Druckzone (8 und 12A bzw. 8A und 12) Verbindung erhalten und ei nen ersten Förderkreis mit Öl versorgen;
- 4. Es ist ein zweiter Förderkreis vorhanden, der durch die Pumpwirkung der Flügel (6) in den Unter flügelräumen (15) versorgt wird;
- 5. Der erste und der zweite Förderkreis haben vonein ander getrennte Druckleitungen (13 bzw. 21);
- 6. Es ist ein Stromregelventil (14) mit einem druck- und federbelasteten Kolben (23) vorhanden;
- 7. Das Stromregelventil (14) regelt in Abhängigkeit von der Drehzahl einen Teilstrom aus der Drucklei tung (13) des ersten Förderkreises zu den Saug zonen (8, 8A) ab,
- 1. Der Kolben (23) des Stromregelventils (14) weist einen zusätzlichen Bund (26) auf, durch den eine mit einem Verbraucher verbundene Kammer (28) ent steht;
- 2. Die Druckleitung (21) des durch die Unterflügelräu me (15) versorgten zweiten Förderkreises schließt an die Kammer (28) an;
- 3. Der Bund (26) des Stromregelventils (14) hat eine Steuerkante (34), welche einen Leitungszweig (33) der Druckleitung (13) des ersten Förderkreises an die Kammer (28) anschließen kann,
- 4. derart, daß im unteren Drehzahlbereich der Pumpe beide Förderkreise mit dem Verbraucher in Verbin dung stehen und im höheren Drehzahlbereich nur die Druckleitung (21) des zweiten, durch die Unterflü gelräume (15) versorgten Förderkreises mit dem Verbraucher verbunden ist.
2. Flügelzellenpumpe mit folgenden Merkmalen:
- 1. In einem Gehäuse ist auf einer Antriebswelle (3) ein Rotor (4) befestigt;
- 2. Der Rotor (4) hat Schlitze (5) zur Aufnahme von radialverschieblichen Flügeln (6), die in einem Kurvenring (1) anliegen;
- 3. Die Flügel (6) schließen Förderräume (7) zwischen sich ein, die bei jeder Umdrehung wechselnd mit Saug- und Druckzonen (8, 12A bzw. 8A, 12) in Verbindung treten;
- 4. Es ist ein Stromregelventil (14) mit einem druck- und federbelasteten Kolben (23) vorhanden;
- 5. Das Stromregelventil (14) regelt in Abhängigkeit von der Drehzahl in einen Rücklauf ab,
- 1. jede der beiden zusammenwirkenden Saug- und Druck zonen (8, 12A bzw. 8A, 12) versorgt einen ge trennten Förderkreis;
- 2. der Kolben (23) des Stromregelventils (14) weist einen zusätzlichen Bund (26) auf, der eine mit ei nem Verbraucher verbundene Kammer (28) abschließt;
- 3. eine Druckleitung (21) des zweiten Förderkreises schließt an die Kammer (28) an;
- 4. der Bund (26) des Stromregelventils (14) hat eine Steuerkante (34), welche eine Druckleitung (13) des ersten Förderkreises an die Kammer (28) an schließen kann
- 5. derart, daß im unteren Drehzahlbereich der Pumpe beide Förderkreise mit dem Verbraucher in Verbin dung stehen und ab dem mittleren Drehzahlbereich nur eine der beiden Förderkreise mit dem Verbrau cher verbunden ist.
3. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Unterflügelräume
(115) jeder Druckzone (112A und 112), für jede Hubseite ge
trennt, durch enge Kanäle (40 bzw. 41) mit den im Bereich
der Saugzone (38 bzw. 38A) liegenden Unterflügelräumen ver
bunden sind.
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|---|---|
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| DE4136151A1 (de) | 1993-05-06 |
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