DE41333C - Neuerungen in dem Verfahren, Kiesabbrände zur Verhüttung auf Eisen geeignet zu machen - Google Patents

Neuerungen in dem Verfahren, Kiesabbrände zur Verhüttung auf Eisen geeignet zu machen

Info

Publication number
DE41333C
DE41333C DENDAT41333D DE41333DA DE41333C DE 41333 C DE41333 C DE 41333C DE NDAT41333 D DENDAT41333 D DE NDAT41333D DE 41333D A DE41333D A DE 41333DA DE 41333 C DE41333 C DE 41333C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
burns
iron
innovations
smelting
gravel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT41333D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. HERBERTS in Barmen
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE41333C publication Critical patent/DE41333C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/20Obtaining zinc otherwise than by distilling
    • C22B19/22Obtaining zinc otherwise than by distilling with leaching with acids
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

PATENTAMT
KLASSE 40: Hüttenwesen.^
Das durch das Haupt-Patent geschützte Verfahren hat in der Praxis den Uebelstand gezeigt, dafs bei der Inbetriebsetzung des Apparates bis zur Erwärmung der grofsen Mengen Kiesabbrände der zugeführte Dampf sich schnell condensirte und dadurch den Ablauf gröfserer Mengen zu dünnen Zinkvitriollaugen bewirkte. Um diesem Fehler abzuhelfen, hat der Erfinder in den oberen Theil des zur Auslaugung dienenden Apparates ein Rohr eingeführt, durch welches dem Kessel nach dem Füllen zuerst stark erhitzte Luft oder Sauerstoff zugeführt wird.
Durch diese Luftzuführung eventuell werden die Kiesabbrände vorgewärmt, so dafs der später !eintretende Dampf sich nicht gleich wieder conidensirty es werden infolge dessen die abfliefsenden Laugen von vornherein stark concentrirt erhalten. Diese Zuführung von erhitzterLuft oder von Sauerstoff wird auch während desAuslaugens der Abbrände fortgesetzt, nur mufs dann die erhitzte Luft oder der Sauerstoff mindestens mit ebenso hoher Pressung in den Behälter eingeführt werden, wie der zur Auslaugung bestimmte Dampf. Die Luft oder der Sauerstoff entweicht alsdann unterhalb des Filters mit der gleichzeitig abfliefsenden Zinkvitriollauge.
Man kann dabei nach Belieben auch den Dampfdruck vorher ablassen und alsdann trockene oder angefeuchtete Luft oder Sauerstoff, oder auch ein Gemisch von Luft oder Sauerstoff und Dampf einleiten. Durch dieses Verfahren erreicht man, dafs etwa vorhandenes Schwefelzink in Zinkvitriol umgesetzt wird, und letzteres laugt dann der gespannte Dampf aus.
Wenn die verarbeiteten Kiesabbrände Zinkoxyd enthalten, so bleibt dasselbe von der Behandlung der Kiese mit gespanntem Dampf sowie der Zuführung von Sauerstoff und Luft unberührt und kann auf diesem Wege nicht entfernt werden.
Um das Zinkoxyd auszuscheiden, ist es nothwendig, erst die Auslaugung der löslichen Zink- und Schwefelverbindungen zu vollenden. Dann werden die Kiesabbrände im Behälter entweder mit Eisenchlorür-, dünner Schwefel- 1 säure, saurer Sulfat- bezw. Bisulfatlösung oder ' Aetznatron oder Aetzkalilaugen am besten unter Druck behandelt. Es resultirt bei Anwendung von Eisenchlorür aus diesem Verfahren lösliches Chlorzink und Eisenoxyde. Wendet man dünne Schwefelsäure oder saures Sulfat bezw. Bisulfat an, so ist es nöthig, dafs die Apparate vorher verbleit oder mit einem säurewiderstandsfähigen Material ausgemauert werden. Es bilden sich hierbei schwefelsaures Zinkoxyd und bei Anwendung von Bisulfat oder saurem Sulfat gleichzeitig neutrales schwefelsaures Natron in Lösung.
Aus diesen Lösungen kann man bekanntlich durch Zusatz von Kochsalz das Zinkvitriol in Glaubersalz und Chlorzink umwandeln und
bei geeigneter Concentration das Glaubersalz sogar in wasserfreiem Zustande ausscheiden.
In gleicher Weise kann das Zinkoxyd durch ätzende Alkalien in Lösung gebracht bezw. entfernt werden, indem man die Kiesabbrände mit diesen Laugen am besten unter Druck behandelt.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    Bei dem in Anspruch ι. des Haupt-Patentes angegebenen Verfahren:
    i. Die Erhitzung der Kiesabbrände vor und während des Auslaugens durch heifse Luft oder Sauerstoff zum Zweck der Verhinderung des Gondensirens des Dampfes und zur Erzielung stark concentrirter Vitriollaugeri sowie zur Beschleunigung ^der* Qxydation etwa vorhandenen Schwefelzinks.
    Die Behandlung der Abbrände am besten unter Druck mit Eisenchlorür, dünner Schwefelsäure, sauren Sulfat- bezw. Bisulfatlösungen oder ätzenden Alkalien zur Ausscheidung des in den Kiesabbränden enthaltenen Zinkoxyds.
DENDAT41333D Neuerungen in dem Verfahren, Kiesabbrände zur Verhüttung auf Eisen geeignet zu machen Expired DE41333C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE41333C true DE41333C (de) 1900-01-01

Family

ID=316825

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT41333D Expired DE41333C (de) Neuerungen in dem Verfahren, Kiesabbrände zur Verhüttung auf Eisen geeignet zu machen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE41333C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2853516C2 (de) Verfahren zum Entfernen von Arsen aus einer schwefelsauren Lösung
DE2352125A1 (de) Verfahren zur gewinnung von nickelpulver aus unreinen nickelverbindungen
DE2257521A1 (de) Verfahren zur gewinnung von aluminium-, eisen- und magnesiumoxiden sowie von loeslichen kaliumsalzen durch aufschliessen von erzen, wie tone und schiefer
DE1467274B2 (de) Verfahren zur Aufbereitung von bei der Alkalibehandlung von Bauxit und ähnlichen Roherzen anfallenden Rotschlämmen unter Gewinnung der verwertbaren Bestandteile.-Anm: Mitsubishi Shipbuilding & Engineering Co. Ltd.. Tokio:
DE41333C (de) Neuerungen in dem Verfahren, Kiesabbrände zur Verhüttung auf Eisen geeignet zu machen
DE2917622A1 (de) Verfahren zum herstellen von magnesium aus einer magnesiumsulfat enthaltenden salzloesung
DE2631611A1 (de) Verfahren zum selektiven ausfaellen von aluminium und eisen aus loesungen
DE2032417C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Zementkupfer frei von Arsen aus sauren arsenhaltigen Lösungen
DE293967C (de)
DE2914662A1 (de) Verfahren zum herstellen von magnesiumoxid aus einer waessrigen magnesiumsulfatloesung
DE707850C (de) Verfahren zur Gewinnung von Kupfer und gegebenenfalls noch anderen Metallen, insbesondere von Zink, aus solche und Cyanid enthaltenden Fluessigkeiten
DE435488C (de) Herstellung von reinem Zinkoxyd
DE237607C (de)
DE2714262C2 (de) Verfahren zur Ausfällung und Abtrennung von Arsen aus kupferhaltigen Lösungen
DE307085C (de)
DE510750C (de) Verarbeitung arsenhaltiger Materialien, insbesondere solcher, die Arsen und Kadmium enthalten
DE868521C (de) Verfahren zur Konzentrierung von Nichteisenmetallen als Sulfide aus einem Erzkonzentrat
DE2156391B2 (de) Verfahren zur gewinnung von zink aus zinkferrithaltigen rueckstaenden
DE501613C (de) Verfahren zur Entschwefelung von Pyritabbraenden
DE483514C (de) Verfahren zur Gewinnung von wasserloeslichen Barium- und Strontiumsalzen aus den durch Auslaugen von Schwefelbarium und Schwefelstrontium befreiten Rueckstaenden der Schwefelbarium- und Schwefelstrontiumfabrikation
DE585544C (de) Verfahren zur Gewinnung von Kupfer aus beim stufenweisen Auslaugen von chlorierend geroesteten Kiesabbraenden gewonnenen Loesungen
AT113316B (de) Verfahren zur Darstellung von reinem Bleikarbonat oder Bleihydroxyd aus unreinem Bleisulfat.
DE510139C (de) Behandlung von kupfer-, zink- und bleihaltigen Eisenpyriten
DE404928C (de) Entfernung von Quecksilber und Arsen und Gewinnung von Quecksilber aus quecksilber aus quecksilberhaltiger Schwefelsaeure
DE58399C (de) Verfahren zur Herstellung von Aetzkali oder Aetznatron