DE413105C - Selbstschreiber fuer die Akkordbestimmung an Werkzeugmaschinen - Google Patents

Selbstschreiber fuer die Akkordbestimmung an Werkzeugmaschinen

Info

Publication number
DE413105C
DE413105C DEP47724D DEP0047724D DE413105C DE 413105 C DE413105 C DE 413105C DE P47724 D DEP47724 D DE P47724D DE P0047724 D DEP0047724 D DE P0047724D DE 413105 C DE413105 C DE 413105C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
self
writer
pen
tool
machine tools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP47724D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOTTLIEB PEISELER DR ING
Original Assignee
GOTTLIEB PEISELER DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GOTTLIEB PEISELER DR ING filed Critical GOTTLIEB PEISELER DR ING
Priority to DEP47724D priority Critical patent/DE413105C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE413105C publication Critical patent/DE413105C/de
Priority to DEP50778D priority patent/DE433170C/de
Priority to DEP52948D priority patent/DE463680C/de
Priority to DEP57023D priority patent/DE468037C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/08Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time
    • G07C3/12Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time in graphical form

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Selbstschreiber für die Akkordbestinnnung an Werkzeugmaschinen. Eine der vielen Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Höchstleistung der Arbeitswerkstatt ist eine richtige uad unparteiische Festlegung und Überwachung der Akkorde. Das neben der kinematographischen Aufnahme übliche Mittel für die dazu notwendigen Zeit- und Arbeitsstudien war die Stoppuhr. Deren Benutzung setzt voraus, daß der aufnehmende Beamte in der Nähe des ausführenden Arbeiters sich aufhält, was auf die Arbeitsleistung je nach Einstellung des Arbeiters nach der einen oder anderen Seite von Einfluß sein wird. Außerdem sind beim Stoppen Beobachtungs-, Stopp- und Ablesefehler bei schnell aufeinanderfolgenden Operationen möglich. Dazu kommt, daß ein Beobachter für eine längereBeobachtungszeit, etwa für einen ganzen Arbeitstag, gar nicht imstande ist, kurz aufeinanderfolgende Zeiten und Bewegungen sicher zu erfassen und zugleich schriftlich festzulegen. Alle diese Mängel soll die Erfindung beseitigen, und sie wird (lies um so weitgehender ermöglichen, je vollkommener man sie mit der Werkzeugmaschine in Verbindung bringt, um einerseits Übertragungsfehler und vor allem willkürliche Eingriffe von jeder Seite grundsätzlich zu vermeiden. Die beste Lösung stellt der in der Werkzeugmaschine verschließbar eingebaute Selbstschreiber mit kraftschlüssiger Ableitung der Schreibstiftbewegung dar. Um das zuverlässigste Schaubild sowohl der geleisteten Arbeit als auch der für die Akkordbestimrnung ebenso wichtigen Verlustzeiten für Zeit- und Arbeitsstudien zu erhalten, zeichnet der Selbstschreiber dieser Erfindung die in Richtung der Werkzeuganstellung auftretenden Bewegungen und Stillstände zwischen Werkzeug und Werkstück als Ordinaten zu der Bewegung einer Papierbahn fortlaufend in der richtigen Zeitfolge auf. Die Papierbahn kann von einem Dauerantrieb der Werkzeugmaschine oder von einem Uhrwerk fortbewegt werden.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel gezeichnet und beschrieben, und zwar zeigen: Abb. i eine Vorderansicht des geöffneten Selbstschreibers, Abb. 2 einen Ouerschnitt, Abb. 3 ein aufgenommenes Schaubild.
  • Der Schnurzug i dreht die Scheibe 2, «-elche auf dem im Gehäuse 3 befestigten Bolzen 4 lose drehbar ist. Mit der Scheibe 2 verbunden ist ein Zahnrad 5, welches mit dein Zahnrad 6 in Eingriff steht. Letzteres ist mit der Welle 7 verstiftet, desgleichen der Ring 8 und das Ritzel 9. Das Ritzel 9 treibt auf ein Zahnsegment 13, welches um Zapfen 14 im Gehäuse 3 drehbar gelagert ist. In dem Zahnsegment 13 ist ein Anschlagstift i5 verschiebbar oder umsteckbar. Zwischen Ring 8 und Ritzel 9 ist auf der Welle 7 der Hebel io lose drehbar und wird durch Feder i i gegen einen Anschlag i2 am Gehäuse 3 in einer Endlage gehalten. Mit dem Hebel io verbunden ist der Hebel 16, welcher den Schreibstift 17 trägt, der die Schaulinie auf dem über die Trommel i8 laufenden Papierband i9 aufzeichnet. Bei einem Ausschlag des Zahnsegments 13 nimmt der Anschlagstift i den Hebel io und dadurch auch den Schreibstift 17 mit. Die Größe des Schreibstiftweges soll zur Erzielung deutlicher Schaulinien möglichst groß, d. h. nahezu gleich der Papierbreite, - sein. Um den Zeigerausschlag gleich zu halten, wird bei wechselnden Anstellwegen, d. h. bei verschiedenen Wegen des Schnurzugs i, durch Verlegen des Anschlagstiftes 15 etwa an Hand einer Skala das Übersetzungsverhältnis von Segment 13 zu Hebel io entsprechend geändert. Der Gesamtausschlag des Segments 13 ist durch Anschläge 2o, 21 am Gehäuse 3 begrenzt. Eine einerseits mit dein Gehäuse, anderseits mit dem Ring verbundene Drehfeder 22 bringt das Segment bei losem Schnürzug stets gegen Anschlag 2o.
  • Das in Abb. 3 gezeichnete Schaubild stellt etwa folgende Dreharbeit dar: a bis b Einspannen, b bis c schnelles Heranbringen des Werkzeuges aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung, c bis d erster Span bis zu einem Absatz, d bis e Zurückführen des Drehstahls, e bis g zweiter Span in kürzester Geit, bei f Nachmessen, bei g Stahlwechsel, g bis h Vorschub, h bis i Stillstand, i bis k Vorschub, k bis l Stillstand, i bis in Zurückführen des Stahls. Das Schaubild läßt also alle Bewegungen und Stillstände in richtiger AbhängigKeit voll der Geit erkennen, unu auf Grund eines unter günstigen Verhältnissen aufgeirommenen Schaubildes können durch Vergleich die Verlustzeiten ermittelt werden.
  • Besonders wichtig ist es, mit diesen Selbstschreibern währenu einer längeren Dauer an allen Maschinen, die von einem Arbeiter bedient «-erden, gleichzeitig Schaubilder aufzunehmen. Ein lNebeneinanderlegen der Bilder -neigt dann die Ursachen der Minderleistung bei Mehrfachbedlenung. Umgekehrt können die Schaubilder zeigen, ob bei lange dauerndem Selbstgang genügend Zeit zur -Bedienung einer weiteren Maschine verfügbar ist.
  • Die Lbertragung der Ansteiibewegungen zwischen Werkstück und Werkzeug erfolgt durch achnurzug i, derart, ctah beisp.eisweise (las Gehäuse 3 mit dem Werkstück und das Schnürende mit dem Werkzeug geht oder umgekehrt.
  • bel einer Drehbank kann beispielsweise das Gehäuse 3 an dem Drehbankbett befestigt sein, während das Schnürende mit dem Längssupport verbunden ist, dessen Bewegungen aufgezeichnet werden sollen. Finden auch Planbewegungen des (Quersupportes statt, so kann der Schnürzug beispielsweise auch am (Quersupport befestigt und über eine Leitrolle am Längssupport zu dem am Bett angeordneten Gehäuse 3 geführt werden. Man schreibt dann die Bewegungen beider Supporte auf, spart also die Anordnung eines zweiten Selbstschreibers bzw. die eines zweiten "Zeigersatzes mit getrenntem Schnürzug in dem einen Selbstschreiber. Vorteilhaft ist es, den Schnürzug in solchem Falle so anzuordnen, daß die Anstellbewegung des zweiten Supportes eine entgegengesetzte Drehung der Schnürscheibe 2 bewirkt als die AnstellbewegUng des ersten Supportes. So können durch geschickte Anordnung des Schnürzuges zwischen Werzeugmaschine und Schnürscheibe 2 auch mehrere voneinander unabluingige oder miteinander vereinigte Bewebungen aufgenommen werden.
  • Bei einem festen Einbau des Selbstschreibers in dein Maschinengestell der Drehbank wird das Schnürende mit dem Getriebeteil erbunden, von welchem die Bewegung des Werkzeugsupportes abgeleitet ist. 15ei einem 'olchen festen Einbau des Selbstschreibers in ciie Werkzeugmaschine kann man Schnurzu- und Schnürscheibe auch weglassen und beispielsweise Welle 7 mit dem Getriebeteil direkt kuppeln, von dem die Bewegung des Werkzeugsupportes abgeleitet ist.
  • Bei einer Fräsmaschine mit festliegender Frässpindel und bewegtem Werkstückschlittcn wird man das Gehäuse 3 am Maschinengestell und den Schnürzug i an dem Werkstückschlitten befestigen.
  • Bei einer Stanzmaschine, in welche das Stanzgut von Hand angelegt wird, wird man wieder das Gehause 3 am Maschinengestell und den Schnürzug wieder am Werkstückträger, das ist in diesem Falle die Hand bzw. der Arm des Anlegers, befestigen. So läßt sich für alle Fälle sinngemäß eine gewollte Aufzeichnung erreichen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Selbstschreiber mit einem quer zu einer gleichförmig bewegten Papierbahn verstellten Schreibstift für die Akkordbestimmung an Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibstift in Abhängigkeit von der Differentialbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück in Richtung der Werkzeuganstellung verschoben wird, so daß auf dem Papierband eine Schaulinie aufgezeichnet wird, in der die Wege senkrecht zur Papierfortschaltung ein IZaß für die Differentialbewegungen und die Wege in Richtung der Papierbahn ein Maß für die dazu aufgewendete Zeit abgeben.
  2. 2. Selbstschreiber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß ein die Anstellbewegung übertragender Schnürzug (1) entgegen einer Belastung ein Ritze, und.durch dieses einen Sektor (13) dreht, dessen verstellbarer Anschlag (15) einen mit dem Schreibstift (17) verbundenen Hebel (,16) zum Ausschwingen bringt.
DEP47724D 1924-03-18 1924-03-18 Selbstschreiber fuer die Akkordbestimmung an Werkzeugmaschinen Expired DE413105C (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP47724D DE413105C (de) 1924-03-18 1924-03-18 Selbstschreiber fuer die Akkordbestimmung an Werkzeugmaschinen
DEP50778D DE433170C (de) 1924-03-18 1925-06-21 Selbstschreiber fuer die Akkordbestimmung an Werkzeugmaschinen
DEP52948D DE463680C (de) 1924-03-18 1926-05-28 Stellzeug fuer Selbstschreiber
DEP57023D DE468037C (de) 1924-03-18 1928-02-01 Selbstschreiber fuer die Akkordermittlung an Werkzeugmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP47724D DE413105C (de) 1924-03-18 1924-03-18 Selbstschreiber fuer die Akkordbestimmung an Werkzeugmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE413105C true DE413105C (de) 1925-04-30

Family

ID=7382595

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP47724D Expired DE413105C (de) 1924-03-18 1924-03-18 Selbstschreiber fuer die Akkordbestimmung an Werkzeugmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE413105C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102008017117A1 (de) Werkzeugschwenkaggregat mit mindestens einer fremdverstellten Achse
DE413105C (de) Selbstschreiber fuer die Akkordbestimmung an Werkzeugmaschinen
DE1777087C2 (de) Verzahnungsmaschine
DE872123C (de) Periodisch schreibendes Messgeraet
DE367509C (de) Zeitregistriervorrichtung fuer Arbeitsmaschinen und Fahrzeuge
DE416037C (de) Vorrichtung zum Messen oder auch Registrieren der in den Zugstaeben von Tiefbohrvorrichtungen entstehenden Zugkraefte
DE432395C (de) Anordnung zur quadratischen Addition zweier Zahlen- oder Messgroessen auf mechanischem Wege
DE654935C (de) Messgeraet zum Aufzeichnen von Zustandsaenderungen an in Betrieb befindlichen Gebilden
DE748340C (de) Selbsttaetige Revolverdrehbank
DE1424981C (de) Gerat zur Disposition und Zeiterfas sung von Werkstattauftragen
DE561280C (de) Vorrichtung zur Filterschichtabnahme bei Saugzellendrehfiltern
DE682484C (de) Postenzaehleranordnung an Registrierkassen und Buchungsmaschinen
DE536586C (de) Anzeigevorrichtung fuer Arbeits- und Verlustzeiten
AT148099B (de) Registrierende Fahrtkontrollvorrichtung mit schwingendem Körper und Uhrwerk.
DE340721C (de) Vorrichtung zum Anzeigen der mittleren Geschwindigkeit
DE586049C (de) An Werkzeugmaschinen anbringbare Vorrichtung zum Innenschleifen von zylindrischen Hohlkoerpern
DE927622C (de) Vorrichtung zum Antrieb des Sattels an Schneidemaschinen fuer Papier, Pappe od. dgl.
DE704959C (de) Vorrichtung zum Feststellen der an Maschinenteilen auftretenden groessten Laengenaenderungen
AT71890B (de) Vorrichtung für Stickmaschinen zum Einlegen von Schnürchen in Festonschleifen.
DE664609C (de) UEberwachungseinrichtung fuer Geraete zum Steuern von Bueromaschinen mittels Lochstreifen
DE880991C (de) Rechengeraet fuer spanabhebende Bearbeitung
DE516408C (de) Schreibende Messvorrichtung
DE670166C (de) Geschlossenes Tonfilmgeraet
DE407206C (de) Sprechmaschine
AT142597B (de) Vorrichtung zur selbsttätigen Kontrolle des Gewichtes der die Zigarettenmaschine verlassenden Zigaretten.