DE41279C - Lade für Bandwebstühle - Google Patents

Lade für Bandwebstühle

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Publication number
DE41279C
DE41279C DENDAT41279D DE41279DA DE41279C DE 41279 C DE41279 C DE 41279C DE NDAT41279 D DENDAT41279 D DE NDAT41279D DE 41279D A DE41279D A DE 41279DA DE 41279 C DE41279 C DE 41279C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drawer
shuttle
ribbon looms
lever
finger
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41279D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. MÜLLER und P. F. REINSHAGEN in Barmen
Publication of DE41279C publication Critical patent/DE41279C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
Lade für Bandwebstühle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. März 1887 ab.
Bei der vorliegenden Lade für Bandwebstühle sind die bogenförmigen Führungsbahnen, entgegen der gebräuchlichen Stellung, mit ihrer convexen Seite nach oben gerichtet. Diese Lage der Bogen bietet den Vortheil, dafs dem Arbeiter von oben eine freie Beobachtung ermöglicht ist und der Zutritt des Lichtes ,ohne Behinderung erfolgen kann. Dagegen würde die Anwendung eines wie bisher vermittelst Zahnstange und Zahnradübersetzung bewerkstelligten Betriebes der Schiffchen für die vorliegende Einrichtung der Lade mit grofsen Uebelständen verknüpft, und solcher Betrieb, wenn allen Anforderungen genügt werden soll, nicht brauchbar sein. Diese Uebelstä'nde liegen zunächst in dem Zahnradbetriebe selbst, da bei dem in der Lade beschränkt vorhandenen Raum nur dünne Rädchen mit kleiner Theilung, in der Triebstange und den Schützen Zähne von geringer Breite benutzt werden können, welche wegen des baldigen Verschleifsens und häufigen Abbrechens zu lästigen Reparaturen Veranlassung geben; sodann müssen auch die Schiffchen wegen der an beiden Seiten bis zum Ende durchzuführenden Verzahnung an diesen Enden eine gewisse Dicke beibehalten, wodurch sie für einen geeigneten Durchgang durch das Fach der Kette zu stumpf werden.
Diesen Uebelständen ist durch die in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Antriebseinrichtung der Schiffchen abgeholfen. Zur Bewegung derselben werden in der Mitte zwischen jedem Gang der Lade einarmige, an ihren Enden gabelförmig gestaltete Hebel hl /22 . . . angeordnet, welche mit den ZahnSegmenten C1C2C^... entweder direct verbunden oder auf deren Drehungsachse befestigt sind. Die Segmente c greifen mit ihren Zähnen in die Triebstange a, die in bekannter Weise von einem im Bandstuhl befindlichen Mechanismus durch die Zugriemen b b hin- und hergezogen wird, so dafs hierbei sämmtliche Hebelarme eine umgekehrt pendelartige Schwingung ausführen. Jeder Hebel bewegt nun an seinem gabelförmigen Ende vermittelst der Finger de abwechselnd zwei Schiffchen, von welchen jedes für den Eingriff der Finger mit Oeffnungenyg· versehen ist. Stehen die Schiffchen in ihrer äufsersten Stellung nach links, Fig. 3, in welche sie der rechts gelegene Finger e des betreffenden Hebels gebracht hat, so führt sie derselbe Finger beim umgekehrten Gang der. Triebstange, Fig. 4, bis in die höchste Stelle des Führungsbogens zurück, Fig. i, alsdann verläfst dieser Finger e die Oeffnung /, und der bereits in die auf der anderen Seite des Schiffchens angebrachte Oeffnung g eingetretene, links gelegene Finger d des benachbarten Hebelarmes (rechter Hand) führt das Schiffchen in seiner Bahn weiter, während der Hebelarm, welcher dasselbe durch die erste Hälfte der Bahn bewegte, mit seinem anderen Finger d das von links zugeführte Schiffchen aufnimmt und dieses aus der höchsten Stellung nach rechts weiter bewegt.
Die Führungsaugen f g in den Schiffchen werden zur Erzielung gröfserer Haltbarkeit,. wie aus Fig. 5, Schnitt E-F, ersichtlich, mit Metallstiften versehen, zwischen welche die Finger der Hebel eingreifen.
Die beschriebene Einrichtung ergiebt eine
exacte und zuverlässig wirkende Schiffchenbewegung; die Schiffchen körinen, da die Zahnstange in denselben wegfällt, an den Enden eine für den Durchgang durch das Kettenfach sehr geeignete, dünn zugespitzte Form erhalten, und wegen des Wegfallens der Zahnstange kann ferner der innere, für die Aufnahme der Spule bestimmte Raum des Schiffchens nach hinten erweitert werden, wodurch die Verwendung von dick aufgewickelten Einschufsspulen ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Lade für Bandwebstühle, bei welcher die Bewegung der Schiffchen in bogenförmigen Bahnen durch Vermittelung gegabelter Hebel (Tz1 Zi2 ft3 . . .) erfolgt, die zeitweilig auf zwei benachbarte Schiffchen zugleich einwirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41279D Lade für Bandwebstühle Expired - Lifetime DE41279C (de)

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