DE41204C - Elektrischer Wasserstandszeiger - Google Patents
Elektrischer WasserstandszeigerInfo
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- DE41204C DE41204C DENDAT41204D DE41204DA DE41204C DE 41204 C DE41204 C DE 41204C DE NDAT41204 D DENDAT41204 D DE NDAT41204D DE 41204D A DE41204D A DE 41204DA DE 41204 C DE41204 C DE 41204C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/02—Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
- F22B37/42—Applications, arrangements or dispositions of alarm or automatic safety devices
- F22B37/426—Feed-water supply alarm devices using electric signals
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Dr. ADOLF WALDBAUR in STUTTGART. Elektrischer Wasserstandszeiger.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1887 ab.
Um die Abnahme der Abkühlungsflüssigkeiten in Eismaschinen, welche sich bisher nur
durch Verlangsamung der Eisproduction bemerklich machte, einer genauen Gontrole zu
unterwerfen, wird in die Leitung an einer beliebigen Stelle ein Recipient R eingeschaltet,
welcher derart construirt ist, dafs ohne Weiteres der jeweilige Stand der Abkühlungsflüssigkeit
an einem Galvanometer abgelesen werden oder durch Bewegung elektrischer Läutewerke oder
ähnlicher Vorrichtungen erkannt werden kann.
R, Fig. ι und 2, ist ein Recipient von beliebiger
Form, E der Eintrittsstutzen für die zur Füllung des Apparates nöthige Abkühlungsflüssigkeit (Kohlensäure, Ammoniak oder dergleichen);
cc sind die Rohrstutzen für die Durchgangsleitung. S ist ein Schwimmer, an
dessen Hals die Beschwerungsringe G angelegt sind, Q. eine Quecksilbersäule; D sind die
Drähte elektrischer Ströme. Bei + treten die elektrischen Ströme ein, die entsprechend isolirten
Drähte D von beliebiger Anzahl sind an dem Schwimmer S, einem, wie auch das
Quecksilbergefäfs, aus Glas, Guttapercha oder ähnlichem durch die Abkühlungsflüssigkeit
nicht angreifbaren Material hergestellten Hohlgefäfs mit nach unten gerichtetem offenen
Halse, befestigt. Dieser Schwimmer steigt je nach dem Stande der Abkühlungsflüssigkeit
auf und ab und läfst dadurch die in gewisser Höhe oberhalb des Schwimmers wieder nach
abwärts, und zwar in verschiedener Länge gehenden Drähte D mehr oder weniger tief
in die Quecksilbersäule eintauchen.
Bei — treten die mit + correspondirenden Gegenströme ein, welche mit der Quecksilbersäule
leitend verbunden sind. Die Ströme-)
werden durch ein an beliebiger Stelle angeordnetes Galvanometer oder durch elektrische
Läutewerke geleitet. Die einzelnen, den Contactdrähten D entsprechenden elektrischen Leitungen
werden, in beliebiger, bekannter Weise isolirt, bei -\- eingeführt, ebenso bei — aus
dem Recipienten herausgeführt und mit einem Galvanometer allein, mit einem oder mehreren
Läutewerken oder mit einer Combination von solchen verbunden. Die Isolation der Drähte
am positiven Pol u. s. w. bedarf keiner aufsergewöhnlichen Mafsnahmen.
Je nachdem nun bei Veränderung des Flüssigkeitsstandes im Recipienten, bei dem
Sinken oder Steigen des Schwimmers mehr oder weniger. Contacte durch die Drähte D
gegeben werden, wird die Nadel des Galvanometers entsprechend abgelenkt bezw. werden
ein oder mehrere Läutewerke in Bewegung gesetzt.
Umgekehrt kann die Herstellung des Contactes auch dadurch erreicht werden, dafs die
Drähte D fest angeordnet werden, während die Quecksilbersäule durch Steigen oder Fallen
Contact herstellt. Dies geschieht in der Weise, dafs in die Wand des Quecksilbergefäfses,
Fig. 3, die entsprechend isolirten Leitungsdrähte in verschiedener Höhe hineinreichen
und durch einen an dem Schwimmer befestigten, das Quecksilbergefäfs in seinem Querschnitt
mehr oder weniger ausfüllenden Körper K die Quecksilbersäule proportional oder
progressiv zum Steigen gebracht und der Contact mit den verschiedenen über einander befindlichen
— Stromdrähten hergestellt wird,
während die an dem eintauchenden Körper endenden gleich langen Drähte die -f- Ströme
zuführen.
Selbstredend müssen die Materialien für Schwimmer, Leitungen etc. entsprechend gewählt
werden.
In beschriebener Weise kann also ohne Unterbrechung des Betriebes in einfachster
Weise stets der Stand der Abkühlungsflüssigkeit an Eismaschinen controlirt werden.
Claims (1)
- Patent-AnSprüche:i. Elektrischer Wasserstandszeiger zur Controlirung des Standes der ' Abkühlungsflüssigkeiten, charakterisirt durch die Combination eines Schwimmers S mit isolirten Leitungsdrähten D, deren Enden in ihrer Länge abgestuft sind, und von denen je nach dem Stande der Flüssigkeit einer oder mehrere in ein mit Quecksilber gefülltes Gefäfs Q. des Recipienten eintauchen und durch ein mit den Leitungsdrähten des Schwimmers und dem Quecksilbergefäfs verbundenes Galvanometer oder Läutewerk den Stand der Abkühlungsflüssigkeiten anzeigen.An diesem Wasserstandszeiger eventuell statt der Anwendung der beweglichen Leitungsdrähte D die Anordnung derart, dafs die Quecksilbersäule im Gefäfs Q durch einen am Schwimmer 5 befestigten Körper K, welcher in die Quecksilbersäule eintaucht und die + Ströme zuführt, proportional oder progressiv zum Steigen gebracht und dadurch Contact mit den in verschiedenen Höhen in das Quecksilbergefäfs hineinstehenden — Stromdrähten und Stromschlufs hergestellt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41204C true DE41204C (de) |
Family
ID=316701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41204D Expired - Lifetime DE41204C (de) | Elektrischer Wasserstandszeiger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41204C (de) |
-
0
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