DE417148C - Anordnung zum Anschliessen von mit Gleichstrom arbeitenden Schwachstromapparaten an Starkstromleitungen - Google Patents

Anordnung zum Anschliessen von mit Gleichstrom arbeitenden Schwachstromapparaten an Starkstromleitungen

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DE417148C
DE417148C DEH96376D DEH0096376D DE417148C DE 417148 C DE417148 C DE 417148C DE H96376 D DEH96376 D DE H96376D DE H0096376 D DEH0096376 D DE H0096376D DE 417148 C DE417148 C DE 417148C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J11/00Circuit arrangements for providing service supply to auxiliaries of stations in which electric power is generated, distributed or converted

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)

Description

  • Anordnung zum Anschließen von mit Gleichstrom arbeitenden Schwachstromapparaten an Starkstromleitungen. Die Erfindung bezieht sich auf solche Gleichstromanlagen, bei denen mit Schwachstrom arbeitende Apparate an Starkstromleitungen angeschlossen sind und zwischen den Starkstromanschlüssen und. den Schwachstromapparaten ein Flüssigeitswiderstand eingeschaltet ist.
  • Gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen besteht die vorliegende Erfindung darin, daß der eine der in die Flüssigkeit eintauchenden Leiter von einem Schwimmkörper getragen wird und im Schwimmkörper verstellbar, insbesondere achsial verschiebbar, angeordnet ist. Durch die Verschiebbarkeit des Leiters im Schwimmkörper läßt sich der Widerstand zwischen Netzspannung und den angeschlossenen Apparaten auf leichte Weise verändern und dadurch eine genaue Einstellung der Spannungs- und Stromverhältnisse für verschiedene Schwachstromapparate erreichen. Ferner können Veränderungen des Widerstandes, welche durch Änderungen des Flüssigkeitsspiegels entstehen. durch Verschiebung des vom Schwimmer getragenen Leiters ausgeglichen werden.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Grundriß, Abb.3 eine Seitenansicht.
  • Das zweckmäßig aus Glas bestehende, oben offene Gefäß a ist durch einen abnehmbaren Deckel b aus Isoliermaterial (z. B. Holz) abgeschlossen. Der Deckel b ist mit zwei Bohrungen cund dversehen. In die Bohrungen cA werden als elektrische Leiter zwei Kohlenstifte e, f eingeführt, die in das im Gefäß a befindliche Wasser tauchen. Der stärkere Kohlenstift e sitzt auf dem Gefäßboden auf, während der schwächere Kohlenstift f von einem Schwimmer g getragen wird. Die aus dem Gefäßdeckel b herausstehenden Enden der Kohlenstifte e, f besitzen mit Kontaktschrauben lt versehene Metallhülsen i, an welche die Leitungsdrähte angeschlossen werden, und zwar der positiv:, Pol der Starkstromleitung k an den Kcat:enstift e. Zum Anschluß des negativen S.arkstromleitungsdrahtes m ist eine Klemmschraube it vorgesehen, die in einer am Deckel b befestigten Kontaktleiste o sitzt, an welcher sich eine zweite Klemmschraube p befindet, um den einen Leitungsdrah: g, der zum Schwachstromapparat führt, anschließen zu können. Der andere Leitungsdraht Y führt zu einer Kontaktleiste s, die am Gefäßdeckel b befes:igt ist und durch einen Leitungsdrah: i mit dem schwachen Kohlenstift f in Verbindung steht. Die Klemmschrauben der Kontaktleis=e s sind mit a und v bezeichne:. Der Starkstrom tritt in den stärkeren Kohlenstift e ein und gelangt auf kürzestem Wege durch die Flüssigkeit zum schwächeren Kontaktstift f, von hier aus zum Leitungsdrah. Y. Der zweite Leitungsdraht m des Starkstromkreises steht mit dem zweiten Lei-ungsdraht g des Schwachstromapparates durch die Kontaktleiste o in direkter Verbindung. An die Leitungen v, g wird der Schwachstromapparat, z. B. eine elektrische Klingel o. dgl., angeschlossen.
  • Der dem Schwachstromapparat vorgeschaltete Widerstand läßt sich durch mehr oder weniger tiefes Einschieben des schwächeren Kohlenstiftes f in den Schwimmer ' ändern.
  • Soll die Spannung am Schwachstromapparat z. B. 4 Volt betragen, so steht bei einer Netzspannung von 22o Volt der Kohlenstift f nur wenig unten aus dem Schwimmer hervor, während für eine stärkere Spannung des Schwachstromapparates der Stift f eine längere Strecke aus dem Schwimmer hervorragt.
  • Um den Flüssigkeitswiderstand zu verringern, kann man dem Wasser auch noch nach bekanntem Vorschlage Salze oder Säuren zusetzen, z. B. gewöhnliches Kochsalz. Durch den verringerten Widerstand wird die für den geschlossenen Stromkreis am Schwachs:romapparat übrig bleibende Spannung gleichfalls erhöht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Anordnung zum Anschließen von mit Gleichstrom arbeitenden Schwachstromapparaten an Starkstromleitungen, bei welcher zwischen den Starkstromanschlüssen und den Schwachstromapparaten ein Flüssigkeitswiderstand eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Leiter (f) der in die Flüssigkeit eintauchenden Leiter (f, g) von einem Schwimmkörper (g) getragen und in diesem verstellbar, insbesondere achsial verschiebbar, angeordnet ist.
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