DE30086C - Galvanisches Element, System LIGHTHIPE - Google Patents

Galvanisches Element, System LIGHTHIPE

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DE30086C
DE30086C DENDAT30086D DE30086DA DE30086C DE 30086 C DE30086 C DE 30086C DE NDAT30086 D DENDAT30086 D DE NDAT30086D DE 30086D A DE30086D A DE 30086DA DE 30086 C DE30086 C DE 30086C
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DE
Germany
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iron
hollow cylinder
vessel
wire mesh
galvanic element
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30086D
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English (en)
Original Assignee
J. A. LIGHTHIPE in Berlin
Publication of DE30086C publication Critical patent/DE30086C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/04Cells with aqueous electrolyte

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1884 ab.
Das vorliegende, nach seinem Erfinder mit dem Namen »Lighthipe-Element« bezeichnete galvanische Element zählt zu der Art von Elementen, bei welchem die Depolarisation durch den Sauerstoff der Luft bei directer Einwirkung von metallischem Eisen stattfindet.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Querschnitt durch ein fertig hergerichtetes Element mit Siebcylinder aus gelochtem Eisenblech;
Fig. 2 ist eine Ansicht von oben auf Fig. 1,
Fig. 3 ein Verticalschnitt durch ein nicht gefülltes Element mit ringförmigem Hohlcylinder aus Drahtgewebe oder Geflecht mit Boden,
Fig. 4 ein Horizontalschnitt von Fig. 3,
Fig. 5 ein verticaler Längenschnitt durch ein fertig hergerichtetes Element (oblonge Form),
Fig. 6 ein Verticalschnitt quer zur Längsrichtung von Fig. 5,
Fig. 7 eine Oberansicht von Fig. 5 bezw. Fig. 6,
Fig. 8 ein verticaler Schnitt durch einen Drahtgeflecht-Hohlcylinder mit eingelegtem Gummiboden,
Fig. 9 ein Horizontalschnitt durch Fig. 8,
Fig. ι ο eine Seitenansicht eines Hohlcylinders aus gelochtem Eisenblech,
Fig. 11 eine Ansicht von oben auf Fig. ι ο und theilweiser Schnitt durch Fig. 10,
Fig. 12 eine Seitenansicht eines runden Zinkkolbens mit seinen beiden Isolirringen.
α ist das eigentliche Gefäfs (oder der Behälter) des Elementes; dasselbe kann aus Glas, verzinktem etc. Eisenblech oder auch von aufsen emaillirtem Gufseisen hergestellt sein.
b, Fig. ι und 2, ist ein Hohlcylinder aus gelochtem Eisenblech, dessen unterer Rand auf einer Hartgummiplatte k ruht.
b' , Fig. 8, ist ein aus Eisendrahtgeflecht hergestellter Hohlcylinder mit unten umgebogenem Rand zur Aufnahme der Isolirplatte i.
c und c1 sind Gummiringe, welche den Zinkkolben umgeben und denselben vor Contact mit dem eisernen Hohlcylinder b bezw. b' schützen.
d ist der Zinkkolben, welcher die in Fig. 2, 4 oder 12 dargestellte Form haben kann.
e ist irgend eine angelöthete Metallverbindung zwischen Leitungsdraht und Zinkkolben, bei welcher durch Losschrauben der Schraube f die Leitung aufser- Contact gebracht werden kann.
g sind die zwischen Glaswand α und dem Hohlcylinder b bezw. b' oder zwischen b' und b" eingefüllten und festgestampften Eisenspäne. In Fig. 3 sind dieselben zwischen die beiden Wandungen des ringförmigen Hohlcylinders b' und b" eingefüllt und ruhen unten auf dem Boden h dieses Hohlcylinders, so dafs der ganze Hohlcylinder b' und b" mit den eingefüllten Eisenspänen durch einen geeigneten, oben am Drahtgeflecht in beliebiger Weise angebrachten Henkel oder ähnliche Vorrichtung ganz herausgehoben werden kann, um die Eisenspäne durch einfaches Uebergiefsen mit Wasser reinigen zu können. Aufserdem ist hier der Behälter des Elementes in emaillirtem Gufseisen dargestellt, und zwar ist I die eiserne Innenwand, m die aufsen befindliche Emailhaut.
Die Zusammensetzung des Elementes geschieht in nachbeschriebener Weise:
Man setzt den Hohlcylinder b oder den ringförmigen Hohlcylinder b' und b" aus Drahtgeflecht oder aus gelochtem Eisenblech in das Glas-, Blech- oder emaillirte Eisengefäfs, wobei man Sorge trägt, dafs er sich ziemlich in der Mitte desselben befinde. Hierauf füllt man den zwischen diesem Hohlcylinder und der Glaswand des Gefäfses α verbleibenden Raum, Fig. i, mit reingewaschenen, groben Eisenspänen (Hobelspäne etc.) bis nahe zum Rande voll, setzt dann den Zinkkolben in den Hohlcylinder so ein, dafs er mit seinen beiden Kautschukringen von der Eisenblechwand des Hohlcylinders isolirt steht und am Boden auf der Hartgummiplatte k steht, oder man setzt den in Fig. 8 dargestellten Hohlcylinder aus Drahtgeflecht mit eingelegter Gummischeibe i direct auf den Boden des Gefäfses und den Zinkkolben in der vorbeschriebenen Weise hinein, jedoch mit dem Unterschiede, dafs derselbe hier auf die Gummischeibe i zu ruhen kommt.
Nachdem das Element so weit hergerichtet ist, wird das Glasgefäfs mit gesättigter kaustischer Natronlösung angefüllt.
Nachdem nun noch das Leitungsdrahtende e mit dem Zinkkolben, dem negativen Pol, in Verbindung gebracht, und der zweite Draht am positiven Pol, welcher sich am eisernen Hohlcylinder aus Drahtgewebe b' b" oder auch an dem gufseisernen emaillirten Gefäfs / befindet, befestigt worden, functionirt das Element sofort.
Dieses Element unterscheidet sich von anderen hauptsächlich durch seine Einfachheit und Billigkeit, durch die leichte Reinigung und Erneuerung der wirksamen Massen, durch seine Beständigkeit, bequeme Handhabung und durch das Vermeiden der Dämpfeentwickelung, weil kein Gebrauch von Säuren stattfindet, und eignet sich infolge dessen sowohl vorzüglich für Haustelegraphie als für Kraftmotoren, telegraphische und telephonische Anlagen, Experimentalphysik etc.
Der Zinkkolben wird vor dem Einsetzen bezw. vor dem Uebergiefsen auf seiner ganzen Oberfläche, mag dieselbe rund oder eben sein, amalgamirt.
Der Widerstand im Element ist erfahruhgsgemäfs bei ca. 40 qcm Oberfläche des Zinkkolbens auf ca. Y4 Ohm festgestellt worden, ein Resultat, dessen sich unbedingt keines der bisher bekannten Elemente zu erfreuen hat.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein galvanisches Element, bestehend aus einem Gefäfs aus Glas, Eisenblech oder aufsen emaillirtem Gufseisen, welches in seinem Innern einen Hohlcylinder aus Eisendrahtgewebe oder gelochtem Eisenblech aufnimmt, in welchem letzteren der von der Innenwand durch Gummiringe isolirte Zinkkolben placirt wird, während in dem zwischen dem Hohlcylinder und der Gefäfswand verbleibenden Raum Eisenspäne eingefüllt werden, worauf das Gefäfs mit einer gesättigten Lösung von kaustischem Natron in Wasser angefüllt wird.
2. Die Trennung der beiden Elektroden eines galvanischen Elementes unter Anwendung von Eisendrahtgeflecht oder durchlochtem Eisenblech.
3. Die Anwendung eines gufseisernen Äufsengefäfses mit Emailüberzug zur Isolirung der Aufsenwand.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30086D Galvanisches Element, System LIGHTHIPE Expired - Lifetime DE30086C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7055573B2 (en) 2002-04-25 2006-06-06 Martin Door Manufacturing Systems and methods for reducing gap space between door sections

Cited By (1)

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