AT165317B - Verfahren für das Aufbringen nichtleitender Überzüge auf metallische Gegenstände - Google Patents
Verfahren für das Aufbringen nichtleitender Überzüge auf metallische GegenständeInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren für das Aufbringen nichtleitender Uberzüge auf metallische Gegenstände Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um Gegenstände aus Aluminium, Aluminiumlegierungen od. dgl. durch Elektrolyse mit nichtleitenden Überzügen zu versehen, ein Verfahren, das mit besonderem Vorteil für das sogenannte Eloxieren von Kleinteilen, wie Schrauben, Bolzen, Reissverschlussgliedern od. dgl., anwendbar ist. Gemäss der Erfindung werden die zu behandelnden Gegenstände unter zweckentsprechender Pressung entweder geschichtet oder regellos aneinanderliegend bei dauerndem Anschluss an eine Elektrode einer rhythmisch die Richtung wechselnden Durchflutung mit Elektrolytflüssigkeit ausgesetzt. Die Zeichnung erläutert das neue Verfahren prinzipiell an Hand einer in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung und verschiedene Möglichkeiten seiner Durchführung in den Fig. 2-10. Die der Eloxierung zu unterwerfenden Kleinteile 1 aus Aluminium werden regellos in einen Zylinder 2 z. B. aus Pressstoff geschüttet, dessen Mantel eine grosse Anzahl feiner, gleichmässig über die Mantelfläche verteilter Bohrungen 3 aufweist. Um die Darstellung deutlicher zu machen, sind diese Bohrungen in einer geringeren Anzahl und mit grösserem Durchmesser dargestellt, als dies der praktischen Ausführung entspricht. Mit 4 ist der Deckel, mit 5 der Boden des Zylinders bezeichnet, der über den metallischen Bügel A an die nicht dargestellte Anode angeschlossen ist. Mit 6 ist eine zylindrische Düse bezeichnet. Diese Düse ist in der Achse des Zylinders 2 angeordnet, durchsetzt mit ihrem vorderen, bei 7 geschlossenen und Aussengewinde tragenden Ende, gut abgedichtet, den Deckel 4 und weist einen durch den Boden 5 des Zylinders geführten kurzen Stutzen 8 für den Anschluss der Pumpenleitung 9 auf. Der Mantel der Düse 6 weist gleichfalls eine grosse Anzahl von gleichmässig verteilten Bohrungen 7C auf, deren Gesamtquerschnitt auf den Gesamtquerschnitt der Bohrungen 3 im Mantel des Zylinders 2 so abgestimmt ist, dass eine möglichst gleichmässige kontinuierliche Durchflutung des Schüttgutes M erzielt wird, wenn die an die Leitung 9 angeschlossene Membranpumpe 11 arbeitet. Das der. Behandlung unterworfene Gut, z. B. die Glieder von Reissverschlüssen, wurde in den Zylinder eingeschüttet und durch Anziehen der Schraube S, EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> in regelmässigen Intervallen ihre Richtung wechselt. Das erfindungsgemässe Verfahren kann mit grossem Vorteil zu einer rein mechanischen Steuerung der Dicke der durch Elektrolyse aufzubringenden oder zu erzeugenden Schicht, z. B. einer Oxydschicht, verwendet werden. Eine zeitlich langsame Aufeinanderfolge von Saugen und Drücken bedingt bei gleichbleibender Gesamtdauer der Behandlung schwächere Oxydschichten als eine schnellere Frequenz. In Fig. 5 ist ein rhythmisch langsamer, in Fig. 6 ein rhythmisch schnellerer Wechsel zwischen der Saug-und der Druckphase im p-t-Diagramm dargestellt. Man kann aber auch die Intensität der Saug-und Druckwirkung variieren. In Fig. 7 ist ein auf die Zeit t bezogenes Diagramm dargestellt, bei welchem der Druckimpuls ungefähr die doppelte Intensität des Saugimpulses hat. Fig. 8 hingegen zeigt ein Diagramm, bei welchem der Saugimpuls wesentlich stärker ist als der Druckimpuls. Da- durch kann man bei regelmässig geschichteten Teilen an zwei einander gegenüberliegenden Flächen verschieden starke Oxydschichten er- zeugen. Fig. 9 zeigt als praktisches Beispiel, wie Kontaktfedern, die wegen grösserer Elastizität einseitig eloxiert werden sollten, auf der anderen Seite aber elektrisch leitend bleiben müssten, ohne langwieriges Abdecken der einen Schicht in Massen nach Wunsch eloxiert werden können. Es bildet sich auf beiden Seiten vorerst ein Oxyd- belag von verschiedener Stärke 30 bzw. 31 (Fig. 9). Durch nachträgliches Abbeizen der schwächeren Schicht 31 und gleichzeitiges Schwächen der starken Schicht 30 auf ein noch zweckentsprechendes Mass wird auf einfache und billige Weise das Ziel erreicht, eine Kontaktfeder zu schaffen, die auf einer Seite eloxiert, auf der anderen Seite metallisch rein und leitend bleibt. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren für das Aufbringen nichtleitender Überzüge auf metallische Gegenstände durch Elektrolyse, insbesondere zum Eloxieren von Kleinteilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände unter zweckentsprechender Pressung entweder geschichtet oder regellos aneinanderliegend bei dauerndem Anschluss an eine Elektrode einer rhythmisch die Richtung wechselnden Durchflutung mit Elektrolytflüssigkeit ausgesetzt werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchflutung des zu behandelnden Gutes mit Elektrolytflüssigkeit unter rhythmischem Wechsel der Strömungsrichtung dadurch hervorgerufen wird, dass im Inneren einer das Gut aufnehmenden Siebtrommel Druckschwankungen erzeugt werden.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckschwankungen von einer in der Siebtrommel zentral angeordneten oder eine zylindrische Trommel zentral durchsetzenden perforierten Düse ausgehen, die an eine Pumpe angeschlossen ist.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den rhythmischen Wechsel der Elektrolytströmung bewirkende Pumpe über dem Bad angeordnet und als Mem- branpumpe ausgebildet ist.5. Anlage für das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapazität der Rohrleitung zwischen der Pumpe und dem Behandlungsbad zum Hubvolumen der Pumpe so bemessen ist, dass in die Pumpenkammer selbst Elektrolytflüssigkeit nicht eintreten kann, so dass für die Pumpe auch nicht säurebeständige Baustoffe verwendbar sind.6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 für das Eloxieren von Kleinteilen aus Alu- minium, z. B. für das Eloxieren von Reissverschluss- gliedern.7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch ge- kennzeichnet, dass durch gleichgehaltene Nach- behandlung, z. B. durch eine Beizbehandlung der beiden verschiedenen Eloxal-Schichten, die schwächere Schicht gänzlich entfernt und die stärkere Schicht auf ein erwünschtes Mass redu- ziert wird.
Applications Claiming Priority (1)
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1947
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