DE411673C - Stromstossgeber fuer Selbstanschlussfernsprechstellen - Google Patents
Stromstossgeber fuer SelbstanschlussfernsprechstellenInfo
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- DE411673C DE411673C DESCH63091D DESC063091D DE411673C DE 411673 C DE411673 C DE 411673C DE SCH63091 D DESCH63091 D DE SCH63091D DE SC063091 D DESC063091 D DE SC063091D DE 411673 C DE411673 C DE 411673C
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- impulse generator
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- Expired
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/26—Devices for calling a subscriber
- H04M1/30—Devices which can set up and transmit only one digit at a time
- H04M1/31—Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 2. APRIL 1925
AM 2. APRIL 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE _ 21 a GRUPPE
630Q1 VIIIJ2ias)
in Berlin.
Stromstoßgeber für Selbstanschlußfernsprechstellen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1921 ab.
Die Erfindung betrifft Stromstoßgeber bzw. Nummernschalter für Selbstanschlußfernsprechstellen
u. dgl. Die Erfindung bezweckt, einen Nummernschalter zu schaffen, der bei
einfacher Bauart Reihen von Stromstößen von bestimmter regelbarer Dauer abzugeben
vermag.
Erfindungsgemäß wird die Zeitdauer der Stromstöße durch eine Hemmung nach Art
einer Uhrankerhemmung bestimmt. Die Unterbrechungskontakte des Stromstoßgebers werden durch den schwingenden Anker der
Hemmung getrennt bzw. untereinander verbunden. Die Zeitdauer der Stromstöße kann
durch Regelung der Feder der Unruhe der Ankerhemmung verändert werden. Die Kontakte,
die in bekannte Weise während der Stromstoßgabe zur Kurzschließung der Fernsprecbstelle
dienen, werden durch einen am inneren Ende der Drehscheibenwelle angebrachten Arm gesteuert.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι ist eine Vorderansicht der Wählscheibe,
Abb. 2 eine Rückenansicht, aus welcher die wesentlichen Teile des Stromstoßgebers ersichtlich
sind und
Abb. 3 ein Schnitt nach einer durch die Mitte der Drehachse hindurchgehenden
Ebene.
Der Stromstoßgeber besitzt eine mit Fingerlöchern ι versehene Wählscheibe 2, die auf
dem vorderen Ende einer Welle 3 befestigt ist. Die Welle 3 ist in einer Platte bzw.
Scheibe 4 und in einem Winkelstück 5 gela-
gert. Auf der Welle 3 ist ein Steigrad 6 lose ; drehbar gelagert. Das Steigrad 6 ist mit einer
Sperrklinke 7 versehen, die durch eine Feder 8 gegen die Zähne eines fest auf der Welle 3 ;
sitzenden Sperrades 9 gedrückt wird. Die W'elle 3 steht unter der Spannung einer Spiralfeder
10, von welcher das eine Ende an der Welle 3 und das andere Ende an dem Federgehäuse
11 befestigt ist. 12, 13 sind die Kontaktfedern
für die Nummernstromstoßgabe, und 14, 15, 16 sind die Kontaktfedern, durch
welche die während der Stromstoßgabe aus der Leitung auszuschaltenden Vorrichtungen
(Mikrophon, Hörer usw.) kurzgeschlossen werden. Die Kurzschlußkontakte 14, 15, 16
werden in der Ruhelage der Wählscheibe durch einen am Ende der Welle 3 befestigten
Arm 17, der auf einen Stift 18 aus Isoliermaterial drückt, auseinandergehalten. Sobald
der Arm 17 den Stift 18 verläßt, legt sich die vorgespannte Kontaktfeder 14 gegen die Feder
15 und drückt sie gegen die Feder 16. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die Stromstoß federn 12, 13, solange sich die Wählscheibe in der Ruhelage befindet,
miteinander verbunden durch ein Kontaktstück 19, welches sich auf dem Anker 20 einer
Hemmung befindet bzw. ein Teil dieses An-■ kers ist. Die Stromstoßgabe wird durch den
schwingenden Anker 20 der Hemmung bewirkt. Der Anker 20 der Hemmung, der um den Drehpunkt 21 schwingen kann, hat an
seinem einen Ende zwei Hörer 22, 23, die eine Lücke bilden, in welche ein Stein bzw. ein
Stift 24 einer Unruhe eingreift. Die Unruhe besteht in bekannter Weise aus einem unter
der Spannung einer Feder 26 stehenden Rad 25, dessen eine Speiche den Stift 24 trägt.
Wird die Wählscheibe in bekannter Weise durch Einführung eines Fingers in ein Fingerloch
und durch Herumdrehen des eingeführten Fingers bis an den Anschlag 27 aufgezogen,
so wird durch die Drehung der Welle 3 die schon vorgespannte Feder 10 noch
weiter gespannt. Die Zähne des auf der Welle 3 befestigten Sperrades 9 gleiten an der
Sperrklinke 7 des Steigrades 6 vorbei. Wird nun die Wählscheibe losgelassen, so wird die
Welle 3 mit dem Sperrad 9 zurückgedreht. Ein Zahn des Rades 9 dreht dabei die Sperrklinke
7 und dadurch auch das Steigrad 6 mit herum. Die schrägen Flächen der Zähne des Steigrades werfen hierbei mittels des Stiftes
28 den linken Arm des Ankers 20 in Uhrzeigerrichtung herum und veranlassen gleichzeitig
Schwingungen der Unruhe 25 in der Richtung des Pfeiles 29. Der Stift 24 der Unruhe
verläßt hierbei die Lücke zwischen den Hörnern 22, 23, er wird aber durch die Feder
2ö der Unruhe zurückgedreht und stößt durch das Horn 23 den rechten Arm des Ankers 20
hoch. Dann wird wieder der linke Arm des Ankers 20 durch den nächsten Zahn des Steigrades
6 hochgeworfen, so daß die Unruhe mit dem Stift 24 wieder in der Richtung des Pfeiles
29 herumgeschleudert wird. Je nachdem die Feder 26 der Unruhe mehr oder weniger gespannt ist, wird die Amplitude der Schwingungen
der Unruhe 25 und die Dauer der Ankerschwingungen kleiner oder größer sein. Da die Schließungen der Stromstoßfedern 12,
13 von dem schwingenden Anker 20 bewirkt werden, kann man also durch Vergrößerung
der Spannung der Unruhefeder 26 die Zeitdauer der Stromstöße beliebig regeln. Der
fest mit dem Sperrad 9 verbundene Hebel 30 dient zur Begrenzung des Rücklaufes derart,
daß nach Ablauf der jeweiligen Stromstöße der Hebel 30 sich gegen die Nase 31 des Ankers
20 legt.
Die Stromstoßfedern 12, 13 können auch so
eingerichtet sein, daß sie in der Ruhestellung des Ankers 20 geschlossen und erst bei Benutzung
des Stromstoßgebers durch ein auf dem Anker befindliches Isolationsstück abwechselnd
getrennt werden.
Claims (3)
1. Stromstoßgeber für Selbstanschlußfernsprechstellen,
in dem die Unterbrechungskontakte des Stromstoßgebers durch den Anker einer Ankerhemmung
voneinander getrennt oder miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdauer der Stromstöße
durch Regelung einer Unruhefeder bestimmt wird.
2. Stromstoßgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte
(14, 15, 16), die in bekannter Weise während
der Stromstoßgabe zur Kurzschließung der Fernsprechstellen dienen, durch einen am inneren Ende der Drehscheibenwelle
(3) angebrachten Arm (17) gesteuert werden.
3. Stromstoßgeber nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein lose auf der Drehscheibenwelle
(3) gelagertes Steigrad (6), welches beim Rücklauf der Drehscheibe in die Ruhelage durch ein fest auf der
Drehscheibenwelle sitzendes Rad (9) mitgenommen wird und dabei mechanische Stöße an eine Ankerhemmung überträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH63091D DE411673C (de) | 1921-10-05 | 1921-10-05 | Stromstossgeber fuer Selbstanschlussfernsprechstellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH63091D DE411673C (de) | 1921-10-05 | 1921-10-05 | Stromstossgeber fuer Selbstanschlussfernsprechstellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE411673C true DE411673C (de) | 1925-04-02 |
Family
ID=7437900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH63091D Expired DE411673C (de) | 1921-10-05 | 1921-10-05 | Stromstossgeber fuer Selbstanschlussfernsprechstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE411673C (de) |
-
1921
- 1921-10-05 DE DESCH63091D patent/DE411673C/de not_active Expired
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