DE411576C - Schuetzenbremse fuer Webstuehle - Google Patents

Schuetzenbremse fuer Webstuehle

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DE411576C
DE411576C DEW65647D DEW0065647D DE411576C DE 411576 C DE411576 C DE 411576C DE W65647 D DEW65647 D DE W65647D DE W0065647 D DEW0065647 D DE W0065647D DE 411576 C DE411576 C DE 411576C
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Germany
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brake
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shooter
looms
springs
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/52Shuttle boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Schützenbremse für Webstühle. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schützenbremse für Webstühle niit nebeneinander angeordneten, auf einem gemeinsamen Drehzapfen gelagerten, nach einer Richtung ausschwingbaren Bremsbacken.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die innere Bremsbacke zu einem bügelartigen Schwingarm und die äußere Bremsbacke zu einem schwanenförmigen Schwingarm ausgestaltet und letzterer zwischen den Schenkeln der inneren Bremsbacke gelagert ist und sich mittels eines schnabelartigen Fortsatzes auf die innere Bremsbacke auflegt, die sich niit einem Fortsatz gegen den Schützenkasten abstützt, und daß beide Schwingarme durch Bremsfedern in die Ruhelage gedrückt «-erden, so daß gegen den ankommenden Schützen zunächst nur die innere Bremsbacke mit der Kraft der beiden Bremsfedern und hierauf jede Bremsbacke mit ihrer Feder für sich zur vollständigen Abbremsung des Webschützens wirkt.
  • In den Abb. i bis .I der Zeichnung ist eine solche Schützenbremse in einer Ausführung veranschaulicht. Hierbei zeigt Abb. i den Aufriß des linken Schützenkastens mit teilweise geschnittener Lade, Abb. z den Grundriß hierzu, teilweise geschnitten, und Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie :I-B der Abb. i, während Abb. 4. die Rückansicht des Schützenkastens erkennen 1ä13t.
  • Der zur Führung des Schützens a dienende Ladenklotz b ist an beiden Enden durch Ladenbrettchen c zu Kästen ausgebildet, die zum Auffangen des mit den Treibern hin und her bewegten Webschützens a dienende Bremsen tragen.
  • Jede dieser hierbei wirkenden Bremse besteht gemäß der Erfindung aus einem bügelartigen Schwinghebel d und einem zwischen dessen Schenkeln e gelagerten schwanenförmigen Schwinghebel f. Beide Schwinghebel d und f sind auf einem gemeinsamen Drehzapfen g schwingbar gelagert. Dieser Drehzapfen g ist in einem an der Rückseite des Kastens c leicht und rasch zu befestigenden Lager 1r. gehalten. Der Schwing-hebel d durchsetzt mit seiner Bremsbacke i einen Längsschlitz h des Kastens c, «-elchen auch der botenförmige Teil 1 des Schwinghebels f durchsetzt. Backe i. und Bogenteil l greifen somit nebeneinanderliegend in die Führung des Webschützens a über, wobei der Bogenteil l noch etwas mehr als die Backe i in die Führung hineinragt. Der Schwinghebel d besitzt dabei noch einen nach der Webstuhlmitte abstehenden For tsatz ?n, der sich gegen die Rückseite des Kastens c stützt, während sich der Schwinghebel f mit einem schnabelartig nach der Webstuhlmitte abstehenden Fortsatz n. seinerseits gegen (las Oberjoch des Schwinghebels d stützt. Die Anschlagflüchen dieser Fortsätze in und yz sind mit elastischen Auflagen o und p belegt, um Geräusche und die Abnutzung der Holzteile zu vermeiden. Sowohl die Bremsbacke i des Schwinghebels d als auch der Bogenteil l des Schwinghebels fsind an denReibflächen mit denSchützen mit Stahlblechstreifen q und r belegt, um die rasche Abnutzung dieser Teile, da dieselben zweckmäßig aus Hartholz oder ähnlichem Material hergestellt werden, zu verhindern. Beide Schwinghebel d und f stehen unter der Einwirkung von Bogenfedern s und t, deren äußere Enden am Kasten c befestigt sind, während deren innere freien Enden auf den Fortsätzen na und it der Schwinghebel d, f zum Aufliegen kommen und letztere dadurch gegeneinander und gegen den Kasten c drücken, d. h. deren Bremsteile i und L in die Führung des Webschützens schieben.
  • über dem Schlitz k ist am Schützenkasten c noch eine Führungsleiste zr vorgesehen, um das Ausspringen des Webschützens zu verhindern. Außerdem ist am Kasten c noch eine bewegliche Zunge v angeordnet, um das seitliche Ausweichen des Schützens zti vermeiden.
  • Infolge dieser besonderen Ausgestaltung ist es möglich, die doppelt wirkende Schützenbremse aus nur ganz wenig Teilen, die teilweise auch aus Holz o. dgl. Material bestehen können, herzustellen. Auch ist dadurch die -Anordnung derselben an den Schützenkästen der Webstühle in einfachster Weise und rasch ermöglicht, cla nur außer der Anbringung von Schlitzen h, für die Bremsbacken i,1 die Drehzapfenlager Aa sowie die Bogenfedern s, t zu befestigen sind. Die Größe der Bremsen 1>7w. die Größenverhältnisse der Einzelteile zueinander richten sich hierbei jeweils nach den Größen der Webstühle, bei welchen die Schützenbremsen Verwendung finden.
  • Die Wirkungsweise der Webschützenbremse ist hierbei folgende: Des- in bekannter Weise von den Schlagarmen des Webstuhles in der Lade b hin und her getriebene Webschützen a gelangt zunächst am Ende seiner Bewegungen innerhalb der Kästen c an die Bremsbacken i der Bügelschwinghebel d und wird sofort von diesen unter Spannung der Federn s und t abgebremst. Beim Weiterrutschen gelangt der Schützen a noch gegen die Bremsbacken l der schwanenförmigen Schwinghebel f , wobei deren zugehörige Federn t, da die Bremsbacken L etwas mehr in die Führung der Lade b vorstehen, noch mehr gespannt werden und dadurch einen größeren Gegendruck zur vollständigen Abbremsung des Schützen a ausüben. Dadurch wird sicher vermieden, daß der Schützen a gegen die Treiber, die sogenannten Picke- bzw. die Stirnwände der Schützenkästen, stößt und daher auch nicht zurückgeworfen werden kann, wodurch auch Beschädigungen des Gewebes sicher vermieden werden.
  • Während durch die solcherart ausgestattete Schützenbremse einerseits ein sicheres und rasches Abbremsen der Schützen gewährleistet wird, ist anderseits dennoch auch das Antreiben des Schützens a durch die Treiber nicht behindert, da die äußeren Bremsen den Schützen beim Verlassen des Schützenkastens schon freigegeben haben, so daß ein Verwerfen des Schützens beim Verlassen des Kastens verhindert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schützenbremse für Webstühle mit nebeneinander angeordneten und auf einem gemeinsamen Drehzapfen gelagerten, nach einer Richtung ausschwingbaren Bremsbacken, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Bremsbacke (i) zu einem bügelartigen Schwingarm (d) und die äußere Bremsbacke (l) zu einem schwanenförmigen Schwingarm (f) ausgestaltet und letzterer zwischen den Schenkeln des Schwingarmes (d) gelagert ist und sich mittels eines schnabelartigen Fortsatzes (n) auf die innere Bremsbacke (i) auflegt, die sich mit einem Fortsatz (m) gegen den Schützenkasten (c) abstützt, und daß beide Schwingarme (d, f) durch Bremsfedern (s, t) derart in die Ruhelage gedrückt werden, daß gegen den ankommenden Webschützen (a) zunächst nur die innere Bremsbacke (i) mit der Kraft der beiden Federn (s, t) und hierauf jede Bremsbacke mit ihrer Feder für sich zur vollständigen Abbremsung wirkt.
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