DE411404C - Vorrichtung zum Ausreissen von Baumstruenken mittels einer Winde - Google Patents

Vorrichtung zum Ausreissen von Baumstruenken mittels einer Winde

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DE411404C
DE411404C DEW65687D DEW0065687D DE411404C DE 411404 C DE411404 C DE 411404C DE W65687 D DEW65687 D DE W65687D DE W0065687 D DEW0065687 D DE W0065687D DE 411404 C DE411404 C DE 411404C
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winch
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00Forestry
    • A01G23/02Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
    • A01G23/06Uprooting or pulling up trees; Extracting or eliminating stumps
    • A01G23/062Pulling up trees or stumps

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Supports For Plants (AREA)

Description

Bei den bisher bekannten Vorrichtungen zum Ausreißen von Baumstrünken (Stubben) werden entweder auf Hebelwirkung beruhende Werkzeuge verwendet oder Winden, deren Zugmittel an irgendeiner Wurzel des auszureißenden Baumstrunkes befestigt wird. Alle diese Vorrichtungen haben den Nachteil,, daß zum Ausreißen nur eines Baumstrunkes die Winde bzw. das Hebezeug an verschiedenen Orten aufgestellt werden muß, um einen möglichst günstigen Kraftangriffspunkt wählen zu können, andernfalls ein Großteil der zum Entstocken notwendigen Kraft durch Reibung vernichtet wird.
Gegenstand der Erfindung ist eine Rodevorrichtung, welche gestattet, von einem Punkt aus immer den günstigsten Kraftangriffspunkt zu wählen, so daß eine Verlegung des Aufstellungsortes der Winde vollkommen vermie-! den ist, wodurch sowohl an Zeit als auch an Kraft gespart wird.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß das an der Wurzel angreifende Zugmittel so über einen sich gegen den Strunk (Stubben) abstützenden Hilfshebel geführt ist, daß das Zugmittel, unabhängig von der Stellung der Winde, an jenem Teile des Strunkes angehängt werden kann, der den besten Kraftangriffspunkt ergibt. Zweckmäßig wird die Winde, wie bekannt, mit mehreren Vorgelegen versehen, wobei auf jedes einzelne ein Hebel wirken kann, so daß man je nach der Stärke des auszureißenden Strunkes einen oder den anderen Hebel (Vorgelege) benutzen kann und eine gute Kraftausnutzung gewährleistet ist.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 und 2 eine in Verbindung mit der Erfindung zur Anwendung gelangende Winde in Seitenansicht und Draufsicht, während Abb. 3 die Anwendung des Hilfshebels in vergrößertem Maßstabe darstellt. Zweckmäßig besteht die Winde aus einem Rahmend, in welchem drei Vorgelegen, Y, Z gelagert sind. Auf der ersten dem Strunk am nächsten gelegenen Vorgelegewelle ist das Kettenrad Λί aufgesetzt
und an dem Außenende dieser Welle X eine Kurbel G aufgekeilt. Außerhalb des Rahmens und an gegenüberliegenden Seiten ist auf den Vorgelegewellen Y, Z je ein Sperrad H1 bzw. T1 angeordnet; diese Sperräder können mittels" Sperrzone H2, J2, die an Hebeln/f und / angelenkt sind, gedreht werden. Mittels eines Seiles K kann die Winde an einem Baumstamm befestigt werden, um einem Rutsehen bei den großen Beanspruchungen vorzubeugen.
Gemäß der Erfindung wird das Zugmittel F, F1, F2, O der Winde an einen. Hebel P befestigt, der sich an dem auszureißenden Baumstrunk abstützt. Der Hebel ist an einem Ende mit einer oder mehrerer* Spitzen oder Stacheln Q ausgestattet, mjjttels, welcher der Hebel auf dem Strunk gesetzt; werden kann und dort seinen Schwenkpunkt
ao findet. Am anderen Ende trägt der Hebel einerseits den zum Einhaken des Zugmittels der Winde dienenden Haken/?, anderseits eine öse, in der mittels einer Kette mit einem .Spannschloß V ein Haken S befestigt ist. Der
as Zughaken/? wird mit dem Zugmittel der Winde verbunden und der Haken S mit einem um eine Wurzel des auszureißenden Strunkes gelegten Seil S1. Die Kette kann durch Entfernen oder Einhängen von Kettengliedern verkürzt oder verlängert werden, so daß die Hebeleinrichtung allen auftretenden Bedürfnissen angepaßt werden kann. Der Hebel kann seitlich am Strünke oder auch oben auf den Strunk aufgesetzt werden; dieses richtet sich nach den Verhältnissen. Durch die Verwendung des Hebels kann bei einmal gewähltem Aufstellungsort der Winde jene Wurzel am Baumstrunk ausgesucht werden, die am günstigsten liegt, bzw. es kann für jede Wurzel der Kraftangriffspunkt so gewählt werden, daß das Zugmittel unter einem möglichst günstigen Winkel zu der auszureißenden Wurzel geführt wird und Reibungsver;-luste vermieden werden. Eine Umstellung der Winde ist nicht erforderlich'. Durch die Verwendung des Hebels wird die ganze Arbeit beschleunigt, da die Bedienung vereinfacht wird und von einem Standort aus nach mehreren Richtungen gearbeitet werden kann. Die Vorrichtung kann auch dazu verwendet werden, die ausgelösitien BaumsMinke aussinanderzureir ßen,, wobei der gelöste Strunk einerseits mit der Winde, anderseits mit einem festen Stamm verbunden oder am Boden verankert wird.

Claims (1)

  1. 55 Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Ausreißen von Baumstrünken mittels einer Winde, gekennzeichnet durch einen Hebel, der an dem Strunk abgestützt wird, und dessen freies Ende einerseits mit dem Zugmittel der Winde, landejrseits mit dem Teil des Strunkes! verbunden wird, der den. besten Angriffspunkt ergibt.
DEW65687D 1924-03-11 1924-03-11 Vorrichtung zum Ausreissen von Baumstruenken mittels einer Winde Expired DE411404C (de)

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