DE411392C - Ampulle - Google Patents

Ampulle

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DE411392C
DE411392C DEB113829D DEB0113829D DE411392C DE 411392 C DE411392 C DE 411392C DE B113829 D DEB113829 D DE B113829D DE B0113829 D DEB0113829 D DE B0113829D DE 411392 C DE411392 C DE 411392C
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Germany
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ball
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ampoule
channel
valve seat
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DEB113829D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/32Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents for packaging two or more different materials which must be maintained separate prior to use in admixture
    • B65D81/3277Ampoules

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

  • Ampulle. Es ist bekannt, Ampullen so anzufertigen, daß sie in zwei. Kammern. zerfallen, in deren einer das kristallisierte haltbare Medikament untergebracht wird, während in der anderen Kammer die Lösungsflüssigkeit für die Kristalle zur Aufbewahrung gelangt. Diese beide. Räume werden in bekannter Weise durch beliebige Verschlußorgane verschlossen, so daJ3 im Ruhezustand das eine Präparat nicht zu dem anderen gelangen, kann. Erst durch Öffnen des überströmkanals findet eine Vermischung statt. Sekannt ist bei derartigen Ampullen. auch schon, daß eine' Kugel sich in dem Behälter, in welchem die Flüssigkeit vorhanden ist, befindet und auf den Ventilsitz des verengten Ü,berströmkanals durch: Federdruck aufgedrückt wird. Damit eine Gewähr für fest. Verschluß gegeben. ist, wird nach vorliegender Erfindung der Aufbewahrungsraum für das kristallisierte, eingedickte Meäikament luftleer ;gepumpt, so daß dadurch; in.-folge des überdruckes das Verschlußorgan sich auch ohne Federanordnung o.. dgl. fest auf den. Ventilsitz preßt. Erst nach Öffnen eines Halses am Vakuumbehälter wird infolge der plötzlich einströmenden Luft und des damit verbundenen Stoßes die Ventilkugel angehoben, und es findet die gewünschte Vermischung zwischen Flüssigkeit und Medikament statt.
  • Zur Darstellung des Erfindungsgedankens dient die Zeichnung, in welcher eine beispielsweise Ausführungsart solcher Ampulle gezeigt ist, und zwar stelle, die Alb. z und a je eine. in. der Form verschiedene Ampulle dar.
  • Dieselbe bestecht in beiden Fällen aus einem kugelförmigen unteren. Teil a und dem röh:-renartig verlaufenden oberen Körper b. Die Verbindung zwischen beiden Kammern bildet der i'berströmkanal e, dessen. Mündung in dem oberen länglichen Raum b, als Ventilsitz gedacht ist, auf den. sich eine als Ventil dienende Kugel d setzt. Der Durchmesser der Kugel muß sinngemäß entsprechend größer als der Durchtrittsquerschnitt des Überströrnkanals c sein. Wenn nun das flüssige Medikament in, die Kammer a eingebracht und eingedickt ist, so werden die; Feuchtigkfitsdämpfe durch: den Stutzen e abgesaugt, so daß ein erheblicher Unterdruck in dem Raum der Kammer a entsteht. Infolgedessen, preßt sich: die Kugel d auf den Ventilsitz des tJ.bergtrömkanals ec und verschließt dadurch die Dlrrchtrittsöffnung in der denkbar besten Weise. Nachdem die letzte Feuchtigkeit aus der Kammer a entfernt ist, wird der Stutzen e zugeschmolzen, und der durch die Kugel bewirkte Abschsuß zwischen den Teilen a und b bleibt erhalten. Darauf wird durch den. Kanal f der Kammer ö die Flüssigkeit g zugeführt und auch dieser Kanal verschlossen. In diesem Zustand ist die Ampulle versandfähig und ein. selbsttätiges öffnen des Verschl.ußvemtils ausgeschlossen. Erst wenn eine Injektion vorgenommen. werden. soll, sclUgt man deal Stutzen e ab, wodurch, das Vakuum aufgehoben wird und infolge des plötzlichen Eintretens der atmosp'bärischen Luft die Verschlußkugel d sich vom Ventilsitz abhebt und die Flüssigkeit g in, die Kugel. a qMm,eakann, um sieh mit dem Medikament h zu vermischen.

Claims (1)

  1. PATENT-AN-gPRÜcH: Ampulle, die in, zwei durch einen Kanal verbundene Räume zerfällt, in deren einem das eingedickte Medikament und im anderen, die Lflsungst3.üssigkeit aufbewahrt wird, während der Durchtrittskanal durch eine Kugel oder sonst geeigneten Körper verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kugel (d) enthaltende Raum (Ir) derart gestaltet und mit dem Raum (a) verbunden ist, daß die Kugel bei Erzeugung eines Vakuums im Raum (a) auf den Ventilsitz des überströmkanals (c) gepreßt und erst nach Öffnen eures Stutzens (e) durch die einströmende atmosphärische Luft wieder abgehoben wird.
DEB113829D 1924-04-27 1924-04-27 Ampulle Expired DE411392C (de)

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DEB113829D DE411392C (de) 1924-04-27 1924-04-27 Ampulle

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