DE40957C - Steuerung an landwirtschaftlichen Geräthen - Google Patents

Steuerung an landwirtschaftlichen Geräthen

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DE40957C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40957D
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English (en)
Original Assignee
G. bölte in Oschersleben
Publication of DE40957C publication Critical patent/DE40957C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B69/00Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
    • A01B69/003Steering or guiding of machines or implements pushed or pulled by or mounted on agricultural vehicles such as tractors, e.g. by lateral shifting of the towing connection

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -4S: Landwirtschaftliche Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. Februar 1887 ab.
Fig. ι bis 3 zeigen in drei Darstellungen als Beispiel die zweirädrige Karre einer Pferdehacke, Fig. 4 bis 6 im Grundrifs die Detailtheile der nachstehend beschriebenen Construction. Gestellrahmen A ruht mit seinen gekröpften Achsen ααλ auf den beiden Fahrrädern R R1. In der Mitte des Achsholzes ist ein verticaler Bolzen b angebracht; drehbar auf demselben befindet sich der durch eine Querschiene c versteifte Winkel d, welcher an seinen Enden vermittelst zweier Augen die beiden verticalen und verschraubten Bolzen e e1 trägt. Ueber diesen Winkel d befindet sich die Zugstange/, gleichzeitig in ihrer Verlängerung zur Aufnahme der beiden ScheerbäumeSÄ1 dienend. Diese Zugstange /, bestehend aus zwei zum Theil genau kreisförmig gebogenen und durch beliebige Querstücke fest verbundenen Eisenringen, führt sich vermittelst der in den entstandenen concentrischen Schlitzen eingepafsten und mit entsprechenden Löchern versehenen drei Schlitten g gx g2 um die Bolzen b e e1. Ueber der Zugstange/ befindet sich ferner, drehbar auf dem Bolzen b, der Winkelhebel h mit seinen Endzapfen i i, entgegengesetzt in einen scharnierartigen Hebel k auslaufend, der entweder direct durch Hand oder durch eine in Verbindung gebrachte Maschine bewegt wird. Die beiden Zapfen i V greifen je in einen um die Bolzen e e1 drehbaren Doppelhebel /11, die mit ihren Zapfen m m1 wiederum in' zwei am Vorderbalken des Fahrgestells befestigten, mit Langlöchern versehenen Laschen η ηι fassen. Anstatt dieses Hebelmechanismus h I P und der Langlochlaschen η ηλ ist auch die Anwendung von Zahnradkränzen oder Ketten mit Hebelübersetzung, auf gleichem Princip beruhend, zulässig.
Vorstehend beschriebene Construction gestattet dem Zugthier mit der Zugstange / eine freie, um die Bolzen b e e1 drehende Bewegung, ohne einen wesentlichen Druck auf den. mit dem Hebelmechanismus h II1 verbundenen Scharnierhebel k auszuüben. Hingegen verhindert die Zugstange/ infolge Verbindung mit dem darunter liegenden Winkel d eine Drehung des letzteren, wodurch somit der erforderliche Druckpunkt für die Bolzen e e1 erzeugt wird, so dafs z. B. bei Drehung des Scharnierhebels k in Pfeilrichtung χ derselbe in Verbindung mit, Winkelhebel h und den beiden Doppelhebeln II1 steuernd auf das Fahrgestell A mit seinen beiden Fahrrädern RR1 in Pfeilrichtungy wirkt. Es wird somit eine absolute, von den Seitenbewegungen des Zugthieres unabhängige Steuerung erzielt, die zur selbstthätigen wird, sobald Scharnierhebel k in directe Verbindung mit einer anzubringenden Maschine gebracht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Steuerung an zweirädrigen Fahrgestellen landwirthschaftlicher Maschinen, bei welcher die Endzapfen (e el) eines auf den Mittelzapfen (b) der Maschine aufgesteckten Winkelhebels (d) Gleitklötze (gx g2) tragen, die sich
    ebenso wie ein auf den Mittelzapfen (b) aufgesteckter Gleitklotz (g) in den verticalen Bogenschützen des die beiden Scheerbäume (S) verbindenden Bügels f verschieben können, so dafs eine Drehung der Scheerbäume um den Mittelpunkt der Bogenschütze des Bügels (f) ermöglicht wird, ohne den Winkel (d) zu bewegen, mithin der Mittelzapfen (b) der Maschine und die Endzapfen (e e1) des Winkels als Festpunkte für einen Winkelhebel (h) mit Handgriff (k) und zwei zweiarmige Hebel (I V-) dienen können, welche letztere, an Langlochlaschen (η ηl) angreifend, das Fahrgestell zu drehen gestatten.
    Hierzu ι Blatt ,Zeichnungen.
DENDAT40957D Steuerung an landwirtschaftlichen Geräthen Expired - Lifetime DE40957C (de)

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