DE409437C - Schaltvorrichtung fuer den Zaehlwerkschlitten an Rechenmaschinen - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer den Zaehlwerkschlitten an Rechenmaschinen

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DE409437C
DE409437C DEL60800D DEL0060800D DE409437C DE 409437 C DE409437 C DE 409437C DE L60800 D DEL60800 D DE L60800D DE L0060800 D DEL0060800 D DE L0060800D DE 409437 C DE409437 C DE 409437C
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  • Schaltvorrichtung für den Zählwerkschlitten an Rechenmaschinen. Die neue Vorrichtung dient zum einstelligen Verschiebendes Zählwerkschlittens anRechenmaschinen und zeichnet sich durch besonders einfache und übersichtliche Bauärt aus. Die verwendeten Mittel sind einfache .und infolgedessen zuverlässig in ihrer Wirkung. Die bekannten Einrichtungen dieser Art bestehen in der Regel in Schaltklinken, die durch Tasten auf einem Kreisbogen geschwungen werden, dabei werden sie in die meistens mit dem Schlitten verbundene Zahnschiene eingeschwenkt und nehmen diese im Verlauf ihrer weiteren Schwingung mit. Durch einen besondereu.Anschlag wird dann die Verschiebebewegurig des Schlittens begrenzt. Demgegenüber werden bei der vorliegenden Einrichtung die Schaltglieder parallel zur Verschiebung des Schlittens schieberartig verschiebbar angeordnet und die Führungsschlitze der Schaltglieder selber als Anschläge für die Begrenzung der Verschiebung benutzt. Die Einpassung auf das richtige Verschiebemaß ist bei dieser Art der Schaltglieder einfacher und sicherer als bei schwingenden Klinken. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Die Verschiebung wird in bekannter Weise :durch zwei Schalttasten a und b bewirkt, von denen die eine für die Rechts-, die andere für die Linksverschiebung dient. Die Tasten sind in dem gezeichneten Beispiele senkrecht schwingend an der Maschinengrundplatte c gelagert. An dieser Grundplatte ist unter jeder Taste ein zweiarmiger Winkelhebel d bzw. e drehbar, auf :dessen einen Arm die Tasten einwirken können, während sein anderer Arm die senkrechte Tastenbewegung auf die wagerecht verschiebbaren Schaltglieder f und g überträgt. Diese Glieder gleiten mit Langlöchern über Stiften, die an der Maschinengrundplatte :befestigt sind, den einen dieser Stifte bildet der Drehzapfen dl bzw. e1 der Winkelhebel d, e. Die vorderen Langlöcher h sind gekurvt, so d.aß bei Beginn der Verschiebung das vordere Ende der Schaltglieder nach oben schwingt. Dadurch wird der auf jedem Gliede angeordnete Schaltzahn i in die Zähnung der am Schlitten befestigten Zahnstange k geschoben, die er bei der weiteren Verschiebung .mitnimmt. Begrenzt wird die Verschiebung durch eines (oder beide) der Langlöcher. Durch :das hintere Langloch ragt ein zweiter an der Maschinengrundplatte befestigter Stift 1, an; idem eine mit ihrem anderen Ende am Schaltgliede befestigte Feder m angreift. Diese zieht nach beendigter Verschiebung das Schaltglied in seine gezeichnete Ausgangslage zurüdk, und zwar so weit, daß der Schaltzahn i in einem geringen Abstande vor den folgenden aufgerückten Zahn der Zahnstange k sich einstellt. Dieser Abstand vom Zahn der Zahnstange dient als Weg, auf dem der' Schaltzahn i für die nächste Verschiebung in , die Zähnung eingeschwenkt wird. In seiner Lage wird der Schlitten durch eine bufferartig gelagerte Rolle o, die sich in die Zähnung einlegt, durch einen federnden Pistonstift oder durch beides gesichert, so daß diemehrstellige Verschiebung ges Schlittens durch einen Druck gegen den Schlittenkörper bewirkt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRuCH: Schaltvorrichtung für Zählwerhschlitten an Rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch senkrecht ndederdrückbare Schalttasten (a, b) bewegten Schaltglieder (f, g) parallel zur Schlittenverschiebung mit Langlöchern über Stiften geführt sind, und daß die Langlöcher (h) zugleich die Schlittenverschiebung begrenzen und durch entsprechende Gestaltung zu Beginn der Verschiebung die Schaltglieder in die mit dem verschiebbaren Teile (Schlitten) verbundene Zahnstange steuern.
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