DE526129C - Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von Zeitaufnahmen durch Saeulendiagramme - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von Zeitaufnahmen durch Saeulendiagramme

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DE526129C
DE526129C DEP60783D DEP0060783D DE526129C DE 526129 C DE526129 C DE 526129C DE P60783 D DEP60783 D DE P60783D DE P0060783 D DEP0060783 D DE P0060783D DE 526129 C DE526129 C DE 526129C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/08Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time
    • G07C3/12Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time in graphical form

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von Zeitaufnahmen durch Säulendiagramme Während gemäß Patent Sog 986 die Umschaltung für die verschiedenen Säulenabstände vom Beobachter jedesmal ausgeführt werden muß, sieht die Erfindung eine Lösung vor, diese Umschaltung in allen Fällen autoinatisch durchzuführen.
  • In Abhängigkeit von der Schreibstiftbewegung wird ein Schaltstift so bewegt, daß er beiErreichung derSchreibstiftendstellung den Vorschub auf das kleine Maß einstellt, während der eingestellte große Vorschub unbeeinflußt bleibt, solange die Schreibstiftendstellung nicht erreicht wurde. Dabei erfolgt die Schaltung des Papiers nicht beim Rückzug des Schreibstiftes, sondern erst zu Beginn seiner Vorwärtsbewegung entweder automatisch oder von Hand.
  • Die konstruktive Lösung ist verschiedenartig möglich. So kann man beispielsweise die Ausführung so wählen, daß ein mit dem Schreibstift bewegter Steuerstift in der Endstellung des Schreibstiftes unter Wirkung einer Feder aus seiner Bahn in eine zweite Führungsbahn abgelenkt wird. Dabei trifft er gegen einen Fühler, der den kurzen Schlag auf den Finger des Beobachters überträgt. Bei der nun folgenden Rückwärtsbewegung des Schreibstiftes wirkt der Steuerstift auf einen in seine Bahn hineinragenden Hebel, welcher die Vorschübgröße verstellt. 2vIan kann hierfür eine verstellbare Bahn vorsehen, welche für gewöhnlich die Vorschubklinke frei gehen läßt, so daß sie mit dem Sperrad stets in Eingriff bleibt und bei gegebenem Ausschlag des Klinkenhebels den großen Vorschub besorgt. In der umgesteuerten Lage hebt die Bahn die Sperrklinke aber aus und läßt sie bei dem gleichen Ausschlag des Klinkenhebels erst bei dem gewollten kleinen Vorschub einfallen. Im Vorschubende wird die Führungsbahn vom Klinkenhebel wieder umgestellt.
  • Die Erfindung ist im folgenden beschrieben und beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt die Abbildung unter Weglassung aller zum Verständnis der Erfindung nicht notwendigen Teile ein Ausführungsbeispiel in Ansicht von vorn.
  • Auf der Welle r mit dem Sperrad 2 sitzt lose drehbar der Klinkenhebel 3 mit der Klinke .i. Bei der Bewegung des Klinkenhebels in Richtung des Pfeiles A nimmt die Sperrklinke -. das Sperrad 2 mit, wodurch der Papiervorschub erfolgt. Auf der Welle r sitzt ferner lose drehbar ein Rückzugshebel 5, welcher in Verbindung mit dem Schreibstift steht. Bei der Bewegung des Schreibstiftes von seiner Ausgangsstellung bis zur Endstellung bewegt sich der Hebel 5 mit in Richtung des Pfeiles B. An den Hebel 5 ist bei 6 ein i Hebel 7 angelenkt mit dem Steuerstift B. Die Feder 9 zieht den Hebel 7 immer rechts herum, wobei er in Anlage mit der Führungsbahn bleibt, 'welche gebildet wird aus dem festen Stück 9a; der Zunge ro und dem festen Stück i i. Befindet sich der Schreibstift in der Ausgangsstellung, so steht der Hebel s mit dem Steuerstift 8 in der strichpunktiert gezeichneten Stellung. Kurz vor der Endlage des Schreibstiftes befindet sich der Hebel 5 mit dem Steuerstift 8 in der ausgezogen gezeichneten Stellung.
  • Bewegt sich der Schreibstift bis in seine Endstellung, so geht der Hebel 5 in Richtung des Pfeiles B soweit, bis der Steuerstift 8 an dem festen Stück i i vorbei nach links ausschwenkt. Dabei schlägt er gegen den bei 12 gelagerten Hebel 13, der mit seinem Ende 14 infolge des Anschlags in die Fingerstütze 1S hineinragt und so gegen den dort ruhenden Finger des Beobachters anschlägt. Dadurch erhält der Beobachter - ohne das Aufnahmegerät selbst beobachten zu müssen, also ohne von der Beobachtung der Arbeit abgelenkt zu werden - das Fühlzeichen, um den Schreibstift zurückzuziehen. Bei dieser Rückwärtsbewegung des Schreibstiftes bewegt sich der Hebel 5 entgegen dem Pfeile B. Dabei muß der Steuerstift 8 nunmehr eine zweite Bahn verfolgen, und zwar auf der linken Seite des festen Stückes i i vorbei. Dabei trifft er gegen die Nase 16 des in seine Bahn hineinragenden Hebels 17, der bei 18 im Gestell drehbar gelagert ist. Bei seiner Bewegung drängt der Steuerstift den Hebel 17 so weit in Richtung des Pfeiles C, daß das Ende i9 des Hebels 17 sich auf den Absatz 2o der bei 21 gelagerten Rast 22 auflegt, nachdem die Feder 23 die Rast 22 auf den Hebel 17 zu gezogen hat. Die Kurvenbahn 24 des Hebels 17 liegt in dieser Stellung so, daß sie unter den Arm 2s der Klinke 4 drückt, bis die Klinke .4 aus den Zähnen des' Sperrades 2 herausgehoben ist.
  • Wird der Schreibstift weiter zurückbewegt, so wird der Steuerstift 8 von dem festen Stück 9a weitergeführt, wobei er die Zunge io anhebt, bis er wieder in der strichpunktierten Stellung angelangt ist, wobei die Zunge io, welche durch eine nicht gezeichnete Feder stets linksherum gedreht wird, sich wieder in die gezeichnete Stellung an das feste Stück 9a angelegt hat.
  • Erfolgt nun mit Beginn der neuen Vorwärtsbewegung des Schreibstiftes die Vorschaltung des Papiers, so ist auf dem ersten Teil ihres Weges die Klinke 4 durch die Bahn 24 außer Eingriff gehalten. Erst wenn der Arm der Klinke 25 an die Stelle 26 des Hebels 17 gelangt, kann die Klinke wieder einfallen und schaltet dann nur einen Bruchteil der sonstigen vollen Schaltung. In der Endstellung der Klinke 4 stößt der Klinkenarm 3 gegen den Stift 27 an der Rast 22, wodurch diese entgegen der Feder 23 so weit abgeschwenkt wird, daß der Hebel 17 durch Federzug 28 wieder in die gezeichnete Stellung entgegen der Richtung des Pfeiles C gezogen wird, bis sich der Stift 29 auf den festen Stift 3o aufgestützt hat. In dieser Stellung ist die Klinke 4 bei dem ganzen Ausschlag des Klinkenhebels 3 in Eingriff mit dem Schaltrad 2.
  • Geht der Schreibstift also nicht bis in seine Endstellung, so steht der Hebel 17 in der gezeichneten Stellung, und die Klinke 4 gibt vollen Vorschub. Erst wenn eine Arbeitszeit so lange dauert, daß der Schreibstift bis in seine Endstellung geführt wird, erfolgt die oben beschriebene Umschaltung des Hebels 17 und damit die automatische Umschaltung auf kleinen Vorschub.
  • An Stelle des hier beschriebenen Ausführungsbeispiels könnten auch andere Lösungen gewählt werden, die denselben Zweck erreichen.. Wesentlich ist, daß bei diesem Buchungsverfahren die Umschaltung des Vorschubes bei der Schreibstiftrückführung erfolgt und daß die Papierschaltung mit Beginn der Schreibstiftvorwärtsbewegung erfolgt, worauf dann am Ende des Papiervorschubs die Vorschubgröße wieder umgeschaltet wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Verfahren zur Darstellung von Zeitaufnahmen durchSäulendiagramme gemäß Patent 509 986 mit umschaltbarer Größe des Vorschubes für das Papierband, dadurch gekennzeichnet, daß nach erfolgter Buchung einer Diagrammsäule größter Länge die Umschaltung auf kleinen Papiervorschub bei der Schreibstiftrückführung durch ein in Abhängigkeit vom Schreibstift bewegtes Steuerorgan besorgt wird, worauf der Papiervorschub zu Beginn der neuen Schreibstiftvorwärtsbewegung erfolgt und am Ende der Vorschubbewegung die kleine Vorschubgröße durch die Vorschubglieder wieder auf die große umgestellt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Schreibstift bewegter und kraftschlüssig geführter Stift (8) in der Endstellung des Schreibstiftes unter Wirkung einer Belastung in eine zweite Bahn geschwenkt wird, in welcher er bei der Rückwärtsbewegung des Schreibstiftes eine Leitkurve (24) für die Einstellung der Vorschubklinke (4) auf kleinen, Papiervorschub in die wirksaure Stellung bringt, in welcher sie durA eine Rast (22) gehalten wird, wobei der Klinkenhebel (3) nach erfolgtem kleinen Papiervorschub die Rast (2-2) auslöst und damit die Leitkurve (24) wieder aus dem Bereich der Vorschubklinke (q.) bringt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit einem den Finger des Beobachters treffenden Fühler, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schreibstiftendstellung der Stift (8) bei seiner Schwenkung in die zweite Bahn den Fühler (r3, 1q.) betätigt.
DEP60783D 1929-03-14 1929-07-19 Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von Zeitaufnahmen durch Saeulendiagramme Expired DE526129C (de)

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