DE409299C - Sperrvorrichtung fuer die Druckvorrichtung bei Rechenmaschinen mit gleichzeitiger Ausschaltung des Papiervorschubes - Google Patents

Sperrvorrichtung fuer die Druckvorrichtung bei Rechenmaschinen mit gleichzeitiger Ausschaltung des Papiervorschubes

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DE409299C
DE409299C DEW65685D DEW0065685D DE409299C DE 409299 C DE409299 C DE 409299C DE W65685 D DEW65685 D DE W65685D DE W0065685 D DEW0065685 D DE W0065685D DE 409299 C DE409299 C DE 409299C
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lever
locking
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shaft
locking device
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DEW65685D
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Joh Winklhofer Beteiligungs GmbH and Co KG
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C25/00Auxiliary functional arrangements, e.g. interlocks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

  • Sperrvorrichtung für die Druckvorrichtung bei Rechenmaschinen mit gleichzeitiger Ausschaltung des Papiervorschubes. Lm bei Rechenmaschinen mit Druckvorrichtung zeitweilig Rechenarbeiten vornehmen zu können, ohne das Resultat durch die Druckvorrichtung auf das Papier bringen zu lassen, ist es bereits vorgeschlagen, die Druckvorrichtung zu sperren und gleichzeitig auch die Vorrichtung zum Weiterbewegen des Papiers außer Wirkung zu setzen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Lösung dieser bekannten Aufgabe, die sich durch besondere Einfachheit und durch unbedingte Betriebssicherheit auszeichnet, indem sie als Sperrorgan für die Druckhäininer eine teilweise weggefräste Welle benutzt, die die Druckhämmer an der angefrästen Stelle vorbeigehen läßt, durch Drehen aber sich mit ihrem stehengebliebenen Teil vor die Hämmer legt und bei dieser Drehung gleichzeitig einen Hebel schwingt, der sich vor die Papierschaltw elle legt und <fiese an ihrer Bewegung verhindert. Diese Sperrwelle wird in einfachster Weise von einer Taste aus bewegt, die ihrerseits noch mit einer Sperrvorrichtung verhenden ist, um eine Verstellung der Sperrwelle während des Kurbelzuges zu v erhinclern.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Beispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Vorrichtung in Arbeitsstellung, Abb. 2 dieselbe in verriegelter Stellung, ALb. 3 den Grundriß.
  • Abb..;. veranschaulicht den Antrieb der Papierschaltung.
  • Die Sperrtaste i kann mit der Rast 2 an dein Gehäuse 3 einschnappen, wenn sie herabgedrückt wird; sie ist mittels des Bolzens an dem Hebel 5 angelenkt. Dieser schwenkt um seine Lagerschraube 6 bis zum Anschlag an den Bolzen 7; die Feder 8 ist bestrebt, den Hebel nach links zu drehen. Durch die Verbindungsstange g und den Hebel io wird die Bewegung des Hebels 5 auf die Welle i i übertragen. Der Hebel 12 sitzt fest auf der Welle i i .und führt sich mit dein Stift 12a in dem Schlitz 13 des Hebels 1d..
  • Am Hebel 5 ist ein Vierkantbolzen 15 als Sperrnocken angebracht, der mit dem Lappen 2o des Hebels ig zusammenarbeitet. Ein z wei ;ter Lappen 18 des Hebels ig, der sich um die Lagerschraube 21 dreht, legt sich gegen die Nase 17 der Stange 16. Die Feder 22 zieht den Hebel 19 an den Anschlagstift 23.
  • Die Schiene 2.1. stützt den Hebel 14 in seiner tiefsten Stellung ab. Die Druckhämmer 25 haben Nasen 26 und werden bei ihrer Entriegelung, die hier nicht weiter angedeutet ist, durch die Feder 27 betätigt. Die Schwingwelle 28 verbindet die Transporthebel der Papierwalze 29.
  • Von der Kurbel der Maschine aus wird durch die Stange 41 und den Hebel 4o der Hebel 39 bewegt; derselbe drückt während der Ruhestellung der Maschine ständig auf die Sch-,v ingwelle 28 und hält dieselbe in dieser fest. Während des Vorwärtsganges der Maschine bewegt sich der Hebel 39 nach rechts in die punktierte Lage und der Hebel 36 wird durch die Feder 38 gleichfalls in die punktierte Stellung verdreht. Beim Rückw ärtsgang der Maschine drückt der Hebel 39 i auf die Schwingwelle 28 und bringt den um die Lagerschraube 37 drehbaren Hebel 36 aus der gestrichelten in die mit vollen Strichen gezeichnete Lage. Bei dieser Drehung drückt die Nase 36b auf eine Rolle 3:1.a des um die Lagerschraube 35 schwingenden Hebels 34 und verschwenkt denselben zusammen mit dem in den Drehpunkt 33 an ihm angelenkten Sperrhebel 31 nach links, wodurch das Zeilenschaltrad und mit ihm die Papierwalze um die Länge des Zeilenabstandes verdreht werden. Gegen Ende des Hubes des Hebels 36 schlägt die Nase 36Q an den Klinkenfortsatz 31b des Sperrhebels 31 und hebt den Schenkel 31a des Sperrhebels 31 aus dein Schaltrad heraus. Wahrend des Vorwärtsganges der Maschine zieht gleichzeitig die Feder 32 den Hebel 34 mit dem Sperrhebel 31 nach rechts und dreht außerdem den Sperrhebel 31 um den Bolzen 33 bis zu seinem Eingriff in das Zeilenschaltrad 30.
  • Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende: Wird in der Stellung der Abb. i die Maschine in Bewegung gesetzt, so kann der Hebel i9 dem Zuge der Feder 22 folgen und schlägt an den Stift 23 an; der umgebogene Lappen 2o legt sich über den Sperrnocken 15 des Hebels 5 und verriegelt die Stellung. Die Druckhämmer 25 können ungehindert an dem ausgefrästen Teil iia der Sperrhebel ii vorbeischwingen und auch die Schwingwelle des Papiertransportes kann ungehindert weiterschalten. Die Stange 16 hat sich nach links aufwärts verschoben. Kehrt die Maschine wieder in ihre Anfangsstellung (Abb. i) zurück, so verschiebt sich die Stange 16 umgekehrt nach rechts abwärts und drückt mit ihrer Nase 17 den Hebel i9 von seiner Anlage an dem Stift 23 zurück, wodurch der V ierkantbolzen 15 wieder frei geworden ist. Die Verriegelung ist aufgehoben.
  • Drückt man jetzt die Taste i in die Raste, so dreht sie den Hebels um die Lagerschraube 6 bis zum Anschlag 7; gleichzeitig wird durch die Stange 9 der Hebel io und die Sperrwelle i i verdreht. Mit der Welle schwingt der Hebel 12 im Schlitz 13 des Hebels 14 und hebt schließlich den Hebel 14 von seiner Unterlage 24 ab, so daß er sich vor die Schwingwelle 28 legt. In dieser Stelhing ist sowohl die Schwingung der Druckhämmer als auch die Weiterschaltung des Papiers verhindert. Wird jetzt die Maschine in Bewegung gesetzt, so folgt der Hebel i9 wieder dem Zuge der Feder 22 bis zur Anlage an den Stift 23. Gleichzeitig hat sich der umgebogene Lappen 2o des Hebels i9 unter den Sperrnocken 15 gelegt und verriegelt die Stellung (Abb. 2). Der Nebel 39 (Abb. 4) wird hierbei zwar durch die Kurbel hin und her bewegt, aber die Schwingwelle 28 bleibt in Ruhestellung.
  • Erst wenn die Antriebsvorrichtung der Maschine wieder in ihre Anfangsstellung (Abb. i) zurückkehrt und dadurch der Vierkantbolzen 15 des Hebels 5 frei wird, kann eine Verstellung der Sperrwelle erfolgen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sperrvorrichtung für die Druckvorrichtung bei Rechenmaschinen mit gleichzeitiger Ausschaltung des Papiervorschubes, dadurch gekennzeichnet, daß durch Herabdrücken der Sperrtaste (i) o. dgl. eine teilweise weggefräste Welle (ii), die in ihrer Normalstellung die Druckhämmer (25) vorbeiläßt, in die Sperrstellung gedreht wird und durch einen an ihr befestigten Hebel (12) einen die Papierwalzenschaltung verriegelnden Hebel (14) in Wirkungsstellung bringt.
  2. 2. Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einem beim Kurbelzug bewegten Hebel (i9) ein Lappen (2o) angebracht ist, der bei der Bewegung des Hebels den die Sperrwelle (i i) bewegenden Hebel (5) mittels eines an diesem sitzenden Sperrnockens (15) durch Über- oder Untergreifen während des Kurbelzuges verriegelt.
DEW65685D 1924-03-11 1924-03-11 Sperrvorrichtung fuer die Druckvorrichtung bei Rechenmaschinen mit gleichzeitiger Ausschaltung des Papiervorschubes Expired DE409299C (de)

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