DE408002C - Brennstoffsauger - Google Patents

Brennstoffsauger

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DE408002C
DE408002C DEN19794D DEN0019794D DE408002C DE 408002 C DE408002 C DE 408002C DE N19794 D DEN19794 D DE N19794D DE N0019794 D DEN0019794 D DE N0019794D DE 408002 C DE408002 C DE 408002C
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DE
Germany
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valve
suction
float
fuel
spring
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DEN19794D
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NORDDEUTSCHE KUEHLERFABRIK AKT
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NORDDEUTSCHE KUEHLERFABRIK AKT
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M37/00Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M37/02Feeding by means of suction apparatus, e.g. by air flow through carburettors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Brennstoffsauger. Im Patent 378o84 ist die Ausbildung eines Saugers beschrieben, der infolge Heranziehung eines besonders großen Luftzulaßventils, das durch einen Schwimmer gesteuert wird, zum zeitweiligen Unterbrechen der Saugwirkung besonders geeignet wird. Das Wesen der verbessernden Erfindung besteht in einer Ausgestaltung des Luftzulaßventils und seiner Steuerung in solcher Art, daß das Ventil besonders groß ausgebildet und von dem Schwimmer trotzdem sicher beherrscht werden kann. Hierzu gehört zunächst die Verbindung des Ventils mit dem Schwimmer durch einen Hebel mit einer Spielraumkupplung, die nach Beendigung der Schwimmerbewegung dem Ventil jedesmal noch eine M'eiterbewegung freigibt. Das Ventil wird in dieser Spielraumkupplung durch eine Feder gegen seine öffnende Höchstlage hin gedrückt, und dadurch wird erstens beim Herabgehen des Schwimmers bewirkt, daß in dem Augenblick, wo das Luftzulaßventil bereits merklich drosselt und demgemäß bereits etwas Flüssigkeit durch Ansaugung der Fördervorrichtung zuströmt, dieses Luftzulaßventil nunmehr unabhängig von dem nicht mehr herabsinkenden Schwimmer sich unter Durchlaufen der Spielraumkupplung vermöge seiner durch die Drosselung entstehenden Belastung sich schließt und damit vollkommene Saugwirkung eintreten läßt; andererseits wird beim Hochgehen des Schwimmers zunächst die Spielraumkupplung gespannt, und nach der zwangsweise durch den Schwimmer erfolgenden Anhebung des Ventils nimmt dieses dann unter Durchlaufen der Spielraumstrecke schnell seine höchste Stellung ein, so daß auf schnellstem Wege voller atmosphärischer Druck in der Vorrichtung hergestellt wird. Es ist also ein großes und besonders schnell arbeitendes Ventil und damit schnellste Förderwirkung erreicht, die insbesondere bei der Verwendung als Brennstoffsauger für Kraftfahrzeuge von Wichtigkeit ist.
  • Es ist zwar bereits ein Sauger bekannt, bei dem das Luftzulaßventil durch eine Feder geöffnet wird, dabei ist aber die Wirkungsweise die, daß der Schwimmer das Ventil freigibt und das Ventil nur nach Zerstörung der Saugspannung unter dem Druck der Feder sich von seinem Sitz abhebt. Es kann, auch gegebenenfalls ein unmittelbares Anstoßen des Schwimmers an das Ventil erfolgen, wenn es sich nicht von selbst öffnet. Auch die Schließbewegung des Luftzulaßventils wird dort ausschließlich durch die Wiederherstellung der Saugwirkung herbeigeführt. Demgegenüber ist bei dem Erfindungsgegenstand das Luftzulaßventil zwangläufig gesteuert, so daß der Schwimmer es mittels eines bekannten kraftvergrößernden Übersetzungshebels aufstößt und vor allem auch schließt. Die Spielraumkupplung und Feder ergeben dann die Wirkung, daß einerseits der Schwimmerhub vergrößert wird und anderseits nach dem Anstoßen des Ventils der kurze Anstoßhub selbsttätig in den vollen größeren Hub übergehen kann. Man erhält dadurch einen höheren Sicherheitsgrad als bei der bekannten Einrichtung, indem das öffnen und Schließen des Luftventils nicht nur von der Federspannung, dem gerade herrschenden Atmosphärendruck und dem mehr oder weniger vollkommenen Unterdruck im Behälter abhängig ist. Vielmehr ergibt eine bestimmte Schwimmerstellung ohne weiteres auch ein öffnen oder Schließen des Ventils.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel in Gestalt eines Brennstoffsaugers für Kraftwagen im Längsschnitt.
  • Ein Saugbehälter i enthält in seinem Deckel 2 einen Brennstoffzulaufstutzen 3, während im Boden ein Brennstoffablaufstutzen ¢ vorgesehen ist. Im Ablaufstutzen ist ein selbsttätiges Ventil 5 vorgesehen, das den Brennstoff ablaufen läßt, solange nicht durch Saugspannung im Behälter i die Schließung und Zuhaltung dieses Ventils verursacht wird; ein ähnliches Ventil ist mit gleicher Durchströmungsrichtung auch an dem Zulaufstutzen ; anschraubbar, so daß ein Zurückströmen des geförderten Brennstoffes unter keinen Umständen möglich ist.
  • Zum Fördern des Brennstoffes 11 den Behälter i dient ein Absaugungsanschluß 6, der an das Vergaserrohr des Motors oder an den Vergaser selbst oder auch an einen der Zylinderräume angeschlossen ist; im letzten Falle ist ein Rückschlagventil derart einzubauen, daß nur Saugspannung, aber nicht Druckspannung sich aus dem Motorzylinder zu dem Anschluß 6 fortpflanzt. Der Kanal des Absaugungsanschlusses mündet in einem Ringraum, der durch Einsetzung einer Röhre 16 in dem Durchgangsstutzen 8 eines Luftzulaßventils 9 erbalten ist und nach dem Ventilteller 9 hin sich öffnet. Der Durchgangsstutzen 8 ist ferner zwischen der Einmündung dieses Ringraumes und dem Innenraum des Behälters i durch einen Ventilführungsteil 17 verengt.
  • Das Luftzulaßventil 9 wird mittels eines einarmigen Hebels io unter erheblicher Kraftübersetzung durch eine Röhre i i gesteuert, die auf einer im Deckel 2 befestigten Führungsspindel 12 gleitbar ist und mittels eines Kragens 13 den Hebel io erfaßt. Die Röhre i i ihrerseits wird durch einen Schwimmer 1¢ bewegt, der auf ihr längsverschieblich zwischen Endanschlägen aufgesetzt ist und auf dem in den Behälter i .eingesaugten Brennstoff schwimmt. Eine Feder 15 hält den Hebel io und mit ihm das Luftzulaßventil 9 entweder im angenäherten Gleichgewicht, oder vorzugsweise wird die Federspannung so geregelt, daß das Luftzulaßventil 9 .. bereits bei Verschlechterung der normalen Saugspannung selbsttätig öffnet.
  • Der Hebel i o greift am Ventil 9 mittels eines Stiftes 18 und Schlitzes i9 so an, daß das Ventilg seinen Hub auch bei stillstehendem Schwimmer durchlaufen kann; eine am Hebel io befestigte Feder 2o drückt das Ventil 9 mit geringer Kraft so in seine öffnungsstellung, daß normale Saugspannung im Behälter das Ventil geschlossen läßt oder es bei. vorhandener Offenst.ellung schließt, während das bloße Ventilgewicht durch die Feder überwunden wird.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Ankurbeln des Motors wird durch den Stutzen 6 und den Kanal 7 sowie um die Einsatzröhre 16 herum die im Vergaserrohr entstehende Saugwirkung in den Behälter i fortgeleitet. Dabei schließt das Ablaufventil 5. Ferner ist (laut Zeichnung) das Luftzulaßventil 9 entweder durch Gewicht des Schwimmers und Eigengewicht der Steuerungsteile geschlossen, oder, wenn das Ventil 9 selbsttätig öffnend ausgebildet und der Schwimmer 14 nicht an der Hülse i i, sondern an der Spindel 12 abgefangen ist, so schließt das Ventilg infolge der Strömungswirkung der hindurchgesaugten Luft. In jedem Falle entsteht dann volle Saugspannung im Behälter i, durch die von dem tiefliegenden Hauptbehälter her Brennstoff zum Stutzen 3 eingesaugt wird. Der auf dem Brennstoff hochsteigende Schwimmer 1 4. stößt schließlich am oberen Anschlag der Hülse i i an und öffnet dadurch das Luftzulaßventil 9. Damit ist die Saugwirkung zerstört, indem der Kanal? nun unmittelbar aus der Außenluft durch das Ventil 9 hindurch saugt; dabei wird vermöge der unmittelbaren Mündung der Röhre 16 unter dem Ventilteller 9 der Ringraum 8, 16 auf kürzestem Wege mit Außenluft versorgt, und außerdem wird durch die Drosselungsstelle i 7 die saugende Einwirkung auf den Inhalt des Behälters i noch besonders schnell zerstört. Der in den Ringraum 8, 16 eintretende Luftstrom reißt dabei ejektorartig Außenluft in besonders energischem Strom auch in das Innere des Behälters mit hinein, so daß dort schnellstens atmosphärischer Druck entsteht. Demgemäß fließt der Brennstoff durch das Ablaufventil s zum Vergaser oder in einen zwischengeschalteten Pufferbehälter ab, der unter atmosphärischem Druck steht. Während dieses Abfließens wird ein Rückwärtsfließen der geförderten Brennstoffsäule in dem Zuflußrohr zweckmäßig durch ein irgendwo in diesem Rohr oder am Zuflußstutzen 3 eingefügtes Rückschlagventil verhütet. Während dieses Abfließens des Brennstoffes sinkt der Schwimmer 1 ¢ auf den Brennstoff herab, bis er die Ventilhülse i i mitnimmt und dadurch das Luftzulaßventil9 wenigstens teilweise schließt. Sobald bei dieser Schließung merkliche Drosselwirkung im Ventil auftritt, wird dadurch das Ventil stärker belastet und schließt unter Durchlaufen der Spielraumkupplung 18, i9 und unter L'berwindung der Feder 2o schnell vollends, ohne daß dabei der Schwimmer sich weiter abwärts zu bewegen braucht; der Schwimmer kann beispielsweise inzwischen schon auf neu eintretendem Brennstoff wieder seine Aufwärtsbewegung angetreten haben. Auch das Hebelgestänge braucht bei dieser schnellen Schließung des Ventils nicht mitbewegt zu werden, so daß sie besonders rasch verläuft.
  • Wie ersichtlich, ist bei der neuen Einrichtung die Förderleistung aufs äußerste ausgenutzt, und in Verbindung mit der einfachen und schnellen Wirkung der Steuerung können demgemäß die Perioden von Saugspannung und atmosphärischem Druck außerordentlich kurz gehalten werden; dadurch kann der erwähnte Pufferbehälter fortfallen, indem während dieser kurzen Perioden der Motor von dem im Vergaserbehälter vorhandenen Brennstoffvorrat zehrt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Saugfördervorrichtung, insbesondere für Brennstoffzubringung bei Motoren, nach Patent 378o8¢ mit einem durch Spielraumkupplung und Feder gesteuerten Luftzulaßventil, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spielraumkupplung (18, i g) das Ventil (9) an einem mittels Schwimmers bewegten Steuerhebel (io) derart anschließt, daß das Ventil eine zwangläufige Einleitung der Schließbewegung und der Öffnungsbewegung erhält und daß es in seiner Spielraumkupplung durch eine an dem Steuerhebel gelagerte Feder (2o) gegen seine höchste Stellung (Öffnungsstellung) hin gedrückt wird. z. Saugfördervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugluftleitung (6) an dem Durchgangsraum des Luftzulaßventils (9), der nach dem Ventilteller hin offen und gegen den Innenraum des Saugbehälters verengt ist, mittels einer Einsatzbüchse (16) angeschlossen ist, die einen nahe am Ventilteller mündenden Ringraum bildet.
DEN19794D 1921-03-31 1921-03-31 Brennstoffsauger Expired DE408002C (de)

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