DE390010C - Brennstoffsauger - Google Patents

Brennstoffsauger

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DE390010C
DE390010C DEN19626D DEN0019626D DE390010C DE 390010 C DE390010 C DE 390010C DE N19626 D DEN19626 D DE N19626D DE N0019626 D DEN0019626 D DE N0019626D DE 390010 C DE390010 C DE 390010C
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DE
Germany
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fuel
valve
suction
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suction chamber
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DEN19626D
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NORDDEUTSCHE KUEHLERFABRIK AKT
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NORDDEUTSCHE KUEHLERFABRIK AKT
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M37/00Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M37/02Feeding by means of suction apparatus, e.g. by air flow through carburettors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

  • Brennstoffsauger. Es sind bereits Brennstoffsauger bekannt, welche, in die vorn Brennstoffs orratstank zum Vergaser führende Leitung eingebaut, aus -zwei durch ein Ventil mitA-inander verbundenen, durch eine feste Scheidewand getrennten Kammern bestehen, von denen eine, als Saugkammer ausgebildet, mit der Saugquelle in Verbindung und nur während der Unterbrechung der Saugperiode durch ein LufteinlaBventil unter Atmosphärendruck steht, während die andere einen dauernd unter Atmosphärendruck stehenden Sammelbehälter darstellt, von dein der Brennstoff nach Bedarf dem Vergaser zufließt.
  • llit diesem Zweikammersystem sind große Nachteile verbunden. Es sind besondere Vorkehrungen erforderlich, welche während der ganzen nicht unerheblichen Zeit des Auslauiens von Brennstoff aus dem Saug- in den Sammelbehälter durch das beide Kammern verbindende Ventil den Saugkanal zwischen Saugbehälter und Saugquelle (Motor) geschlossen und das Lufteinlaßventil des Saugbehälters offen halten müssen. Diese Vorkehrungen bestehen meist aus eineng den Luftzu- und -abfluß regelnden Schwimmersystem in Verbindung mit einem Gewichtsliebel- oder Federsystem, das, zunächst durch den Schwimmer ausgelöst, letzteren in den Endlagen unterstützt. Dein Schwimmer, dessen Größe und Auftrieb begrenzt ist, und der häufig noch das Umlaufventil zwischen Saug- und Sammelbehälter zwangläufig steuert, wird somit eine Arbeit zugemutet, die er nur bei bestimmten Betriebsbedingungen erfüllen kann. Bei hohem Unterdruck z. B. gelingt ihm meist das Abschließen der Saugperiode nicht, da er nicht gleichzeitig das Gewicht der Schwiininernadel, die Hebelniomente und den starken, auf dein Lufteinlaßventil lastenden Oberdruck überwinden kann. Er versäuft dann, und der Brennstoff gelangt durch die offeile Ansaugleitung direkt in den Zylinder. Andererseits gelingt ihin in diesem Falle auch die Eröffnung der Sangperiode nicht, da der Sangdruck, welcher auf die den Saugkanal abschließende Schwimniernadel wirkt, so stark sein kann, daß das Gewicht des Schwimmers nicht genügt, neben der Betätigung de, Hebelsystems und des Linlaufventils die Nadel von ihrem Sitz zu reißen. Der Schwimmer bleibt dann hängen, und der Apparat setzt aus. Da (las Schw-iminer- und Hebelsystem genau gegeneinander abgestimmt sein muß, so paßt es sich dein verschiedenen zwischen 111" und 7/"o Atln. wechselnden Unterdruck nicht an, ganz abge-_ sehen davon, daß, selbst wenn der Unterdruck gleich bleiben würde, bei der geringsten Unsauberkeit in der Herstellung und Montage der Regelorgane Betriebsstörungen auftreten müssen.
  • Einen weiteren -"Zachteil des Zw-eikanimersystetns bildet (las Umlaufventil, das infolge seiner geringen Größe eine erhebliche Zeit für das Auslaufen des Brennstoffes aus dein Saugbehälter beansprucht, die besser für das Ansaugen neuen Brennstoffes benutzt werden könnte, da gewisse Betriebsbedingungen die höchsten Anforderungen an die Förderleistung des Apparates stellen.
  • Das bei (gen bekannten Brennstoffsaugern vorhandene verhältnismäßig kleine Uinlauf-\-entil zwischen Saugkaminen und Saiinllelbehälter ist gemäß der Erfindung durch ein als Schwimmer ausgebildetes Ventil ersetzt, das den ganzen oder annähernd den ganzen Querschnitt der Saugkammer ausfüllt und dieselbe zeitweise in zwei Räume trennt. Hierdurch wird erreicht, daß bei Aufhebung des Unterdruckes in der Saugkammer infolge Offnens des Belüftungsventiles durch den üblichen Satigkaminerschwimmer die große Ringfläche des Schwimmerventile's für den Austausch zwischen Luft und Brennstoff in den beiden Behälterräumen zur Verfügung steht. Für ein schnelles Abfließen des Brennstoffes aus der Saugkammer ist also kein ständiger Luftzutritt durch das übliche Belüftungsveiltil erforderlich, da die Luft durch die große Ventilfläche aus dem Sammelraum in den Saugraum übertreten kann. Das Belüftungsventil kann also, ohne den schnellen Abfluß des Brennstoffes zu beeinträchtigen, klein gehalten «-erden. Dadurch ist auch bei kleinen Abmessungen des Säugkammerschwirnmers das Hängenbleiben des Belüftungsv eiltils zu vermeiden. Andernteils setzt infolge des raschen Br ennstoffäbflusses der Saugkaminerschwininier plötzlich mit einem Ruck auf die Ventilspindel des Saugventiles auf, so daß auch dieses mit Sicherheit geöffnet wird. Es treten also die beiden Brennstoffsatigerräume, nämlich die Saugkannner und der Sammelbehälter, nicht in Erscheinung, hinsichtlich der Wirkungsweise aber sind beide noch vorhanden. Durch richtige Bemessung der beiderseitigen Raumverhältnisse muß dafür gesorgt werden, daß in dein Augenblick, wo so viel Brennstoff abgeflossen ist, daß der Saugkammerschwimmer das Saugventil öffnet, auch unten im Sammelraum so viel Flüssigkeit zugeströmt ist, daß das Schwimmerventil sich schließt und der Unterdruck in der Saugkammer nicht gestört wird. Auch fabrikatonisch ist der einkammerige Hilfsbehälter ein wesentlicher Fortschritt, weil die Zwischenwand, welche die Ventile aufnehmen muß, die Herstellung sehr erschwert.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung im Längsschnitt dargestellt, wobei Abb. i die Steuerorgalie in Ruhestellung zeigt, während in Abb. :2 das Hauptsteuerorgan den Behälter in zwei Räume mit verschiedenen Druckarten zerlegt und Abb. 3 beide Steuerorgane angehoben darstellt.
  • Der Unterdruckbrennstofförderer bestellt aus einem einzigen Kessel a, welcher mit zwei Schwimmern b, c ausgerüstet ist und durch eine Leitung d mit irgendeinem Ansaugrohr, beispielsweise dem des Vergasers in Verbindung steht. Durch das Arbeiten des Motors entsteht in dem Ansaugrohr des Vergasers Unterdruck, der sich durch die Leitung d in den Kessel a fortpflanzt. Durch diesen Unterdruck wird flüssiger Betriebsstoff mittels der Leitung e aus dein Brennstofftanli: angesaugt und füllt den Kessel a allmählich an. Dabei hebt sich der Schwimmer c und schließt schließlich einen Ansatz f des Kessels a ab (Abb. 2), wobei er gleichzeitig durch einen Anschlag gl das Luftventil öffnet. Dabei kann die so durch den Schwimmer c abgeschlossene Brennstoffmenge im unteren Teil des Kegels a dem Vergaser nach Bedarf zufließen. Da durch das Öffnen des Luftventils g der Unterdruck im jetzt abgeschlossenen oberen Kesselteil von a noch weiterbesteht, füllt sich der obere Teil des Kessels a weiter mit Brennstoff, so daß schließlich der Schwimmer b mittels der Schwimmernadel li den Saugkanal i des Ansaugrohres schließt (Abb.3) und hierbei gleichzeitig mittels Anschlages kl das Luftventil k öffnet. Bis jetzt wurde der untere Schwimmer c durch -den Unterdruck im oberen Teil des Kessels a fest gegen den Ansatz f gesaugt. Da inzwischen Brennstoff zum Vergaser abgelaufen ist und der Unterdruck auch in dem über dein Schwimmer c liegenden Teil des Kessels a aufgehoben ist, fallen beim öffnen des Ventils k nunmehr plötzlich beide Schwimmer b, c, die ganze über dem Schwimmer c befindliche Brennstoffmenge fließt seitlich am Schwimmer c vorbei und drückt nach Auffüllen des verbrauchten Brennstoffes den Schwimmer c wieder gegen den Ansatz f. Bei diesem Vorgang hatten sich beide Luftventile g, k wieder geschlossen. Im Augenblick des erneuten Anpressens des Schwimmers c gegen den Ansatz f wird das Einlaßventil g jedoch wieder durch den Anschlag gl geöffnet, während das Ventil k noch geschlossen bleibt, da die Schwimmernadel h mit dem Schwimmer b ebenfalls heruntergefallen ist. Der Ansaugkanal i vom Vergaserrohr ist somit geöffnet und das Ansaugen des Brennstoffes aus dem Brennstoffhaupthehälter durch den oberen Teil des Kessels a, vom Rohr e aus, beginnt von Neuem usf.
  • Bei in ist in Abb. z ein durch Auspuffgase o. dgl. heizbarer Doppelmantel gezeichnet, welcher die Anwärmung der im unteren Behälterteil befindlichen Brennstoffmenge bewirkt. Für den Fliissigkeitsauslaß zum Vergasen ist ein Dreiwegehahn vorgesehen.
  • Der obere Schwimmer c kann fest oder zwischen Bunden frei beweglich auf der Nadel angeordnet sein. Das Abschließen des Saugkanals d und das Öffnen der Luftventile ä, 1z ist nicht ein allmähliches, sondern ein ruckartiges. Denn der Schwimmer wird beim Anlegen gegen den Bund der Schwimmernadel oder den Schaft der Ventile so lange in seiner Stellung verharren, bis der Brennstoff seitlich so hoch gestiegen ist, daß der Schwimmer schließlich die entgegenstehenden Gewichte und Kräfte überwindet. Da der Brennstoff beim Einlaufen in die Kammer immer wild durcheinanderschießt, so ist der durch den Schwimmer ausgelöste Impuls ein ruckartiger. Da in diesem Augenblick die gesamte Brennstoffmenge aus dem Saugventil der Kammer an dem den Zufluß zum Vergaser regelnden zweiten Schwimmer c vorbei in den Druckteil stürzt, öffnet der niederfallende Schwimmer b sofort wieder den Saugkanal d und schließt das Einlaßv entil 1z. Letzteres hat auch nur den Zweck, den im Saugteil herrschenden Unterdruck zu vernichten, damit der zweite Schwimmer von seinem Sitz abfallen kann. Die weitere Luftzufuhr erfolgt dann dadurch, daß die im Druckteil befindliche Luft an dem zweiten Schwimmer vorbei in den Saugteil tritt, ein weiterer und wesentlicher Vorteil gegenüber dem alten System, bei dem der Druckausgleich in der Saugkammer -mit .der Atmosphäre nur durch ein Lufteinlaßventil, das nur klein gehalten werden kann, erfolgte und ein schnelles Auslaufen des Brennstoffes unmöglich war.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUC$: Brennstoffsauger, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke, bei kleinem Belüftungsventil den Abfluß des Brennstoffes aus der Saugkammer in den Sammelraum plötzlich zu gestalten, die Trennung von Saugkammer und Sammelraum unter Fortfall der Trennungswand durch einen den ganzen Querschnitt der Saugkammer ausfüllenden Ventilschwimmer bewirkt wird, welcher bei gefülltem Sammelraum diesen von der Saugkammer trennt, wobei ein besonderes Belüftungsventil für den Sammelraum angeordnet ist, das den Luftzutritt im Sammelraum nur bei der Schlußlage des Ventilschwimmers gestattet.
DEN19626D 1921-02-06 1921-02-06 Brennstoffsauger Expired DE390010C (de)

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