DE407396C - Buerste fuer Schuettelsiebe - Google Patents

Buerste fuer Schuettelsiebe

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DE407396C
DE407396C DEM84126D DEM0084126D DE407396C DE 407396 C DE407396 C DE 407396C DE M84126 D DEM84126 D DE M84126D DE M0084126 D DEM0084126 D DE M0084126D DE 407396 C DE407396 C DE 407396C
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DE
Germany
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brush
sieve
pawl
holder
conveying direction
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Expired
Application number
DEM84126D
Other languages
English (en)
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Muehlenbauanstalt und Maschinenfabrik Vorm Gebr Seck
Original Assignee
Muehlenbauanstalt und Maschinenfabrik Vorm Gebr Seck
Publication date
Priority to DEM84126D priority Critical patent/DE407396C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE407396C publication Critical patent/DE407396C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/50Cleaning
    • B07B1/52Cleaning with brushes or scrapers
    • B07B1/522Cleaning with brushes or scrapers with brushes

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Bürste für Schüttelsiebe. Bekannt sind an Schüttelsieben Reinigungsbürsten, die sich unter dein Einfluß der Schüttelbewegung an der Siebfläche hin und her bewegen und am Ende ihres Weges selbsttätig umsteuern. Ferner gibt es Freilaufbürsten, die das Schüttelsieb nur in einer Richtung reinigen und in der Gegenrichtung zurückgehen, ohne die Siebfläche zu berühren, wodurch eine Hemmung des Gutes und eine Abnutzung von Sieb und Bürste vermieden wird, ein Vorteil, der für die Praxis von Bedeutung ist.
  • Da aber Freilaufbürsten erfahrungsmäßig nicht so betriebssicher sind wie gesteuerte Bürsten, liegt ein Bedürfnis vor, auch die Bürsten letzterer Art so einzurichten, daß sie ihre Reinigungswirkung nur in der Förderrichtung des Siebes ausüben. Dieser Bedingung entspricht die Bürste gemäß der Erfindung. In der Zeichnung, die die Bürste in Verbindung mit einem Flachsieb darstellt, zeigt Abb. i einen Längsschnitt des mit der Bürstvorrichtung äusgestatteten Siebes, Abb. a einen (Querschnitt des mit der Bürstvorrichtung ausgestatteten Siebes, Abb. 3 eine Abart der Umsteuerung nach Abb. i.
  • An dem Rahmen des Schüttelsiebes a ist in dessen Längsrichtung unterhalb der Siebfläche und parallel zu ihr die an .der oberen Kante als Zahnstange ausgebildete Schiene b befestigt, die dem hin und her gehenden Schlitten c der Bürste d als Führung dient. Die Bürste d ruht in einem Futter e, das durch den wagerechten Bolzen f am Schlitten c angelenkt ist und als Bürstenträger bezeichnet sei. Der Bolzen fliegt parallel zur Bürste d, aber seitlich von ihr, wodurch sich die Anordnung des Bürstenträgers e zu seinem Drehpunkt unsymmetrisch gestaltet. Der Schlitten c umgreift die Schiene b derart, daß die Höhenlage der Bürste nach unten und oben gesichert. ist. Der Bürstenträger e hat zum Schlitten c einen so begrenzten Ausschlag, daß die Bürste d nach der Auflaufseite des Siebes hin nicht über die Lage hinaus kann, die für ihren Reinigungszweck am besten geeignet ist, in der entgegengesetzten Richtung aber eine Kippbewegung vollziehen kann, derzufolge sie die Siebfläche nur noch schwach beführt.
  • Auf der 'Mitte des Bolzens f hängt frei drehbar um diesen die Sperrklinke ä, die in die Zahnung der Schiene b eingreift und mit ihr ein laufendes Stabgesperre bildet. Die zum Betrieb erforderliche Schließkraft wird, j e nachdem sich der Schlitten c in der einen oder anderen Richtung bewegt, durch die am Bürstenträger c befestigten Blattfedern )a und i. bewirkt (Abb. i).
  • Wo die Zahnung aufhört, ist die Schiene b bei k und L so viel ausgespart, daß die Klinke g an diesen Stellen, ohne anzutreffen, frei ausschwingen und ihre senkrechte Lage einnehmen kann.
  • An den Enden des Siebes sind Puffer in und n bekannter Art angebracht, die beispielsweise aus je einer Hülse bestehen, in der eine zweite Hülse kleineren Durchmessers unter Zwischenschaltung einer Schraubenfeder verschiebbar ist.
  • Die Pfeile über der Siebfläche in Abb. i bezeichnen die Förderrichtung. Bei I ist der Bürstenschlitten c auf seinem Wege in der Förderrichtung dargestellt. Die Sperrklinke g schließt nach der Ablaufseite hin mit der Zahnung der Schiene b einen spitzen Winkel ein und steht unter Einwirkung der Blattfeder 1r, die den Eingriff sichert. Infolge der Schüttelbewegung des Siebes wandert der Bürstenschlitten c bis ans Ende der Zahnung. Bevor er jedoch dieses Ende erreicht, trifft er auf den Puffer in und .drückt im letzten Teil seines Weges die Schraubenfeder zusammen, bis die Sperrklinke c von der Zahnung frei wird und vermöge der Aussparung k in ihre senkrechte Lage ausschwingt. Jetzt dehnt sich die Feder des Puffers wieder aus und drängt den Schlitten c soweit zurück, daß sich die Sperrklinke g an der Kante der Aussparung h in die der früheren Richtung entgegengesetzten Schräge umlegt und mit der Zahnung in Eingriff kommt.
  • Der Andruck der Klinke g geschieht nun, wie üblich, durch die Blattfeder i. Da aber die Bürste d durch den Widerstand, den sie an der Siebfläche findet, gehindert ist, in ihrer Nutzstellung an der durch den Puffer bewirkten Rückbewegung des Schlittens teilzunehmen, kippt sie mit Unterstützung ihres Übergewichtes soweit um, daß sie die Siebfläche nur noch mit ihrer Kante berührt. Die Stellung des Bürstenschlittens nach der Umsteuerung am Ablaufende des Siebes ist in der Zeichnung bei 11 durch gebrochene Linien wiedergegeben. \'on dieser Stellung aus tritt nun der Schlitten mit umgekippter Bürste seinen Rücklaut an, indem er sich mit Hilfe der Sperrklinke an der Zahnung der Schiene b entlang schaltet. Die Umsteuerung am Auflaufende des Siebes erfolgt dann in gleicher Weise wie am Ablaufende durch den Puffer n -und die Aussparung 1 in der Schiene b, wobei sich die Bürste wieder aufrichtet und ihren Lauf in der Förderrichtung von neuem beginnt. In der Zeichnung ist der Bürstenschlitten am Auflaufende bei lII mit ausgelöster Sperrklinke a durch gestrichelte Linien in der Stellung angedeutet, die er einnimmt, wenn er den Puffer zusammengedrückt hat. Es ist (lies zugleich der Augenblick, in dem die Feder ihre Rückwirkung äußert, die den Schlitten orwärts treibt und die Sperrklinke für den Nutzlauf der Bürste wieder zum Eingriff bringt.
  • Statt der Puffer finit Schraubeiifederri können auch Blattfedern angeordnet sein, welche clie Unischaltung in gleichem Sinne bewirken.
  • Für die Betriebssicherheit ist es jedoch erwünscht, die beschriebenen Federn sowohl für die Umsteuerung der Bürste als auch für den Andruck der Sperrklinke durch Gewichte zu ersetzen. die den Vorteil bieten, daß ihre Wirkung konstant bleibt, während Federn mit der Zeit in ihrer Spannung nachlassen. Eine derartige Einrichtung ist in Abb. 3 dargestellt.
  • An Stelle der Puffer na und n. sind an den Enden des Siebes a die um die Punkte o bzw. p drehbaren Hebel q y- und s t angeordnet. Das freie Ende des nach oben .gerichteten # Arms q bzw. s ist mit einem Röllchen at bzw. V versehen, das beim Umsteuern an dem Bürstenschlitten g zur Anlage kommt. Am unteren Arm r bzw. t der Hebel hängt je ein Gewicht w bzw. x.
  • Trifft nun der Bürstenschlitten gegen Ende seines Weges nach dem Ablaufende des Siebes auf das köllchen -ac, so vollzieht der Hebel q r- einen Ausschlag, bis der Schlitten zum Stillstand kommt und die Sperrklinke g ihre senkrechte Lage einnimmt. Alsdann drängt der Hebel unter dem Einfluß des Gewichts w den Schlitten so weit zurück, daß die Sperrklinke wieder zum Eingriff kommt und der Schlitten, wie schon an Hand von Abb. i beschrieben, lief umgekippter Bürste seinen Rücklauf beginnt. Iin gleichen Sinne vollzieht sich auch die Umsteuerung am Auflaufende unter dem Einfluß des Hebels s t und des Gewichts x. Die Ruhelage der Hebel q r und s t ist in der Zeichnulig ausgezogen, die Lage beim Ausschlag dagegen gestrichelt dargestellt.
  • Auch der Andruck der Sperrklinke g an die Zahnung der Schiene b kann, wie in Abb. 3 angedeutet, mit Hilfe eines durch Gewicht y belasteten Hebels -, bewirkt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Hin und her gehende, durch Zahnstangenschaltwerk bewegte Bürste für Schüttelsiebe, die die Reinigungswirkung nur in der Förderrichtung des Siebes ausübt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem am Sperrklinkenhalter (c) angelenkten unsymmetrischen Bürstenhalter (e) zwei Federn (i und h) befestigt sind, die entsprechend der unsymmetrischen Ausbildung des Bürstenträgers (e) verschieden gestaltet sind, und von denen die eine (i) auf dem Hingange, die andere (1a) auf dein Rückgange die Sperrklinke (g) an die "Zahnstange (b) andrückt, nachdem sich die Bürste (d) beim Umsteuern am Auflaufende des Siebes auf die Nutzlage eingestellt hat, die sie auf dein Wege in der Förderrichtung beibehält, während sie am Ablaufende infolge ihres Cbergewichts so weit umkippt, daß sie die Siebfläche nur noch mit ihrer Kante berührt und in dieser Stellung auf dein Rückwege verharrt. Ausführungsform der Bürste nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen durch Gewicht (y) belasteten Hebel (z), der auf dem Drehzapfen des Bürstenträgers befestigt ist, so daß er ständig die Sperrklinke andrückt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN106623022A (zh) * 2016-12-01 2017-05-10 重庆渝牛食品有限公司 白砂糖干燥机的清洁方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN106623022A (zh) * 2016-12-01 2017-05-10 重庆渝牛食品有限公司 白砂糖干燥机的清洁方法
CN106623022B (zh) * 2016-12-01 2019-04-09 重庆渝牛食品有限公司 白砂糖干燥机的清洁方法

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