DE40704C - Kofferschlofs - Google Patents
KofferschlofsInfo
- Publication number
- DE40704C DE40704C DENDAT40704D DE40704DA DE40704C DE 40704 C DE40704 C DE 40704C DE NDAT40704 D DENDAT40704 D DE NDAT40704D DE 40704D A DE40704D A DE 40704DA DE 40704 C DE40704 C DE 40704C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slide
- lock
- key
- bolt
- locked
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
- E05B65/48—Hasp locks
- E05B65/50—Hasp locks for briefcases or the like
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
von HAGEN & KNIPS in ISERLOHN. Kofferschlofs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. November 1886 ab.
Durch die vorliegende Neuerung soll man in den Stand gesetzt werden, Koffer oder ähnliche
Behälter ohne Anwendung eines Schlüssels derart verschliefsen zu können, dafs es nicht
möglich ist, sie ohne Schlüssel zu öffnen.
In beiliegender Zeichnung ist ein Kofferschlofs nach der neuen Construction dargestellt,
und zwar ist:
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Hinteransicht mit abgehobener Deckplatte,
Fig. 3 ein Verticalschnitt nach der Linie x-x der Fig. 1.
A ist ein Schild, welches vertical verschiebbar angeordnet und mit dem Riegel α fest verbunden
ist. Letzterer wird durch eine Feder b in seiner höchsten Stellung erhalten. c ist
ein Schieber, welcher bei d an der Kopfplatte des Schlosses drehbar und verschiebbar gelagert
ist und auf der Aufsenseite der letzteren einen Knopf C trägt, durch welchen man den
Schieber von aufsen verstellen kann. Letzterer erhält eine weitere Führung durch die an der
Deckplatte e befestigten Stifte el und e2,
welche in Schlitzen des Schiebers gleiten, und besitzt bei f noch einen Ausschnitt, in den der
um den Zapfen g drehbare Schlüssel mit seinem Bart eingreift und so den Schieber bei seiner
Drehung nach links bezw. nach rechts verschiebt.
h H sind zwei um einen Zapfen h1 drehbare
Zuhaltungen, welche je einen Schlitz und einen Ausschnitt besitzen, von denen der erstere zur
Aufnahme des an dem Schieber c befestigten Stiftes i dient, während der letztere den Stift e1
aufnimmt und so die durch den Schlüssel bewirkte Drehung der Zuhaltungen h um den
Punkt h1 begrenzt. Der Stift e1 dient ferner
dem Riegel α noch als Führung, indem er in einem Schlitz desselben Aufnahme findet. Das
Schlofs functionirt nun wie folgt:
Befinden sich die einzelnen Theile des Schlosses in der in Fig. 2 angegebenen Lage,
so ist der Koffer wohl verriegelt, kann aber zu jeder Zeit durch Herabdrücken des Schildes A
in die in Fig. 1 strichpunktirt gezeichnete Lage geöffnet werden, indem das Schild A den Riegel
α mit herabzieht. Der Riegel α schnellt beim Loslassen des Schildes sofort in die alte
Lage zurück. Soll nun der Koffer verschlossen werden, so kann dies wie gewöhnlich vermittelst
eines Schlüssels geschehen, indem man durch Drehen desselben die einzelnen Theile
des Schlosses aus der Lage der Fig. 2 in diejenige der Fig. 1 bringt. Ist aber der Schlüssel
augenblicklich nicht zur Hand, so kann man den Koffer auch dadurch verschliefsen, dafs
man den Knopf C aus der in Fig. 1 gezeichneten Lage in die durch Fig. 2 dargestellte
verschiebt. Durch diese Bewegung von C wird der Schieber c unter den Riegel α gezogen, so
dafs ein Zurückziehen des letzteren durch das Schild A nicht mehr möglich ist. Ferner legt
sich der Stift i des Schiebers c, wie Fig. 1 zeigt, in den Theil k des Schlitzes in den Zuhaltungen
h h und wird dort arretirt, indem die Federn ft2 die Zuhaltungen herabzudrücken
bestrebt sind. Der Schieber c kann also nicht
wieder mit Hülfe des Knopfes C zurückgezogen werden, sondern man mufs sich zum
Oeffnen des Schlosses des betreffenden Schlüssels bedienen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Ein Kofferschlofs, gekennzeichnet durch:
ι. die Combination eines Riegels a mit einem Schieber c, welch letzterer durch einen auf der Kopfplatte des Schlosses befindlichen Knopf derart verschoben werden kann, dafs er sich vor den Riegel α legt, wodurch ein Verschlufs des Koffers bewirkt wird;
die Anordnung eines Stiftes i an dem Schieber c, welcher sich in den Schlitzen von zwei oder mehr Zuhaltungen h führt und bei Verschiebung des Schiebers c in diesen Schlitzen arretirt wird, so dafs ein Oeffnen des Schlosses nur mit Hülfe eines Schlüssels möglich ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40704C true DE40704C (de) |
Family
ID=316241
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40704D Expired - Lifetime DE40704C (de) | Kofferschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40704C (de) |
-
0
- DE DENDAT40704D patent/DE40704C/de not_active Expired - Lifetime
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