DE406330C - Einschlagduebel fuer Eisenbahnschwellen - Google Patents

Einschlagduebel fuer Eisenbahnschwellen

Info

Publication number
DE406330C
DE406330C DER51240D DER0051240D DE406330C DE 406330 C DE406330 C DE 406330C DE R51240 D DER51240 D DE R51240D DE R0051240 D DER0051240 D DE R0051240D DE 406330 C DE406330 C DE 406330C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dowel
dowels
threshold
hole
sleeper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER51240D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Priority to DER51240D priority Critical patent/DE406330C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE406330C publication Critical patent/DE406330C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/04Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry without clamp members
    • E01B9/14Plugs, sleeves, thread linings, or other inserts for holes in sleepers
    • E01B9/16Plugs, sleeves, thread linings, or other inserts for holes in sleepers for wooden sleepers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/12Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like
    • F16B13/124Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like fastened by inserting a threaded element, e.g. screw or bolt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Einschlagdübel für Eisenbahnschwellen. Die Erfindung betrifft einen Einschlag,-dübel für Schrauben- und Nagellöcher bei hölzernen Eisenbahnschwellen. Bisher wurden zum Verdübeln der Löcher Dübel benutzt, welche die Stärke des Schienenbefestigungsmittels allseitig erheblich überschritten. Um derartige Dübel in die Schwelle einschlagen zu können, mußten die Schwellenlöcher aufgebohrt werden. Das Aufbohren der Schwellenlöcher auf der Strecke ist aber außerordentlich umständlich und zeitraubend. Trotz des erheblichen Zeitverlustes wird in der Regel ein einwandfreies geradachsiges Loch nicht erzielt, da die benutzten Bohrer sich in dem Loch verlaufen. Da das Loch vollkommen durch die Schwelle hindurchgebohrt werden muß, kommt während des letzten Teiles des Bohrvorganges der Bohrer mit der hiesschüttung oder dem sonstigen unter der Schwelle liegenden harten Material in Berührung und wird stumpf, so daß mit einem und demselben Bohrer nur wenige Löcher gerohrt werden können.
  • Weiterhin muß, um überhaupt bohren zu können, in vielen Fällen der Schienenstrang losgeschraubt und verschoben werden, so daß das Bohren nur in betriebsfreier oder betriebsschwacher Zeit möglich ist.
  • Wegen all dieser Nachteile wurden die Dübel trotz der @"orteile, die die Verdübelung an sich bietet, verhältnismäßig selten benutzt, vielmehr wurden die Schwellen vorzeitig ausgewechselt, da dies für die Bahnarbeiter bequemer war.
  • Durch Versuche wurde festgestellt, daß das Aufbohren der Löcher bei der Verdübelung vollkommen erspart werden kann, wenn der Erfindung gemäß Dübel benutzt werden, deren Stärke den Durchmesser des durch den Gebrauch aufgeweiteten Schwellenloches in der Schwellenquerrichtung wenig oder gar nicht überschreitet, in der Schwellenlängsrichtung dagegen derart, daß der Dübel. und, die Schwellenschraube genügend festsitzt. Die Dübelstärke in der Schwellenlängsrichtung wird dabei jedoch nur so gewählt, daß der Dübel noch ohne Aufbohren des Loches eingeschlagen werden kann. Die Versuche haben ergeben, daß eine in einen solchen Dübel eingeschraubte Schienenschraube etwa denselben Zug aushält wie die Schraube, die in einen der üblichen stärkeren Dübel eingeschraubt ist.
  • Das Aufbohren zu unterlassen, bringt keinerlei :Pachteile, da die Lochwandung in der Regel durchaus gesund ist. Sind aber ausnahmsweise Fäulnisstellen in der Lochwandung vorhanden, so reichen sie so tief in das Holz hinein, daß auch das Aufbohren sie nicht beseitigt und somit die Schwelle ausgewechselt werden muß.
  • Ein besonderer Vorteil der neuen Dübel ist, daß sie sogar ohne Verschiebung. der Schienen in die Schwelle eingeschlagen werden können, wenn zur Befestigung der Schiene offene Unterlegplatten Verwendung finden. Es ist dann nur erforderlich, etwa an drei benachbarten Schwellen die Schrauben zu lösen, so daß die Schiene beim Einschlagen des Dübels entsprechend seitwärts gedrückt «erden kann.
  • Derartige Dübel können somit jederzeit während des Betriebes eingeschlagen werden. Der Kopf des in üblicher Weise im Schaftquerschnitt abgerundeten Dübels wird bei dem neuen Dübel vorteilhaft als vierseitiges Prisma ausgebildet, und Haftrillen werden nur an den Schmalseiten des Schaftes angeordnet, während die Flächen der Breitseiten glatt oder nur gerauht sind. Ein so beschaffener Dübel widersteht den Beanspruchungen beim Einschlagen und den nach dem Einschlagen auf ihn wirkenden Seitenkräften in vollem Maß.
  • Auf der Zeichnung sind beispielsweise einige Ausführungsformen des neuen Dübels dargestellt.
  • Die Abb. i zeigt eine Vorderansicht des Dübels, die Abb. 2 seine Seitenansicht, die Abb. 3 eine Aufsicht, die Abb. :l den Schnitt nach der Linie A-B in Abb. z mit eingeschraubter Schienenschraube und die Abb. 5 einen vierseitig prismatischen Dübel im Schaubild.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. i bis .l besitzt der Dübel a einen Schaft b; dieser Schaft hat einen länglichen Querschnitt mit abgerundeten Schmalseiten. An den Schaft schließt sich ein Kopf c mit rechteckigem Querschnitt (Abb.3) ein. Seine Seitenflächen sind um den Durchmesser des Schaftquerschnittes voneinander entfernt, jedoch überragen die Ecken des Kopfes den Schaftquerschnitt. Am unteren Teil des Kopfes sind die Ecken konisch abgedreht, so daß der abgerundete Schaftquerschnitt allmählich in den rechteckigen Kopfquerschnitt übergeht. Der Schaft des Dübels ist nur an den Schmalseiten mit Rillen versehen, damit der Dübel gut im Schwellenloch haftet, ohne daß die schwachen Seitenwandungen noch weiter. geschwächt werden. Im Innern besitzt der Dübel, wie durch die punktierten Linien in der Abb. i angedeutet ist, eine konische Bohrung, deren Durchmesser oben ungefähr dem Kerndurchmesser der Schienenschraube f ,entspricht, sich nach unten jedoch wesentlich verjüngt. Der Dübel ist unten mit einem parallel zur Schiene liegenden Schlitzd versehen, der gegebenenfalls durchgeführt werden kann, so daß der Dübel zweiteilig wird.
  • Die Abb.5 zeigt einen auf seiner ganzen Länge vierseitig prismatischen Dübel. Diese Form gewährleistet einen besonders festen Sitz. Um beim Einschlagen dieses Dübels die Schwelle zu schonen, wird vorteilhaft, wie dargestellt, der Dübel unten nur an seinen beiden quer zur Schwelle zu stellenden Flächen bei g abgeschrägt.
  • Bei der stellenweise geringen Wandstärke des Dübels würde derselbe beim Einschlägen in das nicht aufgebohrte Schraubenloch infolge der hierbei in der Längsrichtung der Schwelle entstehenden außerordentlich großen Pressung ohne weiteres zerstört werden. Um dieses zu verhindern, wird vor dem Einschlagen des Dübels in dessen Bohrung ein eiserner Dorn eingeführt, der den seitlichen Druck aufnimmt und dadurch ein Zerdrücken des Dübels beim Einschlagen verhindert. Der eiserne Dorn ist zweckmäßig an dem Aufsatzhammer befestigt.
  • Infolge der Dünnwandigkeit des neuen Dübels schwindet das Dübelholz so wenig, daß im Gegensatz zu den bekannten starken Dübeln ein Lockern des Dübels in der Schwelle nicht zu befürchten ist.
  • Das Ausbessern der Strecke mit den Dübeln kann ohne jede Betriebsstörung erfolgen, selbst auf den verkehrsreichsten Strecken. Die Ausbesserung selbst wird zweckmäßig in folgender Weise vorgenommen: Bei drei aufeinanderfolgenden Schwellen werden auf einer Gleisseite bei der ersten und dritten Schwelle die Schrauben etwas gelöst. Bei der mittelsten Schwelle dagegen werden die Schrauben ganz aus der Schwelle herausgenommen. Alsdann wird mittels einer Brechstange die Schiene etwas angehoben und die Unterlegplatte der mittelsten Schwelle seitlich entfernt. Darauf werden unter Benutzung des mit Dorn versehenen Aufsatzes die Dübel mittels eines schweren Hammers so in die Schraubenlöcher eingeschlagen, daß die große Achse ihres Querschnittes in der Längsrichtung der Schwelle liegt. Zweckmäßig ist es, wenn in die Schraubenlöcher vor dem Einschlagen der Dübel etwas Teeröl gegossen wird, damit etwa vorhandene Fäulniserreger ;abgetötet und die Lochwandungen schlüpfrig und nachgiebig werden. Dadurch wird das Einschlagen erleichtert und die Gefahr des Aufplatzens der Schwelle vermindert. Nach dem Einschlagen der Dübel wird die Unterlegplatte wieder zwischen die Schwelle und die Schiene geschoben und darauf die Schrauben in die Dübel geschraubt. In dieser Weise wird eine Schwelle nach der anderen ohne jede Betriebsstörung ausgebessert.
  • Sollte der Dübel nach längerem Gebrauch einmal schadhaft geworden sein, so kann er sehr leicht durch einen neuen, in der Längsrichtung der Schwelle etwas stärker gehaltenen Dübel ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Einschlagdübel für Eisenbahnschwellen mit länglichem Querschnitt, Haftrillen und Längsbohrung, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelstärke den Durchmesser des durch den Gebrauch aufgeweiteten. Schwellenloches in der Schwellenquerrichtung wenig oder gar nicht, in der Schwellenlängsrichtung dagegen derart überschreitet, daß der Dübel noch ohne Aufbohren des Loches eingeschlagen werden kann. a. Dübel nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf des im Schaftquerschnitt abgerundeten Dübels als vierseitiges Prisma ausgebildet ist und daß Haftrillen nur an den Schmalseiten des Schaftes angeordnet sind, während die Flächen der Breitseiten glatt oder nur gerauht sind.
DER51240D 1920-10-01 Einschlagduebel fuer Eisenbahnschwellen Expired DE406330C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER51240D DE406330C (de) 1920-10-01 Einschlagduebel fuer Eisenbahnschwellen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER51240D DE406330C (de) 1920-10-01 Einschlagduebel fuer Eisenbahnschwellen
DE541377X 1920-10-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE406330C true DE406330C (de) 1924-11-22

Family

ID=25945306

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER51240D Expired DE406330C (de) 1920-10-01 Einschlagduebel fuer Eisenbahnschwellen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE406330C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171459B (de) * 1962-09-07 1964-06-04 Henkel & Cie Gmbh Verfahren zur Wiederbefestigung locker gewordener Schwellenschrauben

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1171459B (de) * 1962-09-07 1964-06-04 Henkel & Cie Gmbh Verfahren zur Wiederbefestigung locker gewordener Schwellenschrauben

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE406330C (de) Einschlagduebel fuer Eisenbahnschwellen
DE3827773C2 (de) Befestigungsvorrichtung für Schienen
DE3737591C2 (de) Schrauben-Dübel-Kombination
DE3634431A1 (de) Spreizduebel fuer die verankerung in konisch nach innen erweitert hergestellten bohrloechern
DE238966C (de)
DE102007044278A1 (de) Ankerschiene für die Bautechnik zur Einbetonierung in einer Betonfläche
AT93978B (de) Keilverbindung, insbesondere für die Laschen von Schienenstößen.
DE415325C (de) Zum Einschlagen schwachwandiger Duebel dienender Aufsetzer mit in die Duebelbohrung einsteckbarem Dorn
CH263584A (de) Eisenbahnschwelle aus Beton mit Mitteln zum Befestigen der Schienen.
DE385239C (de) Verfahren zur Ausfuetterung oben einseitig ausgeweiteter Loecher bei Holzschwellen
DE588052C (de) Schienenbefestigung auf Holzschwellen unter Verwendung von Unterlegplatten und Duebeln
DE8304915U1 (de) Spreizduebel zur altschwellensanierung
DE260238C (de)
DE569700C (de) Spreizduebelhuelse
DE815649C (de) Schienennagel
DE66024C (de) Schienenbefestigung
DE2835471A1 (de) Spreizduebel
DE415326C (de) Verfahren zum Verduebeln von Eisenbahnschwellen
EP0329853A2 (de) Einschlaganker
DE487958C (de) Lochraeumer fuer Eisenbahnschwellen
AT225734B (de) Schienenbefestigung für Betonschwellen bzw. betonierte Fahrbahnplatten
DE951372C (de) Schienenbefestigung mit Schwellenschrauben
AT38686B (de) Befestigungseinrichtung für Schraubenbolzen in hölzernen Schienenschwellen.
DE1086722B (de) Vorrichtung zum Befestigen zweier in einer Ebene und winklig zueinander liegender Rohre, insbesondere rohrfoermiger Verbindungs-glieder fuer blockartige Eisenbahn-einzelschwellen, mittels eines Keiles in einem Hohlraum
AT45901B (de) Eisenbetonquerschwelle.