DE385239C - Verfahren zur Ausfuetterung oben einseitig ausgeweiteter Loecher bei Holzschwellen - Google Patents

Verfahren zur Ausfuetterung oben einseitig ausgeweiteter Loecher bei Holzschwellen

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DE385239C
DE385239C DER54506D DER0054506D DE385239C DE 385239 C DE385239 C DE 385239C DE R54506 D DER54506 D DE R54506D DE R0054506 D DER0054506 D DE R0054506D DE 385239 C DE385239 C DE 385239C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B31/00Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
    • E01B31/20Working or treating non-metal sleepers in or on the line, e.g. marking, creosoting
    • E01B31/26Inserting or removing inserts or fillings for holes in sleepers, e.g. plugs, sleeves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Ausfütterung oben einseitig ausgeweiteter Löcher bei Holzschwellen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ausfütterung oben, einseitig ausgeweiteter Schrauben- oder Nagellöcher bei Holzschwellen mittels Holzdübel. Es hat sich herausgestellt, daß es vorteilhafter ist, ausgeweitete Schrauben-oder Nagellöcher bei Holzschwellen ohne vorheriges Aufbohren nur durch Einschlagen cines Dübels von geeigneten Abmessungen auszufüttern. Bei diesem Ausfüttern----ohne Aufbohren der Löcher bot bisher die Verdübelung einseitig ausgeweiteter Löcher Schwierigkeiten, da beim Einschlagen von Dübeln in "derartig. einseitig ausgeweitete Löcher - ohne : vöxausdis £ükelgegangenes Aufbohren..der :Löcher mitte nicht.- auf die ursprüngliche Lochmitte kam, sofern nicht besondere Maßnahmen zur Verhinderung einer derartigen Lageänderung getroffen wurden. Da in der Regel die einseitige Ausweitung nur in den oberen Lochteilen vorhanden war, wurde durch sie auch eine Krümmung des Dübels im Loch verursacht. Die Folge war eine Lageänderung der nach dem Einschlagen der Dübel in diese eingeführten Schienenbefestigungsmittel und ein Erschweren des Einführens der Schienenbefestigungsmittel. Der zuerst erwähnte Nachteil erschwerte wesentlich das richtige Verlegen des Gleises auf den ausgefütterten Schwellen.
  • Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile. Der Erfindung gemäß wird vor dem Einziehen des Dübels zur Ausgleichung der einseitigen Erweiterung in diese ein Holzkeil mittels eines unten mit einem Dorn und einer seitlich diesen Dorn überragenden Nase versehenen Aufsetzers hineingezwängt, indem der an den Dorn unterhalb der Nase angelegte Holzkeil durch die Nase in das Loch eingetrieben wird. Nach dem Eintreiben des Holzkeiles liegt das Loch wieder so, daß seine Mitte mit der ursprünglichen Lochmitte übereinstimmt und der nachfolgend eingetriebene Dübel die richtige Lage des Schienenbefestigungsmittels gewährleistet.
  • Um beim Eintreiben des Dübels ein Mitwandern des zuvor eingetriebenen Keiles zu verhindern, wird vorteilhaft der Keil mit nach oben auseinanderlaufenden Seitenflächen ausgestattet.
  • Auf der Zeichnung ist das Verfahren und die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. z zeigt einen Längsschnitt durch die Schwelle mit dem durch einen Aufsetzer eingetriebenen Keil; Abb. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Schwelle mit Ansicht des Keiles; Abb.3 zeigt in größerem Maßstab einen wagerechten Querschnitt durch die Wurzel des Aufsetzerdornes mit Draufsicht auf den Keil. Der Querschnitt des einseitig aufgeweiteten Loches ist dabei strichpunktiert angedeutet.
  • In der Schwelle a ist das Loch b oben einseitig ausgeweitet, so daß es an seiner Stirnfläche die in Abb. 3 strichpunktiert eingezeichnete Form b hat. Die einseitige Ausweitung b1 soll ausgeglichen werden. Zu diesem Zweck wird ein Aufsetzer c benutzt, der unten mit einem Dorn d versehen ist. Der Dorn hat entsprechend dem vierkantigen Kopf des später einzuschlagenden Dübels oben rechteckigen Querschnitt und geht an seinem untersten Ende in einen kreisförmigen Querschnitt über, so daß er in dem unteren kreisförmigen Lochquerschnitt eine gute Führung erhält.
  • Zu beiden Seiten wird der Dorn d von Nasen f überragt, deren untere Fläche mit der Dornseitenfläche einen spitzen Winkel einschließt, so daß im ersten Abschnitt des Einschlagens der von einer der Nasen f übergriffene Keil g an der Seitenfläche des Dornes d in Anlage gehalten werden kann.
  • Der Keil g wird an eine der Seitenflächen des Dornes d angelegt, so daß seine obere Stirnfläche gegen eine der Nasen f anliegt. Sodann wird das untere Ende des Dornes d zusammen mit der Keilschneide so in das Loch b geführt, daß der Keil oberhalb der seitlichen Ausweitung b1 des Loches b steht. Sodann wird der Dorn mit dem Keil in das Loch b eingetrieben. Der Keil zwängt sich dabei in die seitliche Ausweitung ein und füllt sie vollkommen aus. Das Loch b wird beim Eintreiben des Dornes d entsprechend der Form des Vierkantkopfes des später einzutreibenden Dübels ausgeweitet.
  • Der Dorn d könnte auch kreisförmigen Querschnitt haben, so daß die weitere Ausweitung des Loches durch den später einzutreibenden Dübel selbst vorgenommen würde. In diesem Falle wäre der Keil g an seiner an den Dorn angrenzenden Fläche zylindrisch oder kegelig auszubilden.
  • Nachdem der Dorn mit dem Keil vollkommen in das Loch b eingetrieben ist, wird durch einige seitwärts auf den Aufsetzer c geführte Schläge der Dorn gelockert und herausgezogen, oder aber unter die seitlichen Ansätze h des Dornes werden die Zinken einer Hebestange geführt. Durch Wippen mit der Hebestange wird sodann der Dorn ohne erhebliche Kraftanwendung aus dem Loch herausgezogen.
  • Die Seitenflächen i des Keiles g laufen nach oben auseinander, so daß durch den später einzuschlagenden Dübel der Keil nicht in das Lochinnere nach unten mitgenommen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Verfahren zur Ausfütterung oben einseitig ausgeweiteter Schrauben- oder Nagellöcher bei Holzschwellen mittels Holzdübel, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einziehen des Dübels zur Ausgleichung der einseitigen Erweiterung in diese ein Holzkeil (g) mittels eines unten mit einem der Kopfform des Dübels entsprechenden Dorn (d) und einer seitlich von diesem Dorn vorspringenden Nase (f) versehenen Aufsetzers (c) in der Weise hineingezwängt wird, daß der an den Dorn unterhalb der Nase angelegte Holzkeil durch die Nase in das Loch eingetrieben wird.
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