DE487958C - Lochraeumer fuer Eisenbahnschwellen - Google Patents

Lochraeumer fuer Eisenbahnschwellen

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DE487958C
DE487958C DED56506D DED0056506D DE487958C DE 487958 C DE487958 C DE 487958C DE D56506 D DED56506 D DE D56506D DE D0056506 D DED0056506 D DE D0056506D DE 487958 C DE487958 C DE 487958C
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railway sleepers
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DED56506D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B31/00Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
    • E01B31/20Working or treating non-metal sleepers in or on the line, e.g. marking, creosoting
    • E01B31/26Inserting or removing inserts or fillings for holes in sleepers, e.g. plugs, sleeves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Lochräumer für Eisenbahnschwellen Wenn die Schienenbefestigungsmittel durch den Gebrauch in den Schwellenlöchern gelockert werden, werden bekanntlich nach Herausnahme der Schienenbefestigungsmittel in die Löcher Hohlpflöcke eingeschlagen. Das Einschlagen der Hohlpflöcke stößt jedoch gelegentlich wegen der in den Löchern befindlichen Verunreinigungen (Schlamm, Sand, Rost, Holzreste usw.) auf Schwierigkeiten, besonders dann, wenn statt der bisher verwendeten Schrauben oder Nägel stärkere oder längere Schrauben oder Nägel benutzt werden sollen. Um diese Verunreinigungen zu beseitigen und zugleich angefaultes Holz aus den Löchern zu entfernen, benutzte man bisher Bohrer, die aber sehr bald stumpf wurden und bei denen ein restloses Reinigen des Loches ohne mehrmaliges Herausziehen des Bohrers nicht möglich war.
  • Die Erfindung betrifft nun ein neues Mittel zur Beseitigung der Verunreinigungen sowie des angefaulten Holzes.
  • Der Erfindung gemäß wird ein Lochräumer benutzt, der aus einem in das Schwellenloch einzutreibenden Dorn besteht, welcher außen mit scharfkantigen Längsrippen versehen ist und in einen verdickten langen Schlagkopf übergeht. Dieser Schlagkopf ist mit zwei seitlichen, gleichlaufenden Abflachungen versehen, die etwas unterhalb des Kopfendes angeordnet sind, so daß also über den Abflachungen der Dorn wieder seine ursprüngliche Stärke besitzt. Diese Abflachungen können auch mit Ouerriefen versehen sein, um -das Wiederherausziehen des Lochräumers zu erleichtern.
  • Die erwähnten Längsrippen erleichtern das Einschlagen des Dornes und bewirken, wenn der Dorn nach dem Einschlagen gedreht wird, ein Reinigen der Lochwandungen. Durch dieses Drehen des Dornes wird auch sein Wiederherausziehen erleichtert. Die erwähnten Abflachungen dienen zum Ansetzen eines Werkzeuges, mittels dessen die Drehung und das Herausziehen des Dornes bewirkt wird.
  • Der Hohlraum dient zur Aufnahme und zum Abführen des mittels des Lochräumers verdrängten Lochinhaltes.
  • Auf der Zeichnung sind Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt.
  • Abb. z zeigt eine Ausführungsform links in Seitenansicht, rechts im Längsschnitt.
  • Abb. 2 ist die Draufsicht zu Abb. z.
  • Abb.3 zeigt eine zweite Ausführungsform in Seitenansicht, teilweise im Längsschnitt. Abb. q. ist die zu Abb. 3 gehörige Draufsicht.
  • Abb. 5 zeigt ein Werkzeug, wie es zum Herausheben des Räumers gemäß Abb.3 und q. benutzt werden kann, und Abb. 6 ein Werkzeug zum Herausheben des Räumers gemäß Abb. z und 2.
  • Der Räumer gemäß Abb. z und 2 besitzt einen Dorn a, dessen Durchmesser gleich groß oder etwas geringer ist als der Durchmesser des später einzuschlagenden Dübels. Oben ist der Dorn a mit dem verdickten Kopf b, mit zwei seitlichen, gleichlaufenden Abflachungen c versehen. Durch die ganze Länge des Räumers verläuft das Loch d, das sich nach oben erweitert.- Die Lochwandung läuft am unteren Ende mit einer Innenschärfung e aus, Außen besitzt der Dorn die scharfkantigen Längsrippen f. Die Schulter g dient beim Einschlagen des Dornes a als Anschlag. Die Benutzung des Räumers gemäß Abb. = und 2 erfolgt in folgender Weise Nachdem die Schraube aus dem Schwellenloch entfernt ist, wird der Dorn a in das Schwellenloch eingeschlagen. Die in dem Schwellenloch enthaltenen Verunreinigungen sowie die beim Einschlagen von den Lochwandungen abgetrennten Holzfasern treten in das Loch il ein und verdrängen den etwa darin bereits befindlichen Inhalt, der von vorhergehenden Benutzungen des Räumers herrührt, so daß schließlich die Verunreinigungen oben aus dem Loch austreten. Nachdem der Dorn a bis zum Anschlag g in das Loch eingetrieben ist, wird der Dorn vermittels der in Abb. 6 dargestellten Schelle h, welche -auf die Abflachungen c des verdickten Kopfes b des Dornes aufgesetzt ist, gedreht. Dabei glätten die scharfkantigen Längsrippen f die Lochwandungen. Gleichzeitig wird mittels der Schelle h ein Zug nach oben ausgeübt, so daß der Dorn sich aus dem Loch herauszieht.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. 3 und q. sind die auf die Länge des Kopfes b sich erstreckenden Abflachungen c mit Querriefen i versehen. In die Querriefen i kann das Ende einer Brechstange oder aber ein Sonderwerkzeug, wie es in Abb. 5 dargestellt ist, eingesetzt werden, um den Räumer nach seinem Einschlagen aus dem Loch herauszuheben. Eine derartige Ausgestaltung des Kopfes b wird hauptsächlich für solche Räumer in Frage kommen, die nicht, wie dargestellt, einen zylindrischen Dorn, sondern einen prismatischen, also z. B. vierkantigen Dorn besitzen.
  • Das in Abb. 5 dargestellte Werkzeug besteht aus einem mit dem Handgriff k versehenen Bügel na. An dem Bügel sind die beiden Klinken yz angelenkt. Nach unten ist der Ausschlag dieser Klinken n durch eine beliebige Vorrichtung begrenzt, so daß also die Klinken die gezeichnete Stellung nach unten nicht überschreiten können. Nach oben dagegen können die Klinken n frei ausweichen. Wird nun der Bügel m so über den Kopf b des Räumers gestreift, daß die Klinken n in die Querriefen i einfallen können, so ratschen die Klinken 7a zunächst über die Riefen i bzw. über die die Riefen begrenzenden Querrippen. Wird sodann der Bügel m angehoben, etwa indem unter seinem Ende m@- eine Stütze gebracht (als solche kann die Eisenbahnschiene Verwendung finden) wird, und der Griff k nach oben gezogen wird, so setzen die Klinken n sich fest in die Riefen ein, der Räumer muß also der Bewegung des Bügels folgen. Dadurch, daß die Klinken n nach oben frei ausweichen können, ist ein bequemes Nachgreifen möglich. Das Ende in' des Werkzeuges ist vorteilhaft rahmenförmig ausgebildet. Der Rahmen gestattet das Aufstecken des Werkzeuges auf den Kopf b des Lochräumers, so daß er, falls sich dies als notwendig erweisen sollte, auch leicht gedreht werden kann. Statt mit den Querriefen könnte der Kopf des Räumers auch etwa mit einem Gewinde versehen sein, so daß durch Aufschrauben einer Mutter, die sich gegen eine feste Anlage stützt, der Dorn aus dem Loch herausgehoben werden könnte.
  • Die Längsrippen f könnten anstatt gerade auch gewunden ausgeführt sein.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCHE: z. Lochräumer für Eisenbahnschwellen, dadurch gekennzeichnet, däß ein in das Schwellenloch einzutreibender Dorn (a) außen mit scharfkantigen Längsrippen (f) versehen ist und in einen verdickten langen Schlagkopf (b) mit zwei seitlichen, gleichlaufenden Abflachungen (c) übergeht.
  2. 2. Lochräumer nach dem Anspruch z, gekennzeichnet durch auf die Länge des Kopfes (b) sich erstreckende Abflachungen (c), die mit Querriefen (i) versehen sind.
  3. 3. Lochräumer nach den Ansprüchen = und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochräumer einen durchgehenden, nach oben sich erweiternden Hohlraum (a1) besitzt, dessen Wandung am unteren Ende mit einer Innenschärfung (e) ausläuft.
DED56506D 1928-09-08 1928-09-08 Lochraeumer fuer Eisenbahnschwellen Expired DE487958C (de)

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