DE3004568A1 - Schneidwerkzeug mit einem auswechselbaren hartmetall-schneideinsatz - Google Patents

Schneidwerkzeug mit einem auswechselbaren hartmetall-schneideinsatz

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DE3004568A1
DE3004568A1 DE19803004568 DE3004568A DE3004568A1 DE 3004568 A1 DE3004568 A1 DE 3004568A1 DE 19803004568 DE19803004568 DE 19803004568 DE 3004568 A DE3004568 A DE 3004568A DE 3004568 A1 DE3004568 A1 DE 3004568A1
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Description

pat β: ν va nwaltc
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A. GRÜNECKER H. KINKEUDEY
W. STOCKMAlR
DO-IMi · A»E ICALTECH
K. SCHUMANN
OR. RER NAX · CXPL-PHYS.
P. H. JAKOB
G. BEZOLD
C«. RER NAT.- DU=L-CHEVl
8 MÜNCHEN
MAXIMILIANSTRASSE
P 14- 720
5. Februar 1980
CAEMET COMPANY
Two Oliver Plaza, Pittsburgh.
Pennsylvania 15222, USA
Schneidwerkzeug mit einem auswechselbaren Hartmetall-Schneideinsatz
Die Erfindung bezieht sich, auf eine verbesserte Meißeleinrichtung für ein Schneidwerkzeug und auf ein verbessertes Verfahren zum Festhalten eines Hartmetalleinsatzes in einem Schlitz, der in einem metallischen Schneidkopf oder dergleichen vorgesehen ist. Im Besonderen ist die vorliegende Erfindung auf eine Gesteinsbohrmeißeleinrichtung gerichtet, bei der ein Hartmetalleinsatz in einem Schlitz eines Schneidkopfes durch einen kegeligen Zapfen gehalten wird, der in unnachgiebigem Eeibungseingriff mit einer Grundfläche des Hartmetalleinsatzes steht.
Im Stand der Technik gibt es viele Beispiele von Schneid-
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TELEFON (OSB) 2228 62
TELEX O5-20 38O
TELEQRAMME MONAPAT TELEKOPIERER
werkzeugen. In "besonderen Anwendungsformen, z.B. im Bergbau, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, Schneidspitzen wie Hartmetalleinsätze als den Schneidpunkt des Schneidwerkzeuges zu verwenden. Die US-PS 38 20 84-9 "beschreibt z.B. die Verwendung von Hartmetallspitzen in Gesteinsbohrmaschinen. Solche Hartmetallspitzen werden weiterhin in einem Prospekt der Firma Atlas Oopco, Juni 1975, Seite 10 "Fullfacer Tunnelling Machines" beschrieben. In dieser Druckschrift wird erklärt, daß die konventionelle Methode zum Befestigen von Hartmetallspitzen oder Einsätzen im Körper eines GeSteinsbohrmeißels das Einlöten ist.
Der Stand der Technik erklärt darüber hinaus zahlreiche alternative Verfahren und Vorrichtungen zum !Festhalten von Schneidspitzen in Schneidwerkzeugen. Die US-PS 11 43 275 beschreibt die Verwendung einer Heizeinrichtung. Die US-PS 23 26 908 offenbart Schrauben oder Bolzen, welche die Bohrmeißel-Schneidsegmente lagesichern. Die US-PS 31 43 177 zeigt einen Hartmetallschneideinsatz, der an eine Seitenfläche des Werkzeugmeißels angeklebt ist. Die TJS-PS 32 71 080 gibt die Anweisung, eine federbelastete Klemme zu verwenden, die auf einen Schneidmeißel eine Haltekraft ausübt, und ferner einen Zapfen zu verwenden, der der Klemmkraft entgigaawirkt, wenn es erforderlich ist, den Schneidmeißel auszuwechseln oder einzujustieren. Die US-PS 40 57 294 lehrt den generellen Gebrauch eines Lagerelementes, das in einem Grundkörper mit einem zylindrischen Stift geradlinig in seine richtige Lage gezwängt wird.
Halteeinrichtungen und Geräte gemäß dem Stand der Technik sind nachteilig, da sie nicht einfach genug aufgebaut sind, um den raschen Wechsel von Schneideinsätzen zuzulassen. Weiterhin benötigen die aus dem Stand der Technik bekannten Einrichtungen zusätzliche Arbeitsschritte, wie Festklemmen, Verbolzen, Federn Spannen und J&nschrauben, welche nicht nur einen deutlichen Zeit-
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aufwand bedingen, sondern auch einen zusätzlichen teuren Konstruktionsaufwand. Diese und andere Einrichtungen gemäß dem Stand der Technik erfordern die Verwendung von Schlüsseln, Zangen, Schraubenziehern oder anderen Hilf swerkzeugen, welche dann schwierig einzuführen, anzuwenden und zu drehen sind, im Besonderen unter den Betriebsbedingungen, unter denen solche Schneidwerkzeuge verwendet werden.
Es ist weiterhin allgemein bekannt, daß verbesserte Konstruktionen und technologische Entwicklungen auf dem Feld der Bergbau-und der Gesteinsbohrmaschinen zu der Verwendung von größeren Werkzeugen führen. Dieser Trend zu größeren und gedrungeneren Werkzeugen wird sich auch in der nächsten Zukunft fortsetzen. Aus diesem Grund werden rasch auswechselbare und wirkungsvolle Schneidspitseneinrichtungen erhebliche Vorteile für die zukünftigen, größeren Werkzeuge erbringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue und verbesserte Schneidspitze eines Schneidwerkzeuges zu schaffen, bei dem ein. Schneidwerkzeugeinsatz in seiner Lage mit einem kegelförmigen Stift festlegbar ist, sich durch eine einfache Konstruktion auszeichnet und einen raschen Austausch solcher Einsätze zuläßt. Die zu schaffende Konstruktion soll es sogar zulassen, daß die Schneidspitzen in situ, d.h. unmittelbar am Arbeitsplatz der Maschine, ausgewechselt werden können.
Die vorliegende Erfindung löst zusammengefaßt diese Aufgabe, indem sie einen Meißel für ein Schneidwerkzeug vorsieht, der aus einem metallischen Schneidkörper besteht, der einen oberen Körperteil mit einem durchgehenden Schlitz aufweist, in welchen ein Schneidwerkzeugeinsatz angebracht ist. Ein kegelförmiger Zapfen ist in eine kegelförmige öffnung im Schneidkörper eingesetzt, der in unnachgiebigem Eeibungseingriff mit einer Grundfläche des Einsatzes steht.
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Einer der "forteile vorliegender Erfindung ist die Schaffung einer neuen und verbesserten Meißeleinrichtung für ein Schneidwerkzeug, welches sich durch die besondere Einfachheit seiner Konstruktion auszeichnet.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung war es, eine neue Meißeleinrichtung für ein Schneidwerkzeug zu schaffen, in der ein Schneideinsatz in seiner Lage ohne die Verwendung von Bolzen, verschraubten Zapfen, Klemmeinrichtungen, Federn, Schrauben od.dgl. gehalten wird. Vielmehr wurde angestrebt, den Schneideinsatz in seiner Arbeitsstellung durch den unnachgiebigen Reibungseingriff zwischen einem einzigen kegeligen Zapfen und dem Einsatz festzulegen.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß die Mei-Seleinrichtung mit ihrem Hartmetalleinsatz einfach und wirkungsvoll zusammengesetzt und auseinandergebaut werden kann, indem ein kegelförmiger Zapfen in oder aus seinem Reibungseingriff mit einer Grundfläche des Hartmetalleinsatzes getrieben oder gezwungen wird. Die Zusammensetzung oder der Auseinanderbau lassen sich besonders einfach mit einem Hammer oder einem ähnlichen Werkzeug bewirken, mit dem zum Zusammenbau eine Kraft auf den großdurchmessrigen Kopf des Zapfens und beim Zerlegen auf das kleindurchmessrige Ende des Zapfens ausgeübt wird.
Ein weiterer Vorteil vorliegender Erfindung ist, daß bei
den bisher bekannten Vorrichtungen, wo Hilfswerkzeuge wie Klemmen, Bolzen und Schrauben gereinigt werden mußten, um einem Schraubenschlüssel, Schraubenzieher oder ähnlichem Werkzeug einen sauberen Angriff zum Zerlegen der Einrichtung bieten zu können, während der erfindungsgemäß vorgesehene Zapfen keine Reinigung erfordert, wenn die Schneidspitze ausgewechselt werden soll.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ergibt sich durch
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die spezielle Ausbildung der Meißeleinrichtung eines Schneidwerkzeuges, welche es ermöglicht, die auf dem Schneidwerkzeug angebrachten Schneideinsätze unmittelbar am Arbeitsort des Schneidwerkzeuges auszuwechseln.
Diese und andere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen besser aus der nachfolgenden Beschreibung und den angeschlossenen Zeichnungen hervor.
Ausführungsformen der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert.
Es zeigt:
Pig· 1 eine perspektivische Ansicht eines Schneidwerkzeugmeißels gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt des Schneidwerkzeigmeißels gemäß Pig. 1,
Pig. 3 eine Prontansicht des Schneidwerkzeugmeißels von Fig. 1,
Fig. 4- bis 6 perspektivische Darstellungen von verschiedenen Aus— führungsformen der zum Pestlegen des Schneideinsatzes in dem Meißel gemäß der Pig. 1 bis 3 verwendeten Kegelstifte
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen zeigen die Pig, 1, 2 und 3 eine bevorzugte Schneidwerkzeugmeißeleinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. Es versteht sich von selbst, daß eine. Vielzahl von Gesteinsschneide- und Bergbauwerkzeugen die Anwendung der vorliegenden Erfindung zulassen, so daß die vorliegende Erfindung keinesfalls auf das in der Zeichnung dargestellte Schneidwerkzeug begrenzt sein soll. Das Schneidwerkzeug ist ein Schneidkopf 1O7der aus Metall besteht, und zweckmäßigerweise aus geschmie-
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detem Stahl in der erforderlichen Dimension. Der Schneidkopf ist in typischer Weise mit einem Oberkörperabschnitt 12 und einem Verankerungsabschnitt 14 hergestellt, die miteinander einstückig sind. Der Verankerungsabschnitt 14 ist in üblicher-Weise an.einer großdurehmessrigen Schneidscheibe einer speziellen Schneidmaschine montierbar. Verschiedene andere Ankerabschnitte, einschließlich des gezeigten T-Ankerfußes, sind im Stand der Technik bekannt.
Der Oberkörperabschnitt 12 des Schneidkopfes 10 erstreckt sich Toa Ankerfuß 14 in einer annähernd quaderformigen Konfiguration nach oben, besitzt vordere und hintere Endwände 16 und 18, eine Deckwand 20 und nach unten verlaufende Seitenwände 22.
Bei oder nahe der Verbindung der Deckwand 20 und der.vorderen Bildwand ^5 ist ein Schlitz 24 ausgebildet. Dieser ist in Richtung auf eine gerade Seitenwand 22hin offen und erstreckt sich vorzugsweise von einer geraden Seitenwand 22 ausgehend durch den Oberkörperabschnitt 12 des Schneidkopfes 10 bis zur anderen geraden. Seitenwand 22. Der Schlitz wird durch eine Basis 28, eine obere Innenoberfläche 30 und eine untere Innenoberfläche 32 begrenzt. Vorzugsweise sind die Basis 28 und die Oberflächen 30 und 32 eben ausgebildet.
In der Schneidwerkzeugeinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Schütz 24 keilförmig ausgebildet. Das bedeutet, daß die obere und mit 26 bezeichnete Weite des Schlitzes schmäler ist, als die Basisbreite 28. Bei einer bevorzugten Ausführungsform gemäß der Zeichnung ist der Schlitz 24 durch eine entsprechende Bearbeitung des Schneidwerkzeuges mit Flankenwinkeln a oder b ausgestattet, die kleiner sind als 90 ,und die zwischen der Basis 28 und jeder der inneren Oberflächen 30 und 32 gebildet werden. Es wurde gefunden, daß für Gesteinsbohrmeißel oder.
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dergleichen ein Winkel von 70 "bis etwas weniger als 90° und vorzugsweise zwischen 80 und 85 zweckmäßig ist. Dabei ist für den Fachmann jedoch klar, daß auch bogenförmige Innenoberflächen (nicht gezeigt) so angestellt sein können, daß sie einen keilförmig sich verjüngenden Schlitz bilden. Stets wird dann die obere Breite des Schlitzes kleiner sein, als die Breite an der Basis. Die Verjüngung des Schlitzes 24 muß sich nicht- über seine gesamte Tiefe erstrecken, sondern es würde auch genügen, wenn nur der obere zur öffnung führende Teil des Schlitzes keilförmig verjüngt wäre.
In einem Mittelbereich des Schneidkopfes 10 gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Bohrung 34 vorgesehen, die sich zwischen den Wänden 16 und 20 erstreckt. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel gemäß der Zeichnung öffnet sich die Bohrung 34 2-ar Torderwand 16 hin und verjüngt sich gleichmäßig bis zur oberen Endwand 20 hin. Die Bohrung könnte auch umgekehrt angeordnet sein, so daß sie ihren größeren Durchmesser in der Wand 20 und ihren kleineren Durchmesser in der Wand 16 hätte. Die Bohrung 34 ist zur Aufnahme eines Kegelstiftes kegelig ausgebildet. Der Kegelwinkel c der Bohrung 34 ist kleiner als 5°j und liegt vorzugsweise zwischen 1 und 3°· Die Längsachse der Kegelbohrung 34 sollte im wesentlichen parallel zur ebenen Basis 28 des Schlitzes 24 liegen. Zweckmäßigerweise ist die Längsachse der kegeligen Bohrung 34 gegenüber der ebenen Basis 28 des Schlitzes 24 um höchstens 15 Minuten geneigt.
Die Kegelbohrung 34 schneidet zumindest einen Mittelabschnitt der ebenen Basis 28 des Schlitzes 24. Das bedeutet, daß die Kegelbohrung 34 und der Schlitz 24 sich in der Basis 28 des Schlitzes 24 schneiden und ein Mittel für eine physikalische Verbindung bilden, deren Zweck im Detail nachstehend erläutert werden wird.
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Ein Schneidwerkzeugeinsatz 40, z.B. ein Hartmetalleinsatz, ist in den Schlitz 24 der Heißeleinrichtung gemäß der Erfindung eingesetzt. Der Schlitz 24 und der Einsatz 40 stimmen in ihren Dimensionen komplementär überein, wie dies in dieser Technik üblich ist, damit sich ein fester Sitz des Einsatzes in dem Schlitz ergibt. Um den Einsatz 40 in den Schlitz einzubringen muß der Einsatz 40 geradlinig von der Seite eingeschoben werden, wobei eine Grundfläche 42 des Einsatzes 40 auf der Basis 28 des Schlitzes 24 anliegt, eine erste Wand 44 gegen die obere Innenseiten-Oberfläche 30 des Schlitzes 24, und eine zweite Wand 46 gegen die andere Innenoberflache 32 des Schlitzes anliegt. Die Oberflächen des Einsatzes 40 und des Schlitzes 24 sind dabei im wesentlichen eben. Wie es bei solchen Schneidwerkzeugeinsätzen 40 üblich ist, erstrecken sich die beiden Wände 44 und 46 des Einsatzes dann aus dem Schlitz 24 durch dessen obere öffnung 26 heraus und konvergieren und bilden einen Schneidrand 48. Die Seiter-wände 52 und 54 des Einsatzes 40 sind vorzugsweise ebenfalls eben, und liegen im-wesentlichen in der gleichen Hauptebene, wie die Seitenwände 22 des oberen Körperabschnittes 12 des Schneidkopf es 10, oder fluchten überhaupt mit diesen Wänden.
Ein Kegelstift 60, vorzugsweise mit kreisförmigem Querschnitt, ist in die Kegelbohrung 3^ cLes Schneidkopfes 10 eingeschlagen. Der Kegel stift 60 besitzt einen Kegelwinkel von weniger als 5° · Zweckmäßigerweise ist der Kegelstift 60 mit dem gleichen Kegelwinkel und dem gleichen Querschnitt ausgebildet, wie die Kegelbohrung 34. Obwohl ein kreisförmiger Querschnitt des Kegelstiftes bevorzugt wird, könnte dieser auch verschiedene polygonale Querschnittskonfigurationen haben und einen Kegelwinkel von weniger als 5 aufweisen. Solche Kegelstifte könnten gleichfalls in die Kegelbohrung 34 eingeführt werden.
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Alternative Querschnittsformen für einen Kegelstift 60 gemäß der Erfindung sind in den Pig. 4 bis 6 angedeutet. Die Konfiguration der Kegelbohrung 34 und des jeweils verwendeten Kegelstiftes 60 sollten in jedem Fall komplementär sein.
Der in die Kegelbonrung 34 getriebene Kegelstift 60 kann soweit eingetrieben sein, daß er mit der Grundfläche 42 des Einsatzes 40 mit zumindest 50 % von dessen Fläche in einen unnachgiebigen Seibungseingriff tritt. Dieser Eingriff kann einfach mittels eines Hilfswerkzeuges, z.B. einem Hammer, hergestellt werden. Durch Schläge auf den Kopf 62 des Kegelstiftes 60 in Richtung seiner Verjüngung wird sich der Kegelstift 60 in der Kegelbonrung 34- der Schneidwerkzeugmeißeleinrichtung verkeilen. Gleichzeitig wird der Kegelstift 60 jedoch in Kontakt mit der ihm dargebotenen Grundfläche 42 des Einsatzes 40 treten, derart, daß der Einsatz 40 nach oben und außen gegen die Wände 30 und 32 des Schlitzes 24 gedrängt wird, wenn der Kegelstift 60 in der Kegelbonrung 34 festsitzt. Das Eintreiben des Kegelstiftes 60 in die Kegelbonrung 34 hat sich als ausreichend erwiesen, um den Einsatz 40 in seiner Soll-Lage über die Lebens- oder Gebrauchsdauer des Einsatzes ohne Lockerung festzuhalten. Im Besonderen sieht die Schneidwerkzeugmeißeleinrichtung gemäß vorliegender Erfindung einen Kegelstift-Keilmechanismus vor, der es nicht mehr erforderlich macht, den Schneideinsatz in seiner Lage auf dem Schneidkopf festzulöten. Es liegt auf der Hand, daß dieser Verkeilmechanismus zu einer wesentlich verkürzten Montage- und Ersatzzeit und damit Kosteneinsparung führt.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung wird der Kegelstift 60 in der Kegelbonrung 34 und an der Grundfläche 42 des Einsatzes 40 sehr wirkungsvoll, verkeilt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann er jedoch auch gegen eine Nut 50 zum Eingriff kommen, die in der
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Grundfläche 42 des Einsatzes 40 vorgesehen ist. Ein solcher Kegelstift "bleibt, wenn er in einen unnachgiebigen Reibeingriff mit dem Einsatz 40 getrieben wird, unter allen einwirkenden Kräften in seiner Position. Ausgenommen ist eine Kraft, die auf den Kegelstift in seiner Längsrichtung wirkt, und zwar von seinem Ende 63 mit kleinerem Durchmesser in Richtung auf seinen Kopf 62 mit größerem Durchmesser. Beim Betrieb des Schneidwerkzeuges können die auf den Einsatz 40 einwirkenden Kräfte immens sein. Jedoch sind diese Kräfte im wesentlichen gegen alle Oberflächen des Einsatzes 40 gerichtet und im Besonderen gegen diese Oberfläche, welche im wesentlichen mit der Torderwand 16 des Schneidwerkzeuges fluchtet. Diese Kräfte werden jedoch vom Körper des Schneidwerkzeuges absorbiert und können sich nicht auf den Sitz des Kegelstiftes 60 auswirken, der*den Einsatz 40 in seiner Stellung sichert.
Das Ausbauen und Austauschen des Einsatzes 40 ist bei dem Schneidwer>2:eu.gneißel gemäß der Erfindung einfacher als beim Stand der Teer±Lk. Da der Einsatz 40 in seiner Lage nicht festgelötet werden miß , wird sein Austausch erleichtert. Es genügt, auf das Ende 63 des Kegelstiftes 60 mit kleinerem Durchmesser in Richtung auf seinen Kopf 62 zuzuschlagen, damit der Kegelstift 60 allmählich freikommt. Dazu wird der Kegelstift 60 in einer ausreichenden Länge ausgebildet, welche sicherstellt, daß das Ende 63 beim Eintreiben des Kegelstiftes 60 geringfügig über die obere Endwand 20 übersteht, damit das Entfernen des Kegelstiftes erleichtert wird« Alternativ dazu kann auch ein Werkzeug verwendet werden, das in das Ende der Kegelbohrung 34 eingeführt werden kann, und das unterhalb der Wand 20 in der Bohrung liegende Ende 62 des Kegelstiftes 60 erreicht. Durch Schläge auf das Ende 62 mit einem Hammer oder einem Hilfswerkzeug wird die Verkeilung des Kegelstiftes gelöst und der Einsatz 40 aus seinem unnachgiebigen Reibungseingriff gelöst.
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Es ist besonders hervorzuheben, daß die Schneidwerkzeugmeißeleinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung den Austausch "von Hartmetalleinsätzen 40 am Arbeitsplatz, z.B. in einer Mine, einem Stollen oder. Tunnel, erleichtert. Dadurch braucht der ganze Schneidwerkzeugmeißel gemäß vorliegender Erfindung nicht aus dem Gebrauch gezogen werden, wenn es erforderlich wird, einen Einsatz 40 auszuwechseln. In den meisten Fällen braucht der Schneidwerkzeugmeißel nicht von der Schneidscheibe abmontiert zu werden. Es braucht auch die Schneidmaschine selbst, oder ihr VJerkzeug/nicht aus dem Arbeitsbereicht bewegt zu werden, wenn ein Einsatz 40 ausgetauscht werden soll. Eine solche Vereinfachung in der Konstruktion in Kombination mit der außerordentlichen Funktionstüchtigkeit des Verkeiliaechanismus führt "bei dem Schneidwerkzeug
gemäß vorliegender Erfindung zu einem bemerkenswerten kommerziellen Torteil in der Gesteinsbearbeitung und im Bergbau.
Ξei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der SchneidwerkzeugneiBeleinrichtung gemäß vorliegender Erfindung'ist ein Teil der Grundfläche 42 des Einsatzes 40 entfernt, so daß sich eine Hut 50 im Einsatz 40 bildet, welche im wesentlichen mit. der Konfiguration des Kegelstiftes 60 übereinstimmt und auf diese Weise eine passende Sitzfläche für diesen schafft. Die Nut 50 verhindert zudem noch besser, daß sich der Einsatz 40 beim Arbeiten unter verschiedenen Betriebsbedingungen im Schlitz 24 seitlich verschieben könnte. Wenn eine solche Mut 50 vorhanden ist, sollte ein oberer Abschnitt der Kegelbohrung 34 im wesentlichen in der selben horizontalen und vertikalen Ebene liegen, wie diese Nut 50.
Vorstehend wurden nur wichtige Ausführungsformen beschrieben. Für den Fachmann ist es klar, daß weitere Variationen der beschriebenen Konstruktion durchaus noch im Rahmen vorliegender Erfindung liegen.
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Claims (1)

  1. PATENTANWALTE A. GRÜNECKER
    H. KINKELDEY
    cr-ing
    W. STOCKMAlR
    OR-ING-ArtE ICALTECH)
    K. SCHUMANN
    Oft RER NAT - DIPL.-PHYS
    P. H. JAKOB
    QPU-ING.
    G. BEZOLD
    CR RER NAT· DIPU-CHSVl
    8 MÜNCHEN 22
    MAXIMILIANSTRASSE 43
    P 14- 720
    5. Februar 1980
    CAHMEiE COMPAIfT
    Two Oliver Plaza, Pittsburgh
    Pennsylvania 15222, USA
    Schneidwerkzeug; mit einem auswechselbaren
    Hartmetall-Schneideinsatz
    Patentansprüche:
    Schneidwerkzeug mit einem Oberteil zur Aufnahme eines Hart-Etetall-Schneideinsatzes, gekennzeichnet durch einen sich von einer Seitenwand des Oberteils zur anderen Seitenwand durchgehend erstreckenden Schlitz (24) mit einer Basis (2$ und sich von der Basis (2$ nach oben erstreckenden Seitenwänden 00 "und 02), die mit der Basis jeweils einen Winkel a, b von weniger als 90 einschließen, wobei der Schlitz(24) oben (bei 26) entgegengesetzt der Basis (28) offen ist, durch ei-
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    TELEFON (Ο89) 23 58 62 TELEX OB-2S38O TELEQRAMM= MONAPAT TELEKOPIERER
    BAD
    ne im wesentlichen zylindrische Bohrung (34), die sich durch den Oberteil bis zu dessen oberer Endwand (20) erstreckt und über ihren Erstreckungsbereich einen Kegelwinkel von weniger als 5° aufweist, wobei die Längsachse der Kege!bohrung(34)im wesentlichen parallel zur Basis (28 des Schlitzes (24) verläuft und mit zumindest einem oberen Teil einen Mittelbereich der Basis(28) des Schlitzes (24) schneidet, durch den im Schlitz (24) lagegesicherten Einsatz(40} der eine auf der Basis(28) aufliegende Grundfläche (42) sowie eine gegen die Innenwand (30) des Schlitzes anliegende, erste Seitenwand (46) und eine gegen die zweite Innenwand (32) des Schlitzes anliegende, zweite Seitenwand(44) aufweist, wobei sich die beiden Wände (44) und (46) des Einsatzes aus der öffnung (26) des Schlitzes (24) herauserstrecken und unter Ausbildung einer Schneidkante (4$ konvergieren, und durch einen Kegelstift-(50) sit einem unter 5° liegenden Kegelwinkel, wobei der Kegelwinkel des Kegelbolzens (60) annähernd gleich ist dem Kegelwinkel der Kegelbohrung (34) und der Kegelstif t (60) Querschnittsdisensionen besitzt, die annähernd gleich der Querschnittsdimension der Kegelbohrung (34) sind, und wobei der Ke gel stift (60) in der Kegelbohmng(34) in unnachgiebigen Reibungseingriff mit wenigstens 50 % der Grundfläche (42) des Einsatzes (40) steht, welche mit der Kegelbohrung(34)in dem Bereich in Verbindung steht, wo diese die Basis(20 des Schlitzes (24)schneidet.
    2. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelbohrung (34) und der Kegelstift (60) einen Kegelwinkel von 1 bis 3° aufweisen.
    3. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Längsachse der Kegelbohrung (34)und der ebenen Basis (2$ des Schlitzes (24) ein maximaler Winkel von 15 Minuten vorliegt.
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    _ 3 —
    4. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 "bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (4-0) aus Hartmetall besteht.
    5- Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (40) an seiner Grundfläche (&2) mit einer längsverlaufenden Nut (50) versehen ist, mit welcher der Kegelstift (60) in unnachgiebigem Eeibüngseingriff steht.
    6. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Verankerungsteil (1^-) i;ur Befestigung an einer Schneidscheibe aufweist.
    ?. Schneidwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch g e k e η η -
    ζ e i chne t, daß der Verankerungsabschnitt (14) mit dem Oberteil (12^ einstückig ausgebildet ist.
    3. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7> dadurch g eke nn s e.i chne t,daß die Endwände des Einsatzes (40) in wesentlichen mit den geraden Seitenwänden (22)des Oberteils (12) fluchten.
    9. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkel (a, b)zwischen der Basis (28) und den Innenwänden (30, 32) des Schlitzes (24) zwischen 70 und weniger als 90° betragen.
    10. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennz e ichnet, daß die Winkel(a, b) zwischen der Basis (28) und den Seitenwänden (30, 32) des Schlitzes (24) zwischen 80 und 85° betragen.
    11. Schneidwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch g e k e η η -
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    ORIGINAL
    zeichnet, daß die längsverlaufende Nut (50 in. der Grundfläche (42; des Einsatzes (40) im wesentlichen in der gleichen vertikalen und horizontalen Ebene liegt, wie ein oberer Abschnitt der Gegenbohrung 04). - ~
    12. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch" gekennzeichnet, daß sich die Kegelbohrung (34) zur Gänze durch den Oberteil (13 hindurch erstreckt«
    13- Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende (63) des Kegelstiftes (60) aus dem Oberteil (12^ des Schneidwerkzeuges (10 hervorragt.
    14. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13 ? gekennzeichnet durch einen metallischen Schneidkopf (10 mit einem Oberteil (12) der eine vordere Endwand (16), eine rückwärtige Wand (18) , eine obere Endwand (£θ) und gerade Seitenwände (22) aufweist, durch einen sich von einer Seitenwand zur anderen Seitenwand des Oberteils erstreckenden Schlitz(24} der im Terschneidungsbereich zwischen der oberen Endwand und der vorderen Endwand (16) offen ist (öffnung 26) und begrenzt wird durch eine Basis (28V eine obere Innenwand (30) und eine untere Innenwand (32} wobei zwischen der Basis und geder der Wände (30, 32)ein Winkel von weniger als 90° eingeschlossen wird, durch eine im allgemeinen zylindrische Bohrung (34} die sich von einer Endwand durch einen Mittelbereich des Oberteils (12) hindurcherstreckt und sich von ihrer Mündung ausgehend mit einem Kegelwinkel von weniger als 5 gleichmäßig verjüngt, wobei die Längsachse der Kegelbohrung (34) im wesentlichen zur Basis (28) des Schlitzes (24) parallel liegt und zumindest ein oberer Bereich der Kegelbohrung (34) einen Mittelabschnitt der Basis fe8) des Schlitzes (24) schneidet, durch einen im Schlitz (£4)
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    angeordneten Schneideinsatz (40 mit einer auf der Basis (28) des Schlitzes (24) aufliegenden Grundfläche (42} einer ersten und gegen die obere Seitenwand (32) des Schlitzes (24) anliegenden Wand (44), einer zweiten, gegen die untere Innenwand (3θ) des Schlitzes (24) anliegendem Wand (46\ wobei sich die Wände (44 und 46) des Einsatzes (40) aus dem Schlitz (24) durch die Öffnung (26) hinaus erstrecken und unter Ausbildung einer Schneidkante (48) konvergieren und durch einen Kegelstift (60) mit einem Kegelwinkel von weniger als 5°» dessen Kegelwinkel im wesentlichen dem Kegelwinkel der Kegerbohrung (3$ entspricht und der Querschnittsdimensionen besitzt, die im wesentlichen der Querschnitt sdimension der Kegelbohrung (34) entsprechen, wobei der Eegelstift in die Kegelbohrung in einem unnachgiebigem Eeibeingriff entlang mindestens 50 % der Grundfläche (42)des Einsatzes (4(5 eingetrieben ist, welche mit der Kegelbohrung(34) in den Bereich in Verbindung steht, in dem die Kegelbohrung (34) die Basis (28) des Schlitzes (24) schneidet.
    Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittskonfiguration des Kegelstiftes (60 ein Polygon wie ein Sechseck, ein Achteck, ein Dreieck oder ein Quadrat ist.
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