DE353065C - Durchtreiber fuer Eisenbahnschwellen - Google Patents

Durchtreiber fuer Eisenbahnschwellen

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DE353065C
DE353065C DENDAT353065D DE353065DD DE353065C DE 353065 C DE353065 C DE 353065C DE NDAT353065 D DENDAT353065 D DE NDAT353065D DE 353065D D DE353065D D DE 353065DD DE 353065 C DE353065 C DE 353065C
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DE
Germany
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punches
railway sleepers
iron
screw
drifters
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DENDAT353065D
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DUEBELWERKE GmbH
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B31/00Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
    • E01B31/20Working or treating non-metal sleepers in or on the line, e.g. marking, creosoting
    • E01B31/26Inserting or removing inserts or fillings for holes in sleepers, e.g. plugs, sleeves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Durchtreiber für Eisenbahnschwellen. Alte Schrauben- und Nagellöcher in Eisenbahnschwellen, die zur Einbringung von Dübel aufgebohrt werden, bedürfen im allgemeinen einer Säuberung von Sand, Staub und in den Löchern zurückgebliebenen Eisenteilchen. Hierzu benutzt man sogenannte Durchtreiber, daß sind aus Stahl hergestellte, nach unten zu konisch verlaufende, kantige Eisen oder Rundstäbe mit einem am unteren Ende befindlichen stärkeren aüfgerauhten Teil, die sämtlich oberhalb einen starken kantigen Schlagkopf besitzen. Durch Schläge auf den Schlagkopf des Durchtreibers wird dieser in die Schwelle hineingetrieben, dann durch Drehen mittels eines auf den kantigen Schlagkopf aufgesetzten Schlüssels etwas gelockert und unter Zuhilfenahme einer Brechstange herausgezogen.
  • Diese Anordnung hat den großen Nachteil, daß die Durchtreiber weder beim Einschlagen noch beim Herausziehen eine Führung besitzen, so daß die Löcher in der Schwelle, besonders beim Herausziehen der Durchtreiber, unrund werden. Außerdem hält es meist schwer, die Durchtreiber mittels der Brechstange herauszubringen, da dieselben; nicht selten bei dieser Arbeit verbogen werden.
  • Diesen übelständen hilft die Erfindung ab. Das untere schwache und das über diesem liegende etwas stärkere Ende ist genau so angeordnet wie` bei den bekannten Durchtreibern. An das letztere Ende schließt sich jedoch ein etwas schwächerer Schaft mit steifem Schraubengang an, der in ein kräftigeres als Schraubenkopf ausgebildetes Aufschlageisen endet. Die den Schaft umfassende Mutter läuft in einen zweckmäßig senkrecht zur Längsachse des Durchtreibers stehenden Handgriff aus.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Durchtreiber in einer beispielsweisen Ausführungsform.
  • Abb. 1 ist eine Ansicht, Abb. 2 eine Draufsicht auf das als Schraubenkopf ausgebildete Aufschlageisen des Werkzeugs, und Abb. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i. An das als Führung in dem Schrauben-oder Nagelloch der Eisenbahnschwelle dienende schwache Ende a des Durchtreibers schließt sich der stärkere, aufgerauhte Teil b an. Dieser läuft mit einer schwachen Verjüngung in den schwächeren Schaft c aus, der einen steilen Schraubengang d aufweist und in dem Aufschlageisen e von beispielsweise sechskantigem Querschnitt endet. Die auf den Schaft c aufgesetzte Mutter f bildet ein Stück mit der Handhabe g und wird beim Gebrauch des Werkzeugs auf die Schwelle so aufgelegt, daß der Schaft c genau senkrecht steht und der Teil a die Mitte des Schrauben-oder Nagelloches trifft. Durch einige kräftige Schläge auf das Aufschlageisen e wird der Durchtreiber unter Ausführung einer Drehbewegung in das Holz hineingetrieben, und zwar wegen der guten Führung genau senkrecht. Wird dann auf den Sechskant des Aufschlageisens e ein Schraubenschlüssel aufgesetzt oder ist in dem Aufschlageisen die punktiert eingezeichnete Querstange h vorgesehen, so läßt sich der Antreiber mühelos und ohne Biegungsbeanspruchung herausziehen, da die Mutter f entweder selbsttätig durch den Schienenfuß oder, falls eine Schiene nicht vorhanden ist, durch Festhalten des Handgriffes g an einer Drehbewegung gehindert wird.
  • Zur Verstärkung der Mutter f kann noch der punktiert gezeichnete Ansatz i vorgesehen werden,. der vermöge seiner unteren Ausnehmung eine Auflage auf dem Schienenfuß findet.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANsPRUcH: Durchtreiber für Eisenbahnschwellen, dadurch gekennzeichnet, daß sich an einem in das Holz einzutreibenden Teil (b) ein schwächerer Schaft (c) mit steilem Schraubengang (d) anschließt, der in einem als Schraubenkopf ausgebildetes Aufschlageisen (e) endet, und der Schraubengang (d) von einer mit Handgriff (g) versehenen Mutter (f) umfaßt wird.
DENDAT353065D Durchtreiber fuer Eisenbahnschwellen Expired DE353065C (de)

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DE353065C true DE353065C (de) 1922-05-11

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