DE848786C - Abschlagstueck fuer Gesteinsbohrer - Google Patents

Abschlagstueck fuer Gesteinsbohrer

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DE848786C
DE848786C DEU814D DEU0000814D DE848786C DE 848786 C DE848786 C DE 848786C DE U814 D DEU814 D DE U814D DE U0000814 D DEU0000814 D DE U0000814D DE 848786 C DE848786 C DE 848786C
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DE
Germany
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tee
drill
boring bar
drill rod
rock drill
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Expired
Application number
DEU814D
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English (en)
Inventor
Jakob Usinger
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Individual
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/18Connecting or disconnecting drill bit and drilling pipe

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Die bei Gesteinsbohrerp auf die Bohrstangen mittels einer Kegelverbindung aufgesteckten Bohrkronen, Einsteckenden und Bohrstangenverbindungsmuffen lassen sich beim Auswechseln infolge der erforderlichen Kegelhaftreibung nur sehr schwer lösen, da an der Bohrstelle, durch die besonderen Arbeitsverhältnisse bedingt; Festspannvorrichtungen, wie Schraubstöcke u. dgl., meistens nicht zur Verfügung stehen. Der Bohrmann versucht daher, durch Aufschlagen der Bohrkronen, Einsteckenden und Verbindungsmuffen auf einen harten Gegenstand die.-selben von der Bohrstange zu lösen, was meistens nicht oder nur nach langwierigen, zeitraubenden Bemühungen bei Beschädigungen der genannten Teile gelingt. Auch das Abschlagen mittels eines längs der Bohrstange bewegten Hammers führt nicht zum Erfolg, da derselbe besonders an dem Schaft der Bohrkrone und der Verbindungsmuffe zu wenig Aufschlagfläche hat und beim Aufschlagen, das zudem nur einseitig erfolgen kann, abrutscht; denn der Schaftdurchmesser darf nur ein wenig größer sein als der Bohrstangendurchmesser, damit der Austritt des Bolirkleins aus dem Bohrloch nicht gehindert wird.
  • Diese >.Übelstände werden nach der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt, daß man mit einem über die Bohrstange gesteckten und auf ihr geführten Abschlagstück, welches mit einer verhältnismäßig großen Aufschlagfläche versehen ist, zentral auf die Schaftringfläche der Bohrkrone, des Einsteckendes oder der Verbindungsmuffe aufschlägt und dadurch die Kegelverbindung ohne große Schwierigkeiten und ohne Beschädigungen leicht lösen kann. Das Abschlagstück wird erfindungsgemäß mit einer der Form der Bohrstange angepaßten Längsöffnung versehen, welche in einen Längsschlitz ausläuft, um es für das Abschlagen über die Bohrstange schieben zu können, wobei der Durchmesser bzw. die Aufschlagflächen des Abschlag-Stückes so groß gewählt werden, daß man es auch auf die Schaftringflächen der zu lösenden Teile aufsetzen und mit einem Hammer beaufschlagen kann, ohne daß derselbe beim Aufschlag abrutscht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Bohrstange mittels Kegelverbindungen auf die Bohrstange aufgesteckter Bohrkrone und Einsteckende mit Abschlagstück im Schnitt, während Abb. 2 eine Seitenansicht und Abb. 3 eine Draufsicht des Abschlagstückes -,darstellt.
  • a ist das Einsteckende, welches in den nicht dargestellten Bohrhammer eingeführt wird, b die Bohrstange mit den beiden gleichartigen Kegeln c, d die Bohrkrone und e das Abschlagstück mit den beiden Aufschlagflächen f, der Längsöffnung g und dem Längsschlitz h. Soll beim Wechsel der Bohrstange b die Bohrkrone d oder das Einsteckende a oder eine nicht dargestellte Bohrstangenverbindungsmuffe, die zwei Hohlkegel hat, von der Bohrstange b gelöst werden, wird das Abschlagstück e mit seinem Längsschlitz h und der Längsöffnung g über die Bohrstange b geschoben, sich auf derselben führend mit einer Aufschlagfläche f auf das zu lösende Teil zum zentralen Aufschlag gebracht, wodurch die Kegelverbindung ohne Beschädigung leicht gelöst wird. Das Abschlagstück kann auch auf das von der Bohrstange zu lösende Teil mit einer Fläche f aufgesetzt und die Lösung durch Aufschlagen mit einem Hammer auf die andere Fläche f herbeigeführt werden. Da diese Flächen f genügend groß sind, wird ein Abrutschen des aufschlagenden Hammers mit Sicherheit vermieden und die Schlagenergie desselben durch das Absclilagstück zentral auf das zu lösende Teil übertragen, so daß auch in diesem Falle das Lösen der Kegelvorrichtung ohne Beschädigungen in leichter `'eise erfolgt.
  • An der Erfindung ändert sich nichts, wenn man das Abschlagstück zweiteilig, scharnierartig auseinander-und zusammenklappbar ausführt oder zwecks größerer Schlagleistung mit einem besonderen Schlagstiel versieht, die Wirkung bleibt dieselbe.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abseblagstück für Gesteinsbohrgestänge, bei welchen Bohrkronen, Verbindungsmuffen oder Einsteckenden mittels Kegelverbindungen auf die Bohrstange aufgesteckt sind, gekennzeichnet durch ein auf der Bohrstange geführtes Abschlagstück, das mit einer oder zwei großen Aufschlagflächen und einer der Bohrstangenform angepaßten Längsöffnung versehen ist zum Lösen dieser Teile bzw. der Kegelverbindungen.
  2. 2. Ausführungsform des Abschlagstückes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die der Bohrstangenform angepaßte Längsöffnung zu einem durchgehenden Längsschlitz erweitert ist.
DEU814D 1944-03-14 1944-03-14 Abschlagstueck fuer Gesteinsbohrer Expired DE848786C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3568657A (en) * 1968-03-08 1971-03-09 Leonard L Gue Rock-breaking tool

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