DE569700C - Spreizduebelhuelse - Google Patents

Spreizduebelhuelse

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DE569700C
DE569700C DEM104562D DEM0104562D DE569700C DE 569700 C DE569700 C DE 569700C DE M104562 D DEM104562 D DE M104562D DE M0104562 D DEM0104562 D DE M0104562D DE 569700 C DE569700 C DE 569700C
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dowel sleeve
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dowel
sleeve
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/12Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like
    • F16B13/126Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like fastened by inserting an unthreaded element, e.g. pin or nail

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

Es sind bereits Dübel bekannt, bei denen eine aus Eisenblech hergestellte Dübelhülse eine Mutterbeilage umschließt; durch einen einzuschraubenden Teil wird ein pyramidenförmiger Treibkeil gegen das Ende der Hülsenschenkel getrieben, wobei die Hülsen-. schenkel gespreizt werden. Die beiden Längskanten der an den Seitenflächen des Treibkeiles anliegenden inneren Enden der U-förmig gebogenen Hülsenblechstreifen sind schräg zur Längsachse des Dübels nach außen umgebogen und bilden Längsrippen zur Verankerung des Dübels im Mauerwerk. Die beiden jedem Dübelschenkel zugeordneten Verankerungsrippen stehen aber radial zur Längsachse des Dübels, so daß der Treibkeil in hartem Mauerwerk die abgebogenen Rippen wieder flach drückt und damit ihre Wirksamkeit aufhebt. In weichem Mauerwerk werden die Verankerungsrippen nicht nachgeben und ihre Form behalten und dabei das Mauerwerk zwischen ihrer ursprünglichen Lage und der nach der Treibwirkung des Keiles eingenommenen Endlage wegscheren; die Richtung der Verankerungsrippen liegt aber auch nach dem Eintreiben des Keiles in der Richtung des auf den Dübel wirkenden Zuges; die Haftwirkung ist also nur gering.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt und weitere Vorteile geschaffen, und zwar dadurch, daß die Verankerungsrippen senkrecht zu dem an dem Treibkeil anliegenden Teil der Schenkelenden sowie senkrecht zu der zugehörigen Anlagefläche des Treibkeiles stehen. Die äußeren Längskanten der Verankerungsrippen werden zweckmäßig in an sich bekannter Weise mit Zähnen versehen, um insbesondere das Eindringen der Verankerungsrippen in das Mauerwerk beim Einpressen des Treibkeiles zu erleichtern.
Die Einzelheiten der neuen Dübelhülse gehen aus den Abbildungen hervor. Abb. 1 zeigt den Spreizdübel in Seitenansicht, Abb. 2 im Längsschnitt, Abb. 3 eine Draufsicht von der Spitze und Abb. 4 einen Querschnitt nach der Linie a-b in Abb. 1. Die Metallstreifen 1 sind U-förmig gebogen, umschließen die Gewindebeilage 4, halten diese durch die Einschnürung und zeigen am Treibkeil anliegende Flächen 3, deren Längsseiten rechtwinklig zur Hülsenfläche 3 sowie zur Treibkeilfläche 7 zu Verankerungsrippen abgebogen und mit nach der Spitze hin an Größe zunehmenden Zähnen 2' besetzt sind. Die erfindungsgemäße rechtwinklige Anordnung der Verankerungsrippen 2 hat den Vorteil, daß der Treibkeil die Rippen gegen die Lochwandungen derart drückt, daß ein Ausweichen der Rippen und Zähne nicht möglich ist und ein Eindringen in der vorgezeichneten Richtung sichergestellt wird. Wie durch Versuche nachgewiesen ist, wird durch die Erfindung die Festigkeit des Dübels im Mauerwerk wesentlich erhöht. Außerdem wird durch die erfindungsgemäße Anordnung der Verankerungsrippen, wie besonders in Abb. 3
dargestellt, eine Staffelung der Zähne erreicht, so daß eine größere Angriffsfläche im Dübelloch erzielt und das Einschneiden einer Rille, durch welche die Hülse insbesondere bei weichem Mauerwerk herausgezogen werden könnte, vermieden wird.
Die Verwendungsweise der Spreizdübelhülse ist folgende: In der bekannten Weise wird mit runden Bohrern ein Loch hergestellt, in das die Spreizdübelhülse eingetrieben wird. Nunmehr wird mit einem Dorn oder durch die Befestigungsschraube u. dgl. selbst der in der Hülse gelagerte Keil 5 vorgetrieben und dabei die Enden 3 der Dübelhülse gleichmäßig gegen die Wandungen des Bohrloches getrieben. Die Gewindebeilage 4 im Kopf des Dübels gestattet die Einbringung von Haken, Stiften, Ösen u. dgl. je nach Verwendungszweck. Durch die Benutzung des gleichen Steigungswinkels von 5 als auch der Flächen 3 wird der Dübel an allen Seiten gleichmäßig gespreizt. Dem Durchgleiten des Keiles durch das Hülsenende wird dadurch vorgebeugt, daß das Bohrloch nur in der für die Hülse und einen Teil des Keiles erforderlichen Tiefe hergestellt und beim Einschlagen das Erreichen des
. Mauerwerks u. dgl. erkannt wird, oder der einzuschraubende Haken u. dgl. wird nur auf der erforderlichen Länge mit Gewinde versehen, oder der Treibdorn wird in entsprechender Länge hergestellt und unterbindet damit ein Durchtreiben; die beiden letztgenannten Arten kommen insbesondere bei Hohlziegelwänden zur Anwendung.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Durchbildung liegen also u. a. in dem gleichzeitigen Spreizen der Dübelteile, in der Ausschaltung jeglichen Drehmomentes des Dübels im Dübelloch, in der vergrößerten und zur Zugrichtung gestaffelten Angriffsfläche und in der vergrößerten Haftfähigkeit des Dübels infolge der zu den Treibkeilflächen rechtwinklig abgebogenen Verankerungsrippen und der gestaffelt angeordneten Zähne.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Aus Blech hergestellte Spreizdübelhülse mit pyramidenförmigem Treibkeil und an den Seitenflächen des Treibkeiles anliegenden inneren Enden der streifenförmigen Spreizschenkel, deren Längskanten beiderseitig schräg zur Längsachse der Dübelhülse zu Verankerungsrippen umgebogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungsrippen (2) senkrecht zu dem an dem Treibkeil (5) anliegenden Teil (3) der Schenkelenden sowie senkrecht zu der zugehörigen Anlagefläche (7) des Treibkeiles stehen. -
  2. 2.· Spreizdübelhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Längskanten der Verankerungsrippen gezahnt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM104562D 1928-04-22 1928-04-22 Spreizduebelhuelse Expired DE569700C (de)

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DEM104562D DE569700C (de) 1928-04-22 1928-04-22 Spreizduebelhuelse

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DE (1) DE569700C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198038B (de) * 1957-11-28 1965-08-05 Frederick W Rohe In eine Bohrung in einer Zellenkernplatte ein-gesetzter Duebel
EP1030068A1 (de) * 1999-02-19 2000-08-23 YKK Europe Limited Befestigungselement

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198038B (de) * 1957-11-28 1965-08-05 Frederick W Rohe In eine Bohrung in einer Zellenkernplatte ein-gesetzter Duebel
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