DE40583C - Rifsvorrichtung mit verstellbarem Messer und Rifsöffner - Google Patents

Rifsvorrichtung mit verstellbarem Messer und Rifsöffner

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DE40583C
DE40583C DENDAT40583D DE40583DA DE40583C DE 40583 C DE40583 C DE 40583C DE NDAT40583 D DENDAT40583 D DE NDAT40583D DE 40583D A DE40583D A DE 40583DA DE 40583 C DE40583 C DE 40583C
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adjustable knife
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DENDAT40583D
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J. F. A. KlE-MEYER und MÜLLER & HOLZWEISSIG in Leipzig
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D5/00Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
    • A43D5/04Knives

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1887 ab.
Die Erzeugung des Risses für gedeckte Nähte in Ledersohlen wird bisher mit dem gewöhnlichen Schuhmachermesser und aus freier Hand bewirkt. Es gehört dazu eine gewisse Uebung und Sicherheit, um einen wenigstens annähernd richtigen Rifs zu erhalten, und kommt es wohl vor, dafs der weniger geübte Arbeiter das Messer zu tief hält und so die Sohle durchschneidet, oder dafs ihm das Messer bei unsicherer Hand ausfährt und das Oberleder zerschneidet.
Diese Uebelstände sollen durch Anwendung der nachstehend beschriebenen und in den Fig. ι bis 8 dargestellten Rifsvorrichtung vermieden werden.
Fig. ι bis 4 stellen die Vorrichtung in Seitenansichten und Grundrifs dar,
Fig. 5 und 6 das Rifsmesser,
Fig. 7 und 8 den Anleger d in vergröfsertem Mafsstabe.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus dem Griff a, dem Führungsseil b, dem mit diesem verbundenen Rifsmesser c, dem Anleger d und dem auf der entgegengesetzten Seite des Griffes angebrachten Aufweiter e. Der Führungstheil b ist fest mit dem Griff α verbunden und besitzt eine Führungsleiste f für das Rifsmesser c. Letzteres ist von eigenthümlicher Form; seine Schneide g ist winkelförmig abgebogen, um angemessen tief in die Sohle einschneiden zu können. Seitwärts besitzt das Rifsmesser c einen Zahn h, welcher als Anreifser bezw. Vorzeichner dient.
Mittelst der Flügelschraube i wird das Rifsmesser c auf dem Führungstheil b befestigt, und zwar kann es infolge des angebrachten Führungsschlitzes k beliebig eingestellt werden. Anlegetheil d ist fest mit dem Führungstheil b verbunden, er dient dem Vorreifserzahn h als Führung. Letzterer ist zur Schneide g des Rifsmessers so angeordnet, dafs die Entfernung der Schneide g des Rifsmessers c von der Führungskante I des Führungstheiles b stets gleich" ist der Entfernung des Vorreifsers h von der Führungskante m des Anlegetheiles d. Die Handhabung des Apparates ist folgende: Das Rifsmesser c wird der zu bildenden Naht entsprechend eingestellt. Sodann wird mit dem Zahn die Linie in der Sohle vorgerissen, wobei der Anlegetheil in seiner Kante m als Führung dient. Ist dies geschehen, so wird der Apparat mit der Kante / des Führungstheiles b an die Sohle angelegt und nun mit dem Rifsmesser der Schnitt ausgeführt; zuletzt wird der Apparat umgedreht und mit dem Aufweiter e der Schnitt aufgeweitet.
Diese Verbindung eines entsprechend geformten Rifsmessers c mit den beiden Führungen b und d ermöglicht also nicht nur, einen vollkommen genauen und gleichmäfsigen Rifs in der Sohle zum Einbringen einer Naht herzustellen, sondern schliefst auch infolge seiner eigemhümlichen Anordnung jede Beschädigung der Sohle oder des Oberleders vollständig aus, selbst in der Hand ungeübter Arbeiter.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Handrifsapparat zur Herstellung des Risses für verdeckte Nähte in Schuhsohlen, bestehend aus dem Messer c mit winklig stehender Schneide g und Vorreifszahn h in Verbindung mit den beiden Führungstheilen b und d und dem Aufweiter e.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. . GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT40583D Rifsvorrichtung mit verstellbarem Messer und Rifsöffner Expired - Lifetime DE40583C (de)

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