DE405341C - Magnetgenerator fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Magnetgenerator fuer Verbrennungskraftmaschinen

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DE405341C
DE405341C DES63379D DES0063379D DE405341C DE 405341 C DE405341 C DE 405341C DE S63379 D DES63379 D DE S63379D DE S0063379 D DES0063379 D DE S0063379D DE 405341 C DE405341 C DE 405341C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/48Generators with two or more outputs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

  • Nagnetgenerätor für Verbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung betrifft einen elektrischen Stromerzeuger und besonders einen solchen, dessen Läufer an einem umlaufenden Teil, z. B. dem Schwungrad des Motors eines Kraftwagens oder Motorbootes, anzubringen ist, um einen Hochspannungsstrom für die Zündun<und einen niedriger gespannten Strom für die Beleuchtung des Fahrzeuges zu liefern.
  • Ein Hauptzweck der Erfindung ist, einen Erzeuger dieser Art zu schalten, der für die Beleuchtung einen Strom relativ hoher Frequenz liefert, d. h. einen Strom, der nur für kurze Zwischenräume unterbrochen wird, so daß auch bei Langsamlauf die Lampen stetig' leuchten, ohne an dem bei Beleuchtungen mit Schwungraderzeugern bei geringen Geschwindigkeiten auftretendem Flackern zu leiden.
  • Ein fernerer Zweck ist die Vereinfachung und Verbilligung der Herstellung des Erzeugers besonders hinsichtlich des Wickelns und Einbauens der Zündspule.
  • Beide Zwecke werden erreicht, indem erfindungsgemäß mehrere Beleuchtungsspulen in zwei Abstand voneinander besitzenden Gruppen angeordnet werden und statt der einzigen bisher verwendeten Hochspannungsspule zwei solcher Spulen zwischen den beiden Gruppen von Beleuchtungsspulen verwendet werden.
  • Enger ausgedrückt besteht die Erfindung in. einem :Magnetgenerator für Verbrennungskraftmaschinen, dessen Dauermagnet vorzugsweise am Schwungrad der Kraftmaschine angebracht wird, und dessen Anker, der vorzugsweise den Stator des Erzeugers bildet, die Wicklungen zur Erzeugung eines. Hochspannungszündstromes und eines Niederspannungsleuchtstromes trägt, und zwar in solcher Anordnung, daß die Beleuchtungswicklung in mehrere in zwei getrennte Gruppen unterteilte Gruppen geteilt ist, während die Zündwicklungen in zwei getrennte Induktionsspulen unterteilt sind, die zwischen den beiden Gruppen von Beleuchtungsspulen angeordnet sind.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt darin, daß die beiden Gruppen von Leuchtspulen auf getrennte Kernstücke gewickelt sind und daL> die Lücken zwischen letzteren durch getrennt ausgebildete Kernstücke für die Zündspulen überbrückt werden, so daß die Zündspulen erst gewickelt und auf ihren Kernstücken angebracht werden können, um dann mit den Kernstücken der Leuchtspulen zusammengebaut zu werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Am Schwungrad A des Automobilmotors ist am Kranz der Generatorläufer befestigt, der aus einem Dauermagneten B mit Polschuhen. B' besteht. Zur Erzeugung von niedriggespanntem Lichtstrom sind mehrere Spulen vorhanden, die in zwei Gruppen C und C verteilst sind und auf zwei bogenförmigen, geblätterten Kernstücken D_, D' angebracht sind, die an einem ortsfesten Glied E befestigt sind. Die Spulen C, C sind in Reihe geschaltet. Die Stromkreisdrähte sind bei i o und die Lampen bei F angedeutet. Die Stromkreise sind geerdet, was aber nicht wesentlich ist.
  • Statt der üblichen einzigen Hochspannungsspule sind zwei solcher Spulen G, G' vorgesehen und sind zwischen den Gruppen C, C' auf Kernen H, H' angebracht, die an den Lichtspulenkernstücken D, D' angebracht sind und die Lücken zwischen diesen überbrücken. Die Hochspannungsspulen G, G' haben dickdrahtige Primärwicklungen i i, i i' und dünndrahtige Sekundärwicklungen 12 , 12'. J bezeichnet eine Zündkerze der Kraftmaschine. Letztere weist im Zündkreise einen Kondensator I( und Unterbrecher L auf.
  • Die Schaltung des Zündkreises ist die folgende: Der Draht 13 ist bei 14 geerdet und bei 15, 16 mit der Primärspule i i und Sekundärspule 12 verbunden. Ein Draht 17 verbindet die Primärspule i i mit der Primärspule i i'. Ein Draht 18 verbindet die Sekundärspule 12 und 12'. Ein Draht i 9 verbindet die Primärspule i i' mit. der festen Klemme 2o des Unterbrechers L, dessen bewegliches Glied 2 i bei 22 geerdet ist. Der Kondensator K ist mit Draht i ; und durch Draht 23 mit der festen Klemme 2o des Unterbrechers verbunden.. Ein Draht 2,1 führt von der Sekundärspule 12' zur Zündkerze J, die bei 25 geerdet ist. Bei 26 ist die übliche Sicherheitsfunkenstrecke vorgesehen.
  • Dank der relativ großen Zahl von Beleuchtungsspulen C, C hat der Lichtstrom relativ hohe Frequenz. Die Lücken zwischen den Spulengruppen C und C sind relativ kurz, so daß auch bei Langsamlauf der Zeitraum zwischen der Erregung der Endspule einer Gruppe und der benachbarten Endspule der anderen Gruppe nur kurz ist. Mithin findet keine merkliche Unterbrechung der Stromzufuhr zu den Lampen statt. Die beschriebene neue Spulenanordnung ergibt in dieser Hinsicht einen ausgesprochenen Fortschritt gegenüber sonstigen Anlagen dieser Art, deren Lampen bei Langsamlauf störend flackern.
  • Bisher gibt auch die Zündspule zu Schwierigkeiten Anlaß. Wegen der Raumbeschränkung und des Zwanges zur Erzielung hoher Zündspannung mußte man bisher sehr dünnen Draht verwenden, was nicht bloß die Stromstärke mindert, sondern auch die Wickelkosten stark erhöht, besonders da die bisherige Statorkonstruktion das Wickeln direkt am Stator selbst erforderte. Dies war einer der Gründe, warum man bei den bisherigen Ausführungen die Lücke zwischen der Zündspule und der Beleuchtungsspule so groß ausbildete. Bei Teilung der Zündspule in zwei Spulen, die dank geeigneter Wicklung elektrisch eine Spule bilden, kann jede Spule weit kleiner ausfallen als die bisherige Einzelspule, und man kann ferner ohne Überschreitung des verfügbaren Raumes einen stärkeren Draht für die Sekundärwicklungen benutzen. Dies ist elektrisch vorteilhaft, da der stärkere Strom einen besseren Funken ergibt und andererseits der dickere Draht sich besser wickeln läßt. Ferner kann das Wickeln auf Spulen geschehen, die nachträglich erst an den Kernen H, H' angebracht werden. Diese Kerne werden von den Kernstücken D, D' getrennt hergestellt und erst nach dem Wickeln und Anbringen der Spulen darauf in die Vorrichtung eingebaut.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHr: i. Magnetgenerator für Verbrennungskraftmaschinen mit einem vorzugsweise am Schwungrad angebrachten Dauermagneten und einem vorzugsweise den Stator bildenden Anker mit Wicklungen zur Erzeugung eines Hochspannungszündstromes und Niederspannun gsleuchtstromes, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtwicklung in mehrere Spulen geteilt ist, die in zwei getrennten Gruppen (C, C ) angeordnet sind, und daß die Zündwicklungen in zwei Induktionsspulen (G, G') unterteilt sind, die zwischen den beiden Gruppen von Leuchtspulen (C, C ) angebracht sind, derart, daß die Lücken zwischen den beiden Gruppen von Leuchtspulen relativ kurz sind, so daß auch bei langsamem Lauf der Verbrennungskraftmaschine die Zeitspanne zwischen der Erregung der Endspule einer Gruppe und der benachbarten Endspule der anderen Gruppe nur kurz ist und somit das störende Flackern des Lichts vermieden wird.
  2. 2. Generator nach Anspruch i, dessen Spulen auf getrennte Kernstücke gewickelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gruppen von Lichtspulen (C, C i auf besondere Kernstücke (D, D') gell wickelt sind und daß die Lücken zwischen diesen Kernstücken durch getrennt ausgebildete Kernstücke (H, H') für die Zündspulen (G, G') derart überbrückt sind, daß die Zündspulen erst gewickelt und auf ihren Kernstücken (H, H') angebracht und dann erst diese mit den Kernstücken (D, D') der Lichtspulen zusammengebaut werden.
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