DE593530C - Elektrische Regulierungsanordnung an kombinierten, stromregulierenden Licht- und Anlassmaschinen und an stromregulierenden Batteriezuendungsmaschinen - Google Patents
Elektrische Regulierungsanordnung an kombinierten, stromregulierenden Licht- und Anlassmaschinen und an stromregulierenden BatteriezuendungsmaschinenInfo
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- DE593530C DE593530C DEF74166D DEF0074166D DE593530C DE 593530 C DE593530 C DE 593530C DE F74166 D DEF74166 D DE F74166D DE F0074166 D DEF0074166 D DE F0074166D DE 593530 C DE593530 C DE 593530C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/14—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
- H02J7/16—Regulation of the charging current or voltage by variation of field
- H02J7/22—Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
Description
- Elektrische Regulierungsanordnung an kombinierten, stromregulierenden Licht-und Anlaßmaschinen und an stromregulierenden Batteriezündungsmaschinen Jede strömregulierende Lichtmaschine mit Batterieanzünder, ob dieselbe kombiniert ist für Anlaßbetrieb oder ohne denselben, beansprucht eine störungsfreie Batterie. Ist die Batterie gestört, so brennen infolge Wegfall der Batteriepufferwirkung die Glühlampen, die Zündspulen und die Rückstromschalterwicklung durch. Ist die Batterie entladen, so reicht die Batteriespannung.nicht mehr aus, um mit der Zündspule einen zündfähigen Funken zu erzielen. Die Erfindung gibt die Möglichkeit, bei gestörter oder entladener Batterie das Fahrzeug auch ohne Batterie in Betrieb zu setzen und zu fahren.
- Bei gestörter oder entladener Batterie mit der Lichtmaschine allein anfahren zu können ist nicht-neu, und zwar ist es bekannt, .durch einen Handumschalter dieZündspule mit ihrem normalen Vorschaltwiderstand von der Batterie zu lösen und dieselbe über einen kleineren induktiven Widerstand unmittelbar an die Lichtmaschine zu legen oder aber durch einen Fuß oder Druckknopfschalter beim Anwerfen des Verbrennungsmotors. den Vorschaltwiderstand der Zündspule auszuschalten und dieselbe ohne Vorschaltwiderstand unmittelbar an die Lichtmaschine zu legen..-Diese Einrichtungen erfordern eine Abänderung der normalen Zündspulenschaltung, und zwar muß, um die ohne ihren Vorschaltwiderstand arbeitende Zündspule vor Beschädigung zu schützen, einmal eine Drosselspule der Zündspule vorgeschaltet werden, ein anderes Mal muß der Fahrer so lange einen in seine Ruhelage zurückgehenden Schalter bedienen, bis der Verbrennungsmotor angesprungen ist. In den bekannten Fällen wird der von dem Stromerzeuger zu liefernde Zündfunken bei niederer Drehzahl einzig und allein durch Abschaltung des Zündspulenvorschaltwiderstandes begünstigt.
- Gemäß der Erfindung wird die Erzeugung des Zündfunkens in der Hauptsache durch Änderung der Charakteristik im Stromerzeuger herbeigeführt. - Daher braucht bei gestörter oder entladener. Batterie ein Eingriff in die normale Zündspulenschaltung mit Vorschaltwiderstand nicht vorgenommen werden. Die Zündspule wird mit ihrem zugehörigen Vorschaltwiderstand durch eine Schaltvorrichtung an den Stromerzeuger gelegt. Die bekannten Sicherungsmaßnahmen für die Zündspule erübrigen sich.
- In den Abb. z bis q. sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
- In Abb. z stellt ä den Anker einer kombinierten, stromregulierenden Licht- und Anlaßmaschine mit seinen Hauptbürsten b und b' und mit der dritten Bürste c dar. d ist die aus schwachen Drähten bestehende Dynamofeldwicklung mit einer Sicherung si und e die Serienmotorwicklung. g und f bezeichnen die Klemmen des Anlaßschalters, 1t den Rückstromschalter mit seinen Kontakten 1, m. w stellt einen oder mehrere zueinander parallel geschaltete Widerstände dar. B eine Schaltvorrichtung mit ihren Kontakten o, p, qat, i-, s, t, t', it, die es ermöglicht, einmal die Kontakte qu, r und t, t', it, ein anderes Mal die Kontakte qu, p, o und t, s miteinander zu verbinden. Ferner sind: x die Batterie, v die Scheinwerferglühbirnen, z die Zündspule, y der Unterbrecher und z1 die Zündkerze. Bei normalem Betrieb mit einwandfreier Batterie sind die Kontakte qu, r und t, t', it der Schaltvorrichtung B miteinander verbunden. Die Dynamofeldwicklung d liegt somit an der dritten Bürste c und die Zündspule z an der Batterie x. Bei gestörter oder entladener Batterie werden die Kontakte qu, r und t, t', u gelöst und die Kontakte qu, p, o und t, s miteinander verbunden. Es wird damit die Dvnamofeldwicklung d von der dritten Bürste c gelöst und an Masse gelegt, wodurch eine Erhöhung der Dvnamofeldamperewindungen bis etwa ioo °/o und somit auch bei wesentlich niederer Drehzahl die zur Zündung erforderliche Primärspannung erzielt wird. Da eine Zündspule auch bei etwa der halben Batteriespannung noch einen zündfähigen Funken erzeugt, wird durch Verbinden der Kontaktes und t die Zündspule z beim Anwerfen des Verbrennungsmotors direkt an die Klemmen der Maschine gelegt. Durch Trennung der Dynamofeldwicklung d von der dritten Bürste c wird der Maschine die Reguliermöglichkeit entzogen und wird deshalb ein die Charakteristik der Maschine bestimmender Widerstand w der Dynamofeldwicklung und damit auch den Stromverbrauchern (Glühlampen, Zündspule) parallel geschaltet. Der Widerstand w ist so abgeglichen, daß bei höchster Drehzahl der Maschine die Stromverbraucher eine unzulässige Spannung nicht erhalten können. Er wird so angeschlossen, daß er eine Schwächung des Dynamomagnetfeldes und eine Belastung der Maschine erst dann herbeiführt, sobald der Verbrennungsmotor angesprungen ist und der Rückstromschalter lt eingeschaltet hat. Der Maschine steht demzufolge im Augenblick des Anwerfens das starke Dynamomagnetfeld zur Verfügung, und diese wird nur durch den Zündstrom belastet. Um zu vermeiden, daß der durch den Widerstand w fließende Strom nicht durch die Hauptstromwicklung des Rückstromschalters geht, kann derselbe statt in it auch an Kontakt in angeschlossen werden.
- Abb.2 stellt die Schaltanordnung nach Abb. i dar, jedoch ist hier zur Unterstützung des Widerstandes w die Maschine noch mit einer der Dynamofeldwicklung d entgegenwirkenden Wicklung gw versehen.
- Abb.3 stellt die Schaltanordnung nach Abb. i dar, in Anwendung gebracht auf eine stromregulierende Batteriezündungsmaschine.
- Abb. q. stellt die Schaltanordnung nach Abb. 3 dar, jedoch ist auch hier zur Unterstützung des Widerstandes zc, die Maschine noch mit einer der Dynamofeldwicklung d entgegenwirkenden Wicklung gw versehen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Regulierungsanordnung an kombinierten, stromregulierenden Licht- und Anlaßmaschinen und an stromregulierenden Batteriezündungsmaschinen für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß bei gestörter oder entladener Batterie durch eine Schaltvorrichtung die Dynamofeldwicklung (d) von der dritten Bürste (c) gelöst und an Masse gelegt wird und daß in dem gegebenen Falle zur Beeinflussung der Charakteristik der Maschine und zur Verhinderung des Durchbrennens der Stromverbraucher durch Betätigung des Rückstromschalters (h) ein Widerstand (w) der Dynamofeldwicklung (d) so parallel geschaltet wird, daß derselbe bei normalem Betrieb mit einwandfreier Batterie außer Tätigkeit ist.
- 2. Elektrische Regulierungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei gestörter oder entladener Batterie durch eine Kontakteinrichtung die Zündspule (z) mit ihrem normalen Vorschaltwiderstand beim Anwerfen des Verbrennungsmotors an die Klemmen der Maschine gelegt wird und daß nach Betätigung des Rückstromschalters (h) die Zündspule mit Vorschaltwiderstand und die Stromverbraucher (v) parallel zu dem Widerstand (w) liegen.
- 3. Elektrische Regulierungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterstützung der Wirkung des Widerstandes (w) in der Maschine eine der Dynamofeldwicklung (d) entgegenwirkende Wicklung (gw) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF74166D DE593530C (de) | 1932-09-30 | 1932-09-30 | Elektrische Regulierungsanordnung an kombinierten, stromregulierenden Licht- und Anlassmaschinen und an stromregulierenden Batteriezuendungsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF74166D DE593530C (de) | 1932-09-30 | 1932-09-30 | Elektrische Regulierungsanordnung an kombinierten, stromregulierenden Licht- und Anlassmaschinen und an stromregulierenden Batteriezuendungsmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE593530C true DE593530C (de) | 1934-02-27 |
Family
ID=7112175
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF74166D Expired DE593530C (de) | 1932-09-30 | 1932-09-30 | Elektrische Regulierungsanordnung an kombinierten, stromregulierenden Licht- und Anlassmaschinen und an stromregulierenden Batteriezuendungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE593530C (de) |
-
1932
- 1932-09-30 DE DEF74166D patent/DE593530C/de not_active Expired
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