DE40498C - Neuerung an Maschinen zur Herstellung einer doppelten Stichreihe mit drei Fäden bei Benutzung des unter Nr. 34378 patentirten Schleifenbilders - Google Patents

Neuerung an Maschinen zur Herstellung einer doppelten Stichreihe mit drei Fäden bei Benutzung des unter Nr. 34378 patentirten Schleifenbilders

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DE40498C
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loop
threads
fabric
stitches
needle
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DENDAT40498D
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L. MUTHER in Chicago, III, V. St. A
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/02Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/02Loop takers, e.g. loopers for chain-stitch sewing machines, e.g. oscillating
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    • D05BSEWING
    • D05B73/00Casings
    • D05B73/04Lower casings
    • D05B73/12Slides; Needle plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
' KLASSE 52: Nähmaschinen.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Nähmaschinen zur Herstellung eines elastischen Stiches aus drei Fäden. Dies geschieht in der Weise, dafs zwei Oberfadenschleifen durch den Stoff und die vorhandene Unterfadenschleife geführt werden, hierauf die eben gebildete Unterfadenschleife durch die Oberfadenschleifen durchgezogen und schliefslich die so entstandene Schiingenverbindung durch das Fortrücken des Stoffes und die nächste Stichbildung zusammengezogen wird. Zu dem Zwecke sind an einer auf- und abgehenden Nadelstange zwei Nadeln befestigt, deren Oehre verschieden weit vom Ende der Nadelstange entfernt liegen, und wird ein an einem oscillirenden Rahmen angebrachter fadenführender Schlingenbilder (Greifer) derartig in Oscillation versetzt, dafs derselbe in die an den Nadeln von den Oberfäden geformten Schleifen eintritt, während sich die Nadelspitzen unterhalb des genähten Materials befinden , jedoch beim Wiederhochgehen der Nadeln in eine solche Lage kommt, dafs in die Schleife seines Fadens (des Unterfadens) beide Nadeln bei ihrem nächsten Abwärtsgange eindringen und so die Schlingenbildung vollziehen.
Der auf diese Weise durch zwei Oberfäden und einen Unterfaden gebildete Stich ist sehr elastisch und eignet sich vorzugsweise zum Nähen von gestrickten oder gewirkten Stoffen.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι eine nach vorliegender Erfindung construirte Nähmaschine in perspectivischer Ansicht, bei welcher jedoch der Stoffdrücker und ein Theil des die Oberfadenspulen tragenden Armes weggelassen sind; Fig. 2 dagegen in Seitenansicht mit durchschnittener Stoffplatte nach' Abnahme der Hülse am Ende der Welle und deren Scheibe und Kurbelzapfen; Fig. ia stellt im Grundrifs und Fig. 1 b im Schnitt nach x2 -at2, Fig. ia, die Vorrichtung zum Formen der Schleife aus dem Unterfaden dar. Fig. 2 a zeigt die vorderen Theile der Maschine, Fig. 2 b die Nadelplatte, Fig. 2 c die Stoffschiebevorrichtung in Ansicht, Fig. 2d den Arm oder Bügel, welcher die Greiferwelle mit der Hauptwelle verbindet, Fig. 2e den Greifer nebst Halter in Oberansicht, Fig. 2 f den Greiferhalter in Seitenansicht. Die Fig. 3 bis 10 veranschaulichen die Stichbildung.
Wie aus den Fig. 2 und ia zu ersehen, ist mit einer in Ständern 24 und 25 gelagerten oscillirenden Welle 22 vermittelst einer Schraube das eine Ende eines oscillirenden Rahmens A2 verbunden, während das andere Ende mit einem Drehstift 20 in einen Ständer 23 eintritt. Der Welle 22 und somit dem Rahmen A2 wird zu bestimmten Zeiten eine schwingende Bewegung durch die im Gestell H gelagerte Hauptwelle C1 vermittelst eines auf letzterer befindlichen und von einem bügeiförmigen Arm Aa, Fig. 2d, der Welle 22 um-' schlossenen Excenters 86 ertheilt. Der Rahmen A2 trägt einen Stift m, an welchem der Greiferhalter 5 mit Greifer A, Fig. 2e und 2f, angebracht ist; letzterer hat zwei Löcher erhalten, durch welche der von Spule 2 korn-
mende Unterfaden c2 durchgeführt wird. Die Schleife des letzteren geht zwischen den über dem Rahmen A2 angeordneten Federn 50 und 51, Fig. ιa und ib, durch, welche als Klemme für den Unterfaden dienen. Zu dem Zwecke wird die Feder 51 durch einen' am inneren Theile des oscillirenden Rahmens A^ vorgesehenen Vorsprung 52 bewegt, und zwar in der Weise, dafs beide Federn bei Bildung der Unterschleife an einander geprefst werden. Von den Federn tritt der Unterfaden in Löcher der Arme 54 und 55, welche an beiden Seiten eines Excenters 6.5 gelagert sind. Letzteres ist aus zwei einen freien Raum zwischen sich einschliefsenden Scheiben zusammengesetzt, deren gerader Theil auf die zwischen den Armen 54 und 55 befindlichen Federn wirkt, wenn dessen lose gewordener Theil von einer schiefen Fläche 46 aufgenommen wird.
Das hintere Ende der Welle C1 trägt ein Excenter mit Stange S2, deren oberer Theil an dem bei -Bx drehbaren Winkelhebel B angeschlossen ist. Letzterer wird sowohl vermittelst eines Gliedes mit der Nadelstange c, als auch durch eine mit Kugellager 32 versehene Stange A1 mit einem kugelförmigen Ansatz 6 des Greiferhalters 5 verbunden. Auf dem vorderen Ende der Hauptwelle C1 ruht eine Scheibe D1. mit stellbarem Kurbelzapfen Z)4, Fig. 2a, dessen Hin- und Herbewegung vermittelst eines Lenkers D2, welcher am Arm D3 eines drehbaren Rahmens Z)0 angebracht ist, bewirkt wird. In letzterem hat eine Stange D1 mit der Stoffschiebevorrichtung ihren Drehpunkt erhalten, und es wird die Auf- und Abwärtsschwingung des Stoffschiebers d dadurch hervorgerufen, dafs um ein an der Welle C1 befindliches Excenter 36 ein Theil 12 der Stange 7 greift, Fig. 2 c.
In der Nadelstange c sind zwei Nadeln a und b befestigt; das .Oehr der ersteren ist etwas weiter vom Ende der Nadelstange c entfernt als dasjenige der Nadel b, damit beide Oehre bei entsprechendem Stande der Nadelstange in dem Bogen liegen, in welchem der Greifer A schwingt. Die Nadeln α und b erhalten ihren Faden von der Spule al bezw. b1. Am oberen Theile trägt die Nadelstange c eine Oese 44, welche in Verbindung mit einer Oese 45 des Winkelhebels B zum Straffziehen der Oberfäden bei der Schlingenbildung dient. Zum Durchlassen der Nadeln α und b ist in der Nadelplatte T zu beiden Seiten einer Zunge t je ein Loch 12 bezw. 13 angebracht, Fig. 2b; ferner befinden sich an der Platte Oeffnungen für den Stoffrücker d, welcher ebenfalls zwei Löcher zur Aufnahme der Nadeln erhalten hat. Die Zunge t ist nach unten, abgerundet und nach aufsen verbreitert, und dient dazu, den Stoff zwischen den beiden Nadellöchern von unten während des Nähens zu halten und den Unterfadenscbleifen eine ganz gleichmäfsige Länge zu geben. Beim Fortrücken des Stoffes werden die Unterfadenschleifen von der Zunge, an welcher sie bis dahin anlagen, abgeschoben und ziehen sich durch die Verbreiterung am hintereit Ende der letzteren fest an.
Behufs Bildung eines Stiches in dem Stoff h befinden sich die Nadeln α und b in der in Fig. 3 gezeigten Lage, und müssen dieselben, um jenes zu bewirken, an der hinteren Seite des Greifers A hinabgehen und in die Unterfadenschleife treten, wobei jede Nadel an der vorderen oder linken Seite ihrer eigenen, noch vom Greiferhalse gehaltenen Schleife in die Unterfadenschleife eindringt, Fig. 4. Hierauf gehen die Nadeln weiter abwärts, der Greifer wird nach rechts hinter die Nadel b zurückgezogen, Fig. 5, und bewegt sich dann etwas seitwärts in der Richtung des fortrückenden Stoffes, wobei beim Beginn der Aufwärtsbewegung der Nadelstange die Oberschleifen in der gewöhnlichen Weise gebildet werden, Fig. 6. Während nun die Nadeln nach aufwärts steigen, tritt der sich jetzt vorwärts bewegende Greifer in die Oberfadenschleifen an der hinteren Seite der Nadeln in der Richtung des fortrückenden Stoffes ein und zieht hierbei infolge seiner Form die Schleife des Unterfadens genügend zur Seite, damit die Nadel α durch die Unterfadenschleife links von der augenblicklich am Greifer befindlichen Schleife des Fadens ax vorbeigehen kann, Fig. 7. Jetzt gelangen die Nadeln vollständig nach oben und ziehen ihre Schleife fest um den Greifer, Fig. 8. Dann rückt der Stoff vorwärts und der Greifer wird etwas in der entgegengesetzten Richtung verschoben, so dafs er- beim nächsten Niedergange der Nadeln vor letzteren „sich befindet. Die Stichbildung wird durch Zusammenziehen der entstandenen Schiingenverbindung infolge des Fortrückens des Stoffes und der Herstellung späterer Stiche vollendet.
Fig. 9 zeigt einen Theil einer fertigen Naht, bei welcher der Stoff als transparent angenommen ist, während Fig. 10 ein Bild von der unteren Seite des Stoffes giebt. Die Fadenschleife der Nadel α ist hier mit a2 und die Schleife der Nadel b mit £2 bezeichnet, während c2 den Unterfaden andeutet. Wie aus den beiden Figuren zu ersehen, sind demnach die Oberfadenschleifen an der Unterseite festgezogen, wie bei einem gewöhnlichen Schiffchenstich, und es geht jede Unterfadenschleife vollständig durch zwei Oberfadenschleifen.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    In Verbindung mit dem unter No. 34378 patentirten Schleifenbilder zwei mit getrennten
    Oberfäden nähende Nadeln α b an gemeinschaftlicher Nadelstange zur Herstellung einer elastischen doppelten Stichreihe aus drei Fäden durch Hindurchführen .der beiden Oberfadenschleifen durch den Stoff und die vorhandene Unterfadenschleife, durch darauf folgendes Durchziehen der eben gebildeten Unterfadenschleife durch die Oberfadenschleifen und durch schliefsliches Zusammenziehen der gebildeten Schiingenverbindung durch das Fortrücken des Stoffes und die nächste Stichbildung, wobei der Stoff durch eine zwischen den beiden Nadellöchern der Stichplatte angeordnete Zunge t breit gehalten wird, damit derselbe nicht zusammengezogen wird und so die Stichreihe an Elasticität verliert.
    Hierzu ι Blatt .Zeichnungen.
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