DE40451C - Selbsttätiger Riemenausrücker mit Schwungregulator - Google Patents
Selbsttätiger Riemenausrücker mit SchwungregulatorInfo
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H7/00—Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
- F16H7/22—Belt, rope, or chain shifters
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem dargestellten Riemen vorgelege hört
die Kraftübertragung auf, sobald die Umlaufgeschwindigkeit eine gewisse Grenze erreicht
hat. Dasselbe ist besonders zur Anwendung bei Centrifugen bestimmt, um zu verhindern,
dafs die Anzahl der Umdrehungen gröfser wird, als man bei der Stärkeberechnung angenommen
hat, so dafs man vor Unglücksfällen gesichert ist. Doch kann das Vorgelege auch bei allen
anderen Maschinen zu ähnlichem Zweck angewendet werden.
Die in den Lagern B ruhende Achse A trägt die drei Riemscbeiben C1 C2 C3. Von diesen
wird die feste Scheibe C1 von der Kraftmaschine getrieben, während der Riemen, welcher die
Bewegung vom Vorgelege nach der Centrifuge oder anderen Maschine überträgt, auf der
Scheibe C3 läuft. C2 ist eine lose Riemscheibe.
Am einen Ende der Achse A ist ein Centrifugalregulator D angebracht, dessen Schwungpendelarm mit seinem oberen Ende auf eine
Stange E wirkt, welche in einer axialen Ausbohrung im Ende der.Achse liegt. Die Stängel?
liegt gegen den einen Arm eines Winkelhebels F,. welcher sich um den Bolzen G
dreht, und dessen anderer Arm ein Gegengewicht H trägt. An dem Gegengewicht H
ist eine Glocke K und ein S-förmiges Horn J befestigt, welch letzteres unter die Sperrstange L
ragt. Die Sperrstange greift in einen Zahnbogen 2V, welcher am oberen Ende des einen
Armes eines Winkelhebels O sitzt. Der andere Arm trägt das Gegengewicht P, während die
Drehung um den Bolzen Q. vor sich geht. Der Ausrücker R zum Verschieben des Treibriemens
von der losen Riemscheibe C2 auf die feste C1 und umgekehrt steht durch den in den
hervorstehenden Handgriff S1 endenden Bolzen
S in Verbindung mit dem senkrechten Arm des Winkelhebels O.
Da der Hebel F vom Gegengewicht H an die Stange E gedrückt wird , werden die
Schwunggewichte des Regulators D am Ausschlagen verhindert, ehe die Centrifugalkraft
so stark geworden ist, dafs sie den gegen E ausgeübten Druck überwindet. Hat die Geschwindigkeit
indessen diesen Punkt erreicht, dann wird die Stange E aus ihrem Lager im
Achsenende hinausgedrückt und das Gegengewicht H gehoben, indem E das obere Ende
des Hebels F zurückdrängt. Nun stöfst das Horn J auf dem Gegengewicht H auf die
Sperrstange L und hebt diese aus dem Eingriff mit dem Zahnbogen N. Das Gegengewicht P
senkt sich und führt hierdurch das obere Ende des Winkelhebels O einwärts, so dafs der Ausrücker,
welcher mit jenem verbunden ist, den Treibriemen von der festen. Riemscheibe C auf die lose C2 schiebt, Fig. 4. Beim Heben
des Gegengewichtes H wird gleichzeitig die Glocke K so viel gehoben, dafs eine Warze
auf der Achse A gegen dieselbe schlägt, wodurch der Wärter von der Auslösung in Kenntnifs
gesetzt wird. So lange die Umdrehungszahl der Achse A nicht unter das bestimmte
Mafs zurückgegangen ist, verbleiben die einzelnen Theile des Vorgeleges in der in Fig. 4
angegebenen Stellung; sobald aber die Geschwindigkeit unter dieses Mafs gesunken ist,
drückt das Gegengewicht H die Stange E in
ihr Lager und senkt sich, so dafs die Sperrstange L wieder in den Zahnbogen N eingreifen
kann. Dann kann man mittelst des Handgriffes S1 den Ausrücker R zurückführen
und den Riemen wieder auf die feste Riemscheibe C1 bringen.
Ein je kleinerer Theil des Riemens auf der festen Riemscheibe läuft, desto mehr kann er
auf der Scheibe gleiten, und indem man die Sperrstange L in verschiedene Zähne des Zahnbogens
N greifen läfst kann man dieses Gleiten verändern und so auf die Umdrehungsgeschwindigkeit
der Scheibe C1 einwirken. Eine solche Mittelstellung ist in Fig. 2 gezeigt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Riemenvorgelegen die Anordnung eines selbsttätigen Ausrückers, welcher die Riemengabel, sobald die Geschwindigkeit der treibenden Welle ein bestimmtes Mafs übersteigt, auf die Losscheibe schiebt, gekennzeichnet durch einen Schwungregulator D, welcher auf die Stange E drückt, wodurch das Gegengewicht H gehoben wird und mit dem Horn J die Sperrstange L aus dem Eingriff mit dem Zahnbogen N drängt, so dafs der Gewichtshebel O P frei wird und den Ausrücker R und mit diesem den Treibriemen von der festen Riemscheibe auf die lose hinüberführen kann.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40451C true DE40451C (de) |
Family
ID=316006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40451D Expired - Lifetime DE40451C (de) | Selbsttätiger Riemenausrücker mit Schwungregulator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40451C (de) |
-
0
- DE DENDAT40451D patent/DE40451C/de not_active Expired - Lifetime
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