DE252016C - - Google Patents
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- DE252016C DE252016C DENDAT252016D DE252016DA DE252016C DE 252016 C DE252016 C DE 252016C DE NDAT252016 D DENDAT252016 D DE NDAT252016D DE 252016D A DE252016D A DE 252016DA DE 252016 C DE252016 C DE 252016C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D95/00—Shoe-finishing machines
- A43D95/08—Machines or tools for scouring, abrading, or finishing, with or without dust-separating
Landscapes
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71c. GRUPPE
in LONDON.
Sohlenschleifmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1912 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 9. Januar 1911 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf eine einfache, leicht laufende Sohlenschleifmaschine
für kleine Schuhmacherwerkstätten und Besohlanstalten, bei der die Schleifscheiben mittels
eines Trethebels gedreht werden. Sie betrifft im besonderen eine Verbesserung dieses
Antriebes.
Die Hauptwelle mit den Schleifwerkzeugen steht durch ein kleines Zahnrad mit einem
großen Zahnrad auf einer Gegen welle in Eingriff, das mittels eines Trethebels einen intermittierenden
Antrieb erhält. Die Übertragung der intermittierenden Bewegung des Hebels auf das erwähnte Antriebsrad auf der Gegenwelle
erfolgt mittels eines Kettentriebes, dessen Kettenrad auf der Nabe des Zahnrades mit
diesem durch eine Freilaufkupplung verbunden ist.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens- ist auf der Zeichnung dargestellt, die in
Fig. ι eine Seitenansicht, in
Fig. 2 eine Vorderansicht der Maschine zeigt.
Die Maschine ist auf einer an der Wand zu befestigenden Auflagerplatte α, einem Konsolbrett
o. dgl., montiert. Sie besteht aus dem Metallgehäuse b, in dem das Schwungrad c
untergebracht ist. Die Seiten wände des Gehäuses bilden in üblicher Weise die Lager d
für die wagerechte Welle β des Schwungrades und der außerhalb des Gehäuses auf ihr angebrachten
Schleifwerkzeuge. Die Lager d werden zweckmäßigerweise zur Verminderung der Reibung und Erzielung einer größeren
Umlaufzahl mit Kugellagern ausgerüstet. Außer dem Schwungrad und den Schleifscheiben
ist auf der Welle e neben dem Gehäuse b ein kleines Zahnrad f aufgesetzt, das
in Eingriff mit einem großen Zahnrad g auf einer zweiten im Gehäuse b entsprechend gelagerten
Welle steht. Dieses Zahnrad g wird mittels eines Trethebels h gedreht. Die Bewegung
des Trethebels h, der am unteren Ende auf der Auflagerplatte α gelenkig befestigt ist,
wird auf das Rad g mittels einer Kette j übertragen, deren Enden mit dem Hebel h durch
eine Stange i bzw. durch eine Feder I verbunden sind. Die Kette j läuft über ein
Kettenrad k auf der Nabe des Rades g, mit dem es für die Vorwärtsbewegung desselben
durch eine sogenannte Freilaufkupplung verbunden wird. Bei Betätigung des Hebels h
wird das Kettenrad k durch die Kette j gedreht. Diese Drehung überträgt sich in der
geschilderten Weise auf das Zahnrad g, welches wiederum über das Zahnrad f die Hauptwelle e
antreibt. Der Trethebel geht unter Wirkung der Feder' I in seine ursprünglich gehobene
Lage zurück, wobei seine Aufwärtsbewegung durch einen Anschlag m an der Unterlagsplatte
α begrenzt wird. Gegenüber diesem
intermittierenden Antrieb durch den Trethebel ist die Bewegung der Hauptwelle unter der
Einwirkung des Schwungrades c eine kontinuierliche, und ein- oder zweimaliges Bewegen
des Trethebels genügt, um unter Wirkung des Schwungrades die Hauptwelle mit großer Geschwindigkeit
für längere Zeit in Umdrehung zu setzen. Der Arbeiter wird in dieser Weise von der anstrengenden Tätigkeit befreit, den
ίο Trethebel dauernd in Gang zu halten, wie
dies bei den jetzt gebräuchlichen Maschinen der Fall ist.
Die Hauptwelle liegt auf beiden Seiten des Gehäuses b und ist rechts und links von demselben
mit Polierscheiben 0 versehen, die in bekannter Weise abnehmbar befestigt sind
und gegen andere Werkzeuge ausgewechselt werden können. Um zu verhindern, daß die
Maschine zurückläuft und hierdurch die Feder Schaden nimmt, ist eine auf der Zeichnung
nicht angegebene Sicherung angebracht. Sie besteht in einem Kissen oder Polster aus
weichem Material, wie z. B. Leder oder Tuch, das an einem Federarm o. dgl. neben dem
Eingriff der beiden Zahnräder angebracht ist. Sobald die Maschine anfängt, rückwärts zu
laufen, wird das Kissen zwischen die Zahnräder gezogen. Das Kissen verhindert alsdann
jede weitere Rückwärtsdrehung.
Das Zahn- und Kettenrad der Maschine ist in ein Gehäuse p eingeschlossen.
Die Maschine ist oben als Sohlenschleifmaschine beschrieben worden. Sie kann jedoch
ohne weiteres für jeden anderen ähnlichen Zweck Verwendung finden, da hierzu lediglich
der Austausch der Schleifscheibe 0 gegen andere Werkzeuge erforderlich ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Sohlenschleifmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Schwungrade (c) ausgerüstete, die Schleifwerkzeuge (0) tragende Hauptwelle (e) mittels eines Zahnrades (f) in ein Zahnrad (g) eingreift, das durch eine Freilaufkupplung mit einem Kettenrade (k) verbunden ist, und daß die das letztere treibende Kette (j) durch eine Stange (i) und eine Feder (I) mit einem Trethebel (h) so verbunden ist, daß der Trethebel selbsttätig in seine Angriffsstellung zurückkehrt, sobald er freigelassen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE252016C true DE252016C (de) |
Family
ID=510409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT252016D Active DE252016C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE252016C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2852344A1 (de) * | 1978-12-04 | 1980-06-26 | Basf Ag | In 1-stellung substituierte cyclododecane und cyclododecene und ihre verwendung als duftstoffe |
-
0
- DE DENDAT252016D patent/DE252016C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2852344A1 (de) * | 1978-12-04 | 1980-06-26 | Basf Ag | In 1-stellung substituierte cyclododecane und cyclododecene und ihre verwendung als duftstoffe |
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