DE40410C - Apparat zum schnellen Aufstecken der Papierspulen auf die Spindeln der Feinspinnmaschinen - Google Patents
Apparat zum schnellen Aufstecken der Papierspulen auf die Spindeln der FeinspinnmaschinenInfo
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- DE40410C DE40410C DENDAT40410D DE40410DA DE40410C DE 40410 C DE40410 C DE 40410C DE NDAT40410 D DENDAT40410 D DE NDAT40410D DE 40410D A DE40410D A DE 40410DA DE 40410 C DE40410 C DE 40410C
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- Germany
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000009987 spinning Methods 0.000 title claims description 4
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 2
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H9/00—Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
- D01H9/02—Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
- D01H9/04—Doffing arrangements integral with spinning or twisting machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76: Spinnerei.
Die Erfindung betrifft einen tragbaren Apparat, mittelst dessen eine gewisse Anzahl Papier- oder
andere Hülsen auf einmal an eine entsprechende Anzahl Spindeln gesteckt werden kann, und
besteht in der Verwendung eines in oder auf einem Gehäuse intermittirend rotirenden oder
verschiebbaren, mit Löcherreihen versehenen Hülsenbehälters in Verbindung.mit einer an dem
Gehäuse befestigten und durch hutartige Aufsätze begrenzten Trichterreihe, sowie in der Verwendung
eines Mechanismus, wodurch die Löcherreihen des Behälters successive und intermittirend
über die Trichterreihe gebracht und die im Behälter sich befindlichen Hülsen, durch
die Trichter fallend, an die Spindeln abgegeben werden.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht den Apparat in drei Modificationen. Fig. 1, 2
und 3 sind theilweise Vorderansichten und Längenschnitte und Fig. 7 ist ein Grundrifs.
Fig. i, 2 und 3 zeigen den Apparat mit einem cylindrischen Behälter α versehen, welcher
im Gehäuse b intermittirend rotirend angeordnet ist. Der Behälter α ist mit radialen
Löcherreihen c versehen, in welchen die Hülsen Aufnahme finden, und hat am rechten Ende
ein Sperrrad d, in welch letzterem der Arretirstift e der am Gehäuse b verschiebbar angeordneten
Stange e1 arbeitet.
Im Sperrrad d befindet sich eine Spiralfeder dl, deren eines Ende mit demselben und
deren anderes Ende mit dem Knopf h versehenen, im Gehäuse b rotirend und am Behälter
α passend befestigten Zapfen /21 verbunden ist, wodurch der Behälter λ aufgezogen
werden kann. Das Gehäuse b ist auf einer Seite mit den Handhaben bl und unterhalb
mit dem Deckel £2 und letzterer an seinen
Enden mit den hutartigen Aufsätzen i versehen,, zwischen welchen, ebenfalls am Deckel b2
befestigt, sich eine gewisse Anzahl gleichmäfsig und der Spindeldistanz entsprechend weit von
einander entfernte Trichter b3 befinden. Der Deckel b2 ist durch die Scharniere b* mit dem
Gehäuse b verbunden und kann mittelst dessen daran verschiebbar angeordneten Stift b5, welcher
in ein am Gehäuse b angebrachtes Band be greift, beliebig geöffnet oder geschlossen werden
behufs Füllung des Behälters α mit Hülsen (s. punktirte Stellung Fig. 3). Unterhalb der
Trichter bs befindet sich der Länge nach im Gehäuse b ein Schlitz i1 und am Behälter a
eine Stelle a1 ohne Hülsenlöcher c, welche
jedesmal, wenn der Behälter α ganz mit Hülsen gefüllt ist, über den Schlitz i1 zu stehen
kommt und das Ausfallen der Hülsen verhindert.
Die Fig. 4 und 5. zeigen eine Modification des rotirenden Hülsenbehälters a, in welchem
die Hülsen, anstatt in radial gebildeten Löcherreihen c am Umfang, in den durch die Ringe i2
in Sectionen getheilten Längenkanälen i3 Aufnahme finden. Im' übrigen bleibt sich der
Apparat und dessen Manipulation gleich der bereits beschriebenen.
Fig. 6 und 7 zeigen den Apparat mit einem flachen, auf dem Gehäuse b intermittirend verschiebbaren
Behälter α versehen. Das flache Gehäuse b ist ebenfalls, wie das vorherbe-
schriebene cylindrische, mit hutartigen Aufsätzen i, Trichtern bs und Handhaben bx und
der Behälter α unterhalb an jedem Ende mit Sperrstangen d versehen, . in welch letztere je
ein Arretirstift e der am Gehäuse b verschiebbar angeordneten Stange e1 arbeitet.
Anstatt der hutartigen Aufsätze i können am Wagen oder an einem anderen passenden
Theil der. Spinnmaschine Vorsprünge angebracht werden, welche dem Apparat die richtige
Stellung zu den Spindeln zusichern und während der Entleerung halten.
Der Apparat wird in folgender Weise benutzt :
Nachdem der mit Hülsen gefüllte Behälter a von der Hand aufgezogen ist, wird der Apparat
bezw. dessen hutärtige Aufsätze i auf die Spindeln
gestellt, mittelst der Handhaben b gehalten und dabei jeder Trichter bs genau über
eine Spindel gebracht. Mittelst des Daumens verschiebt dann der Manipulant die Stange e1
und dadurch den Arretirstift e, so dafs dem Behälter α gestattet wird, eine kleine Vorwärtsbewegung
zu machen, genügend, um eine Reihe Hülsen über die Trichter bs und durch
letztere auf die Spindeln fallen zu lassen. -
Nachher wird der Apparat abgehoben, auf die nächstfolgenden Spindeln in gleicher Weise
gesetzt und die beschriebene Manipulation wiederholt, bis alle Spindeln mit Hülsen versehen
sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein trägbarer Apparat zum Anstecken von Papier- oder arideren Hülsen an Selfactor- oder ähnlichen Spinnmaschinenspindeln, bestehend aus einem mit Trichtern bs und letztere begrenzenden hutartigen Aufsätzen i gebildeten Gehäuse b, in oder auf welchem ein mit Löcherreihen c versehener und durch Sperrrad oder Stange1 d intermittirerid rotirend oder verschiebbar gemachter Behälter α derart angeordnet ist, däfs durch Auslösung des Arretirstiftes e bezw. Verschieben seiner Stange e1 eine Löcherreihe r nach der anderen über die Trichter b3 gebracht und deren Inhalt bezw. die Hülsen, durch die Trichter bs fallend, an die Spindeln abgegeben werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40410C true DE40410C (de) |
Family
ID=315969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40410D Expired - Lifetime DE40410C (de) | Apparat zum schnellen Aufstecken der Papierspulen auf die Spindeln der Feinspinnmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40410C (de) |
-
0
- DE DENDAT40410D patent/DE40410C/de not_active Expired - Lifetime
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