DE45897C - Maschine zum Färben, Waschen u. s. w. von Garn in Strähnen oder Gebinden - Google Patents

Maschine zum Färben, Waschen u. s. w. von Garn in Strähnen oder Gebinden

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DE45897C
DE45897C DENDAT45897D DE45897DA DE45897C DE 45897 C DE45897 C DE 45897C DE NDAT45897 D DENDAT45897 D DE NDAT45897D DE 45897D A DE45897D A DE 45897DA DE 45897 C DE45897 C DE 45897C
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DE
Germany
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frame
yarn
strands
gear
wheel
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45897D
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English (en)
Original Assignee
M. UHLMANN in Plagwitz-Leipzig
Publication of DE45897C publication Critical patent/DE45897C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
    • D06B3/08Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments as hanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Maschine ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. ι bis 10 dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι dieselbe in der Seitenansicht, Fig. 2 im Grundrifs, Fig. 3 im Schnitt nach A-B, Fig. 1, Fig. 4 im Schnitt nach C-D, Fig. 2; Fig. 10; ist derselbe Schnitt C-D mit gehobenen Farbestöcken d. Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen eine Einrichtung, welche das Wickeln der Fäden um die Farbestöcke d verhüten soll. Die Fig. 8 und g zeigen eine Vorrichtung zum Anziehen der Strähne.
Der die Garnträger d tragende, auf den Rollen h gelagerte Rahmen b wird nach der in Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform von der durch Hand oder Motor in der Richtung des Pfeiles Fig. 1 getriebenen Welle ρ aus mittelst der Räder q r und r, aus der in Fig. 1 gezeichneten Stellung in die in Fig. 8 dargestellte bewegt, sobald das am Rad r, befindliche Zahnkranzsegment I mit der Zahnstange b2 in Eingriff kommt und nachdem kurz vorher durch Bolzen J1 die Sperrklinke χ aus dem Zahn y gehoben worden ist. Dagegen wird der Rahmen b mittelst der auf der anderen Seite des Gestelles angebrachten Räder q1
r.2 und t in die
in Fig. ι gezeichnete Stellung wieder zurückgebracht, sobald das am Rad i befindliche Zahnkranzsegment I1 mit der Zahnstange bx in Eingriff kommt. In dieser Stellung springt die •Sperrklinke χ von selbst wieder hinter den Zahn y,. wodurch von neuem der Rahmen b am Gestell festgelegt ist. Durch die hierdurch bewirkte Verbindung des Rades w mit den die Garnträ'ger tragenden Getrieben W1 werden die ersteren so lange in Umdrehung versetzt, bis die Verbindung des Rades w mit den Getrieben^ wieder durch Bewegen des Rahmens b auf vorbeschriebene Weise unterbrochen wird. Je nachdem während jeder Umdrehung der Räder r, und t die Bewegung des Rahmens b erfolgen soll, werden die Zah'nkranzsegmente / und I1 an dem Rad T1 bezw. t angebracht.
Damit die Strähne bequem auf die Garnträger if gehängt werden können, ist der Rahmen b aufserdem über dem zwischen den Böcken g befindlichen Farbebehälter α aushebbar angeordnet. Für diesen Zweck sind zwischen den Längswänden des Farbbehälters α und den Verbindungsstücken der Böcke g vier Zahnstangen 0 angebracht. Letztere erhalten ihre Führung in den Theilen m, und stehen je mit einem Getriebe o, in Eingriff. Die Achsen ν und ve der Getriebe O1 sind durch konische Rädchen V1 v.-, V4 v. und die Achse V3 unter sich verbunden, so dafs beim Drehen der Achse V6 mittelst einer auf das Vierkant derselben gesteckten Kurbel gleichzeitig durch Räder v4 V5 die Achse V3, sowie von dieser durch Räder V1 v2 Achse ν in Umdrehung versetzt wird und infolge dessen durch Drehen der Achse V0 mittelst aller vier Zahnstangen gleichzeitig der in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung gefahrene, somit auf den Zahnstangen ο ruhende Rahmen b aus dem Farbbehälter gehoben und in denselben herabgelassen werden kann.
Bei der in Fig. 10 gezeichneten Lage des Rahmens b werden die Garnträger d, welche je mit einem Ende in eine vierkantige Hülse S1 einer Achse U1 gesteckt sind und mit dem anderen Ende in dem scharnierartig hochklappbaren Lager dx ruhen, durch Hochklappen des
letzteren freigelegt, so dafs sie sich zum Aufhängen von Strähnen aus dem Lager ^1 heben und aus der Hülse S1 ziehen lassen. Nachdem man die so aus dem Rahmen b entfernten Garnträger d mit Strähnen behängt und jeden wieder in eine Hülse S1 und in die dazu gehörige Bohrung des Lagers dx gebracht hat, wird einfach die hochgeklappte Hälfte des Lagers dx auf die andere an dem Rahmen b befestigte Lagerhälfte geklappt, und der Rahmen b kann durch Drehen der Achse νβ mittelst Kurbel wieder auf den Farbbehälter α herabgelassen werden, so dafs die auf die Garnträger d gehängten Strähne in die Flotte tauchen.
Für Strähne von Wolle etc., welche nicht durch ihr eigenes Gewicht beim Herunterlassen des Rahmens b in die Flotte tauchen, sind, wie in Fig. 3, 4 und 10 deutlich zu sehen ist, am Rahmen b nach der Strähnenlänge einstellbar zwei Leisten in angebracht, in welchen sich eine gleiche Anzahl Garnträger k wie oberhalb des Rahmens b, die durch die herabhängenden Strähne gesteckt werden, lagern läfst. Die Lageröffnungen in den Leisten m sind reichlich grofs, so dafs behufs Einführens der Garnträger k in die Strähne dieselben durch Verschieben in ihrer Achsenrichtung bequem aus ihrer Lagerung herausgenommen und wieder in dieselbe zurückgebracht werden können.
Die oberhalb des Rahmens b gelagerten Garnträger d sind, damit von denselben während ihrer Drehung das Umziehen der Strähne in der Farbe sicherer besorgt wird, vierkantig geformt, während die in den Leisten m gelagerten Stöcke k rund geformt sind.
Durch das am Boden des Behälters α befindliche Rohr c, welches seiner Länge nach viele kleine Oeffnungen enthält, wird Dampf zum Kochen der Farbe in den Behälter α geleitet, und über dem Dampfrohr c ist ein durchlöcherter Boden px angebracht, welcher den Zweck hat, den Dampf gleichmäfsiger auf den ganzen Inhalt des Behälters α zu vertheilen.
Das Färben von Strähnen mit Hülfe der beschriebenen Maschine geschieht, indem von der Achse ρ aus bei der Stellung des Rahmens b, wie Fig. ι zeigt, die Garnstücke d in Um-■ drehung versetzt und hierdurch die Strähne in der Farbe umgezogen werden. Durch Bewegen des Rahmens b in der Längsrichtung des Behälters α erfolgt das Durchziehen der Strähne.
Zur Verhütung des Aufwickeins von Faden der Strähne auf die Garnträger d beim Umziehen sind in Fig. 5 bis 7 zwei ihrer Construction nach von einander unwesentlich abweichende Einrichtungen in gröfserem Mafsstabe gezeichnet. Die in Fig. 5 und 6 gezeichnete Einrichtung besteht aus der unterhalb jedes Garnträgers 'd in dem Rahmen b drehbar gelagerten Leiste ax , auf welcher die Gummiplatte η befestigt ist, deren Länge der Länge des Garnträgers d entspricht, soweit derselbe mit Strähnen behängt wird. Die Leiste α, wird von zwei am Rahmen b befestigten Federn ■{ gegen die Arretirstifte I1 gedrückt und dadurch die Gummiplatte η je an einem Garnträger d gleitend erhalten.
Bei der Einrichtung Fig. 7 ist der Leiste ax und der Gummiplatte η für denselben Zweck nur eine andere Stellung zu dem Garnträger d gegeben, als bei der durch Fig. 5 und 6 dargestellten Einrichtung.
Fig. 8 und 9 zeigen noch eine zweite Construction für die Bewegung des Rahmens b längs des Farbbehälters a, wobei anstatt der Räder Hebel angewendet sind. Bei dieser Construction befinden sich an dem die Garnträger antreibenden Rad n>, auf verschiedenen Seiten desselben, die Bolzen C1 und C2 und neben dem Rad w der Hebel gx und Winkelhebel g2 und Z1 am Bock g auf Bolzen q.2 und ^3 derart drehbar angeordnet, dafs das lange, freie Ende des Hebels J1 vor den Bolzen c, und das lange, freie Ende des Hebels g{ vor den Bolzen C1 zu liegen kommt. Hebel gl und go stehen mit einander durch Bolzen bx in Verbindung, welcher letztere in dem kurzen Ende des Hebels gx befestigt und in dem Langloch des kurzen Schenkels von Hebel g9 gleitbar angeordnet ist. Aufserdem ist am Rahmen b ein Bolzen e, befestigt, gegen welchen sich von einer Seite das kürzere Ende des Hebels ^1 legt und von der anderen Seite das freie Ende des Hebels g2.
Das Rad w wird von Achse ρ aus in der Richtung des Pfeiles getrieben und nimmt bei jeder Umdrehung mittelst Bolzen C1 C2 die Enden der Hebel fx und gx nach einander so weit mit, bis dieselben von dem Bolzen C1 bezw. C0 abgleiten. Das Ende des Hebels J1 wird vom Bolzen C0 mitgenommen und Hebel/j dabei um den Bolzen q2 gedreht, so dafs von dem sich gegen den Bolzen e2 legenden Ende des Hebels/j der Rahmen b nach der Achse ρ hin so weit bewegt wird, bis die Getriebe Wx mit dem Rad w in Verbindung gebracht sind, wonach die Sperrklinke χ durch den Druck der Feder X1 schnell hinter den Zahny springt und den Rahmen b in dieser Stellung festlegt. Dagegen wird das Ende des Hebels g1 von dem Bolzen C1 mitgenommen und Hebel gx dabei um den Bolzen q.2 gedreht, sowie von diesem der Hebel g,2 in entgegengesetzter Richtung um den Bolzen qs, ferner dadurch vom Hebel g2 mittelst Zapfen k1 zunächst die Sperrklinke χ aus dem Zahn y gehoben und dann der Rahmen b wieder zurückbewegt. Bei jeder Bewegung des Rahmens b wird vom Bolzen e.2 der Hebel/j bezw. gx, welcher den Rahmen b darauf folgend in entgegengesetzter Richtung bewegt, wieder in seine frühere Lage
und mit seinem freien Ende vor den Bolzen C1 bezw. C2 am Rand w hochgedreht.
Es wird demnach mit dieser Einrichtung genau wie mit der vorbeschriebenen der Rahmen b in der Längsrichtung des Farbbehä'lters α bewegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Färben, Waschen u. s. w. von Garn in Strähnen oder Gebinden, bei welcher das Umziehen der auf einem auf dem Bottich hin- und herbewegten Rahmen (b) hängenden Garnsträhne dadurch erfolgt, dafs bei Bewegung des Rahmens auf dem Bottich (a) eins der unter sich verbundenen Getriebe (W1J, in welchen die Garnträger sitzen, mit einem rotirenden Zahnrad (w) abwechselnd in und aufser Eingriff gebracht wird und dadurch vom Rade (w) unter Vermittelung der Getriebe (W1) die Farbstöcke (d) zeitweise in Umdrehung versetzt werden, wobei der Rahmen (b), sobald das Rad (w) mit dem Getriebe (W1) in Eingriff gekommen ist, selbstthätig festgelegt und rechtzeitig wieder freigegeben wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT45897D Maschine zum Färben, Waschen u. s. w. von Garn in Strähnen oder Gebinden Expired - Lifetime DE45897C (de)

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