DE428590C - Trockenvorrichtung fuer Schlauchwaren - Google Patents

Trockenvorrichtung fuer Schlauchwaren

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DE428590C
DE428590C DEG61671D DEG0061671D DE428590C DE 428590 C DE428590 C DE 428590C DE G61671 D DEG61671 D DE G61671D DE G0061671 D DEG0061671 D DE G0061671D DE 428590 C DE428590 C DE 428590C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C5/00Shaping or stretching of tubular fabrics upon cores or internal frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Trockenvorrichtung für Schlauchwaren. Schlauchwaren werden nach dem Färben, Waschen usw. allmählich von unten nach oben über ein Hohlgestell hinweggezogen, wobei heiße Trockenluft in das Innere des Gestells eingeführt wird, die den ausgebreiteten Schlauch durchdringt. Die Schlauchware, in der Regel in einem längeren Stück von etwa .4o m, muß dabei zunächst in eine unterhalb des Gestelles gelagerte ringförmige Schüssel gebracht werden, aus welcher sie durch oberhalb des Trockengestelles befindliche Förderwalzen o. dgl. dann allmählich über das Gestell hinweggezogen wird.
  • Bisher mußte die nasse Schlauchware, um sie in die erwähnte Ringschüssel zu bringen, von oben her über das Trockengestell gestreift werden, bis sie die Schüssel entsprechend anfüllte, alsdann erfolgte erst die Bewegung der Schlauchware in umgekehrtem Sinne, d. h. von unten nach oben hin. Ferner ist schon vorgeschlagen worden, das Überstreifen der nassen Schlauchware über das Trockengestell von oben her dadurch zu erleichtern, daß Bürstenwalzen um das Gestell bzw. um die Schlauchware herum angeordnet wurden, und daß dann während des Überstreifens ein Luftstrom in die Scbläüchware geblasen wurde, der diese aufblähen und gegen die angetriebenen Bürstenwalzen andrücken sollte, wobei gleichzeitig eine gewisse Vortrocknung beabsichtigt war.
  • Auch das Überstreifen der langen Schlauchwaren über das Trockengestell von oben her, iin wesentlichen, um die Ware unter das Gestell oder in die unter dem Gestell befindliche Vorratsschüssel zu bringen, war umständlich und zeitraubend. Erfindungsgemäß ist deswegen die Einrichtung so getroffen, daß die Schüssel selbst unter dem Gestell fortgenominen und gefüllt wieder zurückgebracht oder durch eine schon gefüllte ersetzt werden kann. Das zweimalige Überstreifen der Ware über das Gestell entfällt dabei, es wird nur noch die Ware aus der Schüssel heraus, also von unten nach oben, über das Trockengestell gezogen, was natürlich notwendig bleibt, um die Ware trocknen zu können. Die Ände-_rung wird dadurch ermöglicht, daß für das Trockengestell zwei Haltevorrichtungen vorgesehen sind, die abwechselnd zur Wirkung kommen; während der Trockenarbeit ruht das Gestell auf einem unteren, innerhalb der Schlauchware angeordneten Halter auf; wenn aber die das nasse Arbeitsgut aufnehmende Schüssel nach Leerwerden neu gefüllt oder durch eine gefüllte ersetzt werden soll, so wird das Trockengestell von oberhalb der ringförmigen Warenschüssel angeordneten Haltern, die an sich beliebiger und bekannter Art sein können, getragen, so daß der untere Halter entfernt werden kann, um den Raum für die Schüsselauswechslung frei zu machen.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführung ergibt sich dann, wenn der untere Halter als ein Rohrkörper ausgebildet wird, der die ringförmige Warenschüssel durchdringt und der zur Zuführung der Trockenluft in das Innere des Trockengestells dient.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung in einem senkrechten Schnitt dargestellt.
  • Das Trockengestell besteht aus einer Anzahl von Ringen a geeigneten Querschnitts, die in entsprechenden Abständen übereinander an einer gemeinsamen mittleren Tragstange b befestigt sind.- Zweckmäßig werden einige Ringe, wie das bei den beiden oberen angedeutet ist, verstellbar gemacht, so daß sie nach verschiedenen Durchmessern eingestellt werden können. Die einzelnen Teile der zu dein Zweck mehrteilig ausgebildeten Ringe werden dann durch verlängerbare Arme a1 mit der Tragstange b verbunden. Statt aus Ringen kann das Traggestell auch aus irgendwelchen anderen .Teilen bestehen. Auf derartige Einzelheiten kommt es für die Erfindung nicht an.
  • Die Arme a= des untersten Ringes a dienen gleichzeitig zum Auflagern des Traggestells auf den unteren Halter, der als Rohr c ausgebildet ist. Vorsprünge a' an den Armen a= sichern die richtige gegenseitige Stellung der Teile. Das Rohr c ist in dem Bock d auf und ab verschiebbar gelagert, seine Verschiebung erfolgt durch eine mit Handrad ei versehene Welle e, die durch Schraubenräder e2 auf Zahnstangengetriebe r einwirkt. Unten mündet in den rohrförmigen Halter c das Zuführungsrohr g für die Trokkenluft ein.
  • In der Höhe eines der oberen Ringe a sind backenartige Halter 7a mittels irgendeiner nicht dargestellten Einrichtung so gelagert, daß sie mit ihren Tragstangen hl in radialer Richtung beweglich sind.
  • CJnter dem Trockengestell a, b ist die ringförmige Warenschüssel k auf Rollen ni des Tragbockes d so gelagert,' daß sie gewisse Kreisbewegungen ausführen kann.
  • Die Abbildung zeigt die Teile in der Arbeitsstellung. Das Warenstück wird aus der Schüssel 7e über die Gestellringe a aufwärts gezogen, und zwar durch ein über dem Gestell angeordnetes Walzenpaar o. Die Heißluft strömt dabei vom Zuführungsrohr g durch das Halterrohr c aufwärts, verteilt sich innerhalb der ausgespannten Ware und tritt durch sie hindurch. Ist das Warenstück abgezogen, so daß das Trockengestell von ihr frei ist, dann werden die oberen Halter la an das Gestell heran bewegt, es wird der untere Halter c herabgelassen, so daß die ringförmige Schüssel k unter dem Halter fortgezogen und durch eine andere mit einem neuen Warenstück ersetzt werden kann. Alsdann wird der Halter c wieder in die gezeichnete Lage zurückgeführt, und es kann dann der neue Trockenvorgang beginnen. Die erläuterte Einrichtung ist für Schlauchwaren beliebiger Art anwendbar, sie eignet sich besonders für solche aus Kunstseide.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Trockenvorrichtung für Schlauchwaren, dadurch gekennzeichnet, daß das Trockengestell (a, b) während des Arbeitens auf einem unteren, innerhalb der Schlauchware angeordneten Halter (c) ruht, .zur Auswechslung des Arbeitsgutes aber durch oberhalb der ringförmigen Warenschüssel angeordnete Halter (h) an sich bekannter Art getragen wird. a. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Halter für das Trockengestell (a, b) als ein die ringförmige Warenschüssel (k-) durchdringendes Rohr (c) ausgebildet ist, durch welches die Trockenluftzuführung erfolgt.
DEG61671D 1924-06-21 1924-06-21 Trockenvorrichtung fuer Schlauchwaren Expired DE428590C (de)

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