DE403694C - Kegelbrecher mit drehbar im Rahmen gelagerter Brecherwelle - Google Patents
Kegelbrecher mit drehbar im Rahmen gelagerter BrecherwelleInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C2/00—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
- B02C2/02—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved
- B02C2/04—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved with vertical axis
- B02C2/06—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved with vertical axis and with top bearing
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Kegelbrecher, deren Welle drehbar im Rahmen gelagert
ist. Nach der Erfindung ist das Antriebsmittel für die Brechervvelle unabhängig
S von dieser drehbar am Rahmen gelagert, aber zwangläufig mit der Brecherwelle gekuppelt,
so daß es von den die Brecherwelle treffenden seitlichen Drücken entlastet ist.
In der Zeichnung ist die· Erfindung in verschiedenen
Ausführungsbeispielen erläutert. Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch einen
nach der Erfindung angeordneten Kegelbrecher. Abb. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab
einen Längsschnitt durch den unteren Teil einer etwas abgeänderten Ausführungsform.
Abb. 3 stellt eine wiederum etwas abgeänderte Ausführungsform dar. Abb. 4 zeigt im Schaubild,
mit teilweisem Schnitt, ein Lager für das Brechwerkzeug. Abb. 5 und 6 sind Einzelheiten
der Ausführungsform nach Abb. 1. Abb. 7 ist eine Oberansicht des Tragringes für
das Treiborgan des Brechers nach Abb. 1, und Abb. 8 ist eine Unteransicht mit teilweisem
Schnitt für den Tragring.
Die Brechvorrichtung ist in einem Rahmen 7 aufgebaut, der im oberen Teil einen
Zerkleinerungsring trägt, der aus einzelnen Abschnitten 9 aus genügend widerstandsfähigem
Stoffe zusammengesetzt ist. Die r'durch diesen Ring gebildete Kammer kann, .'wie in
der Zeichnung, zylindrisch sein, aber auch kegelförmig gestaltet werden. In der Längsachse
ist eine Welle ι ο in einem Lager 11
gelagert, das in einem Rahmenteil 12 eingebaut ist. Die Welle trägt .den Brechkegel 13
• von der üblichen Gestalt, dessen äußerer Mantel in dem erforderlichen Abstand .zu der
Wandung der Kammer 8 steht. In bekannter Weise wird das Mahlgut zwischen dieser Wandung und dem äußeren Mantel des Kegels
13 zerkleinert. Auch der Mantel des
' Brechkegels ist mit widerstandsfähigem Baustoff belegt. Aus der Brechkammer fällt
das zerkleinerte Gut in eine Schüttrinne 14, die es einer Auswurföffnung 15 zuführt. Die
Schüttrinne ist an der Büchse 16 befestigt, durch die die Welle 10 hindurchgellt und
gegen die sie durch einen Deckel 17 staubdicht abgedeckt ist. Das untere Lager der
Brech welle 10 ist in einer Tragbüchse, 18
angebracht, die auf der Grundplatte 19 des Rahmens konzentrisch mit der Brechkammer
8 befestigt ist. Die Verbindung'ist durch Schraubenbolzen 20 hergestellt, so daß die
Büchse 18 leicht eingesetzt und herausgenommen werden kann. In der Büchse 18 be-
; findet sich eine Lagerbüchse 21, die sich um
eine konzentrisch mit der Längsachse des Brechwerkzeuges verlaufende Achse drehen
kann. Der Innenmantel dieser drehbaren Lagerbüchse 21 ist mit einer kugelig gestal-
■ teten, ebenfalls konzentrisch zur Längsachse des Brechwerkzeuges gelegenen Lagerfläche
22 versehen, die einen entsprechend kugelig gestalteten Lagerteil 23 einer Büchse 24 aufnimmt,
die drehbar auf einen 1 entsprechenden
Zapfen der Welle, 10 aufgesetzt ist.
Dieser Anordnung gemäß wird dem Brechwerkzeug durch die Drehung der Lager -
: büchse 21 eine Drehbewegung erteilt.
Auf das obere Ende der Tragbüchse 18 ist
staubdicht ein Deckel 27 aufgesetzt. Zur leichteren Einbringung des Lagers der Brecherwelle
10 in die Lagerbuchse 21 ist diese in der Längsrichtung geteilt und wird durch
Bolzen 25 zusammengehalten (Abb. 4), die durch Querrippen 26 der beiden Einzelteile
gezogen sind. Die ineinandergelagerten Teile 22 und 23 sind so angeordnet, daß die Richtung
der Druckkraft des Exzenters zusammenfällt mit dem Mittelpunkt der Grundplatte 19 des Rahmens 7.
Die exzentrische Lagerbüchse 21 wird in
Drehung versetzt durch ein Antriebsmittel, das drehbar auf der Tragbüchse 18, unterhalb
der Grundplatte 19, angeordnet ist, und zwar konzentrisch mit der senkrechten Längsachse
des Brechers und unabhängig von der Brecherwelle. In der Ausführungsform der Abb. ι besteht dieses Antriebsmittel aus einem
Elektromotor mit einem Läufer 28 und einem Ständer 29. Der Läufer wird von einem
Ring 30 getragen, der mit einer Nabe die Tragbüchse 18 umfaßt und auf dieser drehbar
gelagert ist. Gegen achsiale Verschiebungen ist die Nabe durch einen Hals 31 gesichert,
der abnehmbar auf das Ende der Tragbüchse 18 aufgesetzt ist, und auf den
die Nabe des Tragringes 30 mit einer entsprechenden Schulter aufliegt. Die Befestigung
des Halses 31 an der Tragbüchse 18 kann auf verschiedene geeignete Weise erfolgen,
beispielsweise kann man den Hals zwei- oder mehrteilig machen und durch BoI-zen
befestigen, oder man kann ihn auf die Tragbüchse aufschrauben. In dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ist aber die Befestigung mit Hilfe einer in dem Außenmantel
der Tragbüchse iS, nahe an deren unterem Ende, eingeschnittenen Ringnut 32 bewirkt, die
segmentartige Ausschnitte 33 hat (Abb. 7 und 8). Der Hals seinerseits hat segmentartige
Ansätze 34. So kann er von unten aufgeschoben werden, indem die Ansätze durch entsprechende Drehung zum Zusammenfallen ,
mit den Ausschnitten gebracht werden, worauf man den Hals von unten aufschiebt oder ,
dreht. Es ist also eine Art Bajonettverschluß1 hergestellt. Ein Stift oder eine Schraube 35
sichern den Hals dann gegen unbeabsichtigte Drehungen. Der Ständer 29 des Elektromotors
ist innerhalb des Läufers konzentrisch mit diesem an der Grundplatte 19 befestigt.
An dem Tragring 30 mit seiner Nabe ist konzentrisch zur Längsachse des Brechers :
eine Platte oder Scheibe 36 (Abb. 5) abnehmbar befestigt, durch die die untere Öffnung
der Nabe sowohl wie diejenige der Trag- ;
büchse 18 abgeschlossen werden, zur Schaf fung einer Schmierstoffkammer. Diese Platte
oder Scheibe 36 dient nun zugleich zur Kupplung des Läufers mit der Brecherwelle 10.
Die Scheibe ist nämlich mit einem Steg ^y versehen (Abb. 5), der in eine entsprechende
Nut 38 einer Scheibe 39 eingreift (Abb. 6.1, die zwischen die Platte 36 und dem Ende der
Antriebsbüchse 21 eingebracht wird. Diese Scheibe 39 hat wieder einen Schlitz 40 auf
der Oberseite, quer zum Schlitz 38 laufend, und umgreift mit diesem Schlitz die obenerwähnte
Rippe 26 (Abb. 4) der Büchse 21.
D arch diese Anordnung der Kupplung zwischen dem Antriebsmittel und der exzentri- sehen
Lagerbüchse 21 ist eine nachgiebige Kupplung geschaffen, die eine gegenseitige
Bewegung zwischen treibendem und angetriebenem Teil quer zu den gegenseitigein Drehungsachsen
gestattet und so einen Ausgleich für die Abnutzung an den Reibungsflächen : des getriebenen Teiles schafft und sicherstellt,
daß der Läufer des Motors stets konzentrisch zum Ständer verbleiben kann. Zugleich
wird das Antriebsmittel von den seitlichen Drücken entlastet, die den eigentlichen
Brecher während seiner Arbeit treffen. Das 8g Antriebsmittel für die Brecherwelle ist, wie
schon bemerkt, unabhängig von dieser angeordnet, dennoch aber zwangläufig, achsial
! zur Welle, mit dieser gekuppelt. Die exzentrische Antriebsbüchse wird vom antreibenden
Teil getragen, kann aber von diesem abgenommen werden, ohne daß irgendwelche
Schwierigkeiten entstehen.
Das Treibmittel kann auch anders denn als Elektromotor ausgeführt werden. Nach
den Abb. 2 und 3 besteht es in einer Riemenscheibe 42, die genau wie bei der Ausführungsform
der Abb. 1 durch eine Platte 36 und eine Kupplungsscheibe 39 mit der Brecherwelle
gekuppelt sein könnte, oder aber so, wie in Abb. 3 dargestellt ist. Hier hat die Antriebsbüchse 21 einen Ringfiansch 43,
mit dem die Riemenscheibe 42 verschraubt ist. Die untere Öffnung ist mit einer Platte
45 verschlossen, so daß auch: hier wieder ein Schmierstoffbehälter geschaffen ist. In
der Ausführungsform der Abb. 2 ist die Antriebsscheibe mit der Lagerbüchse 21 durch
eine Platte 46 verbunden, die an der Nabe der Riemenscheibe 42 in ähnlicher Weise befestigt
ist wie die Platte 36 in Abb. 1 an dem Motorläufer. Nach Abb. 2 hat aber die
Platte 46 eine Nabe 47 mit einer geschlitzten Nase 48, und die Büchse 21 ist mit einer
Nase 49 ausgestattet, die ebenfalls einen Schlitz hat, der mit demjenigen der Nase 48
zusammenfällt. In beide Schlitze greift ein Riegel 50 ein, der etwa durch einen Bolzen 51
befestigt und weniger breit ist, als die Schlitze; tief sind. So entsteht ein Spielraum zwischen
dem Riegel und dem Grunde des Schlitzes in der Nase 49, so daß die Brecherwelle seit-
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liehe Bewegungen ausführen kann und ein Ausgleich für Abnutzung geschaffen ist. Zur
bequemen Einstellung der Schlitze ist eine Öffnung vorgesehen, die nach Herstellung
der Kupplung mit einer Platte 51' verschlossen wird.
Um die Einführung von Schmierstoff in die durch die Platte 36 usw. gebildete Kammer
zu ermöglichen, kann der in Abb. 1 dargestellte Motor an seinem Ständer mit einer
spiralförmig verlaufenden Rinne 52 versehen sein, unmittelbar neben der Nabe des Tragringes
30 für den Läufer. In diese Rinne, und zwar in ihrer tiefsten Stelle, ist das
Ende eines Rohres 53 eingeführt, das anderseits an eine Umlaufpumpe 54 angeschlossen
ist. Diese fördert durch ein Rohr 55 die Schmierflüssigkeit in das obere Ende des
Hohlraumes der Büchse 18. Dieser durch die Platte 36 abgeschlossene Hohlraum, in
dem sich die Schmierflüssigkeit sammelt, hat ihren Auslaß am oberen Ende der Läufernabe,
und hier wird die Flüssigkeit durch ein Leitblech 56 wieder in die Rinne 52 eingeführt.
Die Pumpe 54 kann durch einen Riemen 56' vom Läufer des Motors aus angetrieben werden,
dieser Riemen läuft über einen Flansch 57 der Platte 36 (Abb. i) oder 46 (Abb. 2, 3)
und anderseits über eine Riemenscheibe 58, von der aus die Pumpe angetrieben wird.
In der Ausführungsform der Abb. 2 und 3 ist an der Riemenscheibe 42 eine Schmierrinne
59 vorgesehen. In diese Rinne ist ein Rohr 60 eingeführt, in das bei Drehung der
Riemenscheibe vermöge der Fliehkraft die Schmierflüssigkeit hinein- und in die Höhe
gedruckt wird;, um in das obere Ende der Schmierkammer wieder eingeführt zu werden.
Statt dessen kann natürlich auch eine Platte angeordnet werden. Das Herausschleudern
des Schmiermittels aus der Rinne 59 ist durch einen Flansch 61 verhindert.
Claims (7)
- P ATENT-A N SPRÜCHE:i. Kegelbrecher mit drehbar im Rahmen gelagerter Brecherwelle, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel (28, 42) für die Brecherwelle (10) unabhängig von dieser drehbar am Rahmen gelagert, aber zwangläufig mit der Brecherwelle gekuppelt ist, so daß es von den die Brecherwelle treffenden seitlichen Drücken entlastet ist.
- 2. Ausführungsform des Kegelbrechers5S- nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel (28, 42) mit der Brecherwelle (10) zwangläu'fig durch eine Büchse (21) gekuppelt ist, die konzentrisch zur Längsachse und zum Antriebsorgan im Rahmen sitzt, aber die Brecherwelle (10) exzentrisch umfaßt.
- 3. Ausführungsform des Kegelbrechers nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (20) zwischen Antriebsmittel (28, 42) und Brechenvelle (10) abnehmbar angeordnet ist, so daß die Büchse (21) herausgenommen und ausgewechselt werden kann, ohne daß das Antriebsmittel (28, 42) entfernt werden müßte.
- 4. Ausführungsform des Kegelbrechers nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel (28, 42) drehbar auf einer am Rahmen festen, zur Brecherachse konzentrisch liegenden Tragbüchse (18) gelagert ist, die die exzentrische Lagerbüchse (21) enthält, welche ihrerseits mit dem Antriebsmittel durch eine Platte (36, 46) gekuppelt ist, durch die auch ihr als Schmierkammer dienender Hohlraum nach unten abgeschlossen ist.
- 5. Ausführungsform des Kegelbrechers nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragung zwischen der Kupplungsscheibe (36, 46) und der exzentrischen Antriebsbüchse (21) für die Brecherwelle (10) durch'eine zwischen die Kupplungsscheibe und die Antriebsbüchse eingefügte Zwischenscheibe (39) erfolgt, die zwei rechtwinklig zueinanderliegende Nuten (38, 40) enthält, mit deren einem (38) sie eine an der Kupplungsscheibe befindliche Rippe (37), mit deren anderem (40) sie eine an der Antriebsbüchse (21) befestigte Rippe (26) um- greift, so daß während der Drehung gegenseitige Querverschiebungen der einzelnen Drehachsen zueinander stattfinden können.
- 6. Ausführungsform des Kegelbrechers nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel (28, 42) aufgesetzt ist, gegen Längsverschiebungen auf der Tragbüchse (18) durch einen Tragring (31) gesichert ist, der in einer Nut (32) der Tragbüchse (18) durch einen Bajonettverschluß (33, 34) festgehalten wird.
- 7. Ausführungsform des Kegelbrechers nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Antriebsmittel (28,42) eine Schmierölrinne (52, 59) vorgesehen ist, von der aus das Schmieröl den aufeinanderliegenden Teilen zugeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK83816D DE403694C (de) | 1922-11-04 | 1922-11-04 | Kegelbrecher mit drehbar im Rahmen gelagerter Brecherwelle |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK83816D DE403694C (de) | 1922-11-04 | 1922-11-04 | Kegelbrecher mit drehbar im Rahmen gelagerter Brecherwelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE403694C true DE403694C (de) | 1924-10-04 |
Family
ID=7234889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK83816D Expired DE403694C (de) | 1922-11-04 | 1922-11-04 | Kegelbrecher mit drehbar im Rahmen gelagerter Brecherwelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE403694C (de) |
-
1922
- 1922-11-04 DE DEK83816D patent/DE403694C/de not_active Expired
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