DE399100C - Pendelmuehle - Google Patents

Pendelmuehle

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DE399100C
DE399100C DEB107160D DEB0107160D DE399100C DE 399100 C DE399100 C DE 399100C DE B107160 D DEB107160 D DE B107160D DE B0107160 D DEB0107160 D DE B0107160D DE 399100 C DE399100 C DE 399100C
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DE
Germany
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pendulum
drive shaft
shaft
bearing
coupling part
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Expired
Application number
DEB107160D
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BRADLEY PULVERIZER CO
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BRADLEY PULVERIZER CO
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C15/02Centrifugal pendulum-type mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Einpendelmühlen derjenigen Art, deren Mahlpendel vermittels eines Universalgelenks an einer stehend gelagerten Antriebswelle angehängt ist. Die Erfindung bez,weckt, den Zutritt von Schmierstoff zum Mahlgut und damit überhaupt jeden Verlust an Schmierstoff zu verhüten. Zur Erreichung dieses Zweckes ist gemäß der Erfindung-das Universalgelenk so ausgebildet, daß ein auf der Antriebswelle sitzender Kreuzkopf in einem schalenartigen Kupplungsteil an dem oberen Ende der Pendelwelle ruht. Der am Mahlpendel sitzende schalenartige Teil des Universalgelenks bil-
trj det eine geschlossene Kammer, welche das Schmiermittel aufnimmt und verhütet, daß dieses in den Mahlraum gelangen kann. Die Ausbildung gestattet außerdem, auf einfache Weise den Raum, in dem sich das Universalgelenk bewegt, staubdicht abzuschließen, was für die Haltbarkeit der Maschine von großer Wichtigkeit ist.
Eine Pendelmühle mit dem Erfindungsgegenstande ist auf der Zeichnung in Abb. r in einem Ausführungsbeispiel im Längsschnitt veranschaulicht, während Abb. 2 und 3 weitere Ausführungsformen zeigen.
Eine Grundplatte 1 umgreift einen Mahlkorb 2 zur Aufnahme des gemahlenen Gutes und einen Mahlring 3 im oberen Teil des Mahlkorbes, in dem die Mahlwalze 4 kreist. Diese sitzt am unteren Ende des Pendels 5, das an seinem oberen Ende vermittels eines Universalgelenks mit einer vertikalen Antriebswelle in einem Gestellaufsatz gekuppelt ist. Der Gestellaufsatz, welcher der Antriebswelle und dem Mahlpendel als Lager dient, besitzt bei den dargestellten Ausführungsformen die Form eines U-förmigen Rahmens 6, der sich quer über die Mühle erstreckt und auf den oberen Enden von A-förmigen Stützen 7 ruht, deren untere Enden auf seitliche \rorsprünge 8 der Grundplatte 1 aufgesetzt sind. %
Die hochstehenden Arme des U-förmigen Gestells tragen ein Sattelstück 9, welches mit einem hervorragenden mittleren Buckel 10 versehen ist, in welchem das Stützlager für die Antriebswelle eingesetzt ist. Dieses obere Wellenlager besteht aus einem zylindrischen Teil 11, welcher eine mittlere Kammer umschließt, die einen etwas kugelig ausgehöhlten Boden 12 mit sich nach abwärts erstreckendem Rohransatz 13 besitzt, in dem eine Hülse 22 eingesetzt ist, welche ein Lager für die Antriebswelle 14 bildet. Ein Stützlager für die Antriebswelle ist in der Kammer des zylindrischen Einsatzstücks 11 vorgesehen. Dasselbe
besteht aus einer Scheibe 15 mit ebenfalls kugeliger unterer Begrenzung, welche sich der Hohlfläche 12 des Zylindereinsatzes 11 anpaßt, und aus einer oberen ebenen Fläche, auf welche der untere Lagerring· if> eines Kugel· lagers aufgesetzt ist. Der obere Lagerring 17 des Kugellagers sitzt unterhalb eines Ringes 18 mit mittlerer, sich nach unten hin verengender öffnung, welche die Lagerfläche für eine kegelförmige Mutter 19 bildet, die auf dem oberen Ende der Antriebswelle 14 Ix;-festigt ist. Das Lagerstück 11 ist mit einer geeigneten Deckplatte 20 versehen, welche eine mittlere Füllöffnung für einzufüllendes Öl besitzt, welche Öffnung (lurch einen Klappflecke! 21 verschließbar ist. Das obere Stützlager der Antriebswelle wird also völlig von dem zylindrischen Einsatztück 1 r getragen, welches letztere einen Ölbehälter bildet, der eine hinreichende Menge öl aufzunehmen vermag, um das Stützlager völlig zu überdecken. Das Antriebsmittel ist mit der Antriebswelle an einer Stelle verbunden, welche ein wenig unterhalb des oberen Lagers sich befindet. Verschiedene Arten von Antriebsmitteln können für den Antrieb Anwendung finden; nach der Darstellung der Abb. 1 wird eine Scheibe 23 benutzt, deren Nabe 24 mit der Welle 14 verkeilt ist, wie bei 25 angedeutet. Die obere Stirnfläche der Nabe der Scheibe 23 ist mit einem Flansch 26 versehen, auf dem eine Kegelscheiilx; 27 befestigt ist, von der aus die Zuführungsvorrichtung für die Mühle betätigt wird. Die Kegelscheibe 27 ist zweckmäßig hohl gestaltet und sitzt auf der oberen Fläche des Flansches 26 der Nahe der Antriebsscheibe auf und bildet eine ölkammer 28, welche alles Öl aufzunehmen vermag, welches durch das obere Lager für die Antriebswelle durchsickert.
Die Kegelscheibe 27 verjüngt sich nach oben hin, so daß das öl aus der durch die Scheilx' gebildeten ölkammer nicht aus der Kammer herausgeschleudert werden kann. Nach der Zeichnung umgibt die Kegelscheibe 2j den unteren Rohransatz 13 des oberen Lagerkörpers i'i.
Das untere Lager der Antriebswelle wird von einem Zylinderkörper 30 gebildet, der mit einem Flansch 31 versehen ist, welcher auf einem Ringeinsatz 32 aufruht, der an dem U-förinigen Rahmenstück 6 sitzt. Ein Ringkaual 33 erstreckt sich nach aufwärts von dem" unteren Finde des unteren Wellenlagers, so daß ein hülsenförmiges Lager für die Antriebswelle entsteht. Das Lagerstück 30 besitzt einen sich nach aufwärts erstreckenden Flansch 35, welcher das untere Ende der NaIx; der Antriebsscheibe umfaßt, und bildet eine Schale, welche mit öl in geeigneter Weise beschickt werden kann. Diese Schale sammelt auch alles öl, welches durch die Nabe der Antriebsscheibe hindurchsickert. Auf die Welle ist eine Schale 36 aufgesetzt, welche [ dasjenige Öl aufnimmt, das dtirch das untere Wellenlager hinidurchtritt, wobei diese Schale mit ihrer Seitenwand 37 nach oben in den Kanal τ,^ im unteren Lagerstück für die Welle hineinragt. Diese Anordnung bewirkt, daß alles Öl, welches durch das untere Lager hindurchtritt, gesammelt und in der genannten Schale festgehalten wird, so daß es nicht herabtropft und daran verhindert wird, zum Mahlgut zu gelangen.
Die Verbindung der Antriebswelle mit der Pendelwelle wird durch ein L'niversalgelenk hergestellt. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ist ein Kreuzkopf 38 an dem unteren sich verjüngenden Ende der Antriebswelle 14 durch eine Mutter 39 oder in sonst geeigneter Weise befestigt. Dieser Kreuzkopf ist mit Drehzapfen 40 versehen, welche in Lagersegmenten 41 ruhen, die in Führungen 42 des zugeordneten Teiles des L"ni versalgelenks, welcher das Mahlpendel trägt, gleitend angeordnet sind, wobei die Bauart dieser Segmente und ihrer Führungen ähnlich derjenigen vorbekannter Bauarten ist. Der das Mahlpendel tragende Teil des Universalgelenks besitzt die FOrm eines, eine Kammer bildenden Kupplungsteils 43. mit unterem Ansatz 44, in den das sich nach oben verjüngende Ende des Mahlpendels 5 eingesetzt ist, welches mit dem Ansatz 44 durch einen Keil 45 o. dgl. verbunden ist.
Diametral gegenüberliegende Aussparungen in der inneren Wandfläche des Kupplungsteils 43 bilden die Lager für Führungsstücke 42 für die Segmente 41. Das obere Ende des gehäuseartigen Kupplungsteils ist mit einem nach außen gekehrten Flansch 46 versehen, mit dem ein geeignetes Deckelstück 47 durch Bolzen o. dgl. verbunden ist. Das Deckelstück 47 besitzt einen schräg nach oben gerichteten, kugelig gekrümmten Flansch 48, gegen dessen Unterseite sich eine Trageplatte 49 legt, welche ihrerseits auf ihrer Unterseite eine Aussparung besitzt, in die eine Verschleißplatte 50 eingelegt ist, welche auf ihrer Unterseite kugelig ausgehöhlt ist. uo und mit dieser Hohlfläche in Anlage mit einer konvexen Fläche einer harten Verschleißplatte 51 steht, die gegen den Kreuzkopf anliegt. Dank dieser beschriebenen Einrichtung ruht das Gewicht des Mahlpendels und des dasselbe tragenden gehäuseartigen Kupplungsteils auf der Verschleißplatte 50, welche auf dem Kreuzkopf der Antriebswelle aufgesetzt ist. Die in Eingriff miteinander stehenden gekrümmten Flächen der Verschleißplatten 50, 51 gestatten dem Mahlpendel, eine seitliche Schlingbewegung zu vollführen, wäh-
rend es durch die Antriebswelle vermittels des j Kreuzkopfes 38 und des Kupplungteils, an den dieser angreift, in Drehung versetzt wird. Da der gehäuseartige Teil· des Universalgelenks am unteren Ende abgeschlossen ist, so bildet er einen Schmierhehälter, welcher mit Fett oder Öl gefüllt werden kann, so daß die Universalgelenkkupplungsteile gewünschten- j falls völlig im Schmiermittel eingebettet wer- ; den können. Der gehäusartige Kupplungsteil ■ ist zweckmäßig mit einem Staubdeckel 52 ver- ' sehen, welcher einen kugelig gekrümmten ', Rand besitzt, der sich in dem Zwischenraum : zwischen der Tragplatte 49 und dem schräg nach oben gerichteten gekrümmten Flansch 48 Jes Deckelstücks 47 führt. Eine Schraubenfeder, welche zwischen dem Staubdeckel 52 und dem Boden des Behälters 37 eingelegt ist, dient dazu, den Staubdeckel gegen seine Unterlage in der Führung zu drücken und allen Staub von dem Universalgelenk abzuhalten, trotz der schwingenden Bewegung des gehäuseartigen Kupplungsteils gegenüber der Antriebswelle.
Die beschriebene Einrichtung ermöglicht, das Universalgelenk unter dem Gestellaufsatz 6 zu verlegen, in welchem der Antrieb für das Mahlpendel gelagert ist. Dadurch gelangt das Universalgelenk in einen Gestellabschnitt, in dem es der Ausbesserung und Erneuerung leicht zugänglich ist.
Die Querverbindungen 53 der A-förmigen Stützen, welche dazu dienen, das übliche Gehäuse für die Mahlkammer und die Siebe zu tragen, können so angeordnet sein, daß sie die Schaffung einer höheren und demzufolge größeren Mahlkammer ermöglichen, als man sie bisher benutzt hatte.
Iu Abb. ι ist als Antrieb für die Antriebswelle des Mahlpendels eine Riemenscheibe dargestellt, doch können auch andere Antriebsmittel verwendet werden.
Durch gesonderte Anordnung des Universalgelenks und des Antriebsmittels und durch Anbringung des Gelenks auf der Antriebswelle unterhalb der Antriebsscheibe ist die Möglichkeit gegeben, den Antrieb auf verschiedene Art zu bewirken. Beispiele hierfür sind in Abb. 2 und 3 veranschaulicht.
Bei der in Abb. 2 dargestellten Form des Kraftantriebs ist auf die Antriebswelle der Mühle ein Kegelrad 55 aufgesetzt, welches mit der Welle verkeilt ist. Das Kegelrad 55 wird durch einen Kegelantrieb 56 auf einer Kraftwelle angetrieben, welche in Lagern 58 ruht, die in einem der vertikalen Arme des U-förmigen Gestellaufsatzes 6 vorgesehen sind. - Die Kraftwelle kann entweder durch eine Riemscheibe 59, die fest an der Welle sitzt, angetrieben werden, oder sie kann mit der Welle eines Motors 60 oder einer sonstigen Kraftquelle gekuppelt werden. Natürlich kann der Antrieb der Welle 14 auch durch Stirnrad- oder Planeten- oder sonstige Getriebe erfolgen.
In Abb. 3 ist eine weitere abgeänderte Form der Antriebsvorrichtung veranschaulicht. Danach ist die Welle mit einer Verlängerung 61 versehen, welche durch eine Kupplung 62 mit einem hochgelagerten Motor 63 gekuppelt ist und durch d'iesen entweder unmittelbar oder vermittels geeigneter Zwischengetriebe in Umdrehung versetzt wird.

Claims (4)

-Ansprüche :
1. Pendelmühle mit einem mit der Antriebswelle durch ein Universalgelenk verbundenen Pendel, dadurch gekennzeichnet, daß der einen fest an dem unteren Ende der Antriebswelle sitzenden Kreuzkopfgelenkteil in einer kammerartigen Höhlung aufnehmende, an der Pendelwelle sitzende Kupplungsteil des Universalgelenks einen geschlossenen Schmierbehälter für das Gelenk bildet.
2. Ausführ.ungsform der Pendelmühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des auf der Antriebswelle sitzenden Kreuzkopfgelenkteils ein Lagerkörper mit konvex gekrümmter oberer Lagerfläche fest angeordnet ist, welcher sich mit seiner konvexen Fläche gegen eine entsprechende konkave Fläche eines Lagerteils am oberen Ende des gehäuseartigen, mit der Pendelwelle verbundenen Kupplungsteils legt.
3. Ausführungsform der Pendelmühle nach Anpruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle eine Staubkappe vorgesehen ist, die mit einem ringförmigen, gewölbten Rand in einer Führung in dem Deckelstück des gehäuseartigen Kupplungsteils läuft.
4. Ausführungsform der Pendelmühle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Staubkappe durch ein federndes Zwischenstück nachgiebig gegen ihre Sitzfläche an dem gehäuseartigen Kupplungsteil gedrückt wird. no
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB107160D 1921-11-16 1922-11-15 Pendelmuehle Expired DE399100C (de)

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