DE40328C - Kombinationsschlofs für Kassenschränke - Google Patents

Kombinationsschlofs für Kassenschränke

Info

Publication number
DE40328C
DE40328C DENDAT40328D DE40328DA DE40328C DE 40328 C DE40328 C DE 40328C DE NDAT40328 D DENDAT40328 D DE NDAT40328D DE 40328D A DE40328D A DE 40328DA DE 40328 C DE40328 C DE 40328C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
cover
cover disk
disk
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT40328D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. OSTERTAG in Aalen. Vom jö. Mai 1886 ab
Publication of DE40328C publication Critical patent/DE40328C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/02Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1886 ab.
Der Zweck dieses Combinationsschlosses ist der, den Zugang zu der Schlüsselführung des eigentlichen Kassenschlosses bei diebessicheren Kassenschränken, sowie auch bei sonstigen Verschlüssen abzusperren, damit einem Unberufenen die Möglichkeit genommen ist, Auf* sperrversuche anzustellen. In Verbindung mit diesem Combinationsschlofs kann durch eine einfache Vorrichtung auch ein directer Abschlufs des Kassenschlofsriegels bewirkt werden, so dafs unter Umständen ein besonderer Abschlufs des Kassenschlosses ganz entbehrlich ist.
Fig. ι zeigt das Combinationsschlofs im Querschnitt,
Fig. 2 in der Ansicht,
Fig. 3 im Grundrifs ohne Deckscheibe,
Fig. 4 in der Hinteransicht mit geöffneter und auf die Seite geschobener Deckscheibe,
Fig. 5 den Verstellring,
Fig. 6 die mit Nasen versehene Röhre,
Fig. 7 die Deckscheibe.
Der mit Scheibe a1 versehene Metallcylinder α hat in seiner Mitte eine der Schlüsselführung entsprechende Oeffnung und wird an der Kassenschrankthür befestigt.
Ueber den Cylinder α werden eine Anzahl aufsen mit Theilstrichen b1 und Buchstaben versehene Drehscheiben b in Verbindung mit den Verstellungsringen c geschoben. Letztere besitzen auf einer Seite Nuthen c1 und auf der anderen Seite Zapfen c2, Fig. 5, welche in die Einschnitte &2 der Drehscheiben b passen; die Ringe c sind ferner an der inneren Peripherie ausgedreht bezw. mit Vertiefungen c3 versehen, Fig. 5. Durch die aufgeschraubte Verschlufsscheibe d werden die Drehscheiben am Herausfallen gehindert.
In dem Cylinder α befindet sich ferner eine mit Nasen e1 versehene Röhre e, welche mit einem zunächst von oben nach unten und dann etwa 2/3 um die Röhre führenden Einschnitt e2 versehen ist, Fig. 6.
Die Nasen e1 dieser Röhre correspondiren mit den Nuthen c1 und Vertiefungen c3 der Verstellungsringe c. Der mit der Deckscheibe, y verbundene Bolzen h, Fig. 7, wird in die Röhre e eingesteckt und dann gedreht, wobei der am Bolzen angebrachte Zapfen h ] in den um die Röhre geführten Einschnitt e2 gelangt und somit eine achsiale Verschiebung von h in e verhindert. Ist die Röhre e mit dem Bolzen h ganz eingeschoben, Fig. 1, so greift ein an der Deckscheibe f angebrachtes Zäpfchen fl in eine Vertiefung zwischen dem Metallsjück α und der- Verschlufsscheibe d ein. Eine hinten an der Scheibe αΛ eingelassene und befestigte Feder i drückt beständig auf die Röhre e, so dafs die Röhre mit sammt der Deckscheibe nach aufsen gedrückt wird, mithin letztere von selbst aufspringt, wenn die Nasen e\ der letzteren mit sämmtlichen Nuthen c1 der Verstellungsringe correspondiren.
Die Drehscheiben werden auf ein gewisses Wort bezw. bestimmte Buchstaben derart eingestellt, dafs die Deckscheibe erst dann aufspringt, wenn diese Buchstaben mit dem zugehörigen Theilstrich b~* genau vor den in der Scheibe al eingebrachten Einschnitt α2 zu stehen kommen, was auf folgende Art bewerkstelligt wird: /
Die geöffnete Deckscheibe f wird durch Drehung in die äufserste Lage nach rechts gebracht, worauf sie herausgenommen werden kann. Alsdann entfernt man die . Verschlufsscheibe d und versetzt die Verstellungsringe c im Innern der Scheiben b so, dafs die gewünschten Buchstaben gerade mit dem Einschnitt a2 correspondiren, wenn zugleich die Nuthen c1 der Verstellungsringe auf die Nasen e1 der Röhre e passen.
Nachdem man die Drehscheiben in der richtigen Reihenfolge mit den gewünschten Buchstaben auf einander gelegt, sowie die Verschlufsscheibe und Deckscheibe befestigt bezw. letztere eingedrückt hat, so lassen, sich die einzelnen Drehscheiben beliebig nach rechts und links verstellen, da die Vertiefungen der Verstellungsringe mit den Nasen der Röhre e correspondiren. Hierdurch ist das Schlofs geschlossen und kann nur wieder geöffnet werden, wenn es auf die anfängliche Combination gestellt ist.
Ist das Schlofs geöffnet und die Deckscheibe bei Seite geschoben, so kann man mit dem Schlüssel und einer Olive das eigentliche Kassenschlofs öffnen, worauf, man den Schlüssel alsbald wieder abzieht, die Deckscheibe schliefst und durch eine Verdrehung der Scheiben das Wort auslöscht.
Anstatt einer aufspringenden Deckscheibe kann eine solche zur Anwendung kommen, welche nur auf die Seite geschoben wird. In diesem Falle, Fig. 8, 9 und 10, erhält die um Bolzen k1 drehbare Deckscheibe k eine Vertiefung A2, in welche der mit Nasen m1 versehene Bolzen m eingreift, welcher mittelst einer von hinten eingebrachten Spiralfeder η stets gegen die Deckscheibe gedrückt wird. Der Bolzen kl hat eine eingedrehte Rinne und ist am Ende k3 derartig flach gefeilt, dafs dieses, über den Kopf einer von hinten eingebrachten Schraube geschoben, dann umgedreht, hinter dem Kopf festgehalten wird. Im übrigen unterscheidet sich dieses Schlofs von dem vorbeschriebenen nur dadurch, dafs die Vertiefungen der Verstellungsringe auf deren vorderer Seite angebracht sind. Sind die Drehscheiben bei dieser Construction in die zum Oeffnen bestimmte richtige Stellung gebracht, so läfst sich der Bolzen m eindrücken, was durch ein seitliches Verschieben der Deckscheibe erfolgt.
Bei diesem Combinationsschlofs können zwei oder mehr Drehscheiben1 zur Anwendung kommen, wovon auch die Zahl der möglichen Verstellungen abhängt, welche sich berechnen:
bei zwei Scheiben auf 26X25 = 650 Verstellungen, :
bei drei Scheiben auf 26 X 25 X 24 = 1 5 600 Verstellungen,.
bei vier Scheiben auf 26X25X24X23 = 358 800 Verstellungen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Combinationsschlofs zur Feststellung der Schlüssellochdeckscheibe mittelst einer Anzahl Buchstabenscheiben, welche aus je einem äufseren Buchstabenring b und einem inneren, von diesem getrennten Verstellungsring c mit Nuth c1 bestehen, zu dem Zwecke, verschiedene Combinationen zu ermöglichen, wobei entweder die den Drehzapfen h der Deckscheibe umschliefsende Röhre e oder der in eine Aussparung k2 der Deckscheibe einfallende Ärretirstift m. mit Nasen e1 bezw. m1 versehen istj durch welche in Verbindung mit den Verstellungsringen c die Feststellung bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40328D Kombinationsschlofs für Kassenschränke Active DE40328C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE40328C true DE40328C (de)

Family

ID=315896

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT40328D Active DE40328C (de) Kombinationsschlofs für Kassenschränke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE40328C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE40328C (de) Kombinationsschlofs für Kassenschränke
DE911220C (de) Federloses Sicherheitsschloss mit Doppelbart-Schluessel
DE619494C (de) Einstellvorrichtung zum nachtraeglichen Anbau an bereits vorhandenen Malschloessern
AT340269B (de) Schloss, insbesondere mobelschloss
DE343900C (de)
DE43861C (de) Sicherheitsschlofs
DE27070C (de) Diebessicherer Kassenschrank-Verschlufs
DE185313C (de)
DE77099C (de) Sicherheitsschlofs mit doppelbärtigem Schlüssel
DE533217C (de) Befestigung von Zylinderschloessern
DE221684C (de)
DE335581C (de) Schluesselloses Zahnradschloss
DE219231C (de)
DE359346C (de) Tuerschloss mit versetzten Schluesselloechern und Hohlschluessel
DE27883C (de) Kontrol-ScHofs
DE2787C (de) Vorhängeschlofs
DE26691C (de) Sicherheitsschlofs mit drehbarer Schlüsselmutter
DE677507C (de) An der Tuerinnenseite anzubringender Verschluss, insbesondere fuer Moebeltueren
DE626661C (de) Tuersperrung
DE382809C (de) Kombinationssperrvorrichtung fuer den Riegel an Tresor- u. dgl. Schloessern
DE217876C (de)
DE142981C (de)
DE648284C (de) Als Fahrradschloss ausgebildetes Malschloss
DE150402C (de)
DE133131C (de)