DE403235C - Umlaufraederwechselgetriebe mit UEberlastungssicherung - Google Patents

Umlaufraederwechselgetriebe mit UEberlastungssicherung

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DE403235C
DE403235C DESCH61131D DESC061131D DE403235C DE 403235 C DE403235 C DE 403235C DE SCH61131 D DESCH61131 D DE SCH61131D DE SC061131 D DESC061131 D DE SC061131D DE 403235 C DE403235 C DE 403235C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H35/00Gearings or mechanisms with other special functional features
    • F16H35/10Arrangements or devices for absorbing overload or preventing damage by overload

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

  • Umlaufräderwechselgetriebe mit Überlastungssicherung. Die Erfindung bezieht sich auf ein Umlauf= räderivechselgetriebe, ;bei dem eine Sicherung gegen Überlastung dadurch erzielt wird, daß der als Zwischenglied wirkende Teil des Umlaufrädergetriebes durch eine steilgängige Schnecke gestützt wird.
  • Das Wesen der Erfindung beruht darin, daß eine in der Achsenrichtung der Schnecke wirkende regelbare Kraft, z. B. :eine Feder, ein Gewicht o. dgl. die Schnecke gegen den durch die Belastung auf -die Schnecke wirksamen Achsialzug in eine Kupplung preßt, welche die Schnecke so lange an der Drehung verhindert, bis das durch den Lastdruclk erzeugte entgegengerichtete Moment die Schneckenwelle von :der Kupplung freimacht.
  • Die Abb. i und 2 stellen ein Ausführungsbeispiel schematisch in Ansicht und im Querschnitt dar.
  • In Abb. i bezeichnen i das treibende Rad und 2 :die Umlaufräder. Wie Abb. 2 ,erkennen läßt, sind die Umlaufräderträger mit der Lastwelle 24 gekuppelt. Der innen verzahnte Zahnkranz g, auf dem die Umlaufräder abrollen, trägt an seinem Umfange einen Schneckenzahnkranz R. Mit diesem kämmt die Schnecke H. Die Schneckenwelle trägt einen Kuppelkegel F. Die Schneckenwelle mit Schnecke und Kuppelkegel wird durch die gegen das Kugellager L ssich stützende Feder G entgegen der Richtung des Pfeiles P gezogen. Sind nun die Drehrichtungen .die durch die Pfeile in Abb. i angegebenen, so sucht ein Lastwiderstand .den Zahnkranz rund damit den Schneckenkranz R in Richtung des Pfeiles P' zu drehen. Damit wird auf die Schneckenwelle ein Achsialzug in Richtung es Pfeiles P ausgeübt. Dementgegen zieht .die Feder den Kupplungskegel F in seinen feststehenden Gegenkegel F'. Die Schnecke H, die so steil gewählt ist, daß sie ,nicht selbsthemmend ist, kann sich nun nicht drehen, :da sie :an der Drehung durch F verhindert ist. Sobald aber der Tangentialzug in Richtung des Pfeiles P' infolge wachsender Lastgrößer wird, als der Spannung der Feder G entspricht, wird der Kuppelkegel F aus seinem Gegenkegel herausgezogen und nun wird .die Schnecke H, da sie steilgängig ist, eine Drehzahl annehmen. Hiermit- fällt, da. nun auch das Schneckenrad R sich dreht, die Drehzahl des Umlaufräderträgers.
  • Wird durch diese Verlangsamung der Lastwiderstand nicht kleiner, so .bleibt F vom Gegenkegel frei, und die Schnecke H nimmt eine so hohe Drehzahl an, daß .die Weile 2a zum Stillstand kommt. Bei Aufhören der Überlastung wird F wieder mit seinem Gegenkegel gekuppelt.
  • Diese neue Form der überlastungssicherung ist in ihrer Wirkung unabhängig vom 0'b.erflächenzustand reibender Flächen, sobald. nur die Reibflächen so gewählt sind, .daß der kleinste zulässige Federdruck G noch zum Festbremsen der Schneckenwelle genügt. Dann wird ein Druck, ,der nur etwas höher ist als der Druck der Feder G, immer ein vollkommenes Entkuppeln des Kegels F bewirken, so daß hier die Wirkungsweise der Kupplung unabhängig vom Oberflächenzustand .des Kuppelkegels F ist.
  • Die Schnecke H kann, in einem Ölbad liegend, auf gleichbleibendem Oberflächenzustand gehalten werden. Auch kann die Kupplung F eine Klauenkupplung mit kurzem Kuppelweg sein. Außerdem kann statt .der Feder G ein auf Hebeln verschiebbares Gewicht, Druckluft o. dgl. wirken. Der Iden Druck der Feder G ersetzende Druck ist dabei immer in viel größerer Annäherung ein Maß für den im Getriebe auftretenden Tangentialdruck als der Spanndruck eines Bremsbandes, welches den als Stütze wirkenden Teil des Umlaufrädergetriebes bremst. Infolgedessen zeigt die neue Form der Überlastungssicherung eine wesentlich höhere Betriebssicherheit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Urnlaufräderwechselgetriebe mit Überlastungssicherung, _ bei welchem .die Sicherung gegen Überlastung dadurch erreicht wird, daß .der -als Zwischenglied wirkende Teil des Umlaufrädergetriebes durch eine steilgängige Schnecke gestützt wird, da-.durch gekennzeichnet, daß eine in :der Achsenrichtung der Schnecke wirkende regelbare Kraft (Feder, Gewicht o. dgl.) die ,Schnecke gegen den :durch .die Belastung auf die Schnecke wirksamen Achsialzug in .eine Kupplung preßt, welche die Schneckenwelle so lange an derDrehung verhindert, bis das durch den Lastdruck erzeugte entgegengerichtete Moment die Schneckenwelle von der Kupplung freimacht.
DESCH61131D 1921-03-22 1921-03-22 Umlaufraederwechselgetriebe mit UEberlastungssicherung Expired DE403235C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1197712B (de) * 1956-07-13 1965-07-29 Fritz Hinze Umlaufraedergetriebe mit UEberlastsicherung
EP1260207A1 (de) 2001-05-23 2002-11-27 Horst Aurin Wannenlift mit einem auf einer Walze aufgewickelten Sitzband

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1197712B (de) * 1956-07-13 1965-07-29 Fritz Hinze Umlaufraedergetriebe mit UEberlastsicherung
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