DE403178C - Verfahren zur Herstellung von Holzstabmatten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Holzstabmatten

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DE403178C
DE403178C DEK88404D DEK0088404D DE403178C DE 403178 C DE403178 C DE 403178C DE K88404 D DEK88404 D DE K88404D DE K0088404 D DEK0088404 D DE K0088404D DE 403178 C DE403178 C DE 403178C
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pressure plate
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J1/00Mechanical working of cane or the like
    • B27J1/02Braiding, e.g. basket-making

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Holzstabmatten. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Holzstabmatten, nach welchem im Gegensatz zu den bestehenden Webverfahren die Kettenstäbe nicht über die ganze Länge an den betreffenden Stellen, mit einer Bewegung :durchgebogen werden, sondern nach welchem die Durchbiegung einer beliebigen Anzahl Kettenstäbe, von einem Ende derselben anfangend, hintereinander über die ganze Länge erfolgt.
  • In der Zeichnung bedeuten i die in beliebiger Anzahl vorhandenen Kettenstäbe. Mit a sind .die Einschnitte in den oberen Auflagern bezeichnet, welche zur Bildung :der Schußöffnungen erforderlich sind; 3 sind die öffnungen in den unteren Auflagern q., welche zur Einführung der Schußstäbe ,dienen. Die oberen Drücker 5 sind auf Querstücken 14 angeordnet, welche in wagerechter Richtung ebenso wie die Querträger 14 der unteren Auflager 4.beliebig verstellbar sind, um jede gewünschte Teilung der Gewebe zu erreichen. Aus demselben Grunde sind die Drücker 5 und Auflager ,4 auf 14 ebenfalls beliebig verschiebbar.
  • Mit6sind Drehpunkte bezeichnet, um welche die obere Druckplatte A drehbar gelagert ist. Dieser Drehpunkt ist in die Mittelebene der Kettenstäbe i verlegt, welche mit MM bezeichnet ist. 7 sind Gradführungen der Druckplatte :T für die senkrechte Bewegung. Diese Gradführungen befinden sich an zwei gegenüberliegenden Ecken und einer Seite. 8 sind Pleuelstangen, die als Verbindungsglied zwischen der oberen Druckplatte A und .den Antriebszahnrädern 9 dienen. Die Zahnräder i o, z i, 12 dienen als Antrieb der Zahnräder 9, wobei 2die Zahnräder io, genau halb so großen Durchmesser haben als die Zahnräder 9. Wenn Zahnrad io sich einmal .dreht, so macht Zahnrad 9 nur eine halbe Umdrehung, wodurch mit bekannten Mitteln erreicht wird, daß Zahnrad 9 in beiden Totpunktlagen; oben und unten, der Pleuelstangen ausrückbar List, wie auf der rechten Seite der Abb. h angedeutet ist. Hier befindet sich die Pleuelstange in der unteren Totpunktlage und in ausgeschaltetem Zustand das Zahnrad 9. Die Hebel 13 dienen zum Einrücken von Schaltvorrichtungen bekannter Mittel, «-elche die Zahnräder i o j edesmal nach einer Umdrehung automatisch ausrücken.
  • Abb. a zeigt einen fertig durchgebogenen Kettenstab i zwischen den Drückern 5 und den Auflagern 4., wobei zu ersehen ist, wie die Schulstäbe in die öffnungen 2, einmal oberhalb und einmal unterhalb !des Kettenstabes, eingeschoben -werden können. Abb. h. zeigt eine Vorrichtung zum Durchbiegen der Kettenstäbe i nach vorliegender Erfindung im Aufriß und ist :diejenige Stellung festgehalten, in welcher die Abwärtsbewegung der Druckplatt,- A auf der rechten Seite bereits vollendet und die Abwärtsbewegung der linken Seite der Druckplatte A so weit vorgeschritten, daß die Durchbiegung der Kettenstäbe an der rechten Seite begonnen hat. Es ist selbstverständlich gleichgültig, ob die Durchbiegung von der rechten oder linken Seite des Kettenstabes beginnend, erfolgt.
  • Nach vorstehenden Erklärungen über Bezeichnungen und Abbildungen vollzieht sich der Vorgang des Verfahrens wie folgt: Zunächst werden mit bekannten Mitteln die Kettenstäbe i in beliebiger Anzahl und Länge in die angedeutete Vorrichtung in Bewegungsrichtung P so weit vorgeschoben, daß die Kettenstäbe auf allen Auflagern 4 aufliegen. Dann erfolgt durch Einschalten mit dem rechts liegenden Hebel 13 beispielsweise die Abwärtsbewegung der Druckplatte A an der rechten Seite so lange, bis die Totpunktlage der Pleuelstange 8 erreicht ist und die Ausschaltvorrichtung am Zahnrad io die Weiterbewegung automatisch unterbricht. Hierauf wird mit dem Hebel 13 an der linken Seite die Abwärtsbewegung »links« der Druckplatte A. eingeschaltet, wodurch dann ,die Kettenstäbe, vom rechten Ende anfangend, hintereinander an den betreffenden Stellen durchgebogen wenden. Die Arbeit ist vollendet, wenn die Pleuelstangen 8 der linken Seite die Totpunktanlage unten erreicht haben, wobei dann,die Abwärtsbewegung von Druckplatte A begrenzt ist und die Ausschaltvorrichtung seine weitere Bewegung verhindert.
  • Hierauf werden die Schulstäbe in die öffnungen 3 eingeführt. Dann erfolgt durch Hebel 13 Einschaltung der Aufwärtsbewegung der Druckplatte A an der rechten und linken Seite, die durch automatisches Ausrücken an den oberen Totpunkten unterbrochen wird. Die Druckplatte hat damit ihre Anfangsstellung erreicht. Das fertige,Gewebe wird aus der Vorrichtung herausgenommen, und der Vorgang beginnt von neuem.

Claims (5)

  1. PATENT-ANsPRüci3E: i. Verfahren zur Herstellung von Holzstabmatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbiegung der Kettenstäbe an den einzelnen Stellen zur Bildung der Schulöffnungen, von einer Stelle der Kettenstäbe anfangend, nacheinander über die Länge der Kettenstäbe erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Druckplatte (A) nur an zwei gegenüberliegenden Ecken und einer Seite senkrechte Führungen (7) besitzt, an welchen :die Druckplatte (A bei 6) drehbar gelagert ist.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -die senkrechte Bewegung der oberen Druckplatte (A) für jede Angriffsseite der Pleuelstangen (8) getrennt und unabhängig voneinander ausgeführt wenden kann und die Angriffspunkte .der Pleuelstangen mit der Mittellinie der Kettenstäbe in der wagerechten Ebene (MM) zusammenfallen. q..
  4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Bewegung :der oberen Druckplatte (A) an den Totpunkten automatisch ,ausschaltet.
  5. 5. Vorrichtung zur Ausführung .des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Drücker (5), Auflager (q.) und Traversen (1q.) in der wagerechten Ebene beliebig verstellbar sind.
DEK88404D 1923-11-15 1923-11-15 Verfahren zur Herstellung von Holzstabmatten Expired DE403178C (de)

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