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Apparat zum Aufrichten von Eierkartons Die Erfindung bezieht sich
auf Apparate zum Aufrichten von Eierkartons mit aus dem Kartonstück ausgestanzten,
quer verlaufenden Zwischenwänden, welche Apparate teils mit paarweise angeordneten
Mitteln zum Aufrichten der quer verlaufenden Zwischenwände, von denen ein Mittel
in jedem Paare stationär und das andere beweglich ist, teils mit einer kammähnlichen
Einrichtung versehen sind, mittels welcher eine den Boden und die längs verlaufende
Zwischenwand des Kartons bildende Außenwand gegen die aufgerichteten, quer verlaufenden
Zwischenwände eingedrückt wird, welche Z@@'ischetnvätide Zungen besitzen, die zum
Eingriff ntit attf der den Boden und die längs verlaufende ZwischenNvand bildenden
Außenwand angeordneten Lappen bestimmt sind.
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Der Apparat nach der Erfindung ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet,
daß die beweglichen Aufrichteglieder und/oder die mit diesen verbundenen Betätigungsglieder
sowie das kammähnliche Glied Mittel besitzen, welche dazu dienen, die Zungen bzw.
die Lappen abzubiegen und miteinander in Eingriff zu führen.
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Die Erfindung soll im folgenden an Hand zweier in den Zeichnungen
veranschaulichter Ausführungsformen beschrieben werden. Es zeigt Fig. r eine Draufsicht
einer der Ausfünrungsfor-nten. und zwar eines Apparats zum Aufrichten
von
Kartons deg nichtteilbaren Typs, wobei gewisse Teile der Deutlichkeit halber entfernt
sind, Fig.2 einen vertikalen Längsschnitt nach der Linie 2-2 in Fig. i, Fig.3und4
der Fig. 2 entsprechende Teilschnitte, in denen die beweglichen Teile des Apparats
in verschiedenen Lagen dargestellt sind, wobei . der Deutlichkeit halber kein Karton
im Apparat gezeigt ist, Fig.5 einen vertikalen Querschnitt durch einen völlig aufgerichteten
Karton, wobei die Zungen und Lappen auf den quer verlaufenden Zwischenwänden bzw.
der den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand bildenden Außenwand im Eingriff
miteinander gezeigt sind.
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Fig. 6 ein. Perspektivbild des aufgerichteten Kartons, welches deutlich
die gegenseitigen Lagen der Zungen und Lappen zeigt, Fig. 7, 8, 9 und io der Fig.2
entsprechende, etwas schematische vertikale Teilschnitte, welche verschiedene Phasen
des Aufrichtens eines Kartonstücks zum gebrauchsfertigen Zustand zeigen, Fig. 11,
12 und 13 vertikale Querschnitte nach den Linien 11-11, 12-12 und 13-13 in
Fig. 2, 3 bzw : 4, Fig.14 einen vertikalen Längsschnitt wie in Fig. 2, der den Apparat
nach der Erfindung in einer abgeänderten Ausführung zum Aufrichten eines teilbaren
Kartons zeigt.
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Die Fig. 5 und 6 zeigen im Zusammenhang mit Fig. 7 bis 13 einen Eierkarton
C, der mittels des Apparats aufgerichtet wird. Der Karton hat eine längs verlaufende
Zwischenwand a, die mit einer den Boden des Kartons bildenden Außenwand b, der vom
Aufrichteapparat im fertigen Karton die Form eines auf den Kopf gestellten
V erteilt wird, in einem Stück angefertigt ist. Im flachen, nicht aufgerichteten
Zustand des Kartons, sind die mit c bezeichneten, quer verlaufenden Zwischenwände,
die mit der Vorder- und Hinterwand e bzw. f des Kartons verbunden
sind, längs einer mittleren Knifflinie d doppelt gefaltet. Die quer verlaufenden
Zwischenwände werden imiAufrichteapparavin eine Lage geschwenkt, in der sie im rechten
Winkel zu der den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand bildenden Außenwand
b liegen und werden teilweise in diese hineingeführt, wenn diese die Form eines
auf den Kopf gestellten V erhält, wodurch der Karton in eine Anzahl von Zellen
aufgeteilt wird. Die quer verlaufenden Zwischenwände werden dabei mit der den Boden
und die längs verlaufende Zwischenwand bildenden Außenwand b verriegelt, um diese
in aufgerichteter Lage zu stützen. Ein Kartondeckel g ist an der Hinterwand f befestigt.
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Der Karton C besitzt Zungen i, die mit den quer verlaufenden Zwischenwänden
c in einem Stück ausgeführt und so angeordnet sind, daß sie in der Mitte ihrer Länge
mit den erwähnten Zwischenwänden schwenkbar verbunden sind, wodurch sie, wenn,die
Zwischenwände aufgerichtet sind, in hauptsächlich rechtem Winkel auf -entgegengesetzten
Seiten derselben hervorragen. Die längs verlaufende Zwischenwand a besitzt Lappen
h, die mit dieser in einem Stück ausgeführt sind und nach außen geschwenkt
und mit den Zungen i auf den quer verlaufenden Zwischenwänden beim Aufrichten des
Kartons in Eingriff geführt werden.
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Damit die Lappen und Zungen in der beabsichtigten Weise in Eingriff
geführt werden, müssen sie beim Aufrichten des Kartons erst aus den Kartonteilen,
in welchen sie angeordnet sind, herausgebogen werden, und dann so lange weitergeführtwerden,bis
sie miteinander eingreifen, wodurch der ganze Arbeitsverlauf ohne Hilfe irgendeiner
automatischen Vorrichtung praktisch unmöglich auszuführen ist. Dies ist darauf zurückzuführen,
daß die Zungen und Lappen auf den quer verlaufenden Zwischenwänden bzw. auf der
längs verlaufenden Zwischenwand gleichzeitig betätigt und auf im voraus bestimmte
Weise miteinander in Eingriff geführt werden müssen, während gleichzeitig die quer
verlaufenden Zwischenwände und die längs verlaufende Zwischenwand ihrerseits zum
Aufrichten bzw. Eindrücken betätigt werden.
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Die verschiedenen Mittel des Apparats sind von einem Gestell io getragen,
welches ein Stirnwandstüc'k i i, ein Querstück 12 und zwei parallele, längs verlaufende
vordere bzw. hintere Gestellteile 13 und 14 umfaßt. Ein mit dem Querstück 12 in
einem Stück ausgeführter Ständer 15 ist außerdem mittels einer verhältnismäßig kräftigen,
längs verlaufenden hinteren Strebe 16 mit dein Stirnwandstück i i verbunden. Die
Strebe 16 ist mittels einer Stütze 17 außerdem mit dem hinteren Gestellteil 14 verbunden,
wie aus Fig. 2 hervorgeht. Das Gestell io ist mit nach außen gerichteten, geschlitzten
Füßen iö zum Festsetzen des Apparats auf einem Tisch oder einer anderen Unterlage
versehen.
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Das Stirnwandstück i i hat oben einen ein Lager bildenden Teil 18,
der mit einem ein ähnliches Lager bildenden Teil auf dem Ständer 15 zur Lagerung
einer längs gehenden Welle 2o in einer Linie liegt. Ein Anschlagring 21 ist unmittelbar
neben dem Lager 18 auf der Welle 2o angeordnet.
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Das Stirnwandstück i i hat einen gabelförmigen Halter 22, der schwenkbar
gewisse Einrichtungen trägt, die späterhin beschrieben werden sollen. Unmittelbar
vor dem Halter ist im Stirnwandstück i i eine längliche vertikale Führungsnut 23
aufgenommen. Die Führungsnut ist an ihrem oberen Teil gerundet und erweitert, um
eine kammähnliche Einrichtung zu führen, die im folgenden näher beschrieben werden
soll.
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In den vorderen und hinteren längs verlaufenden Gestellteilen 13,
14 des Gestells io sind eine Anzahl gleich weit voneinander angeordneter Ständer
25 so angeordnet, daß jeder Ständer auf dem einen Gestellteil, gesehen in der Querrichtung
des Gestells, mit einem Ständer auf dem anderen Gestellteil in einer Linie liegt,
wodurch zusammenwirkende Paare von Ständern gebildet werden. Es sei hervorgehoben,
daß das Ständerpaar 25' am Stirnwandstück i i des Gestells eine von den übrigen
Ständerpaa.ren etwas abweichende Form hat, wie aus Fig.3 am besten Hervorgeht, und
zwar aus Gründen, die im folgenden näher beschrieben werden sollen.
Eine
Anzahl mit V-förmiger Kontur ausgebildeter, schwenkbarer Scheiben 27 arbeitet zum
Aufrichten der quer verlaufenden Zwischenwände c mit den Ständern 25 zusammen. Die
Scheiben 27 haben Zapfen 28, welche in nach oben offenen Schlitzen 29 in den Gestellteilen
13, 14 gelagert sind. Jede Scheibe 27 ist reit einem nach unten gerichteten,
gabelförmigen Arm 30 versehen, der mittels eines Zapfens 31 schwenkbar
mit einer im Gestell verschiebbar gelagerten Stange 32 verbunden ist.
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Die Stange 32 wird von einer anderen Stange 33, die im Stirnwandstück
i i verschiebbar gelagert ist, betätigt. Die Stange 33 wird ihrerseits von einem
durch ein Gewinde einstellbaren Nocken 34 betätigt, welcher auf dem einen Ende eines
mittels eines Zapfens 36 in dem gabelförmigen Halter 22 auf dem Stirnwandstück i
i schwenkbar gelagerten Hebels 35 angebracht ist. An seinem dem Nocken 34 Ende ist
der Hebel 35 mit einer Rolle 37 versehen, welche gegen einen Nocken 38 anliegt,
welcher von einer mit einer Kurbel 4o versehenen, auf der Welle 20 festgesetzten
Wippe 39 getragen wird. Wenn die Kurbel 4o vorwärts und nach unten geschwenkt wird,
wird der Wippe 39 und der Welle 2o hierdurch eine Wippbewegung von etwas mehr als
9o° beigebracht, wodurch der Hebel 35 so verschoben wird, wie aus Fig. i bis 4 hervorgeht,
und die Stange 32 über die Stange 33 betätigt wird, welche entgegen der Wirkung
einer zwischen den Gabeln 30 und dem Stirnwandstück i i angebrachten Schraubenfeder
41 verschoben wird. Auf die Betätigung der Stange 32 hin schwenken die mit dieser
gelenkig verbundenen, die quer verlaufenden Zwischenwände im Karton betätigenden
Scheiben 27, wobei die Schenkel der Scheiben in Richtung gegen die Ständer 25 geführt
werden und die beim Anbringen des Kartons im Apparat teilweise aufgerichteten, quer
verlaufenden Zwischenwände c aufrichten.
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Die Stange 32 ist mit einer Anzahl U-förmiger .Mittel 42 zum Abbiegen
der Zungen i auf den quer verlaufenden Zwischenwänden des Kartons versehen. Die
nach oben gerichteten Schenkel der Abbiegemittel 42 haben zu diesem Zweck einen
einen Winkel mit dem jeweiligen Schenkel bildenden Zapfen 43, welcher gegen eine
Zunge i auf den quer verlaufenden Zwischenwänden angreift, wenn die Stange 32 nach
links verschoben wird.
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Die Zahl der Abbiegemittel 42 ist kleiner als die der die quer verlautenden
Zwischenwände betätigenden Scheiben 27, da die Einrichtungen zum Abbiegen der Zungen
i auf der äußeren rechten quer verlaufenden Zwischenwand im Karton von der die äußerst
gelegene Zwischenwand betätigenden Scheibe 27' getragen werden. Die Abbiegemittel
dieser Scheibe haben die Form von aus der Scheibe herausragenden Zapfen 45 zum Abbiegen
der auf der mittels dieser Scheibe zum Aufrichten betätigten, quer verlaufenden
Zwischenwand angeordneten, in entgegengesetzter Richtung zu den übrigen Zungen zum
Verriegeln mit der längs verlaufenden Zwischenwand bestimmten Zungen. Wie aus Fig.
3 hervorgeht, besitzen die äußeren Ständer 25' Ausnehmungen 46, welche das Arbeiten
der Abbiegezapfen 45 ermöglichen.
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Außer den schwenkbaren Scheiben 27, 27' und den Abbiegemitteln 42,
43 betätigt die Kurbel 4o noch eine Vorrichtung 47 zum Eindrücken einer den Boden
des Kartons und die längs verlaufende Zwischenwand bildenden Außenwand b und zum
Eintritt der letzteren in Verriegelungseingriff mit den quer verlaufenden Zwischenwänden.
Die Vorrichtung 47 umfaßt einen mittels einer Nabe 49 auf der Welle 20 festgesetztep
Winkelarm 48, der an seinem freien Ende mit zwei Lagerungsösen 51 für eine Welle
52 zu einem mit dem Arm 48 gelenkig verbundenen, kammähnlichen Glied 53 ausgebildet
ist, dessen Bewegung im Verhältnis zum Arm von Stoppanschlägen 5o auf dem Arm und
dem kammähnlichen Glied begrenzt ist.
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Eine Torsionsfeder 54 ist um die Welle 20 gewunden und ist mit ihren
Enden am Ständer i5 bzw. an der mit Führungen 55 versehenen Nabe 49 des Armes 48
befestigt. Die Feder 54 ist bestrebt, den Arm 48 in solcher Richtung zu schwenken,
daß die Vorrichtung 47 in unwirksamer Lage gehalten wird, wie aus Fig. i, 2 und
ii hervorgeht.
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Das kammähnliche Glied 53 besitzt einen Führungszapfen 56, der in
Zusammenwirkung mit der Nut 23 im Stirnwandstück i I das kammähnliche Glied steuert,
wenn dieses zum Eindrüdken der den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand
bildenden Außenwand b betätigt wird.
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Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist das kammähnliche Glied 53 mit einer
Anzahl auf gleichem Abstand voneinander angeordneter Ausnehmungen 58 versehen, in
welche die quer verlaufenden Zwischenwände c des Kartons eingreifen, wenn das kammähnliche
Glied nach unten geführt wird. Neben jeder der Ausnehmungen 58 ist ein lappenabbiegendes,
messerähnliches, von dem kammähnlichen Glied 53 hervorragendes Glied 59 angeordnet,
welche Glieder beim Aufrichten des Kartons gegen die Lappen h auf der den Boden
und die längs verlaufende Zwischenwand bildenden Außenwand b des Kartons angreifen,
wodurch dieLappen mit den abgebogenen Zungen i auf den quer verlaufenden Zwischenwänden
in Verriegelungseingriff gebracht werden. Im flachen, nicht aufgerichteten Zustand
des Kartons bildet die längs verlaufende Knifflinie auf dem Kartonteil b, welcher
die längs verlaufende Zwischenwand bilden soll, eine äußere Seitenkante des Kartons
und der Teil, aus welchem die quer verlaufenden Zwischenwände c gebildet werden,
ist doppelt gefaltet, und seine mittlere, längs verlaufende Knifflinie d liegt über
dem Deckelteil g.
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Die Arbeitsweise des Apparats ist in Fig. 7 bis 13 veranschaulicht.
Der Körper des Kartons C wird zuerst manuell betätigt, so daß er teilweise aufgerichtet
wird, worauf er mit dem Boden nach oben im Apparat angebracht wird, und zwar so,
daß der Deckel g vertikal nach unten längs der Vorderseite des Apparats hängt. Die
quer verlaufenden Zwischenwände c werden über den schräg gestellten Scheiben 27,
27' und den Ständern 25, 25' angebracht und auf sie heruntergedrückt, wodurch die
Zwischenwände
c in teilweise hochgebogene Lagen gezwungen werden, wie aus Fig. 7 und i i hervorgeht.
Die Kurbel 40 ist noch nicht betätigt worden und das Aufrichten des Kartons bis
zu diesefiiPunkt ist nur ein teilweises Aufrichten.
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Wenn der Karton im Apparat angebracht ist (Fig.7 und i i), betätigt
der den Apparat Bedienende die Kurl)el 4o mit der einen Hand, während er mit der
anderen den Karton stützt. Der erste Teil der Bewegung der Kurbel führt zu einer
Verschwenkung der Scheiben 27, 27' aus der in Fig. 7 dargestellten Lage in die in
Fig.8 gezeigte Lage; gleichzeitig werden die Abbiegezapfen 43 in entgegengesetzter
Richtung verschoben, da sie mit der die Scheiben betätigenden Stange 32 direkt verbunden
sind, wodurch sich einerseits die quer ver. laufenden Zwischenwände c der in Fig.
8 dargestellten Lage nähern und sie einnehmen und andererseits die Zungen i um ihre
entsprechenden Gelenke in eine Lage in rechtem Winkel zur jeweiligen quer verlaufenden
Zwischenwand versChwenkt werden. Während dieses Arbeitsverlaufes wird das kammähnliche
Glied 53 nach unten geführt (Fig. 12), kommt aber nicht-mit der den Boden und die
längs verlaufende Zwischenwand des Kartons C bildenden Außenwand b in Berührung,
bevor die quer ver-, laufenden Zwischenwände c verschwenkt und die Zungen i in erwähnter
Weise abgebogen worden sind.
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Die quer verlaufenden Zwischenwände c sind nun sicher zwischen den
jeweiligen Ständern 25, 25' und Scheiben 27, 27' festgeklemmt. Es sei nun hervorgehoben,
daß die Zapfen 45 auf den Scheiben 27' die Zungen i am rechten Ende des Kartons
abbiegen und zwar in entgegengesetzter Richtung zu der, in welcher die übrigen Zungen
abgebogen werden, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Hierbei treten die Zapfen 45 in die
Ausnehmungen46auf den Ständern 25'. Zu demselben Zweck besitzen die übrigen
Scheiben 27 Ausnehmungen 6o in ihren V-förmigen Teilen (vgl. Fig. 3 und i i bis
13), um für die Abbiegezapfen 43 Raum zu schaffen und die Schwenkbewegung der Zungen
zu ermöglichen.
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Wenn sich das kammähnliche Glied 53 weiter nach unten bewegt, geraten
die messerähnlichen Lappenabbiegeglieder 59 mit den verschwenkbaren Lappen h auf
der längs verlaufenden Zwischenwand a in Eingriff und drücken sie nach unten und
innen im Karton, wie in Fig. 9 dargestellt ist. Dieses Abbiegen der Lappen hat den
Zweck, sie in eine solche Lage zu bringen, in der sie an den bereits abgebogenen
Zungeni auf den quer verlaufenden Zwischenwänden vorbeigleiten. Die gegenseitige
Lage der im Apparat in diese Phase mit einbegriffenen Teile geht deutlich aus Fig.
9 hervor.
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Bei der fortgesetzten Abwärtsbewegung des kammähnlichen Gliedes 53
durch Drehung der Kurbel 40 wird die den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand
bildende Außenwand b nach innen und unten geführt, indem die Kante des kammähnlichen
Gliedes 53 an der mittleren Kniff linie auf der Außenwand b entlang eingreift. Die
quer verlaufenden Zwischenwände c treten in diesem späteren Abschnitt der Bewegung
des kammähnlichen Gliedes in die Einschnitte 58 ein, wobei sie gleichzeitig in Öffnungen
j in der Außenwand b eingeführt werden, wie in Fig. 9 und 13 dargestellt ist, wodurch
die nach innen gekehrten, hakenförmigen Glieder k auf den quer verlaufenden Zwischenwänden
c mit der einen Endkante der Öffnungen j zum Eingriff geführt werden, um die die
quer verlaufenden Zwischenwände und den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand
bildende Außenwand zu verriegeln.
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Wenn die obenerwähnten Arbeitsphasen stattfinden, werden die Lappen
/c auf der längs verlaufenden Zwischenwand an den Zungen i, welche von den Zapfen
43 in abgebogener Lage gehalten werden, mit diesen zum Verr.iegelungseingriff geführt,
wie in Fig. 5, 6, io und 13 dargestellt ist. Die Kurbel 40 des Apparats darf dann
wieder in ihre unwirksame Ruhelage zurückkehren, wobei das kammähnliche: Glied 53
hochgehoben wird und die Scheiben 27, 27' wieder in ihreAusgangslagen zurückkehren.
Der im fertigen Zustand aufgerichtete Karton wird dann vorn Apparat abgehoben und
kann dann sofort den beabsichtigten Inhalt aufnehmen.
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Der Boden des Kartons wird in vertikaler Richtung durch die miteinander
eingreifenden Lappen la und die Zungen i sowie die in die Öffnungen
j eingreifenden Haken k abgestützt.
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Die oben beschriebene und in Fig. i bis 13 dargestellte Ausführungsform
der Erfindung wird beim Aufrichten von Kartons des nicht teilbaren Typs verwendet.
In Fig. 14 ist eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, welche
zum Aufrichten von Kartons eines solchen Typs bestimmt ist, der längs einer quer
verlaufenden Perforationslinie in zwei Kartonteile teilbar ist. Bei dieser Ausführung
ist die Mehrzahl der Teile und Glieder des Apparats mit,den in der in Fi.g. i .bis
13 dargestellten Ausführungsform identisch, weshalb dementsprechende, mit Indexen
versehene Bezugszeichen verwendet sind und eine genauere Beschreibung überflüssig
zu sein scheint.
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Die Ausführungsform nach Fig.14 hat zwei Gruppen von Ständern62 und
zwei Gruppen von schwenkbaren Scheiben 63 sowie zwei Gruppen hin und zurück gehender,
die Zungen i abbiegender Glieder 64. Die obenerwähnten Gliedergruppen, die links
im Apparat angeordnet sind, haben die Aufgabe, im Uhrzeigersinn aufrichtbare, quer
verlaufende Zwischenwände aufzurichten und sie an der den Boden und die längs verlaufende
Zwischenwand im Karton bildenden Außenwand zu verriegeln, und die rechts im Apparat
angeordneten Gruppen sind bestimmt, entgegen dem Uhrzeigersinn aufrichtbare, quer
verlaufende Zwischenwände im Karton aufzurichten und zu verriegeln. Die Betätigungsarme
65 der linken Scheibengruppe 63 sind schwenkbar mit einer Stange 66 verbunden, welche
sich durch den gesamten Apparat erstreckt und an ihrem einen Ende von der durch
den Hebel angetriebenen Stange 33' betätigt wird. Die Glieder 6.1 sind auf der Stange
66 zum Verschieben nach links angebracht. Die Betätigungsarme 65 der rechten Scheibengruppe
63
sind mit einer zweiten Betätigungsstange 67 schwenkbar verbunden,
welche Stange in einem Raum 68 angebracht ist, der dadurch entstanden ist, daß die
Stange 66 mit einer Ausnehmung versehen worden ist. Die Stangen 66 und 67 werden
in entgegengesetzten Richtungen verschoben.
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Die in den beiden Scheibengruppen einander nächstliegenden Scheiben
63', welche mit einem Ständer 69 zusammenwirken, tragen in einem Stück mit ihnen
hergestellte, in Richtung gegeneinander gekehrte Zapfen 70 zum Abbiegen der
Zungen i, welche Zapfen demselben Zweck dienen wie die Glieder 64. Die Scheiben63'
sind in Richtung gegeneinander vierschwenkbar, um in Zusammenwirkung mit dem Ständer
69 die nebeneinander gelegenen quer verlaufenden Zwischenwände c in einem im Apparat
angebrachten Kartonstück aufzurichten; um diese Bewegung zu ermöglichen, besitzt
jede der Scheiben 63' ein Zahnsegmecit 71, das an einem der Lagerungszapfen für,diejeweiligeSchei@be
außerhalb desCestellteils14 befestigt ist. DieZahnsegmente7l treten miteinander
in Eingriff, wodurch eine der linken Scheibe 63' und damit sämtlichen Scheiben in
der Gruppe links vom Ständer 69 mittels der Stange 66 erteilte Schwenkbewegung eine
ähnliche, entgegengesetzte Schwenkbewegung der rechten Scheibe 63' und damit sämtlicher
Scheiben der Gruppe rechts vom selben Ständer herbeiführt. Die Folge ist, daß die
quer verlaufenden Zwischenwände c eines Kartons des teilbaren Typs gruppenweise
nach oben und innen in Richtung gegeneinander verschwenkt werden, wodurch sie zwischen
den Scheiben und den Ständern festgeklemmt werden, gleichzeitig wie die Zungen i
von den Zapfen 7o abgebogen werden.
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Das kammähnliche Glied 71 zum Eindrücken der den Boden und die längs
verlaufende Zwischenwand bildenden Außenwand in Kartons ist in Fig. 14 in einer
für das richtige Zusammenwirken mit den oben beschriebenen Gliedern abgeänderten
Ausführung dargestellt: mit einer Gruppe von Ausnehmungen 72 links und einer anderen
rechts vom erwähnten Ständer 69 und an den Ausnehmungen 72 angeordneten, messerförmigen,
lappenabbiegenden Gliedern 73 rechts bzw. links von den Ausnehmungen. Die Ausnehmungen
72' sind dicht nebeneinander angebracht, und zwar mit Rücksicht darauf, daß es in
diesem Teil eines im Apparat angebrachten Kartons zwei einander naheliegende, quer
verlaufende Zwischenwände gibt. Dies gilt auch für die Messerglieder 73'.
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Abänderungen sind möglich innerhalb des Rahmens des Erfindungsgedankens,
wie dieser in den nachfolgenden Ansprüchen zum Ausdruck kommt.