DE852032C - Apparat zum Aufrichten von Eierkartons - Google Patents

Apparat zum Aufrichten von Eierkartons

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DE852032C
DE852032C DEA13323A DEA0013323A DE852032C DE 852032 C DE852032 C DE 852032C DE A13323 A DEA13323 A DE A13323A DE A0013323 A DEA0013323 A DE A0013323A DE 852032 C DE852032 C DE 852032C
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Martin Burger
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Akerlund and Rausing AB
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Description

  • Apparat zum Aufrichten von Eierkartons Die Erfindung bezieht sich auf Apparate zum Aufrichten von Eierkartons mit aus dem Kartonstück ausgestanzten, quer verlaufenden Zwischenwänden, welche Apparate teils mit paarweise angeordneten Mitteln zum Aufrichten der quer verlaufenden Zwischenwände, von denen ein Mittel in jedem Paare stationär und das andere beweglich ist, teils mit einer kammähnlichen Einrichtung versehen sind, mittels welcher eine den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand des Kartons bildende Außenwand gegen die aufgerichteten, quer verlaufenden Zwischenwände eingedrückt wird, welche Z@@'ischetnvätide Zungen besitzen, die zum Eingriff ntit attf der den Boden und die längs verlaufende ZwischenNvand bildenden Außenwand angeordneten Lappen bestimmt sind.
  • Der Apparat nach der Erfindung ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Aufrichteglieder und/oder die mit diesen verbundenen Betätigungsglieder sowie das kammähnliche Glied Mittel besitzen, welche dazu dienen, die Zungen bzw. die Lappen abzubiegen und miteinander in Eingriff zu führen.
  • Die Erfindung soll im folgenden an Hand zweier in den Zeichnungen veranschaulichter Ausführungsformen beschrieben werden. Es zeigt Fig. r eine Draufsicht einer der Ausfünrungsfor-nten. und zwar eines Apparats zum Aufrichten von Kartons deg nichtteilbaren Typs, wobei gewisse Teile der Deutlichkeit halber entfernt sind, Fig.2 einen vertikalen Längsschnitt nach der Linie 2-2 in Fig. i, Fig.3und4 der Fig. 2 entsprechende Teilschnitte, in denen die beweglichen Teile des Apparats in verschiedenen Lagen dargestellt sind, wobei . der Deutlichkeit halber kein Karton im Apparat gezeigt ist, Fig.5 einen vertikalen Querschnitt durch einen völlig aufgerichteten Karton, wobei die Zungen und Lappen auf den quer verlaufenden Zwischenwänden bzw. der den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand bildenden Außenwand im Eingriff miteinander gezeigt sind.
  • Fig. 6 ein. Perspektivbild des aufgerichteten Kartons, welches deutlich die gegenseitigen Lagen der Zungen und Lappen zeigt, Fig. 7, 8, 9 und io der Fig.2 entsprechende, etwas schematische vertikale Teilschnitte, welche verschiedene Phasen des Aufrichtens eines Kartonstücks zum gebrauchsfertigen Zustand zeigen, Fig. 11, 12 und 13 vertikale Querschnitte nach den Linien 11-11, 12-12 und 13-13 in Fig. 2, 3 bzw : 4, Fig.14 einen vertikalen Längsschnitt wie in Fig. 2, der den Apparat nach der Erfindung in einer abgeänderten Ausführung zum Aufrichten eines teilbaren Kartons zeigt.
  • Die Fig. 5 und 6 zeigen im Zusammenhang mit Fig. 7 bis 13 einen Eierkarton C, der mittels des Apparats aufgerichtet wird. Der Karton hat eine längs verlaufende Zwischenwand a, die mit einer den Boden des Kartons bildenden Außenwand b, der vom Aufrichteapparat im fertigen Karton die Form eines auf den Kopf gestellten V erteilt wird, in einem Stück angefertigt ist. Im flachen, nicht aufgerichteten Zustand des Kartons, sind die mit c bezeichneten, quer verlaufenden Zwischenwände, die mit der Vorder- und Hinterwand e bzw. f des Kartons verbunden sind, längs einer mittleren Knifflinie d doppelt gefaltet. Die quer verlaufenden Zwischenwände werden imiAufrichteapparavin eine Lage geschwenkt, in der sie im rechten Winkel zu der den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand bildenden Außenwand b liegen und werden teilweise in diese hineingeführt, wenn diese die Form eines auf den Kopf gestellten V erhält, wodurch der Karton in eine Anzahl von Zellen aufgeteilt wird. Die quer verlaufenden Zwischenwände werden dabei mit der den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand bildenden Außenwand b verriegelt, um diese in aufgerichteter Lage zu stützen. Ein Kartondeckel g ist an der Hinterwand f befestigt.
  • Der Karton C besitzt Zungen i, die mit den quer verlaufenden Zwischenwänden c in einem Stück ausgeführt und so angeordnet sind, daß sie in der Mitte ihrer Länge mit den erwähnten Zwischenwänden schwenkbar verbunden sind, wodurch sie, wenn,die Zwischenwände aufgerichtet sind, in hauptsächlich rechtem Winkel auf -entgegengesetzten Seiten derselben hervorragen. Die längs verlaufende Zwischenwand a besitzt Lappen h, die mit dieser in einem Stück ausgeführt sind und nach außen geschwenkt und mit den Zungen i auf den quer verlaufenden Zwischenwänden beim Aufrichten des Kartons in Eingriff geführt werden.
  • Damit die Lappen und Zungen in der beabsichtigten Weise in Eingriff geführt werden, müssen sie beim Aufrichten des Kartons erst aus den Kartonteilen, in welchen sie angeordnet sind, herausgebogen werden, und dann so lange weitergeführtwerden,bis sie miteinander eingreifen, wodurch der ganze Arbeitsverlauf ohne Hilfe irgendeiner automatischen Vorrichtung praktisch unmöglich auszuführen ist. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Zungen und Lappen auf den quer verlaufenden Zwischenwänden bzw. auf der längs verlaufenden Zwischenwand gleichzeitig betätigt und auf im voraus bestimmte Weise miteinander in Eingriff geführt werden müssen, während gleichzeitig die quer verlaufenden Zwischenwände und die längs verlaufende Zwischenwand ihrerseits zum Aufrichten bzw. Eindrücken betätigt werden.
  • Die verschiedenen Mittel des Apparats sind von einem Gestell io getragen, welches ein Stirnwandstüc'k i i, ein Querstück 12 und zwei parallele, längs verlaufende vordere bzw. hintere Gestellteile 13 und 14 umfaßt. Ein mit dem Querstück 12 in einem Stück ausgeführter Ständer 15 ist außerdem mittels einer verhältnismäßig kräftigen, längs verlaufenden hinteren Strebe 16 mit dein Stirnwandstück i i verbunden. Die Strebe 16 ist mittels einer Stütze 17 außerdem mit dem hinteren Gestellteil 14 verbunden, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Das Gestell io ist mit nach außen gerichteten, geschlitzten Füßen iö zum Festsetzen des Apparats auf einem Tisch oder einer anderen Unterlage versehen.
  • Das Stirnwandstück i i hat oben einen ein Lager bildenden Teil 18, der mit einem ein ähnliches Lager bildenden Teil auf dem Ständer 15 zur Lagerung einer längs gehenden Welle 2o in einer Linie liegt. Ein Anschlagring 21 ist unmittelbar neben dem Lager 18 auf der Welle 2o angeordnet.
  • Das Stirnwandstück i i hat einen gabelförmigen Halter 22, der schwenkbar gewisse Einrichtungen trägt, die späterhin beschrieben werden sollen. Unmittelbar vor dem Halter ist im Stirnwandstück i i eine längliche vertikale Führungsnut 23 aufgenommen. Die Führungsnut ist an ihrem oberen Teil gerundet und erweitert, um eine kammähnliche Einrichtung zu führen, die im folgenden näher beschrieben werden soll.
  • In den vorderen und hinteren längs verlaufenden Gestellteilen 13, 14 des Gestells io sind eine Anzahl gleich weit voneinander angeordneter Ständer 25 so angeordnet, daß jeder Ständer auf dem einen Gestellteil, gesehen in der Querrichtung des Gestells, mit einem Ständer auf dem anderen Gestellteil in einer Linie liegt, wodurch zusammenwirkende Paare von Ständern gebildet werden. Es sei hervorgehoben, daß das Ständerpaar 25' am Stirnwandstück i i des Gestells eine von den übrigen Ständerpaa.ren etwas abweichende Form hat, wie aus Fig.3 am besten Hervorgeht, und zwar aus Gründen, die im folgenden näher beschrieben werden sollen. Eine Anzahl mit V-förmiger Kontur ausgebildeter, schwenkbarer Scheiben 27 arbeitet zum Aufrichten der quer verlaufenden Zwischenwände c mit den Ständern 25 zusammen. Die Scheiben 27 haben Zapfen 28, welche in nach oben offenen Schlitzen 29 in den Gestellteilen 13, 14 gelagert sind. Jede Scheibe 27 ist reit einem nach unten gerichteten, gabelförmigen Arm 30 versehen, der mittels eines Zapfens 31 schwenkbar mit einer im Gestell verschiebbar gelagerten Stange 32 verbunden ist.
  • Die Stange 32 wird von einer anderen Stange 33, die im Stirnwandstück i i verschiebbar gelagert ist, betätigt. Die Stange 33 wird ihrerseits von einem durch ein Gewinde einstellbaren Nocken 34 betätigt, welcher auf dem einen Ende eines mittels eines Zapfens 36 in dem gabelförmigen Halter 22 auf dem Stirnwandstück i i schwenkbar gelagerten Hebels 35 angebracht ist. An seinem dem Nocken 34 Ende ist der Hebel 35 mit einer Rolle 37 versehen, welche gegen einen Nocken 38 anliegt, welcher von einer mit einer Kurbel 4o versehenen, auf der Welle 20 festgesetzten Wippe 39 getragen wird. Wenn die Kurbel 4o vorwärts und nach unten geschwenkt wird, wird der Wippe 39 und der Welle 2o hierdurch eine Wippbewegung von etwas mehr als 9o° beigebracht, wodurch der Hebel 35 so verschoben wird, wie aus Fig. i bis 4 hervorgeht, und die Stange 32 über die Stange 33 betätigt wird, welche entgegen der Wirkung einer zwischen den Gabeln 30 und dem Stirnwandstück i i angebrachten Schraubenfeder 41 verschoben wird. Auf die Betätigung der Stange 32 hin schwenken die mit dieser gelenkig verbundenen, die quer verlaufenden Zwischenwände im Karton betätigenden Scheiben 27, wobei die Schenkel der Scheiben in Richtung gegen die Ständer 25 geführt werden und die beim Anbringen des Kartons im Apparat teilweise aufgerichteten, quer verlaufenden Zwischenwände c aufrichten.
  • Die Stange 32 ist mit einer Anzahl U-förmiger .Mittel 42 zum Abbiegen der Zungen i auf den quer verlaufenden Zwischenwänden des Kartons versehen. Die nach oben gerichteten Schenkel der Abbiegemittel 42 haben zu diesem Zweck einen einen Winkel mit dem jeweiligen Schenkel bildenden Zapfen 43, welcher gegen eine Zunge i auf den quer verlaufenden Zwischenwänden angreift, wenn die Stange 32 nach links verschoben wird.
  • Die Zahl der Abbiegemittel 42 ist kleiner als die der die quer verlautenden Zwischenwände betätigenden Scheiben 27, da die Einrichtungen zum Abbiegen der Zungen i auf der äußeren rechten quer verlaufenden Zwischenwand im Karton von der die äußerst gelegene Zwischenwand betätigenden Scheibe 27' getragen werden. Die Abbiegemittel dieser Scheibe haben die Form von aus der Scheibe herausragenden Zapfen 45 zum Abbiegen der auf der mittels dieser Scheibe zum Aufrichten betätigten, quer verlaufenden Zwischenwand angeordneten, in entgegengesetzter Richtung zu den übrigen Zungen zum Verriegeln mit der längs verlaufenden Zwischenwand bestimmten Zungen. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, besitzen die äußeren Ständer 25' Ausnehmungen 46, welche das Arbeiten der Abbiegezapfen 45 ermöglichen.
  • Außer den schwenkbaren Scheiben 27, 27' und den Abbiegemitteln 42, 43 betätigt die Kurbel 4o noch eine Vorrichtung 47 zum Eindrücken einer den Boden des Kartons und die längs verlaufende Zwischenwand bildenden Außenwand b und zum Eintritt der letzteren in Verriegelungseingriff mit den quer verlaufenden Zwischenwänden. Die Vorrichtung 47 umfaßt einen mittels einer Nabe 49 auf der Welle 20 festgesetztep Winkelarm 48, der an seinem freien Ende mit zwei Lagerungsösen 51 für eine Welle 52 zu einem mit dem Arm 48 gelenkig verbundenen, kammähnlichen Glied 53 ausgebildet ist, dessen Bewegung im Verhältnis zum Arm von Stoppanschlägen 5o auf dem Arm und dem kammähnlichen Glied begrenzt ist.
  • Eine Torsionsfeder 54 ist um die Welle 20 gewunden und ist mit ihren Enden am Ständer i5 bzw. an der mit Führungen 55 versehenen Nabe 49 des Armes 48 befestigt. Die Feder 54 ist bestrebt, den Arm 48 in solcher Richtung zu schwenken, daß die Vorrichtung 47 in unwirksamer Lage gehalten wird, wie aus Fig. i, 2 und ii hervorgeht.
  • Das kammähnliche Glied 53 besitzt einen Führungszapfen 56, der in Zusammenwirkung mit der Nut 23 im Stirnwandstück i I das kammähnliche Glied steuert, wenn dieses zum Eindrüdken der den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand bildenden Außenwand b betätigt wird.
  • Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist das kammähnliche Glied 53 mit einer Anzahl auf gleichem Abstand voneinander angeordneter Ausnehmungen 58 versehen, in welche die quer verlaufenden Zwischenwände c des Kartons eingreifen, wenn das kammähnliche Glied nach unten geführt wird. Neben jeder der Ausnehmungen 58 ist ein lappenabbiegendes, messerähnliches, von dem kammähnlichen Glied 53 hervorragendes Glied 59 angeordnet, welche Glieder beim Aufrichten des Kartons gegen die Lappen h auf der den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand bildenden Außenwand b des Kartons angreifen, wodurch dieLappen mit den abgebogenen Zungen i auf den quer verlaufenden Zwischenwänden in Verriegelungseingriff gebracht werden. Im flachen, nicht aufgerichteten Zustand des Kartons bildet die längs verlaufende Knifflinie auf dem Kartonteil b, welcher die längs verlaufende Zwischenwand bilden soll, eine äußere Seitenkante des Kartons und der Teil, aus welchem die quer verlaufenden Zwischenwände c gebildet werden, ist doppelt gefaltet, und seine mittlere, längs verlaufende Knifflinie d liegt über dem Deckelteil g.
  • Die Arbeitsweise des Apparats ist in Fig. 7 bis 13 veranschaulicht. Der Körper des Kartons C wird zuerst manuell betätigt, so daß er teilweise aufgerichtet wird, worauf er mit dem Boden nach oben im Apparat angebracht wird, und zwar so, daß der Deckel g vertikal nach unten längs der Vorderseite des Apparats hängt. Die quer verlaufenden Zwischenwände c werden über den schräg gestellten Scheiben 27, 27' und den Ständern 25, 25' angebracht und auf sie heruntergedrückt, wodurch die Zwischenwände c in teilweise hochgebogene Lagen gezwungen werden, wie aus Fig. 7 und i i hervorgeht. Die Kurbel 40 ist noch nicht betätigt worden und das Aufrichten des Kartons bis zu diesefiiPunkt ist nur ein teilweises Aufrichten.
  • Wenn der Karton im Apparat angebracht ist (Fig.7 und i i), betätigt der den Apparat Bedienende die Kurl)el 4o mit der einen Hand, während er mit der anderen den Karton stützt. Der erste Teil der Bewegung der Kurbel führt zu einer Verschwenkung der Scheiben 27, 27' aus der in Fig. 7 dargestellten Lage in die in Fig.8 gezeigte Lage; gleichzeitig werden die Abbiegezapfen 43 in entgegengesetzter Richtung verschoben, da sie mit der die Scheiben betätigenden Stange 32 direkt verbunden sind, wodurch sich einerseits die quer ver. laufenden Zwischenwände c der in Fig. 8 dargestellten Lage nähern und sie einnehmen und andererseits die Zungen i um ihre entsprechenden Gelenke in eine Lage in rechtem Winkel zur jeweiligen quer verlaufenden Zwischenwand versChwenkt werden. Während dieses Arbeitsverlaufes wird das kammähnliche Glied 53 nach unten geführt (Fig. 12), kommt aber nicht-mit der den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand des Kartons C bildenden Außenwand b in Berührung, bevor die quer ver-, laufenden Zwischenwände c verschwenkt und die Zungen i in erwähnter Weise abgebogen worden sind.
  • Die quer verlaufenden Zwischenwände c sind nun sicher zwischen den jeweiligen Ständern 25, 25' und Scheiben 27, 27' festgeklemmt. Es sei nun hervorgehoben, daß die Zapfen 45 auf den Scheiben 27' die Zungen i am rechten Ende des Kartons abbiegen und zwar in entgegengesetzter Richtung zu der, in welcher die übrigen Zungen abgebogen werden, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Hierbei treten die Zapfen 45 in die Ausnehmungen46auf den Ständern 25'. Zu demselben Zweck besitzen die übrigen Scheiben 27 Ausnehmungen 6o in ihren V-förmigen Teilen (vgl. Fig. 3 und i i bis 13), um für die Abbiegezapfen 43 Raum zu schaffen und die Schwenkbewegung der Zungen zu ermöglichen.
  • Wenn sich das kammähnliche Glied 53 weiter nach unten bewegt, geraten die messerähnlichen Lappenabbiegeglieder 59 mit den verschwenkbaren Lappen h auf der längs verlaufenden Zwischenwand a in Eingriff und drücken sie nach unten und innen im Karton, wie in Fig. 9 dargestellt ist. Dieses Abbiegen der Lappen hat den Zweck, sie in eine solche Lage zu bringen, in der sie an den bereits abgebogenen Zungeni auf den quer verlaufenden Zwischenwänden vorbeigleiten. Die gegenseitige Lage der im Apparat in diese Phase mit einbegriffenen Teile geht deutlich aus Fig. 9 hervor.
  • Bei der fortgesetzten Abwärtsbewegung des kammähnlichen Gliedes 53 durch Drehung der Kurbel 40 wird die den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand bildende Außenwand b nach innen und unten geführt, indem die Kante des kammähnlichen Gliedes 53 an der mittleren Kniff linie auf der Außenwand b entlang eingreift. Die quer verlaufenden Zwischenwände c treten in diesem späteren Abschnitt der Bewegung des kammähnlichen Gliedes in die Einschnitte 58 ein, wobei sie gleichzeitig in Öffnungen j in der Außenwand b eingeführt werden, wie in Fig. 9 und 13 dargestellt ist, wodurch die nach innen gekehrten, hakenförmigen Glieder k auf den quer verlaufenden Zwischenwänden c mit der einen Endkante der Öffnungen j zum Eingriff geführt werden, um die die quer verlaufenden Zwischenwände und den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand bildende Außenwand zu verriegeln.
  • Wenn die obenerwähnten Arbeitsphasen stattfinden, werden die Lappen /c auf der längs verlaufenden Zwischenwand an den Zungen i, welche von den Zapfen 43 in abgebogener Lage gehalten werden, mit diesen zum Verr.iegelungseingriff geführt, wie in Fig. 5, 6, io und 13 dargestellt ist. Die Kurbel 40 des Apparats darf dann wieder in ihre unwirksame Ruhelage zurückkehren, wobei das kammähnliche: Glied 53 hochgehoben wird und die Scheiben 27, 27' wieder in ihreAusgangslagen zurückkehren. Der im fertigen Zustand aufgerichtete Karton wird dann vorn Apparat abgehoben und kann dann sofort den beabsichtigten Inhalt aufnehmen.
  • Der Boden des Kartons wird in vertikaler Richtung durch die miteinander eingreifenden Lappen la und die Zungen i sowie die in die Öffnungen j eingreifenden Haken k abgestützt.
  • Die oben beschriebene und in Fig. i bis 13 dargestellte Ausführungsform der Erfindung wird beim Aufrichten von Kartons des nicht teilbaren Typs verwendet. In Fig. 14 ist eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, welche zum Aufrichten von Kartons eines solchen Typs bestimmt ist, der längs einer quer verlaufenden Perforationslinie in zwei Kartonteile teilbar ist. Bei dieser Ausführung ist die Mehrzahl der Teile und Glieder des Apparats mit,den in der in Fi.g. i .bis 13 dargestellten Ausführungsform identisch, weshalb dementsprechende, mit Indexen versehene Bezugszeichen verwendet sind und eine genauere Beschreibung überflüssig zu sein scheint.
  • Die Ausführungsform nach Fig.14 hat zwei Gruppen von Ständern62 und zwei Gruppen von schwenkbaren Scheiben 63 sowie zwei Gruppen hin und zurück gehender, die Zungen i abbiegender Glieder 64. Die obenerwähnten Gliedergruppen, die links im Apparat angeordnet sind, haben die Aufgabe, im Uhrzeigersinn aufrichtbare, quer verlaufende Zwischenwände aufzurichten und sie an der den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand im Karton bildenden Außenwand zu verriegeln, und die rechts im Apparat angeordneten Gruppen sind bestimmt, entgegen dem Uhrzeigersinn aufrichtbare, quer verlaufende Zwischenwände im Karton aufzurichten und zu verriegeln. Die Betätigungsarme 65 der linken Scheibengruppe 63 sind schwenkbar mit einer Stange 66 verbunden, welche sich durch den gesamten Apparat erstreckt und an ihrem einen Ende von der durch den Hebel angetriebenen Stange 33' betätigt wird. Die Glieder 6.1 sind auf der Stange 66 zum Verschieben nach links angebracht. Die Betätigungsarme 65 der rechten Scheibengruppe 63 sind mit einer zweiten Betätigungsstange 67 schwenkbar verbunden, welche Stange in einem Raum 68 angebracht ist, der dadurch entstanden ist, daß die Stange 66 mit einer Ausnehmung versehen worden ist. Die Stangen 66 und 67 werden in entgegengesetzten Richtungen verschoben.
  • Die in den beiden Scheibengruppen einander nächstliegenden Scheiben 63', welche mit einem Ständer 69 zusammenwirken, tragen in einem Stück mit ihnen hergestellte, in Richtung gegeneinander gekehrte Zapfen 70 zum Abbiegen der Zungen i, welche Zapfen demselben Zweck dienen wie die Glieder 64. Die Scheiben63' sind in Richtung gegeneinander vierschwenkbar, um in Zusammenwirkung mit dem Ständer 69 die nebeneinander gelegenen quer verlaufenden Zwischenwände c in einem im Apparat angebrachten Kartonstück aufzurichten; um diese Bewegung zu ermöglichen, besitzt jede der Scheiben 63' ein Zahnsegmecit 71, das an einem der Lagerungszapfen für,diejeweiligeSchei@be außerhalb desCestellteils14 befestigt ist. DieZahnsegmente7l treten miteinander in Eingriff, wodurch eine der linken Scheibe 63' und damit sämtlichen Scheiben in der Gruppe links vom Ständer 69 mittels der Stange 66 erteilte Schwenkbewegung eine ähnliche, entgegengesetzte Schwenkbewegung der rechten Scheibe 63' und damit sämtlicher Scheiben der Gruppe rechts vom selben Ständer herbeiführt. Die Folge ist, daß die quer verlaufenden Zwischenwände c eines Kartons des teilbaren Typs gruppenweise nach oben und innen in Richtung gegeneinander verschwenkt werden, wodurch sie zwischen den Scheiben und den Ständern festgeklemmt werden, gleichzeitig wie die Zungen i von den Zapfen 7o abgebogen werden.
  • Das kammähnliche Glied 71 zum Eindrücken der den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand bildenden Außenwand in Kartons ist in Fig. 14 in einer für das richtige Zusammenwirken mit den oben beschriebenen Gliedern abgeänderten Ausführung dargestellt: mit einer Gruppe von Ausnehmungen 72 links und einer anderen rechts vom erwähnten Ständer 69 und an den Ausnehmungen 72 angeordneten, messerförmigen, lappenabbiegenden Gliedern 73 rechts bzw. links von den Ausnehmungen. Die Ausnehmungen 72' sind dicht nebeneinander angebracht, und zwar mit Rücksicht darauf, daß es in diesem Teil eines im Apparat angebrachten Kartons zwei einander naheliegende, quer verlaufende Zwischenwände gibt. Dies gilt auch für die Messerglieder 73'.
  • Abänderungen sind möglich innerhalb des Rahmens des Erfindungsgedankens, wie dieser in den nachfolgenden Ansprüchen zum Ausdruck kommt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. @11)parat zum Aufrichten von Eierkartons mit aus (lern Kartonstück ausgestanzten, quer verlaufenden Zwischenwänden, welcher Apparat einerseits mit zusammenwirkenden, stationären und beweglichen Gliedern zum Aufrichten der quer verlaufenden Zwischenwände und andererseits mit einer kammähnlichen Einrichtung versehen ist, mittels welcher eine den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand des Kartons bildende Außenwand gegen die aufgerichteten quer verlaufenden Zwischenwände eingedrückt wird, welche Zungen besitzen, die zum Eingriff mit auf der den Boden und die längs verlaufende Zwischenwand bildenden Außenwand angeordneten Lappen bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Aufrichteglieder (27, 63) und/oder mit ddesen in Verbindung stehende Betätigungsglieder (32, 66, 67) sowie das kammähnliche Glied (53) Glieder (45, 70, 43, 64, 59, 73) besitzen, welche dazu dienen, die Zungen (i) bzw. die Lappen (h) abzubiegen und miteinander in Eingriff zu führen.
  2. 2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbiegeglieder auf den beweglichen Aufrichtegliedern (27, 63) aus an den Aufrichtegliedern angeordneten, hervorragenden Zapfen (45, 70) bestehen.
  3. 3. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbiegeglieder auf den mit den beweglichen Aufrichtegliedern (27, 63) in Verbindung stehenden Betätigungsgliedern (32, 66, 67) aus U-förmigen Abbiegegliedern (42) 'bestehen, deren aufwärts gerichtete Schenkel zum Angriff gegen die Zungen (i) zur Bildung von Zapfen (43) im Winkel gebogen sind.
  4. 4. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbiegeglieder auf dem kammähnlichen Glied (53) aus von dem kammähnlichen Glied .hervorragenden, zweckmäßig spatenförmig ausgebildeten Gliedern (59) bestehen.
  5. 5. Apparat nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das im Aufrichtungssinn gesehen zuerst angeordnete. bewegliche Aufrichteglied (27') mit zwei von der Seite des Aufrichtegliedes vorragenden Zapfen (45) versehen ist, welche zur Betätigung im Aufrichtungssinn der von der hier aufzurichtenden, quer verlaufenden Zwischenwand des Eierkartons abzubiegenden Zungen dienen, und daß U-förmige Abbiegeglieder (42), die auf mit den Aufrichtegliedern (27) verbundenen Betätigungsgliedern(32) angebracht sind, bestimmt sind, mit dem bezüglichen der übrigen beweglichen Aufrichteglieder zusammenzuwirken, um die Zungen der von diesen Gliedern aufzurichtenden, quer verlaufenden Zwischenwände entgegen dem Auf richtesinn abzubiegen.
  6. 6. Apparat nach den Ansprüchen i bis 5, zum Aufrichten von entlang einer quer verlaufenden Perforationslinie teilbaren Eierkartons, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die stationären wie die beweglichen Aufrichteglieder (62 bzw. 63) und die diese verbindenden Betätigungsglieder (66 bzw. 67) sowie die auf dem kammähnlichen Glied (7i) angeordneten Abbiegeglieder (73) für die Zungen (i) der quer verlaufenden Zwischenwände (c) bzw. für die Lappen (h) der den Boden und die längs verlaufende Zwi'schenw'and bildenden Außenwand (b) in zwei Gruppen aufgeteilt sind, die auf je einer Seite einer im Apparat gedachten, mit der Perforationslinie des im Apparat zum Aufrichten angebrachten Kartons im wesentlichen zusammenfallenden Linie angeordnet sind, und daß diese Gruppen Spiegelbilder voneinander sind und ihre beweglichen Aufrichte- sowie Abbiegeglieder für die Zungen sich in entgegengesetzten Richtungen bewegen.
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