DE319593C - Verfahren zur Herstellung von Schwalbenschwanznuten mit ebener Grundflaeche in Papp-, Metall- und anderen Tafeln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schwalbenschwanznuten mit ebener Grundflaeche in Papp-, Metall- und anderen Tafeln

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DE319593C
DE319593C DE1917319593D DE319593DD DE319593C DE 319593 C DE319593 C DE 319593C DE 1917319593 D DE1917319593 D DE 1917319593D DE 319593D D DE319593D D DE 319593DD DE 319593 C DE319593 C DE 319593C
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Schwalbenschwanznuten mit ebener Grundfläche in Papp-, Metall- und anderen Tafeln. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Schwalbenschwanznuten mit ebener Grundfläche in Papp-, Metall- und anderen Tafeln mittels zweier in die Preßform eintretender, sich auseinander bewegender Stempel.
  • Nach einem bekannten Verfahren zur Herstellung derartiger Schwalbenschwanznuten treten die beiden Stempel nacheinander, ohne Seitenbewegung, in die Preßform ein und bewegen sich erst dann, wenn sie beide am unteren Hubende angelangt sind, gle-chzeitig auseinander. Hierbei erleidet aber die in Bearbeitung begriffene Tafel einen Zug nach zwei entgegengesetzten Richtungen, so daß sie häufig beschädigt und mitunter, namentlich wenn sie aus Pappe besteht, zerrissen wird. Dieser Übelstand tritt auch dann noch auf, wenn nach einem anderen bekannten Verfahren zur 'Herstellung von Schwalbenschwanznuten mit unebener Grundfläche die beiden Stempel zwar schon während des Eintritts in die Form sich seitlich bewegen, den Niedergang und die Seitenbewegung aber wieder gleichzeitig vollführen.
  • Zur Abstellung des genannten Übelstandes findet daher gemäß der Erfindung die Stempelbewegung in der Weise statt, daß sich zunächst der Eintritt des einen Stempels in die Form unter gleichzeitiger Seitenbewegung nach der einen Richtung und dann derjenige des anderen unter gleichzeitiger Seitenbewegung nach der anderen Richtung vollzieht. Eine Vorrichtung zur Ausübung des neuen Verfahrens ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Fig. x eine Seitenansicht der Vorrichtung in gegenüber den anderen Figuren erheblich verkleinertem Maßstabe, Fig. 2 einen Schnitt nach A -A der Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt nach B-8 der Fig. i, Fig. q. einen Schnitt nach C-C der Fig. 3, und Fig. 5 die Seitenansicht des Endes eines der Stempel.
  • Die beiden linealartigen Stempel s, s' sitzen mit Stirnzapfen i, i' drehbar in Füh--ungsstücken 2, 2', die in Führungen 3, 3' der Ständer q. auf und ab beweglich sind. In jedem Ständer sind an einer in ihm auswechselbar angeordneten Säule 5 Keilflächen 6,6*' vorgesehen, deren Neigung von derjenigen der Seitenwände der Schwalbenschwanznuten der rückweise weiter schaltbaren Form 7 abhängt und die in der Bahn von seitlichen Fortsätzen 13, 13' der Stempel liegen.
  • In den Ständern q. ist eine Wtlle 8 drehbar. auf der die Daumenscheiben D (a, b, c, d, e, a) und D' (a, b, c, f, g, a) befestigt sind. Diese drücken in noch zu beschreibender Weise die Stempel s, s' durch Angriff an deren Aufsatzstücken g, g' nieder und heben sie dann durch Angriff an dem die Stempel verb»ndenden Gestänge wieder an. Letzteres besteht aus den drei Stangen io, 1i, 12. Die Stangen io und 12 sind mit den Stempeln s, s' starr verbunden, während die Verbindungsstange ix an die Stangen io und 12 in I und II gelenkig -angeschlossen ist. In dem einen Gelenk, _z. B. demjenigen I, besitzt die Stange zi Spiel.
  • Die Wirkung ist folgende: Beim Umlauf der Welle 8 in der Pfeilrichtung der Fig. 2 und 3 greift zunächst die 'Daumenscheibe a, b, c, f, g, a, mit dem Rand f; g beginnend, am Aufsatzstück g' des Stempels s' an, der hierdurch mit der Stange z2 niedergedrückt wird, wobei die Verbindungsstange x= mitgezogen wird und sich im Gelenk I dreht. Knapp vor dem Eintritt des Stempels s' in die Form 7 trifft sein seitlicher Fortsatz 13' mit der Keilfläche 6' zusammen, demzufolge der Stempel beim Niedergang in die Form um den Zapfen x' als Achse ausschwingt und sein unteres Ende, indem es sich zur Seite bewegt, längs der Seitenwand =q.' der Form 7 herabgleitet. Während dieses Niederganges wird die Blechtafel 15, und zwar in bezug auf Fig. 2, nach rechts mitgenommen. Ist der Stempel s' am unteren Hubende aalgelangt, dann ist auch die eine Seite der schwalbenschwanzförmigen Falte scharf ausgepreßt.
  • Trifft dann der Rand d, e der anderen Daumenscheibe a, b, c, d, e, a mit dem Aufsatzstück g des anderen Stempels s zusammen, dann wird auch dieser und mit ihm die Stange xo niedergedrückt, während die Verbindungsstange ii sich nunmehr im Gelenk I1 dreht. Knapp vor Eintritt in die Form vollführt der Stempel s dann in derselben Weise, wie vorhin beschrieben, unter Verschwenkung um seinen Zapfen z außer seiner Niederbewegung noch eine Seitenbewegung nach links, so daß, wenn der Stempel s am unteren Hubende angekommen ist, auch die Auspressung der anderen Seite =q." der schwalbenschwanzförmigen Falte vollendet ist.
  • Die Daumenflächen f, c und d, c erhalten die Stempel zunächst in der Tieflage. Wenn dann bei der Weiterdrehung der Welle die Daumenpunkte c von den Aufsatzstücken g, g' abgleiten und die Stempel s, s' wieder freigegeben werden, trifft der Daumenpunkt f mit -der Verbindungsstange ri zusammen, die sich zunächst unter Anhub der Stange xo mit dem Stempel s im Gelenk II und dann unter Anhub auch der Stange 12 mit dem Stempels' im Gelenk I dreht, so daß die Stempel nacheinander wieder aus der Form austreten. Die Feder 16 zieht dann die Stempel s, s' in üblicher Weise wieder gegeneinander.
  • Zur Vermeidung eines Eckens beim- Hoch-und Niedergange der Stempel s, s' sieht man, wie dies auch Fig. x zeigt, sämtliche Steuerteile in doppelter Anzahl vor.
  • Abweichend von der Wirklichkeit sind in Fig. 3, im Gegensatz zu Fig. 2, die beiden Stempel s, s' aus Deutlichkeitsgründen in gleicher Höhenlage gezeichnet.
  • Zur Herstellung von Schwalbenschwanznuten mit anderer Neigung ihrer Seitenwände i4', iq." braucht man nur die Säulen 5 gegen andere mit entsprechend anders geneigten Keilflächen 6, 6' auszuwechseln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schwalbenschwanznuten mit ebener Grundfläche in Papp-, Metall- und anderen Tafeln mittels zweier in die Preßform eintretender, sich seitlich auseinander bewegender Stempel, dadurch gekennzeichnet, daß sich zunächst der Eintritt des einen Stempels in die Form unter gleichzeitiger Seitenbewegung nach der einen .Richtung und dann derjenige des anderen unter gleichzeitiger Seitenbewegung nach der anderen Richtung vollzieht.
DE1917319593D 1917-02-04 1917-02-04 Verfahren zur Herstellung von Schwalbenschwanznuten mit ebener Grundflaeche in Papp-, Metall- und anderen Tafeln Expired DE319593C (de)

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DE1917319593D Expired DE319593C (de) 1917-02-04 1917-02-04 Verfahren zur Herstellung von Schwalbenschwanznuten mit ebener Grundflaeche in Papp-, Metall- und anderen Tafeln

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