DE401348C - Verfahren zur Massenverpackung - Google Patents

Verfahren zur Massenverpackung

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DE401348C
DE401348C DEB106569D DEB0106569D DE401348C DE 401348 C DE401348 C DE 401348C DE B106569 D DEB106569 D DE B106569D DE B0106569 D DEB0106569 D DE B0106569D DE 401348 C DE401348 C DE 401348C
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DE
Germany
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paper
seam
tube
hose
bag
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Expired
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DEB106569D
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags
    • B65B51/04Applying separate sealing or securing members, e.g. clips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Verfahren zur lnassenverpackung. Es ist bereits bekannt, zur Massenverpackung in Beuteln eine Bahn aus Papier oder Stoff irn fortlaufenden Arbeitsgang mit den Rändern zusammenzuheften, in den so #ebildeten, auf ein Rohr aufgeschobenen und unten verschlossenen Schlauch nach und nach abgemessene Mengen der zu verpackenden Waren hineinzuschütten, über dem gefüllten Ende eine doppelte Quernaht herzustellen und zwischen den Nähten das gefüllte Ende abzutrennen. Von den beiden O_uernähten bildet dann die eine den Verschluß des gefüllten Beutels und die andere den Boden des folgenden Beutels. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Verstärkung der Nähte bei einem derartigen Verpackungsverfahren.
  • Nach der Erfindung sollen jedesmal an der stelle, an Gier die Quernaht hergestellt werden soll, die Seiten des Schlauchs nach innen eingeschlagen werden, so daß die Quernähte an ihrem Anfang und Ende durch eine vierfache Lage des Papiers oder Stoffs hindurchgehen. Ferner soll nach der Erfindung gleichzeitig mit der Herstellung der Naht auf jeder Seite des Beutels ein Papierstreifen oder eine Kordel mit aufgenäht werden, wodurch ein Ausreißen der Stiche verhindert wird. Insbesondere kommen derartige Verstärkungen für Papierbeutel in Betracht.
  • Das Verstärken der Nähte von Papierbeuteln durch Papierstreifen ist bereits vorgeschlagen worden. Nach dem bekannten Verfahren sollte der Verstärkungsstreifen auf den fertigen, nicht mehr mit einem Schlauch zusammenhängenden Beutel vor der Herstellung der Naht aufgeklebt und dann durch Umbrechen des Papiers an der Aufklebestelle eine mehrfache Papierlage hergestellt werden, durch die hindurchgenäht wurde. Ein derartiges Verfahren ist nur anwendbar, wenn die Beutel einzeln gefüllt «erden, aber nicht, wenn die Beutel bei Massenverpackung von einem Schlauch fortlaufend abgetrennt werden. Bei dem Verfahren nach der Erfindung «-erden die Verstärkungsstreifen erst bei der Herstellung der Naht den Stellen, an denen die Nadeln das Papier durchstechen, zugeführt.
  • In den Zeichnungen ist Abb. i eine schematische Darstellung der Herstellung und Aufspeicherung des Papierschlauchs, Abb. 2 der Schlauchträger mit der Füllvorrichtung, Abb.3 eine schematische Darstellung des Abnähens und Abtrennens des Beutels, Abb..I dieselbe Darstellung bei der Entnahrne des Schlauchs von einem Vorratsträger, Abb. j eine Darstellung der verstärkten Nähte, Abb. 6 ein Beutel mit durch Kordeln verstärkten Nähten in Vorderansicht, Abb. 7 derselbe in Seitenansicht, Abb. 8 derselbe in Aufsicht, Abb. 9 ein Beutel mit -durch Papierstreifen verstärkten Nähten, Abb. io derselbe in Aufsicht.
  • Bei der Herstellung nach Abb. i läuft das Papier oder .der Stoff von einer Rolle D ab, wird erforderlichenfalls zwischen Druckwalzen 12 bedruckt uncl alsdann über. ein auf einem Brett C befestigtes Rohr F gezogen, wo seine Ränder .durch eine Nähmaschine G zusammengenäht werden. Der derartig in der Abteilung A hergestellte Schlauch T wird über den Rand des Rohrs F gezogen unrl dadurch gewendet, so daß die Naht nach innen zu liegen komrnt, und darauf der Abteilung B -rugeführt, wo er entweder sogleich gefüllt und zu Beuteln zerschnitten oder zwecks späterer Verwendung auf ein Rohr T1 mit unterem trichterförmigen Rand T= aufgeschoben wird. Auf dem Rohr wird er möglichst eng in Falten R zusammengeschoben. Am trichterförmigen Ende des Rohrs wird er durch einen federnden Ring S festgehalten und das über diesen vortretende Ende R1 nach Bedarf abgezogen. Beim Verpacken w=ird das Verpackungsgut durch den Trichter J in das vorher geschlossene Ende des Schlauchs geschüttet.
  • Die Abb. 3 und d. zeigen .das Füllen, Zunähen und Abtrennen der aus ,dein Schlauch gebildeten Beutel. Nach der Darstellung der Abb.3 wird der Schlauch unmittelbar nach seiner Herstellung gefüllt, während nach Abb. d. ein Schlauchvorrat in der vorbeschriebenen ZVeise auf einem Rohr IL aufgespeichert ist. Nach der Darstellung der Abb.3 wird der Schlauch nicht gewendet. Der Stoff oder das Papier läuft von .der Vorratsrolle D über eine Leitwalze Dl und ei -i Forlilblech D= auf das Rohr K, wo seine Ränder durch eine Rolle V .mit Klebstoff bestrichen und dann durch eine Rolle U1 vereinigt und getrocknet werden. Bei dieser Ausführungsform ist eine N ähniaschine N1 vorgesehen, die eine ,doppelte Naht herstellt. Zwischen den beiden bähten wird alsdann der Schlauch durch eine Schneidevorrichtung N2 abgetrennt. Die beiden Nadelei sind mit X° bezeichnet. Da diese Ausführungsform in erster Linie für Papierschläuche bestimmt ist und es im allgemeinen schwierig ist, Papier zu nähen, wird gewöhnlich die Naht in der Weise verstärkt, daß man nicht unmittelbar in das Papier hineinliäht, soll-(lern zuerst durch einen zur Verstärkung dienen-len Bindfaden. Ein solches Stück Bindfaden wird auf jeder Seite der Naht angebracht. Wie aus .den Abbildungen ersichtlich, sind mehrere Rollen L' mit Bindfäden vorgesehen, von denen der Bindfaden i'1 abgezogen und über den Schlauch geführt wird, worauf dann #lurch den Bindfaden und den Schlauch l;leichzeitig hindurchgenäht wird.
  • Abb.6 .zeigt im größeren lUaßstabe den nach Abb. .4 hergestellten Schlauch, wobei die Verstärkungsfädeil, durch die die Naht hindurch hergestellt wird, mit T'1 bezeichnet sind. 1T' ist der nach dein Verfahren leergestellte Beutel.
  • Abb./- zeigt den Beutel lf' und die Verstärkungen V1, durch die hindurch die Naht 1'2 hergestellt ist. Wie aus Abb. 6, 8 und 9 ersichtlich ist, ist das Papier des Schlauchs gekreppt und gefaltet, damit der Schlauch die nötige Biegsamkeit besitzt. Die in diesen Abbildungen angegebene Form der Naht kann jedoch bei jedem Schlauch verwendet «-erden, gleichviel ob derselbe aus Papier, Gewebe oder einem sonstigen Stoff l:esteht.
  • Die Abb. g und i o zeigen eine andere Form der Verstärkung. In diesem Falle ist der Beutel W der gleiche wie in den früheren Abbildungen, und die Naht ist ebenfalls die gleiche, jedoch ist statt einer Verstärkung b'1 aus Bindfaden eine solche aus Papier allgebracht. Das Papier zur Verstärkung hat dabei die Form eines Streifens aus Papier oder dünnem Karton. Die Behandlung dieser Verstärkung ist die gleiche wie die des zur Verstärkung @dienenden Bindfadens in den vorhergehenden Abbildungen. Der Papierstreifeil läuft, ebenso wie K,lort der Bindfaden, von einer Vorratsrolle ab und dient zur Verstärkung :der Naht.
  • Wenden die Beutel aus Papier hergestellt, wie es insbesondere in den Abb. 6 bis io dargestellt ist, so wird der Beutel an der Stelle der Naht nach innen eingeklappt, und :-lie Länge der Naht ist daher wesentlich gleich dem Durchmesser des Beutels in der Richtungder Naht. Die Naht ist daher kürzer als die Breite dies zusammengefalteten Schlauchs, cla die Seitenteile .des Schlauchs an den Enden, an .denen die Naht hergestellt werden soll, nach innen gefaltet sind. Diese eingefalteten Seiten bilden so eine Verstärkung der Naht an den Ecken, da an dieser Stelle die Naht durch sechs Papierlagen des Schlauchs hindurchgeht, statt durch zwei Lagen. Um ein entsprechendes Stück ist die N alit verkürzt.

Claims (1)

  1. PATENT.-ANSPRÜCHE: i. Verfahren zur 'Massenverpacktin g durch Hineinschütten des Verpackullgsguts in einen über ein Rohr gezogelleil, unten geschlossenen Schlauch aus Papier oder Stoff, Abnähen des gefüllten Emdes durch eine doppelte Naht und Abtrennen zwischen den heilen Nähten, dadurch ge- lcennzeiclitiet, daß die beiden sei 1 , Schlauchs vor dein Durchnä 1e c n1-
    lien eingeschlagen werden. z. "erfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @rlaß ein an sich bekannter Verstärkungsstreifen für die Naht während des Näheils zugeführt und mit aufgenäht wird.
DEB106569D Verfahren zur Massenverpackung Expired DE401348C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145085B (de) * 1961-10-02 1963-03-07 Konnertz Hoettges Fa Abfuellgeraet
DE1189443B (de) * 1962-10-18 1965-03-18 Einar Braastad Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von Gegenstaenden in eine schlauchfoermige Kunststoffolie
DE1275439B (de) * 1965-09-29 1968-08-14 Gerhard Thoma Vorrichtung zum UEberstreifen von schlauchfoermigen Huellen auf ein Abpackrohr
EP3763624A1 (de) * 2019-07-08 2021-01-13 Hugo Beck Maschinenbau GmbH & Co. KG Verfahren und vorrichtung zum verpacken von verpackungsgut in einer versandtasche sowie versandtasche

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